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Nach dem AppTicker jetzt der MusikTicker

Geschrieben von: Dominik.

Mit dem AppTicker, den es für iPhone und iPad gibt, können wir tagtäglich Geld sparen, denn die App zeigt immer die aktuellsten Preisreduzierungen an. Diese Art von App gibt es jetzt auch für ein anderes Anwendungsgebiet: Musik. Die App ist erst vor kurzem im AppStore erschienen und kostet bis zu einem nicht bekannten Zeitpunkt 89 Cent. Anschließend wird der Preis auf 1,79 EUR erhöht. Farblich ähneln sich der App- als auch der MusikTicker sehr. Die App befindet sich bis dato noch sehr im Anfangsstadium, allerdings ist laut dem Entwickler bereits ein Update in Arbeit, das einige vom AppTicker bekannte Funktionen übernommen werden sollen. (...)
 

Programm zum Kopieren eurer eigenen DVDs

Geschrieben von: Dominik.

Die Kassetten wurden damals von den CDs und anschließend von den DVDs abgelöst und irgendwann wird die Zeit kommen, in der man die DVDs alle auf einer Festplatte hat bzw. die auf der DVD enthaltenen Filme. Es ist so einfacher, schnell einen Film zu schauen, wenn man nur eine Festplatte anschließen muss, als wenn man die ganze DVD – Sammlung durchsuchen muss. Mit dem 27 EUR teuren Programm DVD Ripper HD von der Leawo Software Ltd. könnt ihr eure gekauften, nicht kopiergeschützten (!!) DVDs rippen und auf eure Festplatte kopieren. Wir werden auf Grund der rechtlichen Lage in unserem Test nur diese Funktion überprüfen und nennen. (...)
 

Die Geschenkezeit ist vorbei

Geschrieben von: Dominik.

Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag im letzten Jahr hat uns iTunes jeden Tag eine Kleinigkeit aus dem Store geschenkt. Diese 12 Tage sind nun wieder einmal vorbei. Musik, TV Folgen, Musikvideos, Filme, Bücher und Apps: Alles war dieses Jahr wieder vertreten. Ob Apple dabei den Geschmack der User getroffen hat, muss jeder für sich selben entscheiden, ob er die Geschenke für gut befindet oder nicht. Die App vom 04. Januar machte jedoch mit einigen negativen Rezensionen einen schlechten Eindruck. In den Rezensionen hieß es, dass man, trotz dass es ein Geschenk ist, mit teuren In-App-Käufe zur Kasse gebeten wird, um einige Rezepte sehen zu können. Einen Überblick über die diesjährigen Geschenke könnt ihr euch hier anschauen.

Und zum Abschluss noch eine Frage an euch: Wie fandet ihr die Geschenke der 12 Tage Geschenk-Aktion im Jahr 2012/2013 ?

ARD streamt Live-Programm auf euer Apple-Gerät

Geschrieben von: Frank.

Das Erste stream ab sofort das komplette Programm live auf euer iOS-Gerät und auf euren Mac, bzw. PC. Besitzer von iPhone, iPad und iPod touch surfen dazu die Web-Adresse http://m.daserste.de/ an. Für vollwertige Rechner lautet die URL http://live.daserste.de/. Damit gibt es erstmals eine ernstzunehmende Form des mobilen Internet-Fernsehens, jenseits von Abo-Modellen und rechtlichen Grauzonen. Wir hoffen, dass auch andere Sender nun nachziehen werden. Aus lizenzrechtlichen Gründen kann es allerdings zu Einschränkungen der Livestream-Ausstrahlung kommen, beispielsweise wenn entsprechende Übertragungsrechte für Sportereignisse nicht vorliegen.

Kamera-Tuning: Aufstecklinsen für das iPhone

Geschrieben von: Frank.

Eine alte Fotografen-Weisheit besagt: Die beste Kamera ist diejenige, die man dabei hat. Während Spiegelreflex- und Systemkameras verdammt schwer und klobig sind, und man es sich daher mindestens zweimal überlegt, ob man die High-End-Knipse einpackt, haben wir iPhone-Nutzer unsere Kamera tatsächlich immer dabei. Die iPhone-Modelle 4, 4S und 5 machen so gute Bilder, dass man auf eine Kompaktkamera guten Gewissens verzichten kann. Das haben auch die Zubehör-Hersteller erkannt und bieten eine ganze Reihe an Linsensystemen an, die entweder mit einer Schutzhülle kombiniert werden, oder teilweise auf die Smartphone-Rückseite aufgeklebt werden müssen. Eine besonders einfach gestrickte Makro-Linse, die mit einem Gummiband am iPhone befestigt wird, haben wir euch erst letztens vorgestellt.

Einen ganz anderen Weg geht der Olloclip, der sich bereits unter Foto-Enthusiasten, die mit Apples Kult-Smartphone arbeiten, einen Namen gemacht hat. Das 3-teilige Linsenset wird einfach auf die rechte obere Ecke des iPhones gesteckt und hält sich dort von allein fest. Für den Standby-Button hält der Olloclip eine Aussparung bereit, so dass eurer iPhone nicht versehentlich in den Ruhemodus versetzt wird. Das Linsensystem besteht aus einem Makro-, Fisheye und Weitwinkel-Objektiv. Der Objektivwechsel findet durch Wenden des Olloclips, bzw. durch Abschrauben der Weitwinkel-Linse statt. Damit nichts verloren geht sind alle Einzelteile mit der Halterung verankert, die für den perfekten Sitz auf dem iPhone verantwortlich ist, und dem Nutzer somit ein nervtötendes Ausrichten der Linsen vor der Kamera erspart. Davon abgesehen ist nicht jedes Motiv so geduldig und wartet bis ihr eure Smartphone-Kamera endlich schussbereit habt.

Die einzelnen Linsen sind mit Schutzkappen versehen, damit kein Staub auf dem Objektiv eure Bilder verunstaltet. Eine mitgelieferte Mikrofaser-Tragetasche, die auch als Putztuch fungiert, schützt den Olloclip vor den Beanspruchungen des Alltags. Sollte doch mal etwas kaputt oder verloren gehen, können Linsen, Schutzkappen und Tragebeutel für kleines Geld (14 $) direkt beim Hersteller nachbestellt werden. Deutlich teurer sind da schon die Versandkosten nach Europa, die mehr als das Doppelte betragen. Den Olloclip selbst gibt es aber auch hierzulande, so dass euch der kostspielige Import erspart bleibt. Dies gilt sowohl für die iPhone 4/4S-Version, als auch für die iPhone 5-Variante, die in den Farben rot, schwarz und weiß erhältlich ist.

Obwohl der Olloclip preislich zwischen 75 und 80 Euro liegt, stellt er eine lohenswerte Investition dar. Das Linsensystem ist klein genug um es ebenfalls immer dabei zu haben und bietet durch die drei verschiedenen Objektive eine große Palette an Möglichkeiten sich kreativ auszutoben. Die Fisheye-Linse beispielsweise verzerrt das Bild an den Rändern und bietet somit Raum für eure künstlerische Ader. Das Weitwinkel-Objektiv fängt auch größere Sehenswürdigkeiten ein, während die Makro-Linse kleinste Strukturen von Pflanzen, Kleinstlebewesen und Gegenständen sichtbar machen kann. Kurz gesagt der Olloclip hilft euch beim Aufnehmen der größten und kleinsten Motive die ein Hobby-Fotograf vor den Sucher bekommen kann.

Fazit

Im Gegensatz zur Billig-Konkurrenz setzt der Olloclip auf hochwertige Glas- statt Plastiklinsen. Dies macht sich auch deutlich in den Bildergebnissen bemerkbar. Glas ist zudem deutlich härter als Plastik, was ein Verkratzen der Objektive bei pfleglichem Umgang ausschließt. Auch iPod touch-Besitzer können den Olloclip übrigens nutzen, benötigen aber den entsprechenden Adapter.

Bug in iOS: Nicht stören - Funktion fehlerhaft

Geschrieben von: Dominik.

In einem kurzem Support-Bericht verkündet Apple, dass die Nicht stören - Funktion bis zum 7. Januar nicht richtig funktioniere. Grund sei ein Bug von iOS 6. Seit dem Jahreswechsel tritt dieser Bug auf, bei dem die Nicht stören - Funktion sich nicht planmäßig zur von euch eingestellten Uhrzeit abschaltet. Diese Prozedur muss manuell von euch übernommen werden.

iTunes: Bitte abschaffen, Apple!

Geschrieben von: Frank.

Nach langer Abstinenz habe ich Apples Medien-Verwaltungs-Ungetüm namens iTunes mal wieder geöffnet. Ein schwerer Fehler! Ich weiß nicht wie Apple es geschafft hat, aber Version 11 der wohl schlechtesten Apple-Software aller Zeiten ist tatsächlich noch nutzerfeindlicher geworden. Der neue Stern am Mediensynchronisationshimmel ist noch langsamer als zuvor, zumindest gefühlt. Es kann aber genauso gut sein, dass mir inzwischen einfach die Geduld und die Zeit fehlen mich mit schlechter Software herumzuärgern. Wieso musste Apple mit Version 11 die komplette Menüführung über den Haufen werfen? Ich kann mich nicht entsinnen, dass sich jemand beschwert hätte, die Benutzeroberfläche sei nicht "cool" genug. Gut, sie war es nie, aber man kam zurecht und nach Jahren der Zwangsnutzung hatte man sich an die Menüstruktur gewöhnt. Man wusste wo sich welche Funktion versteckt und kannte die Tücken des Programms. Und jetzt? Ich finde nichts wieder und ertappe mich dabei wie ich verzweifelt versuche einen gekauften Film vom iPad auf die Festplatte meines Rechners zu übertragen. Will ich erst die iTunes-Hilfe bemühen müssen nur um zu erfahren wie ich meine Medien auf den Rechner bekomme? Nein. Auch für eine Google-Suche fehlt mir der Elan. Was ist los Apple? Wo ist euer Sinn für intuitiv bedienbare Software geblieben?

Ist die Mac-Variante von iTunes eigentlich genauso schlimm? Als bekennender Windows-Nutzer glaube ich ja fest daran, dass Apple durch ein möglichst schwerfälliges und absturzfreudiges iTunes neue OSX-Konvertiten gewinnen möchte. Verschwörungstheorie? Vielleicht, aber ich kann die Augenblicke in denen mich Apples Medien-Monster zur Weißglut getrieben hat gar nicht mehr zählen. Umso glücklicher war ich, als mit iTunes Match und iCloud endlich eine Möglichkeit geschaffen wurde Musik auch ohne iTunes auf iOS-Geräte zu schaufeln. Nur die Abteilung Filme hat Apple in der Cloud "vergessen". Da bleibt mir zukünftig wohl nur eine Option: Leihfilme.

[Update] Mac- und PC-Tipp: Die alte iTunes Seitenleiste wiederbeleben

Geschrieben von: Dominik.

Um die altbekannte Seitenleiste von iTunes 10 auch unter iTunes 11 wieder einzublenden, durch die man in die einzelnen "Abteilungen" Musik, Filme, TV-Sendungen, etc. gelangt, müsst ihr lediglich im Menüpunkt Darstellung die Seitenleiste wieder einblenden lassen und schon ist die alte Ansicht wieder da. Die Statusleiste, in der z.B. angezeigt wird, wie viele Lieder ihr habt, kann dort ebenfalls eingeblendet werden.

Windows-Nutzer drücken die Tastenkombination Strg+S. Um auch die alte Menüleiste wieder einblenden zu lassen (Datei, Bearbeiten, Anzeige, etc.) drückt ihr Strg+B.

iOS 6: Panorama-Funktion schummelt

Geschrieben von: Frank.

Eine der wohl komfortabelsten Lösungen um mit dem iPhone Panorama-Bilder zu erstellen, versteckt sich in der Foto-App hinter dem Optionen-Button. Klickt man den Panorama-Knopf an, erscheint auf dem iPhone-Bildschirm ein Miniaturbild mit einem Pfeil, der beim Erstellen der Aufnahme auf einer horizontalen Linie "balanciert" werden muss. Klickt man auf diese Linie, oder den Pfeil, dreht sich letzterer um 180° und der Nutzer kann die Aufnahmerichtung von links nach rechts auf rechts nach links ändern. Auch hohe Gebäude lassen sich mit einer Panorama-Aufnahme gut einfangen. Dazu wird das iPhone einfach im Querformat gehalten und von unten nach oben geführt, bis das Motiv vollständig aufgenommen ist. Das Apple-Gerät setzt die Einzelbilder anschließend zu einer Gesamtaufnahme zusammen - dachten wir zumindest bisher, denn so arbeiten auch andere Panorama-Apps wie Microsofts Photosynth.

Apples Panorama-Feature arbeitet jedoch völlig anders, mit dem Vorteil, dass riesige Aufnahmen innerhalb von wenigen Sekunden entstehen. Der Trick den Apple verwendet, ist uns nur durch einen Zufall aufgefallen, denn wie wir feststellten, ist das Rauschverhalten bei Panorama-Aufnahmen deutlich schlechter als bei normalen Fotos. Auch der Bildwinkel verkleinert sich sichtbar, sobald man auf den Panorama-Button drückt. Die einzige logische Erklärung: Apple schaltet für Panorama-Aufnahmen in den Video-Modus und berechnet aus dem Kurzfilm ein großes Bild. Dies führt zu schnellen und komfortablen Aufnahmen, deren Bildqualität aber deutlich hinter den Möglichkeiten der iPhone-Kamera zurück bleibt. Wer seine Panorama-Bilder also ausdrucken möchte, oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen arbeiten muss, setzt besser auf alternative Panorama-Apps wie das bereits erwähnte Photosynth oder AutoStitch.

Kommentar: Die Bruderschaft des Apfels

Geschrieben von: Frank.

Immer wieder habe ich mich gefragt, woher der blinde Fanatismus einiger hartgesottener Apple-Fans stammt, der keine Kritik am Unternehmen aus Cupertino, oder an dessen Produkten, zulässt. In der aktuellen Ausgabe des Spiegel (52/2012) habe ich möglicherweise eine passende Erklärung gefunden. Das Nachrichtenmagazin beschäftigt sich mit der Thematik Religion, wie sie funktioniert und warum sie für den Zusammenhalt einer Gruppe nützlich ist.

Der Apple-Kult funktioniert aus meiner Sicht ganz ähnlich wie eine Glaubensgemeinschaft. Auch wenn das Bild des Apple-"Jüngers" in den Medien schon unzählige Male durchgekaut und überspitzt dargestellt wurde, steckt doch mehr dahinter, als man denkt. Zunächst einmal schenkt uns der Konzern aus Cupertino etwas, nämlich ein schickes und gut funktionierendes Produkt, das wir daher gern benutzen. Natürlich war es kein Geschenk im klassischen Sinne, denn wir haben dafür bezahlt. Aber wer ist heutzutage nicht dankbar für ein einfach zu bedienendes Produkt, das genau das tut, was es soll? Schnell führen das einzigartige Design der Hard- und Software, sowie die selbsterklärende Bedienung, dazu, dass wir uns mit Apple-Produkten identifizieren können. Dank Siri sprechen die Tablets und Smartphones aus Cupertino inzwischen sogar zu uns, was die Bindung Mensch<->Maschine stärkt.

Apple unterstützt diesen Prozess durch emotional aufgeladene Werbespots. Häufig drehen sie sich um familiäre Themen, oder setzen das Design der Gadgets aus Kalifornien gekonnt in Szene. Die Technik dahinter interessiert dabei nie. Auch die Apple-Keynotes erinnern stark an religiöse Veranstaltungen. Hier werden die Neuvorstellungen vom Auditorium nicht nur wohlwollend zur Kenntnis genommen, sondern mit ausgiebigem Applaus und Gejohle gefeiert, und das, obwohl noch niemand weiß, wie gut das vorgestellte Produkt, bzw. die neue Funktion wirklich ist.

In vielen Religionen gibt es Heilige, da macht auch der Obst-Kult keine Ausnahme. Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, der sich gern zu unterschiedlichsten Tech-Themen äußert, wird nicht nur in der Apfel-Welt geschätzt. Der sympathische Nerd ist inzwischen sogar zu einem Videospiel-Helden aufgestiegen. Die Huldigung gegenüber dem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs erreicht noch ganz andere Dimensionen. Inzwischen existiert eine ganze Reihe inoffizieller Fanartikel, angefangen bei der Jobs-Brille, über die Jobs-Kuschelpuppe, bis zum "Heiligenfigürchen". Selbst die Simpsons-Macher haben den Apple-Kult bereits in einer Folge "verarbeitet".

Das Nachrichtenmagazin der Spiegel beschreibt in Ausgabe 52/2012, wie ein gemeinsamer Glaube den Zusammenhalt einer Gruppe fördert. Auch viele Apple-Kunden sehen sich als Teil einer Gruppe, die sich durch einen exklusiven Geschmack, Technikverliebtheit und das nötige Kleingeld von der Masse abzuheben versucht. Dass Apple-Produkte aber ebenfalls zur Massenware zählen, liegt auf der Hand. Millionenfach gehen sie jeden Monat über die Ladentheke und bescheren der einstigen Garagenfirma aus den USA jährlich Rekordumsätze. Der Anschein der Exklusivität bleibt allerdings gewahrt. Wie Apple das macht, ist mir ein Rätsel.

Einer Glaubensgemeinschaft anzugehören erfordert laut Spiegel auch eine gewisse Opferbereitschaft, denn je aufwendiger die Entbehrungen sind, die der Gläubige zum Beweis seiner Zugehörigkeit erbringt, desto angesehener sei er in der Gruppe. Erfreulicherweise hat sich noch kein Apple-Fan in der Microsoft-, Samsung- oder Google-Zentrale in die Luft gesprengt, aber das traditionelle Schlangestehen vor den Apple Stores, das sich über Stunden und Tage hinziehen kann, ist für hartgesottene Fans nichts anderes als der Beleg, wie weit die Apple-Liebe geht.

Auch wenn wir selbst die Faszination der Warteschlange nicht nachempfinden können, so gilt wie in der Religion auch beim Apple-Kult "leben und leben lassen". Den Spaß an den "Zeremonien" des Apple-Kultes wollen wir niemandem nehmen. Umgekehrt gilt aber genauso, dass berechtigte Kritik erlaubt sein muss.