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iWork für iOS: Apple bohrt Pages, Numbers und Keynote auf

Geschrieben von: Frank.

Apples iWork-Apps für iPhone, iPad und iPod touch bekommen nicht nur eine neue Versionsnummer und ein an iOS 7 angepasstes Flat-Design, sondern erhalten zusätzlich viele neue Funktionen.

Pages

  • Neue, auf iOS 7 abgestimmte Benutzeroberfläche
  • Über 60 von Apple gestaltete Vorlagen
  • Die wichtigsten Formatierungsoptionen sind direkt auf der Tastatur und immer nur einen oder zwei Fingertipps entfernt
  • Ideenaustausch und Feedback von anderen mit Kommentaren und Markierungen
  • Daten mit neuen, interaktiven Spalten-, Balken-, Streu- und Blasendiagrammen veranschaulichen
  • Dokumente mit AirDrop an andere in der Nähe senden
  • Schnell und einfach Links zu deinem Dokument per Mail, Nachrichten, Twitter oder Facebook teilen
  • Alle mit diesem Link haben immer Zugriff auf die neueste Version des Dokuments und können es gemeinsam mit dir auf iCloud.com mit Pages für iCloud Beta bearbeiten
  • Dokumente als ePub exportieren, um daraus eBooks zu machen
  • Neues einheitliches Dateiformat auf Mac, iOS und im Web, damit Dokumente überall nahtlos zusammenarbeiten
  • Coaching-Tipps für geführte In‑App Hilfe
  • Pages jetzt in Arabisch und Hebräisch verfügbar
  • Verbesserte Unterstützung für Chinesisch, Japanisch und Koreanisch

 

Numbers

  • Neue, auf iOS 7 abgestimmte Benutzeroberfläche
  • Neue von Apple designte Vorlagen
  • Daten veranschaulichen mit neuen, interaktiven Spalten-, Balken-, Streu- und Blasendiagrammen
  • Schneller arbeiten mit der neuen Engine für Berechnungen
  • Tabellen mit AirDrop an andere in der Nähe senden
  • Schnell und einfach Links zu deiner Tabellenkalkulation per Mail, Nachrichten, Twitter oder Facebook teilen
  • Alle mit diesem Link haben immer Zugriff auf die neueste Version der Tabellenkalkulation und können sie gemeinsam mit dir auf iCloud.com mit Numbers für iCloud Beta bearbeiten
  • Als CSV exportieren
  • Neues einheitliches Dateiformat auf Mac, iOS und im Web, damit Tabellen überall nahtlos zusammenarbeiten
  • Coaching-Tipps für geführte In‑App Hilfe

 

Keynote

  • Neue, auf iOS 7 abgestimmte Benutzeroberfläche
  • Neue Animationen und Effekte wie verbesserter Effekt „Zauberei“, „Wäscheleine“ und mehr
  • Neue von Apple gestaltete Themen
  • Daten veranschaulichen mit neuen, interaktiven Spalten-, Balken-, Streu- und Blasendiagrammen
  • Präsentationen mit AirDrop an andere in der Nähe senden
  • Schnell und einfach Links zu deiner Präsentation per Mail, Nachrichten, Twitter oder Facebook teilen
  • Alle mit diesem Link haben immer Zugriff auf die neueste Version der Präsentation und können sie gemeinsam mit dir auf iCloud.com mit Keynote für iCloud Beta bearbeiten
  • Neues einheitliches Dateiformat auf Mac, iOS und im Web, damit Präsentationen überall nahtlos zusammenarbeiten
  • Coaching-Tipps für geführte In‑App Hilfe

iOS 7.0.3 ist da und behebt zahlreiche Fehler

Geschrieben von: Frank.

Endlich hat Apple iOS 7.0.3 zum Download freigegeben. Das Update behebt die schwerwiegensten Fehler, mit denen iOS derzeit zu kämpfen hat:

  • Neuer iCloud-Schlüsselbund zum Verwalten Ihrer Accountnamen, Kennwörter und Kreditkartennummern auf allen von Ihnen zugelassenen Geräten
  • Neuer Kennwortgenerator zum Erstellen eindeutiger und schwer zu erratender Kennwörter für Ihre Onlineaccounts in Safari
  • Aktualisierung des Sperrbildschirms, sodass beim Verwenden der Touch ID der Hinweis „Zum Entsperren streichen“ erst später angezeigt wird
  • Erneutes Hinzufügen der Fähigkeit, mit der Spotlight-Suche direkt im Web und in Wikipedia zu suchen
  • Ein Problem beim Senden mit iMessage wurde behoben
  • Ein Problem mit der Aktivierung von iMessage wurde behoben
  • Verbesserte Systemstabilität beim Verwenden von iWork-Apps
  • Ein Problem mit der Kalibrierung des Beschleunigungsmessers wurde behoben
  • Ein Problem mit der Sprachqualität von Siri und VoiceOver wurde behoben
  • Ein Fehler wurde behoben, der es ermöglichte, den Code auf dem Sperrbildschirm zu umgehen
  • Verbesserte Einstellung zum Reduzieren der Bewegung, um sowohl Bewegungen als auch Animationen zu minimieren
  • Ein Problem mit der zu hohen Empfindlichkeit der VoiceOver-Eingabe wurde behoben
  • Die Einstellung „Fetter Text“ wird jetzt auch auf den Text im Ziffernblock (Telefonfunktion) angewandt
  • Ein Problem wurde behoben, sodass die Betreuung von Geräten auch nach dem Aktualisieren der Software fortgesetzt wird

Wie hatten mit dem Problem zu kämpfen, dass iOS 7.0.2 uns das Update nicht angezeigt hat. Falls dies bei euch auch der Fall ist, hilft folgender Lösungsansatz:

  1. WLAN deaktivieren
  2. Einstellungen/Allgemein/Softwareaktualisierung öffnen
  3. Abwarten bis das Update auf iOS 7.0.3 angezeigt wird
  4. WLAN wieder aktivieren und Update durchführen

Das Ganze klappt natürlich nicht auf einem iPod touch oder einem iPad ohne SIM-Karte. In diesem Fall müsst ihr das Update über iTunes einspielen, falls der direkte Weg über das iOS-Gerät nicht klappen sollte.

[Update]: Updates für iLife: Keine Updates für DVD-Käufer ?

Geschrieben von: Dominik.

Die Programmpalette von Apple wurde gestern fast komplett aktualisiert. Leider habe ich die Befürchtung, dass diejenigen Käufer, die iLife und iWork noch damals auf DVD gekauft haben, in die Röhre schauen. Seit alles über den Mac AppStore läuft, kommen von da ja auch die Updates. Die Programme werden bei mir im AppStore angezeigt, dass ich sie kaufen könnte, aber nicht aktualisieren. Auf irgendeiner Art und Weise auch richtig, da ich sie ja nicht über meine Apple-ID gekauft habe, aber trotzdem sind sie ja über die DVD damals auf meinem Mac installiert. Lasse ich manuell nach Updates suchen, bekomme ich Hinweise wie den oben. Die aktuellste Version für iPhoto ist aber die gestern veröffentlichte Version 9.5. Bekomme ich jetzt, da zu der Zeit, als ich mich mit Programmen eingedeckt habe, noch der Mac AppStore lange nicht Programm war, keine Updates mehr und muss mir die ganzen Programme neu kaufen, um in den Genuss von neuen Funktionen zu kommen ?! Ich hoffe, ich kann euch in den nächsten Tagen darauf eine Antwort geben.

[Update]: Via Facebook hat uns ein weiterer Nutzen und zeitgleich Leser von uns darauf aufmerksam gemacht, dass er das selbe Problem habe und hat dabei einige Stunden später auch gleich einen Lösungsweg gesagt. Stellt die Computersprache auf Englisch und startet den Computer neu. Anschließend solltet ihr im AppStore schauen, ob die Updates verfügbar sind. Unserer Leser musste den Neustartvorgang zweimal machen; bei mir ging es mit nur einem Neustart. An dieser Stelle noch einmal "Danke" für diesen Hinweis.

Neue MacBooks, OS X Mavericks kostenlos

Geschrieben von: Frank.

Apples Oktober-Veranstaltung, die in den Medien häufig als iPad-Event bezeichnet wurde, hatte deutlich mehr zu bieten als neue Tablets.

OS X Mavericks

Apples neues Mac-Betriebssystem ist nicht nur ab sofort verfügbar, sondern kann komplett kostenlos bezogen werden. Zwei neue Apps halten Einzug, gute Bekannte von iOS: iBooks und Karten. Insbesondere beim Energieverbrauch will Apple Hand angelegt haben. Ob Mavericks tatsächlich für eine spürbar längere Akkulaufzeit sorgt, wird sich in der Praxis zeigen. Das neue Betriebssystem benötigt mindestens Snow Leopard 10.6.7. um installiert werden zu können.

MacBook Pro 13" und 15"

In Sachen Design hat Apple an seinen MacBooks praktisch nichts verändert. Unter der Haube sieht es anders aus. Das 13" MacBook Pro bekommt einen Core i5 mit 2,4 Ghz aus Intels neuer Haswell-Reihe. Um die Bilddarstellung kümmert sich die integrierte Chipsatz-Grafik Iris. Das 15-zöllige MacBook Pro ist mit Nvidias GeForce GT750M selbst für aktuelle 3D-Spiele gut gerüstet. Ein vierkerniger Core i7-Prozessor (Haswell) mit 2 Ghz Taktrate erledigt anspruchsvollste Berechnungen wie z. B. Videoschnitt im Handumdrehen.

Standardmäßig bekommt das 13" MacBook eine SSD mit 128 GB Speicher die nun um ca. 60% schneller arbeiten soll. Erreicht wird dies über eine bessere Anbindung der Flash-Festplatte. Im 15-Zöller stecken dagegen 256 GB. Die Ausstattung des Arbeitsspeichers bleibt unverändert (4 GB bei 13", 8 GB bei 15"). Schnittstellenseitig punktet das neue Thunderbolt 2 mit einem Datendurchsatz von bis zu 20 Gbit/s.

Das MacBook Pro 13" startet bei 1299 Euro, das 15"-Modell bei 1999 Euro.

 

Apple stellt iPad Air und iPad mini 2 vor

Geschrieben von: Frank.

Wenig überraschend hat Apple beim heutigen Special-Event neue iPads vorgestellt. Das Highlight des Abends ist aus unserer Sicht das neue iPad mini, welches endlich ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel erhält. Das kleinformatige Tablet wird um 0,3 mm dicker als sein Vorgänger. Das zeigt sich auch beim Gewicht, das um 23 g zunimmt und nun bei 331 g liegt. Im Inneren werkeln ein A7-Prozessor und ein M7-Bewegungsprozessor, der im iPad jedoch eher wenig Sinn macht. Apple verspricht, dass sich die CPU-Leistung um den Faktor 4 verbessert. Der Grafikkern soll sogar 8x schneller sein als im Vorgängermodell. Angesichts der Tatsache, dass im klassischen iPad mini noch ein A5 schlummert, sind die Angaben als realistisch einzustufen. Die Akkulaufzeit soll unverändert bei bis zu 10 Stunden liegen. Auf Grund des Retina-Displays und des leistungsfähigeren Prozessors, gehen wir aber davon aus, dass sich die Akkulaufzeit leicht verschlechtern wird. Erstmals bietet Apple auch ein iPad mini mit 128 GB Speicher an. Goldene iPads erspart uns Apple erfreulicherweise. Es wird nur spacegrau und silber geben. Den Verkaufsstart gibt Apple unscharf mit "November" an. Vorbestellen kann man das iPad mini 2 derzeit nicht. Die Preise fallen leicht, eine Speicherverdoppelung kostet nun 90 statt 100 Euro:

Wi-Fi-Modelle

  • 16 GB: 389 Euro
  • 32 GB: 479 Euro
  • 64 GB: 569 Euro
  • 128 GB: 659 Euro

LTE-Modelle (alle deutschen LTE-Frequenzen werden unterstützt)

  • 16 GB: 509 Euro
  • 32 GB: 599 Euro
  • 64 GB: 689 Euro
  • 128 GB: 779 Euro

Auch das iPad mini ohne Retina-Display wird es weiterhin geben, jedoch nur mit 16 GB Speicher. Für das Wi-Fi-Modell verlangt Apple 289 Euro, eine klare Kampfansage an die Android-Konkurrenz. Die LTE-Version schlägt mit 409 Euro zu Buche.

Das große iPad benennt Apple nun in iPad Air um. Nochmals wurden Dicke und Gewicht reduziert. Auch die Breite schrumpft von 18,6 auf 17 cm. Dies bedeutet, dass alte Schutzhüllen und Smart Covers nicht mehr passen. Das iPad Air wiegt nur noch knapp 470 g und verschlankt sich auf 7,5 mm. Im Vergleich zum iPad 4 sind das fast 2 mm weniger. Die Akkulaufzeit soll sich nicht verändert haben. Natürlich bekommt auch das iPad Air einen A7 und M7, wird sich nach bisherigem Kenntnisstand aber leistungstechnisch nicht mehr vom iPad mini abheben. Damit entfällt aus unserer Sicht der Kaufgrund für das größere iPad, denn bis auf die Bildschirmdiagonale liegen alle Vorteile beim Zwerg-Tablet (Größe, Gewicht, effektive Auflösung, Preis). Selbst die schnellere WLAN-Anbindung des iPad 5, die durch MIMO-Technik erreicht wird (mehrere Antennen), kann uns hier nicht umstimmen. Das iPad Air startet am 1. November 2013 in den Verkauf. Eine Vorbestellmöglichkeit gibt es derzeit nicht.

Apple hat die folgende Preisstaffelung vorgesehen:

Wi-Fi-Modelle

  • 16 GB: 479 Euro
  • 32 GB: 569 Euro
  • 64 GB: 659 Euro
  • 128 GB: 749 Euro

LTE-Modelle (alle deutschen LTE-Frequenzen werden unterstützt)

  • 16 GB: 599 Euro
  • 32 GB: 689 Euro
  • 64 GB: 779 Euro
  • 128 GB: 869 Euro

Überraschenderweise wird Apple auch weiterhin das iPad 2 als Einstiegsmodell verkaufen. Der betagte Flachmann startet jetzt bei 379 Euro für 16 GB mit Wi-Fi bzw. 499 Euro für 16 GB mit 3G-Anbindung. Auch hier würden wir jederzeit ein iPad mini 2 vorziehen, das jeweils nur 10 Euro mehr kostet, aber ein Retina-Display und eine deutlich schnellere CPU bietet. Aus unserer Sicht ist das iPad 2 jeweils 100 Euro zu teuer.

Mehr Farbe: Die neuen Mophie Juice Packs

Geschrieben von: Frank.

Farbe zeigen liegt im Trend. Das beweist nicht zuletzt das iPhone 5c, welches es in verschiedenen knalligen Tönungen gibt. Auch Mophie folgt der Modewelle und verpasst seinen Helium-Juice-Packs einen neuen Anstrich. Die praktischen Alltagshelfer schützen euer iPhone 5 oder 5s vor Beschädigung und laden es genau dann auf, wenn ihr eine zusätzliche Akkuladung gut gebrauchen könnt. Der zusätzliche Tupfer Farbe steht den Akkuhüllen gut, die es nun in schwarz, grau, lila, grün, pink, rot und blau gibt. Die Farben schimmern im Metallic-Look, was ziemlich edel aussieht.

Wer viele Fotos knipst, Apples Smartphones als Navi nutzt oder gerne Spiele zockt, kann zusehen wie sich die Batterieanzeige der 0% nähert. Da ist es beruhigend im Bedarfsfall Mophies Juice Pack per Schalter aktivieren zu können und sich bei der iPhone-Nutzung nicht einschränken zu müssen, nur um über den Tag zu kommen. Das Helium ist das leichteste und dünnste Juice Pack. Es speichert bis zu 80% der Energie einer iPhone-Ladung und verlängert eure Nutzungsdauer entsprechend. Wer mehr Saft braucht, greift zum Juice Pack Air mit 100% Ladekapazität, bzw. Juice Pack Plus (120%). Für die meisten Anwendungsfälle ist das Helium aber ausreichend und strapaziert mit einem Preis von 79,95 Euro auch nicht allzu sehr den Geldbeutel.

P3 von Bowers & Wilkins: Die Leichtigkeit des Hörens

Geschrieben von: Frank.

Der Markt für Kopfhörer ist riesig. Leider taugen die meisten Modelle nicht viel und auch der Preis ist kein Kaufkriterium, das guten Sound garantiert. Nur einige wenige Hersteller stechen durch Qualität aus der Masse hervor. Dazu gehört auch Bowers & Wilkins, die mich mit ihrem Kopfhörer P3 regelrecht beeindrucken konnten.

Bereits das edle Aussehen des P3 ist eine klare Ansage. Die Hörmuscheln sind mit gebürstetem Aluminium verkleidet. Der größenverstellbare Kopfhörerbügel ist federleicht und überzeugt mit seiner stabilen und chic aussehenden Metallkonstruktion. Die Ohrpolster sind mit einem akustisch optimierten Stoff bespannt, der nicht nur hochwertig aussieht, sondern auch angenehm auf euren Lauschern liegt. Der darunter befindliche Schaumstoff passt sich beim Tragen den Ohren an und vermeidet so unangenehmes Drücken. Der Kopfhörerbügel ist mit dem gleichen Material gepolstert. Die Ohrpolster sind mit Magneten am Chassis befestigt und lassen sich bei Bedarf abnehmen. Unter ihnen befindet sich der Anschluss für das abnehmbare Kopfhörerkabel, das als Variante mit Mikro und Fernbedienung, sowie zusätzlich als Version ohne Bedienelemente mitgeliefert wird.

Der P3 ist durch und durch auf Mobilität ausgelegt. Die Ohrmuscheln lassen sich einklappen, so dass der Edelhörer für den Transport deutlich zusammenschrumpft und auch problemlos in der Jackentasche verschwindet. Für längere Strecken lohnt es sich das beiliegende Hartschalen-Case zu benutzen, welches selbst vor kräftigen Stößen schützt.

Der P3 punktet mit seinem kristallklaren und luftig leichten Klang, von dem vor allem Live-Aufnahmen profitieren. Höhen und Mitten setzen präzise ein und der Bass ist für einen On-Ear-Hörer erstaunlich knackig und kräftig. Einzig die Lautstärke bleibt hinter dem Machbaren zurück, doch dafür gibt es auch bei maximalem Pegel keine Klangverzerrungen. Bass-Matsch und klirrende Hören sucht man bei den P3 vergebens, egal wie weit man die Lautstärke aufdreht.

Fazit

Das beeindruckende und perfekt ins Apple-Universum passende Design, gepaart mit der exzellenten Klangqualität, machen aus dem P3 von Bowers & Wilkins einen der besten Kopfhörer in der 200-Euro-Klasse. Wer weiß nicht mag, bekommt die P3 auch in den Farben Blau, Schwarz und Rot.

 

Geschwindigkeitsvergleich: iPhone 5s, iPhone 5 und iPhone 4s

Geschrieben von: Frank.

Natürlich darf beim Erscheinen einer neuen iPhone-Generation der obligatorische Geschwindigkeitsvergleich mit den Vorgängermodellen nicht fehlen. Wir haben unser iPhone 5s gegen ein iPhone 5 und ein iPhone 4s antreten lassen und versuchen die Frage zu klären ob Apples A7-Prozessor tatsächlich doppelt so schnell ist wie der ebenfalls performante A6. Noch spannender ist aber die Frage ob sich der Speed-Vorteil auch in der Praxis bemerkbar macht, also beim täglichen Surfen im World Wide Web. Das Ergebnis hat uns dann doch etwas überrascht, aber seht selbst.

Welchen Sinn macht ein 64-Bit-Prozessor in einem Smartphone?

Geschrieben von: Frank.

Apple hat im iPhone 5s das neue Prozessor-Flagschiff A7 untergebracht. Die zentrale Recheneinheit ist nicht nur doppelt so schnell wie sein Vorgänger A6, den man im iPhone 5, iPad 4 und iPhone 5c findet, sondern setzt als erste Smartphone-CPU auf eine 64-Bit-Architektur. Bisherige iOS-Geräte unterstützen dagegen nur 32-Bit. Doch welche Vorteile bringt der neue Technologiesprung?

Es ist noch gar nicht so lange her, da vollführten unsere Laptops und Desktops den Schritt von 32- auf 64-Bit-Betriebssysteme. Der Auslöser war schlicht die Tatsache, dass 32-Bit-Software nicht mehr als 4 GB Arbeitsspeicher (RAM) ansprechen kann. Programme die sehr speicherlastig sind, wie zum Beispiel CAD-Software, Videoschnitt-Programme, 3D-Spiele und Bildbearbeitungsanwendungen stießen damals an ihre Grenzen, genauso wie die 32-Bit-Betriebssysteme auf denen sie liefen.

Rechenintensive Programme, die speziell auf 64-Bit optimiert sind, profitieren ebenfalls von der größeren Wortbreite. Der Geschwindigkeitsgewinn ist aber überschaubar. In der Praxis kann sich der vermeintliche 64-Bit-Vorteil sogar ins Gegenteil verkehren. So verbraten 64-Bit-Anwendungen mehr Speicher und Arbeitsspeicher und können das System infolgedessen sogar ausbremsen. Erst wenn 64-Bit-Hardware und -Software wie ein Räderwerk ineinandergreifen, profitiert letztlich auch der Anwender. Im PC-Bereich hat diese Entwicklung mehre Jahre gedauert und nun läutet Apple die 64-Bit-Ära auch bei Smartphones ein.

Und was bringt es dem Nutzer? iOS 7 soll zwar bereits zu großen Teilen "64bittig" sein, doch fast alle im App Store erhältlichen Anwendungen sind es nicht. Nun könnten die Entwickler natürlich sukzessive nachziehen und ihre Apps entsprechend optimieren, jedoch besteht dazu kein Grund. 32-Bit-Apps werden weiterhin auf iPhone, iPad und iPod touch laufen. Der Mehraufwand beim Programmieren von Anwendungen und Spielen steht in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Geschwindigkeitsgewinn. Des Weiteren werden die Apps größer. Das ist insbesondere für Programme kritisch, die sich ohnehin schon an der mobilen App-Store-Download-Grenze von 100 MB bewegen. Der Arbeitsspeicher im iPhone 5s ist auch nicht gewachsen und verharrt bei 1 GB. Gleiches erwarten wir für die nächste iPad-Generation. Während es das iPad 4 bereits mit 128 GB Festspeicher gibt, der auch noch einen satten Aufpreis kostet, müssen sich iPhone-User mit maximal 64 GB zufrieden geben. Wer also ohnehin schon mit seinem Speicherplatz knapsen muss, wird das Problem mit 64-Bit-Apps noch verschärfen. Faktisch gesehen profitiert der Anwender also erst einmal gar nicht von der 64-Bit-Tauglichkeit des A7. Dass Apple das 64-Bit-Zeitalter jedoch schon so früh eingeläutet hat, könnte sich in 4-5 Jahren auszahlen, sollte der Leistungshunger von Smartphone-Apps weiter ansteigen. 64-Bit-Apps wären dann längst Standard. Aber seien wir mal ehrlich: CAD-Programme und professionelle Video- und Bildbearbeitungssoftware wird es auch dann nicht auf dem iPhone geben, dazu ist der Bildschirm viel zu klein. Aber es gibt ja noch das iPad. Apples Tablet wird es also sein, das als erstes von 64-Bit profitiert. Jedoch nicht in diesem und auch nicht im nächsten Jahr.

Rechnet Apples M7-Bewegungsprozessor falsch?

Geschrieben von: Frank.

Seit Erscheinen des iPhones 5s häufen sich die Nutzerberichte über fehlerhafte Berechnungen des Kompasses, des Gyposkops und des Beschleunigungssensors. Da die Probleme nur beim iPhone 5s auftreten, kann iOS 7 als Ursache ausgeschlossen werden. Nun hat auch Gizmodo das Mysterium untersucht und konnte die ungewöhnlichen Messwerte bestätigen. Unser eigenes iPhone 5s zeigt übrigens die gleichen Symptome.

Sicherlich sind die aktuellen Probleme kein Weltuntergang, aber wenn beim Spielen der Rennwagen im Graben landet, oder die Karten-App in die falsche Richtung lotst, kann das schon ärgerlich sein. Wir haben eine starke Vermutung woran es liegen konnte, dass Gyro-Sensor und Kompass einige Grad daneben lieben. Apple beschreibt den neuen M7-Bewegungsprozessor so:

"Jedes iPhone 5s beinhaltet den neuen M7 Motion Co-Prozessor der Daten des Beschleunigungssensors, Gyrosensors und Kompasses sammelt [...]"

Da hier alle Sensordaten zusammenlaufen, haben wir den Verdacht, dass der M7 die Messwerte falsch interpretiert. Damit stehen die Chancen gut, dass Apple das Problem mit einem Software-Update beheben kann.