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Blutsauger in taxigelb

Geschrieben von: Frank.

Wenn wir in einer fremden Stadt unterwegs sind, darf die mytaxi-App nicht fehlen. Standort eingeben, Fahrer rufen und keine 5 Minuten später sitzt man im Taxi. Praktisch: Da man auf einer Karte visuell verfolgen kann, wo sich der Fahrer gerade befindet, kann man die Wartezeit nicht nur besser abschätzen, sondern auch effizienter nutzen.

Der Erfolg der Anwendung scheint den Unternehmern hinter der mytaxi-App jedoch zu Kopf gestiegen zu sein. Die Vermittlungspauschale von 79 Cent genügt nicht mehr. Stattdessen ist die maßlose Profitgier ausgebrochen. Die Fahrer sollen nun einen Prozentsatz zwischen 3% und 15% vom Fahrtpreis abdrücken (zuerst waren sogar bis zu 30% angekündigt). Wie hoch die Vermittlungsgebühr je Fahrt ausfällt, sollen die Fahrer selbst per Schieberegler entscheiden. Der Pferdefuß: Je mehr ein Taxifahrer bereit ist von seinem Umsatz abzugeben, desto mehr Touren bekommt er von mytaxi zugeteilt. Daraus ergeben sich auch für den Kunden Nachteile, schließlich ermittelt mytaxi nicht mehr zwingend den Fahrer mit der kürzesten Anfahrtzeit.

Auch aus moralischer Sicht können wir das Vorgehen von mytaxi nur verurteilen, schließlich zählen Taxifahrer nicht gerade zu den Besserverdienern. Das Unternehmen versucht nun diejenigen auszubeuten, die den Dienst über Jahre mit aufgebaut haben. Wir werden daher mytaxi nur noch in Ausnahmefällen einsetzen. Schade.

Adventure vom Feinsten: Baphomets Fluch 5

Geschrieben von: Frank.

Es gibt Spielkonzepte an denen sollte man einfach nicht rütteln. Dazu zählt auch das gute alte 2D-Point&Click-Adventure. Die britische Spieleschmiede Revolution beweist mit dem 5. Teil der Baphomet-Reihe wieder einmal, dass man weder eine aufwendige 3D-Grafik, noch eine verspielte Gestensteuerung braucht um einen Top-Hit in den App-Store-Charts zu landen. Auch In-App-Käufe sucht man in "Baphomets Fluch - Der Sündenfall" (noch) vergebens. Was vor dem Kauf jedoch nicht sofort ins Auge fällt, ist die Splittung des Adventures in Teil 1 und 2. Der Spieler erwirbt für seine 4,49 Euro also nur die Hälfte des 2D-Abenteuers. Dass die Fortsetzung gratis nachgeliefert wird, bezweifeln wir.

Nichtsdestotrotz verdient sich Baphomets Fluch 5 unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung. Die aufwendig per Hand gezeichneten Grafiken, die stimmungsvolle Musik und einige der besten deutschen Synchronsprecher sind nur die offensichtlichsten Qualitätsmerkmale. Revolution setzt weiterhin auf das seit Jahren bewährte Touch-Interface, welches bei auf dem Display ruhendem Finger, durch blaue Kreise anzeigt, mit welchen Personen und Gegenständen die Hauptfiguren Nico und George interagieren können.

Fazit

Baphomets Fluch 5 macht genauso viel Spaß wie die vorherigen Teile. Offenbar gibt es aber noch technische Probleme mit älteren iOS-Geräten. Nach Nutzerberichten stürzt das Spiel auf dem iPhone 4S und dem iPad mini der 1. Generation häufiger ab. Als Ursache vermuten wir den mit 512 MB recht knapp bemessenen RAM. Auf unserem iPad mini Retina und iPhone 5s, machte das Adventure jedenfalls keine Zicken.

 

Touch ID: Erkennung verbessern

Geschrieben von: Frank.

Touch ID: Bis zu 5 Finger lassen sich registrierenEines muss man Apples Touch ID lassen, der Passwort-Ersatz ist ungeheuer praktisch. Entgegen Apples Werbung und zahlreicher Testberichte im Netz, funktioniert der hochauflösende Finger-Scanner aber keinesfalls so zuverlässig wie behauptet.

Der Wunsch nach einer 100%-Erkennungsrate geht inzwischen sogar so weit, dass an Tech-Voodoo erinnernde Anleitungen durch die Blog-Welt geistern. Das bizarrste Beispiel ist wohl die von Podcaster Steve Gibson aufgestellte Behauptung Touch ID würde sich auch abseits der normalen Anlernprozedur trainieren lassen. Dazu müsse man nur Einstellungen / Allgemein / Touch ID & Kennwort / Touch ID aufrufen und den Finger wiederholt auf den Sensor legen. Habt ihr, so wie ich, mehrere der 5 Fingerabdruck-Speicherplätze belegt, leuchtet der jeweils erkannte Nasenbohrer für kurze Zeit grau auf (siehe Bild). Wir haben die Theorie von Steve Gibson (und mehr ist es leider auch nicht) überprüft, mit enttäuschendem Ergebnis. Was der Apple-Fan beobachtet haben will ist bestenfalls ein Placebo-Effekt.

Da wir euch nicht mit Halbwissen im Regen stehen lassen wollen, haben wir einige Tipps zusammengestellt, die wirklich für bessere Erkennungsraten sorgen.

Finger mehrmals einscannen

Auf diese Idee seid ihr bestimmt schon von selbst gekommen. Solltet ihr nur einen Finger/Daumen nutzen um euer iPhone zu entsperren, lohnt es sich diesen fünfmal im Smartphone-Speicher abzulegen. Variiert dabei jedes Mal etwas die Haltung des Fingers, um die Chance auf Erkennung zu erhöhen. Klickt einfach unter Einstellungen / Allgemein / Touch ID & Kennwort / Touch ID auf "Fingerabdruck hinzufügen" um die Anlern-Prozedur erneut zu starten. Schlecht eingescannte Griffel löscht man per Wischgeste über den Einträgen Finger 1 bis Finger 5.

Touch ID mag keine feuchten Finger

Wenn die Erkennung so gar nicht klappen will, liegt dies oft an feuchten Händen. Dazu müssen eure Hände gar nicht richtig schwitzen (Sport), es reicht schon wenn sie generell etwas feuchter sind als die "Durchschnittshand". Wischt dann den betreffenden Finger einfach an einem Tuch oder eurer Kleidung kurz ab. Danach sollte Touch ID seinen Dienst wieder klaglos verrichten.

Schnittwunden und trockene Haut

Auch das andere Extrem sorgt bei Touch ID für Probleme. Rissige Haut und Schnittwunden verwirren den Sensor.

Den Sensor sauber halten

Auch Schmutz verschlechtert die Erkennungsrate erheblich, dazu zählt auch Fett, das durch die Finger selbst auf den Sensor gelangt. Ab und zu lohnt es sich daher den Fingerabdruckleser mit einem trockenen Tuch abzuwischen.

Kälte

Wir haben im Winter festgestellt, dass mit sinkender Temperatur auch die Erkennungsrate von Touch ID abnimmt. Wir gehen aber nicht von einem technischen Problem aus. Vielmehr zieht sich die menschliche Haut bei Kälte zusammen, so dass sich auch der Fingerabdruck minimal verändert. Anscheinend reicht das schon um Touch ID zu verwirren. Nach einem kurzen Aufwärmen der Finger, verschwinden die Probleme.

Finger vollständig auflegen

Je größer der Bereich eures Fingers ist, den ihr auf den Fingerabdruckleser legt, desto größer ist auch die Chance auf eine erfolgreiche Erkennung. Achtet auch darauf, dass ihr den Metallring um den Sensor berührt, da Touch ID sonst erst gar nicht aktiviert wird.

 

Saphirglas im iPhone 6? Blödsinn!

Geschrieben von: Frank.

Derzeit nervt die iPhone-Gerüchteküche mit einer Unzahl unrealistischer Klatschgeschichten. Ganz besonders hartnäckig hält sich die Parole die nächste iPhone-Generation sei mit einer Display-Abdeckung aus Saphirglas ausgestattet. Apple wolle damit verhindern, dass iPhone-Displays nach einem Sturz springen.

Das Saphirglas-Gerücht erscheint zunächst einmal gar nicht so unrealistisch. Seit vielen Jahren wird der kratzfeste Werkstoff schließlich in hochwertigen Armbanduhren eingesetzt. Im Schnitt kostet eine Uhr mit Saphirglas gut 30 Euro mehr als ein Chronometer mit Standard-Glas. Umgemünzt auf die Größe von Apples Touchscreen wäre das also ein Aufpreis von ca. 100 Euro je iPhone, den Apple natürlich an seine Kunden weiterreichen müsste. Dabei befinden sich die iPhone-Preise mit 699 - 899 Euro bereits am oberen Limit.

Neben dem Preis spricht auch die Verfügbarkeit von Saphirglas ganz klar gegen einen groß angelegten Einsatz im iPhone 6. Das Material ist sehr aufwendig in der Verarbeitung und es ist mehr als fraglich ob überhaupt die für Apples Absatzzahlen geeigneten Mengen an Saphirglas erzeugt werden können.

Saphirglas hat einen weiteren Nachteil. Es reflektiert sehr stark das Licht, was sich bei einem Touchscreen nicht gerade günstig auswirkt. In der Praxis wird Saphirglas daher von mindestens einer Seite mit einer Anti-Reflektionsschicht versehen. Letztere ist aber keineswegs so kratzfest wie das Saphirglas selbst. Übrigens setzt Apple seit dem iPhone 5 Saphirglas für die Linsenabdeckung der rückseitigen Kamera ein. Seitdem nervt bei einfallendem Gegenlicht ein lilafarbener Schimmer auf Fotos und Videos.

Dass kratzfest aber noch lange nicht schlagfest bedeutet, haben aber scheinbar die wenigsten Gerüchteküchenköche begriffen. Saphirglas ist zwar hart, jedoch bedingt durch seine Kristallstruktur nicht weniger spröde als anderes Glas. Es springt bei einem Sturz also genauso wie das derzeitige Gorillaglas. Bleibt als Vorteil also nur noch die Kratzfestigkeit des Werkstoffs. Aber habt ihr mal in den letzten Jahren ein zerkratztes iPhone-Display gesehen? Wir jedenfalls nicht.

Fazit

Das Saphirglas-Gerücht ist ausgemachter Blödsinn und gehört richtig gestellt. Apple müsste schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein um eine Verwendung als Touchscreen-Abdeckung ernsthaft in Betracht zu ziehen.

EA macht Dungeon Keeper zum In-App-Zombie

Geschrieben von: Frank.

Ich bin mit Dungeon Keeper aufgewachsen und habe das Spiel unzählige Male durchgespielt. Der Spielspaß des Originals ist auch heute noch unerreicht. Da es sich um einen Klassiker handelt, der ausschließlich mit der Maus gespielt wird, war eine Portierung auf die iOS-Plattform längst überfällig. Die Spieleschmiede EA hat sich der Aufgabe angenommen, das abgelieferte Ergebnis grenzt aber an einen Skandal. Electronic Arts hat aus einem der besten PC-Spiele aller Zeiten einen In-App-Zombie der untersten Kategorie gemacht.

Bis auf den Namen hat die App mit dem echten Dungeon Keeper nichts zu tun. Die Szenerie mag noch ans Original erinnern, doch die Spielweise ist nicht einmal für Kleinkinder eine Herausforderung. Wie ein Vorschüler fühlt sich dann auch der Spieler, der sich mit stupidem Klicken durchs Tutorial schleppt und hofft endlich mal ins Geschehen auf dem Bildschirm eingreifen zu können. Stattdessen nervt der billige DK-Abklatsch mit einer Unzahl an Hinweisen auf die interne Spielwährung (Juwelen). Diese gibt es in Paketen zu 4,49 bis 89,99 Euro.

Fazit

Nein Danke EA, darauf können wir verzichten.

Chargekey: Neues Lightning-Kabel für den Schlüsselring

Geschrieben von: Frank.

Apples Umstieg vom Dock Connector auf den Lightning-Anschluss hat nicht nur dünnere iPhones ermöglicht, sondern auch sehr kompakte Ladekabel. Nomad Goods, seines Zeichens Hersteller der ChargeCard, hat die Chance zur weiteren Miniaturisierung genutzt und den Chargekey entwickelt. Das an einen Haustürschlüssel erinnernde Lade- und Datenkabel verfügt über eine Öse und kann so direkt am Schlüsselbund befestigt werden.

Der Chargekey ist sehr flexibel und lässt sich in der Mitte durchbiegen. Dies hat den großen Vorteil, dass keine mechanischen Belastungen am Lightning-Port des iPhones entstehen, wenn das Kabel benutzt wird. Bei starren Kurzkabeln ist dies anders. Hier hängt das iPhone schon mal in der Luft, wenn es beispielsweise an einen Laptop angeschlossen wird. Auf Dauer schadet diese unnatürliche Haltung der Lightning-Buchse. Den Chargekey kann man dagegen sogar in Kombination mit Apples USB-Netzteilen benutzen. Das iPhone hängt dann zwar in der Luft, nimmt dabei aber keinen Schaden.

Die Verarbeitung des Chargekey ist tadellos, so dass wir uns sicher sind, dass das Lightning-Kabel einige Jahre am Schlüsselring überstehen wird. Im Gegensatz zu Billig-Kabeln verweigern iOS-Geräte nicht die Zusammenarbeit mit dem Chargekey. Das ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit.

Fazit

Der Chargekey ist eines der praktischsten Gadgets für iOS-Geräte überhaupt. Er fällt am Schlüsselbund nicht auf und macht aus jedem Rechner eine potentielle Stromquelle. Auch Fotos und Videos landen im Handumdrehen auf PC, Mac und Laptop. Der Chargekey ist daher ein idealer Begleiter für alle die viel unterwegs sind oder stets ein Lade- und Datenkabel dabei haben wollen. Das Kabel im Schlüsselformat gibt es auf Amazon für 25 Euro.

 

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iOS 7: Apple verspricht Fehlerbehebung

Geschrieben von: Frank.

Obwohl iOS 7 bereits das 4. Wartungs-Update erhalten hat, fühlt sich das Betriebssystem immer noch wie Beta-Software an. Dies gilt vor allem für das iPhone 5s. Die ständigen App-Abstürze und der fast täglich stattfindende Neustart der iOS-Benutzeroberfläche, der im Internet bereits spotthaft als "Black Screen of Death" bezeichnet wird (eine Anlehnung an den von MS-Windows bekannten Blue Screen of Death), sind äußerst lästig. Besitzer weißer und goldener iPhones werden übrigens vom White Screen of Death geplagt, da Apple die Farbe des Startbildschirms den Geräten angepasst hat.

Nachdem nun knapp 4 Monate seit der Einführung von iOS 7 ins Land gegangen sind, hat sich der Konzern mit Apfel-Logo erstmalig zu den Problemen geäußert. Die Apple-Sprecherin Trudy Muller verspricht Nachbesserung im nächsten iOS-Update. Die Rede kann hier eigentlich nur von iOS 7.1 sein, das frühestens in einem Monat erscheint. Nach unserer Auffassung darf sich Apple gern mit dem Update etwas beeilen, denn angesichts des Preises, den wir iPhone- und iPad-Besitzer für unsere Geräte zahlen, dürfen auch unsere Ansprüche an die Software hoch angesetzt werden. Ein Debakel wie wir es derzeit mit iOS 7 erleben, darf ist da eigentlich inakzeptabel.

iTunes-Update quält Windows-Nutzer

Geschrieben von: Frank.

Wenn ihr Windows-Nutzer seid, solltet ihr das aktuell von Apple angebotene iTunes-Update lieber nicht herunterladen. Im Netz häufen sich nämlich die Berichte zu Problemen mit der Aktualisierung. Vor allem sollen Systeme mit Windows 7 64bit betroffen sein.

Wenn ihr iTunes 11.1.4 bereits installiert habt und ihr ebenfalls Schwierigkeiten mit Apples Multimedia-Software habt, dann hilft das folgende Support-Dokument weiter. Es beschreibt die sehr aufwendige Deininstallations-Prozedur die erforderlich ist, um der Lage wieder Herr zu werden.

Kommt das iPhone 6 mit größerem Display?

Geschrieben von: Frank.

Das Wall Street Journal hat das Gerücht gestreut, dass Apple dem iPhone angeblich ein größeres Display verpassen möchte. Das Ziel der Kalifornier sei es, dem Wunsch der Nutzer nach immer größeren Smartphones nachzukommen. Doch wie realistisch ist die Meldung?

Von meinem persönlichen Standpunkt aus betrachtet wäre ein größeres iPhone-Display eine mittelschwere Katastrophe. Bereits der Umstieg von 3,5" auf 4", mit der Einführung des iPhone 5, bedeutete für mich Einbußen beim Bedienungskomfort. Während ich mein iPhone 4S problemlos mit einer Hand bedienen kann, habe ich beim iPhone 5s Schwierigkeiten Schaltflächen und Bedienleisten am oberen Bildschirmrand zu erreichen. Als Resultat werden die Touch-Eingaben krampfig und unpräzise. Auch liegt das iPhone nicht mehr so sicher in der Hand.

Ein noch größeres Display wäre eine klare Absage an Apples selbstgesteckten Anspruch das iPhone einhändig bedienbar zu halten. Nachdem der iPhone-Bildschirm vor nicht einmal 1,5 Jahren gewachsen ist, erscheint es mir zudem unwahrscheinlich, dass Apple nun schon wieder Hand anlegt. Hinzu käme das Problem der Hardware-Fragmentierung. Würde das Display größer werden, müssten App-Entwickler wieder einmal ihre Programme anpassen. Schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand wären während der Übergangsphase die Folge. Noch heute besitze ich einige Anwendungen, die nicht aufs 4"-Display von iPhone 5 und 5s opimiert sind.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass der Bildschirm der mit Abstand größte Energiefresser in Apples Smartphone ist. Ein größeres Display erfordert daher auch einen deutlich größeren Akku, wodurch das Gerät insgesamt schwerer und dicker wird. Dabei sind es doch gerade die geringe Größe und das federleichte Gewicht, die in jeder iPhone-Keynote Erwähnung finden. Ein großer Klotz passt einfach nicht in den Hardware-Stil von Apple. Und wer will sich schon mit einem 5"-Smartphone die Hosentaschen ausbeulen? Nein, ein iPhone 6 mit größerem Display wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben. Allein schon weil Apple seinen beliebten Tablets Konkurrenz machen würde.

Nicht immer kostenlos: Pages, Numbers, Keynote, iPhoto, iMovie

Geschrieben von: Frank.

Preisverwirrung rund um die Apple-Apps

Wer nach dem 1. September 2013 ein neues iOS-Gerät erworben hat, kann Apples iWork- und iLife-Apps kostenlos laden. Im Gesamtpaket sind sechs ehemals kostenpflichtige Anwendungen enthalten, die nach unserer Ansicht auf jedes iPhone und iPad gehören. Alle Apps zusammen haben einen Gegenwert von rund 40 Euro. Im Detail geht es um:

  • Pages (Textverarbeitung, ehemals 8,99 Euro)
  • Numbers (Tabellenkalkulation, ehemals 8,99 Euro)
  • Keynote (Präsentationssoftware, ehemals 8,99 Euro)
  • iMovie (Videoschnitt, ehemals 4,49 Euro)
  • iPhoto (Fotobearbeitung, ehemals 4,49 Euro)
  • GarageBand (Musik-App, ehemals 4,49 Euro)

 

So weit zur Theorie. In der Praxis sieht es jedoch oft anders aus und die Apps werden weiterhin mit Preisschild angezeigt, bis auf GarageBand, das auch für ältere iOS-Geräte kostenlos verfügbar ist. Folgendes müsst ihr tun, damit euch alle Apple-Apps als kostenlos angezeigt werden:

  • Ruft die Apple-Website https://supportprofile.apple.com auf und loggt euch mit eurer Apple-ID ein.
  • Registriert eurer nach dem 1. September 2013 gekauftes iOS-Gerät per Klick auf "Produkte registrieren und hinzufügen", falls es in der Liste der registrierten Geräte noch nicht auftaucht. Gebt dazu die Seriennummer des Gerätes ein, die ihr unter "Einstellungen/Allgemein/Info" auf eurem iOS-Device findet.
  • Öffnet auf eurem iOS-Gerät den App Store.
  • Loggt euch aus dem App Store aus, falls ihr noch mit eurer Apple-ID eingeloggt seid (Klickt dazu auf "Highlights" und scrollt ganz nach unten. Klickt auf die angezeigte Apple-ID und dann auf "abmelden")
  • Loggt euch nun wieder mit eurer Apple-ID ein.
  • Sucht die App, die ihr herunterladen wollt über die Suche.
  • Prüft ob sie bereits gratis angeboten wird.
  • Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um einen Bug! Jetzt wird die Sache spannend. Geht zu "Einstellungen/Allgemein/Landeseinstellungen/Sprache" und ändert sie auf English.
  • Geht wieder in den App Store, und loggt euch mit eurer Apple-ID aus.
  • Startet euer iOS-Gerät neu.
  • Öffnet den App Store und sucht die App die ihr herunterladen wollt. Sie sollte nun als gratis angezeigt werden.