| Die Realität erweitern bis der Arzt kommt |
| Geschrieben von: frasch | |||
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"Augmented-Reality-Apps im Live-Einsatz", so oder so ähnlich hätte die Überschrift auch lauten können. Getestet wurden die AR-Anwendungen NearestWiki, NearestPlaces und PhotosAR. Alle drei Apps stammen von acrossair, einer Softwareschmiede die uns seit Monaten mit ihren Youtube-Videos den Mund wässrig zu machen weiß.
Nun ist die Katze also aus dem Sack und OS 3.1 bekommt ein schwergewichtiges Pro-Argument dazu. Mit älteren Firmwares funktioniert Augmented Reality nämlich in der Regel nicht. Es fehlt die passende API. Desweiteren sollte man ein iPhone 3GS besitzen, da der Kompass essentiell für die Benutzbarkeit ist.
Allgemein Hält man das iPhone waagerecht zum Boden, zeigen die acrossair-Apps eine Kartenansicht mit den gefundenen Points of Interest als rote Stecknadeln. Nein die Kartenansicht steht nicht auf dem Kopf, denn die drei Apps richten die Map automatisch nach der Blickrichtung aus. Hält man das iPhone senkrecht zum Boden, erscheint die AR-Ansicht. Mit einem Klick auf das i-Symbol kann man per Schieberegler einstellen in welchem Radius die App nach POI suchen soll. Maximum sind 20 Meilen, bzw. 32,19 km. Auch die Sprache stellt man hier ein. Grundsätzliches ist es empfehlenswert kleine Suchradien um ca. 1 km festzusetzen. Das wahrt die Übersicht und schränkt die Treffer auf tatsächlich naheliegende Orte ein. In dünner besiedelten Gebieten kann man den Radius natürlich vergrößern. Weiter entfernte Orte erscheinen im oberen Bereich des Bildschirms. Per Fingerstreich kann man sie nach unten scrollen. NearestPlaces zeigt ausschließlich klassische POI an. Bisher sind Tankstellen, Restaurants, Kaffeehäuser, Parks, Banken, Hotels, Museen, Parkplätze, Supermärkte, Bars, Kinos und Theater integriert. Weitere POI könnten folgen. Bei Banken kann man auch nach bestimmten Geldinstituten suchen. Klickt man einen POI an, kann man diesen per E-Mail weiterempfehlen, sich eine Route dorthin anzeigen lassen, oder eine Bewertung abgeben. Hier noch ein paar Bildeindrücke zu NearestPlaces: NearestWiki ist sehr ähnlich, zeigt aber ausschließlich POI an, zu denen es einen Wikipedia-Eintrag gibt. Gerade für Touristen eignet sich diese App. Aber auch Einheimische werden das ein oder andere Neue entdecken. Ein Klick auf den Eintrag öffnet den dazugehörigen Wikipedia-Artikel. Die Genauigkeit der Ortsangaben ist gut, kann aber schwanken wenn man sich sehr nahe am POI befindet (< 50 m). Natürlich hängt es auch davon ab wie genau das iPhone die eigene GPS-Position ermittelt, ob der Kompass gestört wird und wie genau die GPS-Daten der POI hinterlegt sind. Und so sieht NearestWiki in Aktion aus:
PhotosAR zeigt Fotos an die in der Nähe geknipst wurden. Das ist sehr praktisch wenn man interessante Orte in der Nähe sucht oder ein gutes Fotomotiv braucht. Die Funktionalität ist mit den anderen beiden Apps identisch. Ein Klick auf das Bild öffnet die Vollbilddarstellung.
Fazit AR-Apps sind das Spannendste, was der App Store momentan zu bieten hat. Alle drei hier vorgestellten Apps kosten jeweils nur 1,59 Euro. Da muss man nicht lange überlegen. Kaufen! [Nachtrag:] Mehr als 2 Stunden AR-Nutzung sind aber in der Regel nicht drin, da Bildschirm, Internetanbindung und GPS-Bestimmung sehr stark am Akku saugen.
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bringen sie mir nichts, da ich nur ein iPhone 3G habe und kein 3GS.
Hatte mir dann trotzdem mal NearestPlaces zugelegt und zu testen was dann nun
ist, ob es eingeschränkt oder gar nicht zu nutzen ist. Nein, es ist gar nicht zu
nutzen, der Screen ist nach öffnen des Apps nur dauerhaft weiß.
Hoffe, dass es bald vlt. auch ohne Kompass gehen wird, obwohl ich nicht ganz
dran glaube...
Gruß
Libertas