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Saphirglas im iPhone 6? Blödsinn!

Geschrieben von: Frank.

Derzeit nervt die iPhone-Gerüchteküche mit einer Unzahl unrealistischer Klatschgeschichten. Ganz besonders hartnäckig hält sich die Parole die nächste iPhone-Generation sei mit einer Display-Abdeckung aus Saphirglas ausgestattet. Apple wolle damit verhindern, dass iPhone-Displays nach einem Sturz springen.

Das Saphirglas-Gerücht erscheint zunächst einmal gar nicht so unrealistisch. Seit vielen Jahren wird der kratzfeste Werkstoff schließlich in hochwertigen Armbanduhren eingesetzt. Im Schnitt kostet eine Uhr mit Saphirglas gut 30 Euro mehr als ein Chronometer mit Standard-Glas. Umgemünzt auf die Größe von Apples Touchscreen wäre das also ein Aufpreis von ca. 100 Euro je iPhone, den Apple natürlich an seine Kunden weiterreichen müsste. Dabei befinden sich die iPhone-Preise mit 699 - 899 Euro bereits am oberen Limit.

Neben dem Preis spricht auch die Verfügbarkeit von Saphirglas ganz klar gegen einen groß angelegten Einsatz im iPhone 6. Das Material ist sehr aufwendig in der Verarbeitung und es ist mehr als fraglich ob überhaupt die für Apples Absatzzahlen geeigneten Mengen an Saphirglas erzeugt werden können.

Saphirglas hat einen weiteren Nachteil. Es reflektiert sehr stark das Licht, was sich bei einem Touchscreen nicht gerade günstig auswirkt. In der Praxis wird Saphirglas daher von mindestens einer Seite mit einer Anti-Reflektionsschicht versehen. Letztere ist aber keineswegs so kratzfest wie das Saphirglas selbst. Übrigens setzt Apple seit dem iPhone 5 Saphirglas für die Linsenabdeckung der rückseitigen Kamera ein. Seitdem nervt bei einfallendem Gegenlicht ein lilafarbener Schimmer auf Fotos und Videos.

Dass kratzfest aber noch lange nicht schlagfest bedeutet, haben aber scheinbar die wenigsten Gerüchteküchenköche begriffen. Saphirglas ist zwar hart, jedoch bedingt durch seine Kristallstruktur nicht weniger spröde als anderes Glas. Es springt bei einem Sturz also genauso wie das derzeitige Gorillaglas. Bleibt als Vorteil also nur noch die Kratzfestigkeit des Werkstoffs. Aber habt ihr mal in den letzten Jahren ein zerkratztes iPhone-Display gesehen? Wir jedenfalls nicht.

Fazit

Das Saphirglas-Gerücht ist ausgemachter Blödsinn und gehört richtig gestellt. Apple müsste schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein um eine Verwendung als Touchscreen-Abdeckung ernsthaft in Betracht zu ziehen.

EA macht Dungeon Keeper zum In-App-Zombie

Geschrieben von: Frank.

Ich bin mit Dungeon Keeper aufgewachsen und habe das Spiel unzählige Male durchgespielt. Der Spielspaß des Originals ist auch heute noch unerreicht. Da es sich um einen Klassiker handelt, der ausschließlich mit der Maus gespielt wird, war eine Portierung auf die iOS-Plattform längst überfällig. Die Spieleschmiede EA hat sich der Aufgabe angenommen, das abgelieferte Ergebnis grenzt aber an einen Skandal. Electronic Arts hat aus einem der besten PC-Spiele aller Zeiten einen In-App-Zombie der untersten Kategorie gemacht.

Bis auf den Namen hat die App mit dem echten Dungeon Keeper nichts zu tun. Die Szenerie mag noch ans Original erinnern, doch die Spielweise ist nicht einmal für Kleinkinder eine Herausforderung. Wie ein Vorschüler fühlt sich dann auch der Spieler, der sich mit stupidem Klicken durchs Tutorial schleppt und hofft endlich mal ins Geschehen auf dem Bildschirm eingreifen zu können. Stattdessen nervt der billige DK-Abklatsch mit einer Unzahl an Hinweisen auf die interne Spielwährung (Juwelen). Diese gibt es in Paketen zu 4,49 bis 89,99 Euro.

Fazit

Nein Danke EA, darauf können wir verzichten.

Chargekey: Neues Lightning-Kabel für den Schlüsselring

Geschrieben von: Frank.

Apples Umstieg vom Dock Connector auf den Lightning-Anschluss hat nicht nur dünnere iPhones ermöglicht, sondern auch sehr kompakte Ladekabel. Nomad Goods, seines Zeichens Hersteller der ChargeCard, hat die Chance zur weiteren Miniaturisierung genutzt und den Chargekey entwickelt. Das an einen Haustürschlüssel erinnernde Lade- und Datenkabel verfügt über eine Öse und kann so direkt am Schlüsselbund befestigt werden.

Der Chargekey ist sehr flexibel und lässt sich in der Mitte durchbiegen. Dies hat den großen Vorteil, dass keine mechanischen Belastungen am Lightning-Port des iPhones entstehen, wenn das Kabel benutzt wird. Bei starren Kurzkabeln ist dies anders. Hier hängt das iPhone schon mal in der Luft, wenn es beispielsweise an einen Laptop angeschlossen wird. Auf Dauer schadet diese unnatürliche Haltung der Lightning-Buchse. Den Chargekey kann man dagegen sogar in Kombination mit Apples USB-Netzteilen benutzen. Das iPhone hängt dann zwar in der Luft, nimmt dabei aber keinen Schaden.

Die Verarbeitung des Chargekey ist tadellos, so dass wir uns sicher sind, dass das Lightning-Kabel einige Jahre am Schlüsselring überstehen wird. Im Gegensatz zu Billig-Kabeln verweigern iOS-Geräte nicht die Zusammenarbeit mit dem Chargekey. Das ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit.

Fazit

Der Chargekey ist eines der praktischsten Gadgets für iOS-Geräte überhaupt. Er fällt am Schlüsselbund nicht auf und macht aus jedem Rechner eine potentielle Stromquelle. Auch Fotos und Videos landen im Handumdrehen auf PC, Mac und Laptop. Der Chargekey ist daher ein idealer Begleiter für alle die viel unterwegs sind oder stets ein Lade- und Datenkabel dabei haben wollen. Das Kabel im Schlüsselformat gibt es auf Amazon für 25 Euro.

 

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iOS 7: Apple verspricht Fehlerbehebung

Geschrieben von: Frank.

Obwohl iOS 7 bereits das 4. Wartungs-Update erhalten hat, fühlt sich das Betriebssystem immer noch wie Beta-Software an. Dies gilt vor allem für das iPhone 5s. Die ständigen App-Abstürze und der fast täglich stattfindende Neustart der iOS-Benutzeroberfläche, der im Internet bereits spotthaft als "Black Screen of Death" bezeichnet wird (eine Anlehnung an den von MS-Windows bekannten Blue Screen of Death), sind äußerst lästig. Besitzer weißer und goldener iPhones werden übrigens vom White Screen of Death geplagt, da Apple die Farbe des Startbildschirms den Geräten angepasst hat.

Nachdem nun knapp 4 Monate seit der Einführung von iOS 7 ins Land gegangen sind, hat sich der Konzern mit Apfel-Logo erstmalig zu den Problemen geäußert. Die Apple-Sprecherin Trudy Muller verspricht Nachbesserung im nächsten iOS-Update. Die Rede kann hier eigentlich nur von iOS 7.1 sein, das frühestens in einem Monat erscheint. Nach unserer Auffassung darf sich Apple gern mit dem Update etwas beeilen, denn angesichts des Preises, den wir iPhone- und iPad-Besitzer für unsere Geräte zahlen, dürfen auch unsere Ansprüche an die Software hoch angesetzt werden. Ein Debakel wie wir es derzeit mit iOS 7 erleben, darf ist da eigentlich inakzeptabel.

iTunes-Update quält Windows-Nutzer

Geschrieben von: Frank.

Wenn ihr Windows-Nutzer seid, solltet ihr das aktuell von Apple angebotene iTunes-Update lieber nicht herunterladen. Im Netz häufen sich nämlich die Berichte zu Problemen mit der Aktualisierung. Vor allem sollen Systeme mit Windows 7 64bit betroffen sein.

Wenn ihr iTunes 11.1.4 bereits installiert habt und ihr ebenfalls Schwierigkeiten mit Apples Multimedia-Software habt, dann hilft das folgende Support-Dokument weiter. Es beschreibt die sehr aufwendige Deininstallations-Prozedur die erforderlich ist, um der Lage wieder Herr zu werden.

Kommt das iPhone 6 mit größerem Display?

Geschrieben von: Frank.

Das Wall Street Journal hat das Gerücht gestreut, dass Apple dem iPhone angeblich ein größeres Display verpassen möchte. Das Ziel der Kalifornier sei es, dem Wunsch der Nutzer nach immer größeren Smartphones nachzukommen. Doch wie realistisch ist die Meldung?

Von meinem persönlichen Standpunkt aus betrachtet wäre ein größeres iPhone-Display eine mittelschwere Katastrophe. Bereits der Umstieg von 3,5" auf 4", mit der Einführung des iPhone 5, bedeutete für mich Einbußen beim Bedienungskomfort. Während ich mein iPhone 4S problemlos mit einer Hand bedienen kann, habe ich beim iPhone 5s Schwierigkeiten Schaltflächen und Bedienleisten am oberen Bildschirmrand zu erreichen. Als Resultat werden die Touch-Eingaben krampfig und unpräzise. Auch liegt das iPhone nicht mehr so sicher in der Hand.

Ein noch größeres Display wäre eine klare Absage an Apples selbstgesteckten Anspruch das iPhone einhändig bedienbar zu halten. Nachdem der iPhone-Bildschirm vor nicht einmal 1,5 Jahren gewachsen ist, erscheint es mir zudem unwahrscheinlich, dass Apple nun schon wieder Hand anlegt. Hinzu käme das Problem der Hardware-Fragmentierung. Würde das Display größer werden, müssten App-Entwickler wieder einmal ihre Programme anpassen. Schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand wären während der Übergangsphase die Folge. Noch heute besitze ich einige Anwendungen, die nicht aufs 4"-Display von iPhone 5 und 5s opimiert sind.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass der Bildschirm der mit Abstand größte Energiefresser in Apples Smartphone ist. Ein größeres Display erfordert daher auch einen deutlich größeren Akku, wodurch das Gerät insgesamt schwerer und dicker wird. Dabei sind es doch gerade die geringe Größe und das federleichte Gewicht, die in jeder iPhone-Keynote Erwähnung finden. Ein großer Klotz passt einfach nicht in den Hardware-Stil von Apple. Und wer will sich schon mit einem 5"-Smartphone die Hosentaschen ausbeulen? Nein, ein iPhone 6 mit größerem Display wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben. Allein schon weil Apple seinen beliebten Tablets Konkurrenz machen würde.

Nicht immer kostenlos: Pages, Numbers, Keynote, iPhoto, iMovie

Geschrieben von: Frank.

Preisverwirrung rund um die Apple-Apps

Wer nach dem 1. September 2013 ein neues iOS-Gerät erworben hat, kann Apples iWork- und iLife-Apps kostenlos laden. Im Gesamtpaket sind sechs ehemals kostenpflichtige Anwendungen enthalten, die nach unserer Ansicht auf jedes iPhone und iPad gehören. Alle Apps zusammen haben einen Gegenwert von rund 40 Euro. Im Detail geht es um:

  • Pages (Textverarbeitung, ehemals 8,99 Euro)
  • Numbers (Tabellenkalkulation, ehemals 8,99 Euro)
  • Keynote (Präsentationssoftware, ehemals 8,99 Euro)
  • iMovie (Videoschnitt, ehemals 4,49 Euro)
  • iPhoto (Fotobearbeitung, ehemals 4,49 Euro)
  • GarageBand (Musik-App, ehemals 4,49 Euro)

 

So weit zur Theorie. In der Praxis sieht es jedoch oft anders aus und die Apps werden weiterhin mit Preisschild angezeigt, bis auf GarageBand, das auch für ältere iOS-Geräte kostenlos verfügbar ist. Folgendes müsst ihr tun, damit euch alle Apple-Apps als kostenlos angezeigt werden:

  • Ruft die Apple-Website https://supportprofile.apple.com auf und loggt euch mit eurer Apple-ID ein.
  • Registriert eurer nach dem 1. September 2013 gekauftes iOS-Gerät per Klick auf "Produkte registrieren und hinzufügen", falls es in der Liste der registrierten Geräte noch nicht auftaucht. Gebt dazu die Seriennummer des Gerätes ein, die ihr unter "Einstellungen/Allgemein/Info" auf eurem iOS-Device findet.
  • Öffnet auf eurem iOS-Gerät den App Store.
  • Loggt euch aus dem App Store aus, falls ihr noch mit eurer Apple-ID eingeloggt seid (Klickt dazu auf "Highlights" und scrollt ganz nach unten. Klickt auf die angezeigte Apple-ID und dann auf "abmelden")
  • Loggt euch nun wieder mit eurer Apple-ID ein.
  • Sucht die App, die ihr herunterladen wollt über die Suche.
  • Prüft ob sie bereits gratis angeboten wird.
  • Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um einen Bug! Jetzt wird die Sache spannend. Geht zu "Einstellungen/Allgemein/Landeseinstellungen/Sprache" und ändert sie auf English.
  • Geht wieder in den App Store, und loggt euch mit eurer Apple-ID aus.
  • Startet euer iOS-Gerät neu.
  • Öffnet den App Store und sucht die App die ihr herunterladen wollt. Sie sollte nun als gratis angezeigt werden.

Linkase Pro: Besserer 3G- und WLAN-Empfang fürs iPhone

Geschrieben von: Frank.

Erinnert ihr euch noch an die Ära in der Mobiltelefone sichtbare Antennen hatten? Diese Zeiten sind lange vorbei, denn die Netze sind seit Jahren so engmaschig, dass man fast überall problemlos telefonieren kann. Handys haben sich jedoch zu Smartphones weiterentwickelt und das Telefonieren ist nur noch ein relativ kleiner Aufgabenbereich der vielseitigen Hosentaschen-Computer. Viel wichtiger ist heutzutage eine gute Datenverbindung, denn hierüber laufen alle modernen Kommunikationswege ab: Internet-Browsing, Messenger-Dienste, soziale Netzwerke, Internettelefonie, Audio- und Video-Streaming, sowie die gute alte E-Mail. Kurz gesagt: Ohne schnelle Datenverbindung ist ein Smartphone nicht mehr als ein teurer Taschenrechner. Leider haben die Mobilfunkanbieter versäumt die schnellen Datennetze flächendeckend auszubauen. Während man in Städten recht häufig auf ein sauberes 3G- und LTE-Signal trifft, schaut man in ländlichen Gebieten nicht selten in die Röhre. Doch selbst in Großstädten kommt es vor, dass Apples iPhone in bestimmten Gebäuden plötzlich nur noch einen schlechten oder gar keinen Empfang vorweisen kann.

Dieses lästigen Problems hat sich nun der Taiwanesische Hersteller Absolute Technology angenommen. Er verspricht, dass sein brandneues Linkase Pro mindestens 1 Empfangssignal-Balken mehr aufs iPhone-Display zaubert, wobei man seit iOS 7 wohl eher von "Empfangs-Kreisen" sprechen muss. Natürlich haben wir dieses Versprechen überprüft, mit überraschendem Ergebnis.

Absolute Technology setzt zur Verbesserung des 3G-Signals auf ein sogenanntes EMW-Element (EMW = Electro Magnetic Waveguide). Wie eine zusätzliche Antenne wird es aus dem Case herausgeschoben. Der schmale Streifen kann in der Tat als Verlängerung der iPhone-Antenne betrachtet werden. Er hat nämlich die Aufgabe die elektromagnetische Energie des 3G-Signals weiterzuleiten. Der bessere Empfang resultiert schließlich aus der Tatsache, dass das Mobilfunksignal nicht mehr von der Hand, die das iPhone festhält, abgeschirmt oder gestört wird. In der Bedienungsanleitung wird das Prinzip sehr anschaulich dargestellt.

Auch Vieltelefonierer profitieren vom Linkase Pro. Der Großteil der elektromagnetischen Energie wird vom Kopf weggeleitet. Dies sorgt nicht nur für besseren Empfang, sondern reduziert auch die Strahlenbelastung für den Körper. Schließlich ist immer noch nicht endgültig geklärt, ob Mobilfunkstrahlung für den Menschen schädlich ist oder nicht. Ein weiterer willkommener Nebeneffekt ist eine im Mittel um 20% längere Akkulaufzeit, da das iPhone durch den besseren Empfang die Sendeleistung herunterfahren kann. Auch den WLAN-Empfang kann das Linkase Pro verbessern. Wie sein Vorgänger verfügt es nämlich auch über ein EMW-Element für WiFi.

Je schlechter der Empfang in der Praxis ist, desto deutlicher kann das Linkase Pro seine Stärken ausspielen. Beispielsweise habe ich im Büro ein derart schlechtes 3G-Signal, dass das iPhone auf EDGE zurückfällt. Auch mit der deutlich langsameren Datenverbindung, die durch ein E neben dem Providernamen symbolisiert wird, sind mir nur 2 Empfangssignalbalken gegönnt. Auf die theoretischen 0,2 Mbit/s, die mit EDGE möglich sind, komme ich daher nicht einmal annähernd. Ziehe ich aber das EMW-Element aus dem Linkase Pro, reicht die Signalqualität sogar für eine stabile 3G-Verbindung mit 2 Balken! Der Effekt auf die Datenübertragung ist gewaltig. Statt magerer 0,05 - 0,1 Mbit/s (EDGE), mit denen selbst das Aufrufen einer mobilen Website quälend lange dauert, oder sogar gelegentlich scheitert, komme ich nun in den Genuss von satten 6-8 Mbit/s (HSPA), mehr als so mancher zu Hause über seine DSL-Leitung empfangen kann. Das EMW-Element des Linkase Pro hat also aus einer praktisch nutzlosen Datenverbindung einen flotten Internetzugang gezaubert. Der Geschwindigkeitszuwachs beträgt in meinem Fall 6.000-16.000% und fühlt sich in der Praxis auch genauso an.

Fazit

Ich bin vom Linkase Pro begeistert! Es ist die erste Schutzhülle, die wohl dauerhaft an meinem iPhone bleiben wird, da ich den 3G-Signal-Boost nicht mehr missen möchte. Letzterer ist übrigens unabhängig von eurem Netzbetreiber. Leider funktioniert das Case nicht mit den LTE-Frequenzen in Deutschland.

Das Linkase Pro könnt ihr direkt auf der Website von Absolute Technology kaufen. Es passt für das iPhone 5/5s und ist in schwarz, weiß, pink und blau erhältlich. Der Preis von 39,95 Dollar geht in Ordnung. Für den Versand kommen nochmal 20 Dollar oben drauf. Zusammen sind das umgerechnet 44 Euro.

50 GB Cloud-Speicher gratis abstauben

Geschrieben von: Frank.

Cloud-Speicher ist praktisch. Er ermöglicht die Synchronisation der wichtigsten Dateien über mehrere Geräte und man kann selbst von unterwegs auf die Online-Festplatte zugreifen. Die meisten Cloud-Dienste lassen sich kostenlos nutzen, jedoch ist dann der Speicherplatz auf einige wenige Gigabyte begrenzt, gerade mal genug um ein paar Fotos und Dokumente abzulegen. Wer mehr Volumen braucht, muss tief in die Tasche greifen und ein Abo eingehen. Beispielsweise kosten 50 GB in Apples iCloud satte 80 Euro pro Jahr.

Diesen Betrag kann man sich nun sparen, denn der Cloud-Anbieter box bietet seinen Anwendern ab sofort 50 GB Gratis-Speicher. Das müsst ihr tun um die rund 50.000 MB abzustauben:

  1. Ladet euch die kostenlose box-App herunter.
  2. Meldet euch mit einem bestehenden box-Konto an oder legt einen neuen Account in der App an.
  3. Meldet euch mit euren box-Account in der App ab.
  4. Meldet euch mit euren box-Account in der App wieder an.
  5. Fertig. Glückwunsch, ihr seid nun stolzer Besitzer von 50 GB Cloud-Speicher.

Apples M7-Prozessor: Das Ende der Fitness-Tracker?

Geschrieben von: Frank.

Sie liegen voll im Trend und heißen Fitbit Flex, Withings Pulse, Misfit Shine, Nike Fuelband und Jawbone Up. Ihr habt es erraten, heute geht es um Fitness-Tracker. Sie begleiten den Träger rund um die Uhr und sollen ihn zu mehr Bewegung animieren. Doch haben die smarten Datenlogger überhaupt noch eine Daseinsberechtigung? Mit dem iPhone 5s hat Apple nämlich einen neuen Bewegungsprozessor eingeführt, der Ähnliches leistet wie die Trend-Gadgets. Wer auf eine Schlafüberwachung und die tägliche Anzahl der zurückgelegten Treppenhausstockwerke verzichten kann, fährt mit Apples M7 nicht schlechter als mit den oben genannten Fitness-Begleitern.

Während die Tracker-Hersteller versuchen sich gegenseitig mit neuen Funktionen zu übertrumpfen, und so den Geräteanschaffungspreis von 100 Euro und mehr zu rechtfertigen, reicht für die meisten Nutzer eine einfache Schrittzählerfunktion. Diese bietet das iPhone 5s von Haus aus, man braucht nur eine passende App, wie beispielsweise Motion M7. Die Anwendung spuckt nicht nur die zurückgelegten Schritte und Kilometer aus, sondern versucht sogar festzustellen, ob man gegangen, gerannt oder gefahren ist. Bis auf den Schrittzähler ist Motion M7 jedoch nicht besonders genau, so dass die angegebenen Zeiten nur als Anhaltspunkt dienen können. Nichtsdestotrotz ist die App angenehm einfach gestrickt und genau das Richtige für alle die einfach nur Schritte zählen wollen.

Deutlich professioneller und akkurater arbeitet die kostenlose Fitbit-App. Sie kann ohne Aktivitäts-Tracker genutzt werden, so lange man ein iPhone 5s sein eigen nennt. Die App bietet nicht nur eine grafische Auswertung der gesammelten Daten, sondern spornt den Nutzer auch mit virtuellen Auszeichnungen an. Das Fitbit-System bietet außerdem den Vorteil Speisen und Getränke in die tägliche Kalorienauswertung mit einzubauen. Wer ernsthaft abnehmen möchte, hat daher mit der Fitbit-App das richtige Werkzeug in der Hand. Nachteil: Man muss ein Benutzerkonto anlegen.

Gut gefallen hat uns auch das kostenlose Nike+ Move. Die App bezirzt den Nutzer mit reichlich Eye Candy und vergibt Punkte anstatt Schritte zu zählen. Je intensiver man sich bewegt, desto mehr Boni werden aufs Nike-Benutzerkonto gutgeschrieben. Für Ansporn sorgt der soziale Aspekt. Man kann Freunde einladen und sich so im Bewegungs-Wettstreit mit ihnen messen. Auch die grafische Auswertung der Daten kann sich sehen lassen, lässt aber auf Grund des Punktecharakters keine fairen Vergleiche zu. Weniger gut ist die Tatsache, dass man wichtige Körperdaten wie Größe und Gewicht nur über die Web-Oberfläche und nicht über die App eingeben kann. Im Nike-Benutzerkonto hinterlegte Bilder ignoriert die Anwendung. Stattdessen wird das Foto aus dem Gamecenter-Account übernommen.

Fazit

Wer ein iPhone 5s besitzt und seine Bewegungsdaten überwachen möchte, wird in der Regel auch ohne separaten Aktivitäts-Tracker glücklich. Das Aufladen des Datenloggers und dessen Synchronisation mit dem iPhone gehören somit der Vergangenheit an. Zudem muss man keine Angst mehr haben die doch recht kleinen und leicht zu übersehenden Fitness-Gadgets zu verlieren oder einfach zu Hause zu vergessen.

Wichtige Randbemerkung: Für möglichst korrekte M7-Messwerte solltet ihr das iPhone in der Hosentasche transportieren.