Banner

Skullcandy Crusher: Musik zum Anfassen

Geschrieben von: Frank.

Ein großer Nachteil von Kopfhörern gegenüber einer guten Stereoanlage ist der fehlende Tiefenbass. Tiefe Töne kann man nämlich nicht nur hören, sondern auch fühlen, in Form von Vibrationen (Stichwort Subwoofer). Musik die man hören UND fühlen kann, ist daher stets ein intensiveres Sinneserlebnis als wenn der Klang nur über die Ohren wahrgenommen wird. Der Kopfhörerspezialist Skullcandy hat sich der Problematik nun angenommen und einen Over-Ear-Hörer auf den Markt gebracht, der "Musik zum Anfassen" generiert. Man kann sich den Crusher wie einen Bügelkopfhörer mit eingebauter "Force Feedback-Funktion" vorstellen. Er erzeugt parallel zum ohnehin schon bassstarken Sound punktgenaue Vibrationen, die über die Ohrpolster an euren Kopf übertragen werden. Das dadurch erzeugte Klangerlebnis lässt den Anwender erst einmal sprachlos zurück, denn die Kombination aus Musik hören und Musik fühlen ist äußerst ungewohnt. Zudem verstärkt sich der Basseindruck ins Extreme. (...)

Wenn die Telekom hilft: Unerwünschte Werbe-SMS

Geschrieben von: Frank.

[Update] Nachdem sich "Kunigunde" per Voicemail erneut meldete und weiterhin einen unangemessenen Ton an den Tag legte, sowie eine aufrichtige Entschuldigung vermissen ließ, habe ich meinen Mobilfunkvertrag bei der Deutschen Telekom AG nach 4 Jahren gekündigt. [/Update]

Die Deutsche Telekom AG bietet ihren Kunden die Möglichkeit an sich vor lästiger konzerneigener Werbung durch ihre Tochter Deutsche Telekom GmbH zu schützen. Im Online-Kundencenter muss man dazu lediglich 3 Häkchen entfernen und sollte dann eigentlich seine Ruhe haben. Die Telekom spricht natürlich von "Kundenbetreuung" statt Werbung.

Die entsprechenden Optionen sind nicht ganz so leicht zu finden. Ihr müsst euch z. B. auf T-Mobile.de im Kundencenter einloggen und klickt anschließend auf "InfoCenter" in der linken Menüleiste.

Anschließend nehmt ihr unter "Betreuungswege sämtliche Haken raus. Fertig.

Auch wir unterlagen bislang dem Irrtum nun vor Belästigungen geschützt zu sein, bis vorgestern die folgende Werbe-SMS einging:

Hätte ich im Anschluss nicht den Fehler gemacht mich beim Twitter-Account des Telekom-Service (@telekom_hilft) zu beschweren, würde es diesen Artikel gar nicht geben. Seit heute ist mir aber klar, was mit dem Schlagwort "Service-Wüste Deutschland" gemeint ist.

Der Service-Ablauf bei @telekom_hilft ist immer gleich. Man schreibt die Telekom-Mitarbeiter bei Twitter an, erhält ein kurzes Feedback und eine Direktnachricht, in welcher sich eine Service-E-Mail-Adresse befindet. Per E-Mail schildert man dann sein Problem nochmals. Das habe ich natürlich auch getan und auch gleich einen Screenshot der Werbe-SMS, sowie einen Screenshot der "Betreuungswege-Einstellungen" mitgeschickt.

Eine Antwort kam auf meine E-Mail nicht, stattdessen aber ein telefonischer Rückruf der @telekom_hilft-Mitarbeiterin *Kunigunde (*Name geändert). Kunigunde erklärte mir wortreich, dass ich zwar eine Drittanbietersperre eingerichtet hätte, aber keine Sperre für hausinterne Werbung. Als Kunigunde mich endlich zu Wort kommen ließ, verwies ich auf meine getätigten Einstellungen unter "Betreuungswege", die seit einigen Jahren unangetastet geblieben sind. Erneut betonte Kunigunde das sei die Drittanbietersperre. Falsch! Die Drittanbietersperre kann König Kunde nämlich nur telefonisch oder per E-Mail beauftragen, nicht aber im Kundencenter. Dass selbst dies nicht immer zuverlässig klappt, wisst ihr wenn ihr unseren Artikel zur Drittanbietersperre kennt.

Nachdem ich Kunigunde vorgelesen hatte, welche Einstellungen unter Betreuungswege vorgenommen werden können, änderte Sie die Verteidigungsstrategie. Nun hieß es die Sperre für Werbe-SMS wäre JETZT von den Service-Kollegen eingerichtet worden und aktiv. Natürlich ließ ich Kunigunde nicht im Unklaren darüber dass ich die entsprechenden Haken unter "Betreuungswege" bereits vor Jahren herausgenommen hatte. Ich fragte im Anschluss was denn nun nicht funktionieren würde, das Setzen der Haken oder das korrekte Versenden der Werbe-SMS, und wie nun sichergestellt wird, dass ab jetzt wirklich keine Werbe-SMS mehr eingehen. Die Antwort hierauf blieb Kunigunde schuldig und wurde stattdessen unverschämt. Sie könne nicht nachvollziehen wieso ich wegen einer SMS ein solches Fass aufmache. Ist es wirklich so schwer nachvollziehbar, dass ein Kunde der ausdrücklich betont keine Werbung empfangen zu wollen auch tatsächlich keine Werbung empfangen will?

Konfrontiert mit so viel Dreistigkeit fragte ich nach wie Kunigunde sich solche Frechheiten erlauben könne. Sie erklärte sinngemäß, dass es sich bei @telekom_hilft um einen Social-Media-Kontaktweg handeln würde und dass hier andere Kommunikationsstandards gelten. Mir war bisher nicht klar, dass man als Kunde 2. Klasse gilt, nur weil man als Kontaktweg Twitter gewählt hat. Mit dieser neuen Erkenntnis kann ich nur jedem davon abraten sich an die Telekom-Mitarbeiter von @telekom_hilft zu werden. Vielleicht begreifen die Kollegen wer ihr Gehalt zahlt, wenn die Deutsche Telekom beginnt die aus meiner Sicht überflüssigen Stellen abzubauen.

Blöde Idee: Den Haustürschlüssel unter die Fußmatte legen

Geschrieben von: Frank.

Seit der Chaos Computer Club Apples Fingerabdruckleser mit einfachsten Mittel überlistet hat, ist die Apple-Welt in Aufruhr. Befürworter und Gegner des Fingerscanners liefern sich heiße Diskussionen im Netz. Wir vertreten den Standpunkt "ein Fingerabdruck ist ein schlechtes Passwort". Die Gründe dafür wollen wir kurz auflisten:

  • Fingerabdrücke identifizieren uns eindeutig. Straftaten die mit einem iPhone begangen werden, das mit einem Fingerabdruck gesichert wurde, werden zwangsläufig auf den rechtmäßigen iPhone-Besitzer zurückfallen. Der Grund: Wie hätten Dritte das Gerät entsperren können, wo doch ausschließlich der Besitzer den Schlüssel auf seinen Fingerkuppen trägt?
  • Wir können uns glücklich schätzen in einer Demokratie zu leben. Viele andere Menschen haben jedoch nicht dieses Glück. Jemand der sein iPhone per Fingerabdruck gesichert hat, kann mit Leichtigkeit dazu gezwungen werden das Gerät zu entsperren und die darauf befindlichen Daten preiszugeben. Man denke beispielsweise an Oppositionelle in Russland, Iran, China, etc. Auch Whistleblower haben schlechte Karten, egal wo sie leben.
  • Würdet ihr die PIN für eure EC-Karte auf die EC-Karte schreiben? Würdet ihr euren Haustürschlüssel unter die Fußmatte legen? Nein, natürlich nicht, denn Schlüssel und Schloss müssen getrennt voneinander aufbewahrt werden um ihre Sicherungsfunktion erfüllen zu können. Genauso verhält es sich beim iPhone. Als glattes Gerät, das per Touchscreen bedient wird, ist es übersäht mit euren Fingerabdrücken, also dem Schlüssel. Da Fingerabdrücke mit einfachsten Mittel kopiert werden können, kann jeder der Zugriff auf eure Fingerabdrücke hat auch euer iPhone entsperren. Wer denkt der Aufwand sei dafür zu hoch, hat noch nicht erlebt wozu eifersüchtige (Ehe)partner fähig sind.
  • Gerade Anwender die sich mit Technik nicht so gut auskennen halten einen Fingerabdruckleser für sicher. Daran ist auch Apple schuld, schließlich bewirbt der Konzern seine TouchID-Technik als zuverlässig und manipulationssicher. Wiegt man sich in falscher Sicherheit, wird man unvorsichtig und damit angreifbar.

Die Argumente der Fingerabdruck-Befürworter sind altbekannt und seit Jahren widerlegt:

  • "Ich habe nichts zu verbergen". Wer nichts zu verbergen hat, sollte seine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Adresse auf öffentlichen Websites ablegen, und Passwörter so kurz wie möglich halten. Spätestens wenn Fremde mit der eigenen Identität online shoppen gehen, eine Strafanzeige wegen Betruges auf einer Auktionsplattform eingeht, oder intime Fotos durchs Netz geistern, wird klar welchen Wert Privatsphäre hat.
  • "Meine Fingerabdrücke sind eh kein Geheimnis, ich war schon einmal in den USA." bzw. "Ich habe einen biometrischen Reisepass". Glückwunsch! Aber muss man deswegen den Geheimdiensten auch noch den digitalen Fingerabdruck frei Haus liefern? Erst durch die Verknüpfung von verschiedenen Daten wird eine lückenlose Überwachung möglich. Apples TouchID hat das Potential einen Owell'schen Albtraum zu entfesseln, den wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Die Nutzung des Fingerabdrucks zur Identifizierung würde zu etwas völlig Normalem werden. Bezahlen per Fingerabdruck, Wählen per Fingerabdruck, Unterschreiben per Fingerabdruck, Geld abheben und Geld überweisen per Fingerabdruck. Die Einsatzmöglichkeiten und die Möglichkeiten der Manipulation wären unbegrenzt.
  • "Ein Fingerabdruck ist allemal besser als ein Passcode." Falsch. Einen Passcode kann man ändern. Finger hat man dagegen nur 10. Dazu zwei Brustwarzen. Danach wird es langsam eng mit den biometrischen Merkmalen. Folgerichtig sollte man sparsam mit Ihnen umgehen, es sei denn man hat eine gute Küchenreibe im Haushalt. Hinzu kommt, dass ein Passcode nicht auf allen glatten Oberflächen landet, die wir berühren, ein Fingerabdruck aber schon. Ohne sicheren Passcode ist übrigens auch TouchID wertlos, da das iPhone 5s nach wie vor per Code-Eingabe entsperrt werden kann. Ein iPhone, das zuvor mit der Zahlenfolge "1234" gesichert war, wird durch die Nutzung von TouchID also nicht sicherer. An dieser Stelle sind wir wieder beim Anwender gelandet, dessen Sicherheitsbewusstsein sich nicht plötzlich erhöht, nur weil er einen Fingerabdruckleser nutzt.

Was ist nur mit Apple los?

Geschrieben von: Frank.

Normalerweise kennen wir Apple als ein Unternehmen, das nichts dem Zufall überlässt. Bis ins kleinste Detail, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, schraubt man in Cupertino am Endprodukt. Beispielsweise macht die iOS-7-Version von iBooks auf den ersten Blick den Eindruck als sei sie identisch mit der iOS-6-Ausgabe. Vergleicht man jedoch Screenshots der beiden Varianten, fällt auf, dass Apple beim letzten Update kaum sichtbare Rundungen im Bereich der äußeren Ecken entfernt hat. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass dem normalen Nutzer solche Änderungen auffallen, und trotzdem stößt Apple sie an. Ist das schon Pedanterie? Ja!

Umso merkwürdiger erscheint es uns, dass sich Apple in letzter Zeit so viele unprofessionelle Ausrutscher geleistet hat. Ein paar Beispiele:

  • Das neue iPhone-Flaggschiff 5s ist nur in homöopathischen Stückzahlen erhältlich. Selbst die Apple Stores bleiben am ersten Verkaufstag deutlich unter 1000 Einheiten. Zahlreiche Kunden reihen sich für Stunden in die Warteschlangen ein und gehen dennoch leer aus. Die teils buchstäblich im Regen stehenden Apple-Fans werden über den unzureichenden Lagerbestand nicht informiert. Aus unserer Sicht eine große Sauerei.
  • Der von Apple als extrem sicher beworbene Fingerabdruckleser im iPhone 5s stellt sich als Lachnummer der IT-Geschichte heraus, nachdem der Chaos Computer Club den Touch-ID-Scanner mit einfachsten Methoden austricksen konnte.
  • Das iPhone 5c liegt wie Blei in den Regalen. Kaum ein Kunde interessiert sich bisher für den überteuerten Plastikbomber.
  • Das letzte Software-Update für Apple TV musste auf Grund von schwerwiegenden Bugs zurückgezogen werden.
  • Apples Vorzeigebetriebssystem iOS 7 reduziert die Akkulaufzeit der Anwender deutlich. Erst nach aufwendigem Tuning, das einen Weg quer durch alle Menüs erfordert, sind praxistaugliche Batterielaufzeiten möglich. iOS hat damit seinen Anspruch verloren ein Betriebssystem für Nutzer zu sein, die besonderen Wert auf eine einfache Bedienung legen.

Woran mag es liegen, dass Apple scheinbar blind von einem Skandal zum nächsten stolpert? Teilt uns doch eure Meinung am Twitter mit.

iPhone, iPad, iPod touch verkaufen: Das gilt es zu beachten

Geschrieben von: Frank.

Die iPhone-Modelle 5s und 5c sind da. Viele Apple-Fans werden daher ihr Altgerät verkaufen und auf eines der neuen Smartphones umsteigen. Bevor man aber den täglichen Begleiter in fremde Hände gibt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Natürlich gelten die folgenden Tipps grundsätzlich auch für iPads und iPod touches.

1.) Daten sichern

Die wichtigste Grundregel lautet: Sichert eure Daten! Der wohl einfachste Weg ist die iCloud. Unter Einstellungen / iCloud / Speicher & Backup findet ihr die entsprechenden Optionen. Klickt hier einfach auf "Backup jetzt erstellen" und schon legt das iOS-Gerät los. Damit das Backup startet muss euer iPhone/iPad/iPod mit einem WLAN verbunden sein.

Befinden sich jede Menge Fotos und Videos auf dem Gerät, kann es vorkommen, dass die 5 GB kostenloser iCloud-Speicher nicht ausreichen. Dann heißt es entweder kostenpflichtig mehr Speicher dazu kaufen, oder aufs klassische Kabel-Backup per iTunes ausweichen.

2.) Daten löschen

Mit iOS 7 hat Apple die sogenannte "Aktivierungssperre" eingeführt. Sie soll iOS-Geräte für Diebe weniger attraktiv machen, denn ohne Eingabe von Apple-ID und Passwort, lassen sich iPhones, iPads und iPod touches ab sofort weder löschen noch neu aufsetzen. Das Gerät wird damit nutzlos, zumindest wenn der rechtmäßige Besitzer einen Passcode eingerichtet hat. Letzteres gilt natürlich auch für den Käufer des Altgerätes. Es ist also wichtig vor einem Verkauf die Aktivierungssperre aufzuheben. Dies erledigt man am einfachsten in einem Rutsch mit der vollständigen Löschung des iOS-Gerätes unter Einstellungen / Allgemein / Zurücksetzen (ganz unten auf der Menüseite) / Inhalte & Einstellungen löschen.

3.) Zubehör vollständig?

Es gibt nichts Ärgerlicheres für den neuen Besitzer als unvollständiges Zubehör. Dazu zählen nicht nur das Netzteil, die Ohrhörer und das Ladekabel, sondern vor allem auch der SIM-Schacht-Öffner. Wenn das Gerät online verkauft wird, zum Beispiel auf eBay, spült die Originalverpackung einige zusätzliche Euronen in die Kasse.

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Verhökern!

Apples Touch-ID wurde geknackt

Geschrieben von: Frank.

Der Sicherheits-Mythos um Apples Fingerabdruck-Scanner im iPhone 5s hat nicht einmal 48 Stunden gehalten. Am Samstag hat der Chaos Computer Club, Deutschlands renommierteste Hacker-Gruppe, Touch-ID überlistet. Großartige Fachkenntnisse waren dazu nicht notwendig. Wie wir bereits vor einigen Tagen in unserem Kommentar "Finger weg von meinem Fingerabdruck" vermuteten, genügen einfachste Hausmittel um einen Fingerabdruck zu stehen, zu kopieren und damit ein iPhone 5s zu entsperren. Apples beteuerungen Touch-ID würde sich mit herkömmlichen Methoden nicht knacken lassen, hat sich damit als Luftnummer erwiesen.

Verkaufsstart des iPhone 5s gescheitert

Geschrieben von: Frank.

Der erste Verkaufstag

Seit dem 20. September kann man laut Apple das iPhone 5s kaufen. Theoretisch stimmt das. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Viele kleine Shops der Netzbetreiber haben erst gar keine Geräte erhalten. Viele Smartphone-Händler gingen ebenfalls leer aus. Die Telekom, einst Apples Vorzeigepartner in Deutschland, warnt bereits vor Lieferengpässen, und in den Apple Stores selbst waren die Geräte nach kurzer Zeit ausverkauft. Eine solche prekäre Liefersituation haben wir beim einem iPhone-Verkaufsstart noch nie erlebt. Bisher konnte Apple zumindest in den eigenen Stores die Nachfrage am ersten Verkaufswochenende befriedigen.

Es ist aber nicht die große Nachfrage, die für leere Regale und lange Gesichter verantwortlich ist, sondern die geringe Anzahl an verfügbaren iPhones. Wir haben versucht im Apple Store Jungfernstieg mehr Infos von den Angestellten zu erhalten. Diese durften aber nichts sagen, verrieten uns aber, dass nach nur 2 Stunden alle 5s ausverkauft gewesen seien. Das sind nach unserer Schätzung höchstens 1000 Geräte. Andere Quellen mit gutem Draht zu einem Apple-Store-Leiter berichteten uns aber, dass es sogar nur ca. 120 Gerät gab und diese innerhalb von einer halben Stunde den Besitzer wechselten. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen.

Die genaue Anzahl an erhaltenen iPhone 5s wollten uns sämtliche befragten Apple Mitarbeiter nicht verraten. Die Antworten reichten von "wissen wir nicht" bis "dazu dürfen wir nichts sagen". Auch wann wieder iPhones verfügbar sind konnte oder durften die Blauhemden nicht verraten. Im Apple Online Store trifft man auf die gleiche Mauer des Schweigens. Hier wird die Lieferzeit aller iPhone-5s-Modelle ungewöhnlich ungenau mit "Oktober" angegeben.

Der zweite Verkaufstag

Auch am zweiten Verkaufstag lief es nicht besser. Eine halbe Stunde vor Ladenöffnung haben wir uns vor den Apple Store Jungfernstieg gestellt. Hier warteten bereits ca. 100 iPhone-Süchtige auf Einlass. Die ersten 20 Leute bekamen auch tatsächlich ein iPhone 5s, die restlichen Wartenden (ca. 200) wurden wieder nach Hause geschickt. Dass nur so wenige Geräte vorrätig waren, hat man den teils seit Stunden wartenden Apple-Fans aber nicht erzählt. Wie zum Hohn wurden die Geduldigen iPhone-Interessenten noch von einem Apple-Angestellten darauf hingewiesen, dass genügend iPhone 5c verfügbar seien. Dass es an diesem Punkt keinen Tumult gab, grenzt an ein Wunder.

 

Wo also sind die ganze iPhone 5s abgeblieben? Hält Apple absichtlich Geräte zurück um das 5c zu pushen? Gibt es massive Produktionsschwierigkeiten? Was auch immer der Grund sein mag, die eigentliche Schweinerei ist, dass Apple seine Kunden im Ungewissen lässt bzw. wissentlich ins offene Messer laufen lässt.

iOS 7: Akkulaufzeit des iPhones verlängern - 18 praxistaugliche Tipps

Geschrieben von: Frank.

Wenn es euch genauso geht wie uns, dann hat die Akkulaufzeit eures iOS-Gerätes unter iOS 7 spürbar gelitten. Vor allem auf dem iPhone macht sich der Energiehunger des neuen Betriebssystems bemerkbar. Wir haben daher in den iOS-Einstellungen nach Möglichkeiten gesucht stromhungrige Funktionen abzuschalten und sind auch fündig geworden. Bei Zusammenstellen der folgenden Tipps war es uns besonders wichtig, dass die Hinweise praxistauglich sind und sich nicht nennenswert auf den Komfort oder die tägliche Benutzung des iPhones auswirken.

Natürlich gelten die meisten Tipps auch für den iPod touch und das iPad. Aus unserem iPhone 5s konnten wir mit den folgenden Kniffen im Schnitt ganze 2 Stunden zusätzliche Akkulaufzeit herauskitzeln. Beim Internetsurfen per WLAN erreichen wir nun tatsächlich die von Apple angegebenen 10 Stunden Batterielaufzeit. (...)

iOS 7 vs. iOS 6: Design-Vergleich der beiden Betriebssystemversionen

Geschrieben von: Frank.

Wer noch zaudert ob er bei iOS 6 bleiben soll, oder doch das Update auf iOS 7 wagen kann, dem wollen wir unseren heutigen Design-Vergleich der beiden Betriebssystemversionen als Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben. Wir haben einige wichtige Kern-Apps herausgepickt und Screenshots der identischen Ansichten und Menüebenen gegenübergestellt (links iOS 6, rechts iOS 7). Aber steht selbst (...)

iOS 7 ist da: Die neuen Funktionen

Geschrieben von: Frank.

Pünktlich am 18. September um 19 Uhr hat Apple iOS 7 freigegeben. Amüsante Randnotiz: Obwohl der Download anfangs noch sehr zäh war, ist der vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft vorausgesagte Zusammenbruch des mobilen Internets ausgeblieben. Unkenntnis der iOS-Plattform hat zu dieser Fehleinschätzung geführt, denn Over-The-Air-Updates, also solche Aktualisierungen, die direkt am iOS-Gerät heruntergeladen werden, benötigen eine WiFi-Verbindung.

Nie zuvor hat eine iOS-Ausgabe im Vorfeld so viel Kritik einstecken müssen. Zu bunt, zu verspielt, zu grelle Farbpaletten, zu feine Schriftarten... die Liste der Beanstandungen ist lang. Eines steht daher schon fest: An iOS 7 wird man sich erst einmal gewöhnen müssen. Die Design-Änderungen sind so radikal, dass viele Anwender zunächst verwirrt sein werden. Auch wir klicken uns derzeit noch ziemlich unbeholfen durch die Systemsoftware.

Und trotzdem, iOS 7 bringt auch einige äußerst nützliche Features mit, die zwar größtenteils von der Konkurrenz abgekupfert wurden und daher für sich allein gesehen keine Innovation darstellen, aber dennoch das Leben des Anwenders leichter machen. Apple fasst die Neuerungen wie folgt zusammen: (...)