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Duo Gamer: Aus iOS-Gerät wird Spielkonsole

Geschrieben von: Frank.

Sicher hat nicht einmal Apple geahnt, zu welch einer umfangreichen Spieleplattform sich das iOS-Betriebssystem einst entwickeln würde. Im jährlichen Rhythmus präsentiert uns Cupertino neue Hardware, welche in der Regel 2x schneller ist, als die Vorgängergeneration. Im gleichen Takt verwöhnen uns die Spieleentwickler mit neuer High-End-Grafik, größeren virtuellen Welten und mehr Handlungsfreiheit im Spielablauf. iPhone, iPad und iPod touch sind längst zu potenten Spielkonsolen herangewachsen, die sich vor der Konkurrenz aus dem Hause Sony und Nintendo nicht zu verstecken brauchen.

Der Touchscreen ist bei iOS-Geräten sowohl das Fenster zur Spielwelt, als auch das Eingabefeld des Gamers. Dies ermöglicht neue Spielkonzepte, limitiert aber auch gleichzeitig die Steuerung. Beispielsweise lassen sich Egoshooter wie N.O.V.A. 3 nicht besonders komfortabel per Touchscreen spielen. Damit man überhaupt etwas trifft, bauen die Entwickler nicht selten Zielhilfen in ihre Software ein. Andere nutzen den Gyro-Sensor, der zwar bei Rennspielen gut und intuitiv funktioniert, für die Shooter-Steuerung aber völlig versagt.

Einige Hardware-Hersteller haben daher Zubehör entwickelt, welches die klassische Rolle des Gamepads einnimmt. So gibt es inzwischen für das iPhone eine ganze Reihe von Schutzhüllen, die mit Tasten und Steuerkreuz ausgestattet sind. Problematisch ist bei diesen Case-Gamepads allerdings, dass sie bei einem Wechsel des Formfaktors, den Apple zumindest beim iPhone bisher etwa alle zwei Jahre vorgenommen hat, inkompatibel werden. Auch den neuen Lightning-Anschluss berücksichtigt bisher kein uns bekanntes Modell.

Der Duo Gamer von Discovery Bay Games hat dieses Problem nicht, da er sich per Bluetooth mit dem iOS-Gerät verbindet. Weiterer Vorteil: Er ist nicht nur mit dem iPhone, sondern auch mit iPad und iPod touch kompatibel, unabhängig ob das Gerät noch den alten Dock-Anschluss besitzt, oder bereits die neue Lightning-Schnittstelle nutzt. Sind Duo Gamer und iOS-Gerät drahtlos gekoppelt, fehlen euch nur noch die passenden Spiele zur Hardware. Leider funktioniert das Gamepad nämlich nur in Kombination mit einigen Gameloft-Titeln.

Zu den unterstützten Spielen zählen N.O.V.A. 3, Asphalt 7, Order & Chaos, Brothers in Arms 2, Modern Combat 3, NFL Pro 2013 und das noch recht junge Wild Blood. Die Liste der kompatiblen Games wächst ständig, beschränkt sich aber eben auf einen der größten App Store-Publisher. Wer sich daran nicht stört bekommt mit dem Duo Gamer ein äußerst robust wirkendes Gerät, das über ein Steuerkreuz, sechs Tasten und zwei Joysticks verfügt.

Ich habe das Drahtlos-Gamepad in erster Linie mit N.O.V.A. 3 getestet, da es mir immer noch am schwersten fällt einen Shooter per Touchscreen zu bedienen. Im genannten Test-Game steuert man Lauf- und Blickrichtung mit den beiden Joysticks. Nach einigen Minuten Eingewöhnungszeit kam ich bereits gut mit dem Handling zurecht, wie ihr im Video unten sehen könnt. Um gegen Profispieler eine Chance zu haben, braucht es aber deutlich mehr Übung, das gilt aber genauso für die Touchscreen-Steuerung. Auch Asphalt 7 spielt sich mit dem Duo Gamer gut, doch hier gefällt mir die Steuerung per Gyro-Sensor noch einen Tick besser.

Solltet ihr Apple TV euer eigen nennen, lohnt sich die Anschaffung des Drahtlos-Gamepads umso mehr, denn so wird aus eurem iOS-Gerät eine vollwertige Spielkonsole. Per AirPlay übertragt ihr dann den Bildschirminhalt kabellos auf euren Fernseher und steuert das Spiel mit dem Duo Gamer blind. Vor allem bei Games in denen es Buttons zu treffen gilt, wie zum Beispiel Order & Chaos, macht die Übertragung auf ein TV-Gerät ohne Gamepad nämlich keinen Spaß, da man immer wieder auf das iOS-Gerät gucken muss um auch die richtigen virtuellen Tasten zu treffen. Der Duo Gamer macht es also möglich, dass man das iOS-Gerät während des Zockens gar nicht mehr beachten muss und sich voll auf das Geschehen auf dem großen TV-Bildschirm konzentrieren kann.

iPad- und iPad mini-Nutzer die kein Apple TV besitzen freuen sich über den beiliegenden futuristisch aussehenden Ständer, der mit allen Generationen des Apple-Tablets zurechtkommt. Er positioniert das iPad aufrecht damit ihr eure Hände frei habt. Die mitgelieferte Tragetasche für den Duo Gamer braucht man dagegen nicht wirklich, da das Gamepad einen sehr robusten Eindruck hinterlässt. Zwei im Lieferumfang enthaltene AA-Batterien versorgen den Duo Gamer mit Strom und können problemlos durch Akkus ersetzt werden.

Fazit

Wer oft Gameloft-Titel zockt, und zudem Apple TV besitzt, kann das Spielvergnügen mit dem Duo Gamer deutlich steigern. Virtuelle Welten lassen sich auf einem Fernseher eben deutlich besser darstellen als auf 3,5, 4, 7,9 oder 9,7 Zoll. Das Drahtlos-Gamepad kostet nicht die Welt und lässt sich momentan für 37,95 Euro im Apple Online Store erwerben.

Es ist mal wieder so weit: Merry Christmas

Geschrieben von: Dominik.

Das Jahr 2012 neigt sich langsam dem Ende zu und das letzte Ereignis vor Silvester ist ja bekanntlich Weihnachten. Daher wünschen wir euch schöne und natürlich erholsame Weihnachtstage und schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2013. Wir hoffen, dass Ihr uns auch im nächsten Jahr treu bleibt :-) Bitte habt Verständnis dafür, dass die Berichterstattung über die Feiertage ein wenig ins Stocken geraten kann; trotzdem werden wir euch mit den wichtigsten News auf Twitter und Facebook auf dem Laufenden halten. Wenn ihr etwas zum Lesen braucht über die Feiertage, können wir euch unsere empfohlenen Beiträge nur ans Herz legen ;-)

Euer iGadget-News-Team

Mac-Tipp: Zusätzliche Varianten eines Buchstaben anzeigen

Geschrieben von: Dominik.

 

Vor allem wenn man gerade ein Dokument in Pages oder Microsoft Word schreibt, kann es durchaus vorkommen, dass man eine bestimmte Schreibweise eines Buchstabes benötigt wie zum Beispiel ë oder den Buchstaben ñ. Für letzteren gibt es beispielsweise das Tastenkürzel Alt + N. Doch einfacher und komfortabler geht es, wenn ihr euch die weiteren Möglichkeiten in einem kleinen Fenster anzeigen lässt. Um dieses Fenster anzeigen zu lassen, müsst ihr den entsprechenden Buchstaben gedrückt halten. Mit Hilfe der Zahlen könnt ihr nun eine Variante des Buchstaben auswählen. iWork, das Microsoft Office Paket, andere Apple-Programme unterstützen diese Anzeigemöglichkeiten; Firefox und Opera beispielsweise zeigen dieses Fenster nicht an.

iOS 6.0.2 erschienen

Geschrieben von: Dominik.

Soeben veröffentlichte Apple eine Aktualisierung für iOS auf die Version 6.0.2. Diese Version ist ausschließlich für das iPhone 5 und für das iPad mini in beiden Varianten verfügbar. Laut Changelog wurde durch das Update ein Fehler behoben, der die WLAN - Funktionalität beeinflussen konnte. Herunterladen könnt ihr auch die Aktualisierung via iTunes oder direkt vom Gerät aus. Der Vollständigkeit halber hier noch die Direktlinks, wo ihr euch die neue Version herunterladen könnt. iPhone 5, iPad Mini Wi-Fi und iPad Mini GSM.

Das neue Google Maps

Geschrieben von: Frank.

Endlich! Drei Monate nachdem Apple mit dem Release von iOS 6 das seit langem nicht mehr überarbeitete Google Maps von iPhone, iPad und iPod touch schmiss, taucht die beliebte Kartenanwendung nun im App Store auf. Das generalüberholte Google Maps bietet erstmals auch auf Apples mobilem Betriebssystem Echtzeit-Navigation, so wie Apples Kartenanwendung selbst auch. Optisch braucht sich Google Maps nicht hinter Apples Karten zu verstecken. Die Daten laden flott und die Steuerung ist intuitiv. Kurz gesagt Google Maps funktioniert und erlöst uns Nutzer endlich von Apples fehlerbehaftetem Kartenmaterial. Ein nettes Weihnachtsgeschenk.

 

 

[Update] iTunes Karten nun direkt aus iTunes kaufen

Geschrieben von: Dominik.

Der Verkauf der iTunes Geschenkkarten wird fortan auch direkt in den iTunes Store eingebunden. Ab sofort habt ihr weitere Möglichkeiten, wie ihr diesen digitalen Gutschein verschenken könnt. Die erste Möglichkeit bietet sich in dem eMail - Versand der Geschenkkarte. Wie so eine eMail aussehen könnte, seht ihr rechts. Was als erstes auffällt, ist der Betrag bzw. der Wert der Geschenkkarte. Die Beträge wurden ein wenig abgeändert (15 und 25 EUR gibt es in dieser digitalen Form nicht mehr). Die Spanne geht nun von 10 bis 50 EUR (immer in 10 EUR Schritten) ausgewählt werden. Der Empfänger eurer Karte bekommt eine eMail, in der sich, wie auf den normalen Karte, die ihr in Geschäften gekauft habe, ein Code befindet, der ganz normal in iTunes eingelöst werden muss.

Bei der zweiten Möglichkeit bietet Apple an, die iTunes Geschenkkarte selber auszudrucken. Beispielsweise wenn ihr gerade in Eile seid oder die Geschäfte schon alle zu haben und ihr dringend noch eine Karte braucht. Bei der dritten Möglichkeit könnt ihr quasi einen Dauerauftrag für iTunes Geschenkkarten einrichten. An jedem Monatsersten bekommt der- oder diejenige den von euch ausgewählten Betrag auf ihre Apple-ID gutgeschrieben. Angedacht ist diese Funktion für Eltern, damit sie ihnen die Möglichkeit geben können, "ihre Lieblingsmusik auf legale Weise zu laden". iTunes betitelt dieses Guthaben als Taschengeldguthaben.

Damit das Ganze funktioniert, müsst ihr bei eurer Apple-ID eine Kreditkarte angegeben haben, da alle Beträge von dieser Karte abgebucht werden. Natürlich könnt ihr immer noch die normalen iTunes Geschenkkarten im Laden erwerben. Über diesen Link gelangt ihr direkt in den iTunes Store, wo ihr gleich Karten kaufen könnt.

Update: Bei meinem gestrigen Weihnachtsgeschenke-Einkaufsbummel sind mir in der Drogeriekette Müller iTunes-Geschenkkarten ins Auge gefallen, die mit einem frei wählbaren Betrag zwischen 15 bis 500 EUR aufgeladen werden können. Wie diese aussehen, könnt ihr auf diesem Foto nachsehen.

Review: Das iPad für die Manteltasche

Geschrieben von: Frank.

Das iPad mini ist die mit Abstand kühnste Neuerung in Apples Tablet-Produktreihe seit der Vorstellung der ersten iPad-Generation vor knapp 2,5 Jahren. Steve Jobs höchstpersönlich wetterte einst gegen 7"-Tablets, das sie auf Grund ihrer Größe unbenutzbar seien. Die Kunden müssten ihre Finger anspitzen um sie bedienen zu können. Das iPad mini straft Jobs nun posthum Lügen. Durch das geringe Gewicht von gerade einmal knapp 300 Gramm und auf Grund der zierlichen Abmessungen, liegt es hervorragend in der Hand. Tatsächlich kann man es sogar auch längere Zeit mit nur einer Hand halten und dabei bequem benutzen. Das ist mit Apples 9,7"-iPads nicht drin. Auf Dauer muss man letztere ablegen, und auch das Tippen fällt ohne Unterlage nicht besonders leicht. An die geteilte Tastatur konnte ich mich jedenfalls noch nicht gewöhnen.

Das iPad mini kam daher für mich wie gerufen und bereits beim ersten Ausprobieren im Apple Store liebäugelte ich mit der Anschaffung, wenn.... ja wenn das Tablet doch nur eine bessere Auflösung mitbringen würde. Nach mehr als 8 Monaten Retina-Display war ein Downgrade auf 1024 x 768 Pixel für mich zunächst undenkbar. Die ungeliebten Pixel waren wieder sichtbar und die Schrift auf Websites und in Dokumenten wirkte unscharf und verwaschen. Nichtsdestotrotz habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und das Mini-Tablet angeschafft. Einen Weg für einen Vorab-Test gab es nicht, da Apples Presseabteilung meine Anfragen inzwischen lustigerweise ignoriert. Kritische Worte hört man eben nicht gern im Hause Cupertino.

Macht aber nichts, denn ich habe den Kauf bisher nicht bereut. Innerhalb einer Woche haben sich meine Augen wieder an den Non-Retina-Look gewöhnt, während sich meine Arme über deutlich weniger Gewicht freuen. Der Griff zum iPad mini ist viel selbstverständlicher als zum iPad, denn auf dem kleinen Display kann man auch im Querformat noch bequem mit den Daumen tippen, ohne das Gerät ablegen, oder die Tastatur splitten zu müssen. Da fast alle meiner Artikel inzwischen auf iOS-Geräten entstehen, war dies für mich ein wichtiges Kaufkriterium. Leider ist das iPad mini-Display nicht nur deutlich gröber aufgelöst als ein iPad 3- oder iPad 4-Bildschirm, auch die Farbwiedergabe ist sichtbar schlechter. Dafür stimmt die Blickwinkelunabhängigkeit.

Auch sonst ist ein iPad mini im Grunde ein kleineres iPad 2. Angetrieben wird es durch einen A5-Prozessor mit 1 Ghz Taktfrequenz, dem 512 MB RAM zur Seite stehen. Zumindest die betagte Rechenleistung spürt man aber im Vergleich zum iPad 3 nicht. Letzteres hat mit dem A5X-Prozessor nämlich lediglich einen leistungsfähigeren Grafikkern, dessen Power aber dadurch aufgefressen wird, dass er im Vergleich zum iPad 2 oder iPad mini die vierfache Anzahl Pixel beschäftigen muss. Dies hat zur Folge, dass manche 3D-Spiele, wie zum Beispiel das Rollenspiel Order & Chaos, auf dem iPad mini sogar flüssiger laufen als auf dem iPad 3, dafür aber bescheidener aussehen. Das iPad 4 dagegen dürfte leistungsmäßig wieder gleichziehen, mindestens. Ausprobieren konnte ich das neue Flaggschiff aber noch nicht, denn ich habe die Mobilität des iPad mini der Rechen- und Grafikleistung des iPad 4 vorgezogen. Zwei Tablets zu horten macht für mich jedenfalls keinen Sinn, denn man kann nur eines zur Zeit nutzen.

Die neue Facetime HD-Kamera hat mich beim iPad mini überhaupt nicht interessiert. Spannender fand ich da eher die LTE-Unterstützung, die sich jedoch auf größere Städte und das Telekom-Netz beschränkt. Klar ist auch das 3G-Netz mit derzeit max. 42 Mbit/s schnell genug für alle Aufgaben, wenn man denn einen Tarif besitzt, der die volle Bandbreite ausreizen kann. Doch die Sache hat einen Haken: Alle Nutzer in einer Mobilfunkzelle teilen sich die Bandbreite und gerade in größeren Städten bleibt dann nicht mehr viel vom Highspeed übrig. Das LTE-Netz ist dagegen bis dato nahezu unberührt und bietet daher im realen Alltag ein Vielfaches der Geschwindigkeit der 3G-Netze. Traum-Bitraten von 20 Mbit/s und mehr sind da völlig normal. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn bisher hat kaum jemand ein LTE-Smartphone, geschweige denn den passenden Tarif dazu. Die 4G-Netze sind also vergleichbar mit einer dreispurigen Autobahn die man für sich allein hat.

Ein ärgerlicher Negativpunkt des iPad mini ist das verkleinerte Smart Cover. Wie ihr im Video unten sehen könnt, sitzt es nicht richtig auf dem Display und bildet in Höhe des ersten Knicks ein kleines "Dach" aus. Zwar wird das iPad mini so nicht entriegelt, aber der Schutz des Bildschirms ist schlicht nicht mehr gewährleistet. Staub und anderer Schmutz kommen so sehr leicht unter das Smart Cover und können auf Dauer Mikro-Kratzer auf dem Display verursachen. Die Ursache für diese Fehlkonstruktion liegt im neuen "Scharnier" des Mini-Smart Covers begründet. Es handelt sich nämlich gar nicht um ein richtiges Scharnier. Die magnetische Halterung ist stattdessen über die Kunststoffhaut des Smart Covers mit selbigem verbunden. Diese ist zwar biegsam, aber deutlich starrer als das Scharnier des großen Smart Covers.

Vom Preis des iPad mini (ab 329 Euro) sollte man sich nicht täuschen lassen. Es ist auf Grund der günstigeren Komponenten, und damit sind vor allem der Bildschirm und der Prozessor gemeint, auch weniger wert als ein iPad 3 oder 4. Nichtsdestotrotz schlägt es in Sachen Akkulaufzeit deutlich unser iPad 3 und lässt sich mit einem der Packung leider nicht beiliegendem 12-Watt-Netzteil in einem Bruchteil der Zeit vollständig aufladen, die kleinere Batterie macht's möglich (wieso Apple bekloppterweise das 5-Watt-iPhone-Netzteil einem Tablet beilegt, bleibt wohl ein Geheimnis).

Lohnt es sich überhaupt noch ein iPad 2 anzuschaffen? Ganz klar: Nein! Das betagte Apple-Tablet wird zwar immer noch angeboten, ist aber größer, schwerer, hat kein Bluetooth 4.0, kein LTE, eine schlechtere Auflösung (da sich die gleiche Anzahl Pixel auf einer größeren Fläche verteilt), ist teurer und braucht länger zum Aufladen.

Fazit

Die Rechenleistung des iPad mini reicht mir völlig. Das Gerät rendert Websites flott und bringt auch genug Reserven für 3D-Games mit. Anspitzen musste ich meine Finger noch nicht. Dafür erspart mir das mini aber unbequeme Sitzhaltungen, da ich das Leichtgewicht in jeder Position gut bedienen kann. Aber kommen wir zurück zu Apple Mitbegründer Steve Jobs. Noch während er kleine Tablets öffentlich verspottete, die seinerzeit die einzige Konkurrenz zum iPad darstellten, muss Apple bereits am iPad mini gearbeitet haben. Es dauert bekanntlich einige Jahre bis ein Produkt die Marktreife erreicht. Es liegt daher auf der Hand, dass Jobs zumindest vom iPad mini gewusst haben muss. Ob er das Projekt aber förderte oder am liebsten in der Schublade verschwinden lassen wollte, werden wir wohl nie erfahren.

Heute im Test: Motorblast

Geschrieben von: Dominik.

 

Seit Anfang Dezember befindet sich das Spiel Motorblast von Mad Processor in den Topplatzierungen im AppStore. Motorplast ist ein simples, aber doch umfangreiches Rennspiel für einen Kaufpreis von 89 Cent. Alles Weitere zu dieser Universalapp könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen. (...)
 

Test: Baldur's Gate Enhanced Edition

Geschrieben von: Frank.

Da ist er also, der lang ersehnte Rollenspiel-Klassiker Baldur's Gate, der bereits Ende der 90er Jahre Millionen von Spielern in seinen Bann zog. Die Portierung aufs iPad hat lange gedauert. Den Erscheinungstermin verschob man mehrfach und selbst die bei Apple eingereichte Version musste in letzter Sekunde auf Grund eines schweren Bugs zurückgezogen werden.

Man ahnt es fast: Baldur's Gate Enhanced Edition ist ein Schnellschuss der kräftig in die Hose gegangen ist. Das geht bereits bei der Sprache los, denn das Game erfordert sehr gute Englischkenntnisse um die linguistisch verschnörkelten und langatmigen Texte zu verstehen und dabei nicht die Lust am Spielen zu verlieren. Baldur's Gate lebt von der Musik, der Spielatmosphäre und vor allem der guten Story, die man ohne deutsche Texte leider nur zur Hälfte genießen kann. Die Entwickler haben ein Sprach-Update versprochen, doch bis das kommt, können noch Monate ins Land gehen. Bis dato lasse ich das 1,7 GB große Baldur's Gate auf meinem iPad liegen.

Mit dem Sprach-Update wird hoffentlich auch die grauenhafte Steuerung verbessert. In Massenkämpfen wird es nicht nur verdammt schwer den richtigen Gegner anzuklicken, die Spielfiguren führen die Befehle zudem auch nicht immer zuverlässig aus. Treppenaufgänge trifft man nur nach vielen nervigen Klicks ins Leere, das gleiche gilt für Türen und anderen Zugänge zu abgetrennten Level-Bereichen. Grafische Verbesserungen sucht man vergebens. Gerade Retina Display-verwöhnte Augen werden sich am alten Pixel-Look stören, auf dem iPad mini und iPad 2 stört es nicht sonderlich. iPad 1-Nutzer müssen sich noch gedulden bis ihr Gerät überhaupt unterstützt wird.

Fazit

Im derzeitigen Zustand kann Baldur's Gate Enhanced Edition bestenfalls als Beta-Version bezeichnet werden. Die verlangten 8,99 Euro ist das Spiel nicht wert. Wir raten euch mit dem Kauf noch zu warten, zumindest bis das Spiel in Deutsch verfügbar ist.