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Heute im Test: Temple Run 2

Geschrieben von: Dominik.

Mit dem am letzten Donnerstag erschienenen Temple Run 2 gibt es nun drei Varianten des sehr bekannten Spiels, das sich innerhalb weniger Monaten einen Namen bei den Usern gemacht hat. Mit Temple Run begann damals die Reihe und wurde mit Temple Run: Merida um ein Spiel erweitert. In letzterem wurden die Grafiken an den gleichnamigen Disney Film angepasst. Auch das vor kurzem veröffentlichte Temple Run 2 bekam neue Grafiken spendiert. Das Grundprinzip ist gleich geblieben: Ihr müsst mit einer Figur über die Wege fegen und Münzel aufsammeln, mit denen ihr euch später PowerUps u.ä. kaufen könnt. (...)
 

Bei den Grafiken haben die Entwickler wohl diesmal ein großes Augenmerk gelegt, da die Wege jetzt nicht mehr nur gerade sind, sondern auch Kurven gibt, so dass es ein wenig reeller gestaltet wurde. Die Eintönigkeit hat man ja bereits bei Temple Run: Merida probiert, beiseite zu legen, in dem man Bogenschießen mit in das Spiel integriert hat. Bei Temple Run 2 müsst ihr einen Teil des Weges auch in einer Lore bewältigen. Auch die Umgebung, durch die ihr mit eurer Figur lauft, ist lebendiger gestaltet. So gibt es beispielsweise auch Flüsse, bei denen man richtig die Strömung sieht, über die ihr drüber springen müsst.

Ebenfalls wurden die Figuren ein wenig erneuert: Vier Figuren ( 2 Männer und 2 Frauen) gibt es, von denen eine von Beginn an freigeschaltet ist. Weitere müssen gegen Münzen gekauft werden. Doch das ist nicht das Neue. Jede Figur kann mit einem bestimmten Power-Up ausgestattet werden. Sammelt ihr nun Münze, füllt sich die Anzeige auf der linken Seite, die man bereits auf den vorherigen Spielen der Temple Run – Serie kennt. Ist diese Anzeige vollständig gefüllt, könnt ihr das vorher ausgewählte Power-Up – insgesamt sechs unterschiedliche gibt es - aktivieren.
 
Die normalen Fähigkeiten der Figur können ebenfalls mit Hilfe der gesammelten Münzen – oder durch die richtig gekauften Münzen – verbessert werden. Verglichen mit den anderen Temple Run – Spielen lässt sich sagen, dass auch bei Temple Run alles teurer wird. Die Einstiegspreise aber auch die weiteren Preise für die Verbesserungen sind für die Fähigkeiten relativ hoch, wenn man sie mit den Preisen aus dem ersten Spiel vergleicht. Das Gute ist, dass die Fähigkeiten für alle Figuren gelten, d.h. ihr müsst nicht für alle vier Figuren die Fähigkeiten einzeln verbessern.
 
Durch verschiedene Aufgaben, die ihr im Spiel meistern müsst, steigt ihr von Level zu Level auf, was eure Punktzahl in die Höhe treibt. Ferner könnt ihr durch eine bestimmte ausgebildete Fähigkeit die Punktzahl auch gezielt erhöhen.
 
Während des Spiels könnt ihr sogenannte Gems – dargestellt durch grüne Diamanten – einsammeln. Diese können eingesetzt werden, um das Spiel fortzusetzen, obwohl ihr gerade gestorben seid. Ein Spiel kann demnach so lange gehen, bis eurer Vorrat ein Gems aufgebraucht ist.
 
Ein Punkt, der mich bei allen Temple Run spielen, stört, ist, dass man auf allen Devicen von neu anfangen muss. Schön wäre eine iCloud – Synchronisation, bei dem beispielsweise die Fähigkeiten und die gekauften Figuren automatisch übertragen werden. Aber so besteht natürlich die Gefahr für die Entwickler, dass einige Einnahmen von In-App-Käufen wegfallen.
 
Ebenfalls eine Krankheit von Temple Run Spielen ist es meiner Meinung nach geworden, dass es in der ersten Version immer irgendwelche Performanceprobleme gibt. Ich persönlich kann auf meinem iPad 3 das neue Spiel nicht flüssig spielen. Es hakt immer ab und zu, was auf einem iPhone 5 nicht der Fall ist.
 
Fazit: Es ist kostenlos, also warum nicht einfach herunterladen und testen ;-)

 

Kommentare (2)
  • Kormirluk
    Komisch, ich kann das mit den Perfomance Problemen nicht bestätigen, auf meinem
    iPad 2 läuft es einwandfrei!
  • Frank
    Das wird daran liegen, dass das iPad 2 nur 1/4 der Pixel eines iPad 3 hat.
    Entsprechend muss der Grafikchip auch nur 1/4 der Leistung bringen.
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