| Review: Der Spiegel eReader |
| Geschrieben von: frasch | |||
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Der Spiegel ist nun als kostenlose Anwendung im App Store angekommen. Die als eReader bezeichnete Software bereitet die Spiegel-Inhalte exzellent für die kleinen Bildschirme von iPhone und iPod touch auf. Bereits die herkömmliche PDF-Ausgabe ließ sich über Umwege auf Apples Handhelds betrachten. Wir berichteten. Besonders geschickt umgeht der Spiegel-Verlag teilweise Apples 70/30-Regelung was die Umsätze angeht. Die App selbst ist kostenlos. Um Hefte zu lesen muss sich der Nutzer registrieren und ein ePaper-Abo abschließen. Alternativ lassen sich als Nicht-Abonnent auch Einzelhefte für 2,99 Euro kaufen. Das ist immerhin eine Ersparnis von 81 Cent gegenüber der gedruckten Ausgabe.
Erfreulicher Weise können sich auch bereits bestehende ePaper-Abonnenten mit ihren User-Daten einloggen und sofort loslesen.
Alle Spiegel-Hefte des laufenden Jahres können nach Abschluss des ePaper-Abos kostenlos heruntergeladen werden. Die Download-Größe liegt pro Heft zwischen 3 und 4 MB. Das sind etwa 10% der PDF-Ausgabe.
Einmal heruntergeladene Hefte bleiben auf dem Endgerät gespeichert, bis sie manuell vom Nutzer gelöscht werden. Praktischer Weise blendet der eReader nach dem ersten Start ein kleines Tutorial ein.
Der Inhalt ist übersichtlich dargestellt. Klickt man auf ein Thema, gelangt man zum entsprechenden Artikel. Einige Artikel enthalten auch Bildergalerien, die man per Fingertippen oder Kippen des Gerätes in den Landscape-Modus betreten kann.
Der Artikel wird in zahlreiche Seiten unterteilt die man einzeln durchklicken muss. Springen zu einer bestimmten Seite ist nicht möglich, jedoch lässt sich aus dem Hauptmenü die zuletzt betrachtete Seite wieder aufrufen. Ebenfalls integriert ist Spiegel Online. Die App fragt allerdings nach ob man SPON lieber in Safari oder im app-eigenen Mini-Browser betrachten will.
Fazit Nicht nur für ePaper-Abonnenten ist Der Spiegel die App auf welche Fans seriöser Berichterstattung schon lange gewartet haben. Ein Einzelheft für unter 3 Euro gab es bei der Printausgabe schon seit vielen Jahren nicht mehr. Bereits am Samstag ab 22 Uhr kann man das Heft der folgenden Woche lesen. Wer ein ePaper-Abo abschließt, kann zusätzlich die PDF-Ausgabe für PC oder Mac beziehen und sich in einem umfangreicheren Online-Archiv durch ältere Spiegel-Ausgabe wühlen.
Kommentare (2)
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Über den Preis sag ich jetzt nichts weiter, außer das Qualität nunmal seinen
Preis hat.
Was mich aber stört ist das es keine Blätterfunktionalität gibt.
Dieses Überblenden finde ich nicht so toll.
Ich hoffe inständig dass es für das iPad eine eigene Version geben wird mit
Blättern und dem Grundlayout der Zeitschrift.
Dann werde ich mein Abo auf Digital umstellen.
Lg. Mario