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Korrodierte Lightning-Stecker aufgetaucht

Geschrieben von: Frank.

Lightning-Stecker: Von Rost bedroht?Wieder einmal ist die Qualität von Apple-Produkten in die Kritik geraten. Einige Nutzer berichten in Apples Support-Forum von korrodierten ("verrosteten") Lightning-Steckern. Die Korrosion führt zunächst zu Kontakt-Aussetzern, bis sich das Kabel schließlich gar nicht mehr zum Aufladen und Synchronisieren des iOS-Gerätes verwenden lässt. Der ZDNet-Journalist Jason D. O'Grady ist von dem Problem gleich zweifach betroffen und hat Fotos zusammengetragen, welche die beschädigten Kabel zeigen.

Laut Nutzerberichten sollen die Lightning-Strippen nicht einmal besonders alt gewesen sein. Die Angaben variieren zwischen einigen Tagen und wenigen Wochen. Anstatt das Problem unbürokratisch zu lösen, soll sich Apple nicht immer kundenfreundlich verhalten haben. Ein Anwender berichtet, dass der Apple-Support ihm vorgeworfen habe das Kabel Feuchtigkeit ausgesetzt zu haben, was dieser bestreitet. Angesichts der Tatsache, dass ein Lightning-Kabel in der Herstellung praktisch nichts kostet und für stolze 19 Euro verkauft wird, ist dies ein aus unserer Sicht unverständliches Gebaren seitens des Apfel-Konzerns.

Sicherheitsprobleme unter iOS nehmen zu

Geschrieben von: Frank.

Ist der Apfel von Schadsoftware bedroht?

Schadsoftware für Smartphones und Tablets zielt vor allem auf das Android-Betriebssystem ab. Satte 98% der Viren und Trojaner stürzen sich auf Googles mobile Plattform. Dies bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass Nutzer von iPhones und iPads sicher sind. Der Fall um die großflächig durch die Medien gegangene SSL-Lücke zeigt, dass Apple in Sachen Sicherheit noch einiges an Hausaufgaben zu machen hat.

Noch schwerer als die inzwischen per Update (iOS 7.0.6) geschlossene SSL-Lücke wiegt aber aus unserer Sicht die Tatsache, dass es den Malware-Experten von FireEye kürzlich gelungen ist Touch-Eingaben unter iOS 7 mitzuschneiden und an einen Server zu senden. Dazu ließen sie einfach eine entsprechend präparierte App im Hintergrund mitlaufen. Diese Art von Schadprogramm könnte man als typischen Keylogger bezeichnen, der dazu dient Tastatureingaben, insbesondere Passwörter, aufzuzeichnen. Die gestohlenen Kennwörter werden anschließend von Kriminellen genutzt um Konten (Paypal, iTunes, etc.) abzuräumen, oder auf Kosten des Opfers im Internet einkaufen zu gehen. Auch das Drücken der Hardware-Tasten (Lautstärke, Home-Button) und das Aktivieren von Touch ID, konnte die App registrieren.

Apple ist über das Problem bereits informiert. Nichtsdestotrotz zeigt der Fall wieder einmal, dass man nicht einfach jede App ohne Sinn und Verstand installieren sollte, selbst wenn sie aus dem App Store stammt. Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass Apples Prüfprozess keineswegs dazu in der Lage ist gut- und bösartige Apps zweifelsfrei zu unterscheiden. Die Sicherheitsexperten von FireEye empfehlen unterdessen die Hintergrundaktualisierung von Apps zu deaktivieren (was übrigens auch die Akkulaufzeit des Gerätes deutlich verlängert) und nicht benutzte Apps über den Task Switcher manuell zu beenden.

Film-Flatrate für umgerechnet 4 €

Geschrieben von: Frank.

Das nennen wir Kampfpreis! Heute hat Amazon seinen Premiumversand-Dienst Prime mit dem hauseigenen Video-on-Demand-Angebot Lovefilm verschmolzen. Das Resultat ist eine Kombi aus kostenlosem Express-Versand für eure Amazon-Warenbestellungen und eine Film-Flatrate mit tausenden verfügbaren Titeln. Das Gesamtpaket kostet 49 Euro im Jahr, also knapp 4 Euro pro Monat. Ein unschlagbares Angebot, selbst wenn man den Premium-Versand nicht benötigt.

Breathometer: Alkoholtester fürs iPhone

Geschrieben von: Frank.

Das Breathometer bestimmt euren Blutalkohol

"War das eine Bierchen bereits zu viel, oder darf ich noch Autofahren?" "Wann ist der Alkoholpegel im Blut wieder auf Normalniveau?" Diese Fragen haben sich schon viele gestellt, denn je nach Tagesform, Speiseplan und Alkoholgehalt des getrunkenes Gerstensaftes bzw. Schnapses, stellst sich im Körper ein anderer Promille-Wert ein. Bis 0,3 Promille sind in Deutschland erlaubt, es sei denn ihr seid Fahranfänger in der Probezeit oder jünger als 21 Jahre, dann gilt für euch die Null-Promille-Grenze. Bei der Entscheidung ob ihr besser ein Taxi nehmt oder nicht, soll euch nun ein Alkoholtester fürs iPhone helfen.

Das sogenannte Breathometer wird an den Kopfhöreranschluss gesteckt. Wie der Name bereits erahnen lässt, wird der Alkoholgehalt im Blut indirekt über eine Analyse des Atems bestimmt. Dazu muss der Nutzer für 5 Sekunden in eine kleine Öffnung pusten, ohne dabei das Gerät mit dem Mund zu berühren. Die dazugehörige App wirft anschließend den Messwert aus, der jedoch nicht in der für Deutschland üblichen Promille-Angabe, sondern in BAC (blood alcohol content) angegeben wird. Die Umrechnung gelingt auch noch nach dem Genuss einiger Spirituosen: 0,03 BAC entsprechen beispielsweise 0,3 Promille.

Die Messung ist leider nicht sehr genauNach einem feuchtfröhlichen Abend (5 Vodka und 3 Bier) stellten wir das Breathometer auf die Probe. Rechnerisch hatten wir jetzt 1,2 Promille im Blut. Das Breathometer spuckte jedoch nur Werte zwischen 0,0 und 0,2 Promille aus. Laut Hersteller liegt die Messgenauigkeit aber bei +/- 0,1 Promille. Hatten wir das Gadget falsch bedient? Ein erneutes Studium der Anleitung machte klar: Nein. Es spielte auch keine Rolle wie oft wir die Messung wiederholten, über 0,2 Promille kamen wir nicht.

War das Gerät vielleicht defekt und funktionierte gar nicht? Ein bedauerlicher Einzelfall? Um dies zu überprüfen griffen wir zu radikaleren Methoden. Wir schnappten uns eine Flasche Brennspiritus (nahezu 100 % Alhoholgehalt) und pusteten die bei geöffneter Flasche ausströmenden Dämpfe ins Breathometer. Nun landeten wir immerhin bei 1,5 Promille. Der Messbereich des Breathometers geht aber bis 2 Promille. Wenn also nicht einmal fast reine Alkoholdämpfe das Gerät an seine Grenze bringen, was dann?

Wir kontaktierten den Kundendienst, doch auch der konnte uns nicht weiterhelfen und unterstellte zunächst hartnäckig eine falsche Benutzung. Nachdem wir vom Ergebnis unseres Spiritus-Tests berichteten, wirkte die Service-Mitarbeiterin eher ratlos und bat uns das nächste App-Update abzuwarten. Auch von diesem versprechen wir uns aber keine Besserung, denn wenn man sich das Breathometer genauer anschaut, fällt die billige Verarbeitung auf. Bei ausgefahrenem Klinkenstecker sind beispielsweise Kabel im Geräteinneren zu sehen. Die Gehäuseteile schließen nicht bündig ab, so dass das ganze Messmodul wie billiges Spielzeug wirkt. Selbst das Batteriefach fügt sich in das Low-End-Gesamtbild ein.

Fazit

Auch wenn uns die Idee eines mobilen Alkoholtesters gefällt, kann die Umsetzung bei weitem nicht überzeugen. Das Breathometer erfüllt schlicht seine Aufgabe nicht und ist damit nutzlos. Bei einem Verkaufspreis von 49 $ darf man durchaus mehr erwarten, zumal einfache Alkoholtester bereits ab 10 Euro zu haben sind. Unsere Empfehlung lautet daher: Finger weg!

[UPDATE] Auch mit der neuen App-Version misst das Breathometer falsch.[/UPDATE]

Threema: Das bessere WhatsApp

Geschrieben von: Frank.

Threema: Der sichere Messenger

Sicherheit wird bei Threema groß geschriebenDer König ist tot. Der Kauf von WhatsApp durch Facebook hat für viele Nutzer des Messenger-Dienstes das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Was Sicherheitslücken und Datenskandale nicht geschafft haben, gelingt nun dank der Übernahme der SMS-Alternative durch das größte und gleichzeitig unsympathischste soziale Netzwerk. Ein wahrer Exodus hat bei WhatsApp eingesetzt und die meisten Anwender scheinen ihren neuen Kommunikationskanal bereits gefunden zu haben: Threema. Auch wir sind inzwischen bei Threema gelandet und wollen euch die App kurz vorstellen.

Die Anwendung ist das genaue Gegenteil von WhatsApp. Bisher ist uns kein Messenger-Dienst untergekommen der so viel Wert auf Sicherheit legt. So werden Mitteilungen per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor neugierigen Mitwissern (NSA, Telekommunikationsunternehmen, Hacker) geschützt. Der Nutzer bekommt davon wenig mit, denn ein weiterer Pluspunkt von Threema ist die kinderleichte Bedienung. WhatsApp-Nutzer werden sich schnell zurecht finden.

Threema setzt auf eine sogenannte asymmetrische Verschlüsselung, die auf der von Experten als sehr sicher eingestuften NaCl Cryptography Library basiert. Wer tiefer in die Krypto-Details einsteigen möchte, findet im Threema-FAQ weitere Informationen. Kontakte können ähnlich bequem wie bei WhatsApp hinzugefügt werden, indem man Threema Zugriff aufs Adressbuch gewährt. Wer das nicht möchte, kann Kontakte auch manuell hinzufügen. Threema setzt hierzu auf QR-Codes, die sich vom Display des Freundes/Bekannten per Kamera abscannen lassen.

In den Einstellungen wird jeder erdenkliche Konfigurationswunsch berücksichtigt. Wer viel Wert auf Privatsphäre legt, kann beispielsweise einzelne Kontakte von der Adressbuchsynchronisation ausschließen. Nachrichten von unbekannten Nutzern lassen sich automatisch blockieren, und natürlich kann man auch die oft verhassten Lesebestätigungen deaktivieren. Auf Wunsch landen auch keine übertragenen Bilder und Videos im Foto-Speicher des iPhones. Der Zugriff auf Threema lässt sich außerdem per Code-Sperre absichern. Wahlweise werden nach 10 fehlgeschlagenen Code-Eingaben alle Daten in der App gelöscht.

Fazit

In wenigen Monaten wird Threema der zweitgrößte Messaging-Dienst nach WhatsApp sein. Davon sind wir überzeugt. In unserer Kontakteliste sind bereits 10% der WhatsApp-Nutzer zu Threema gewechselt, innerhalb von 3 Tagen. Dieser Trend wird sich fortsetzen und dem wohl unsichersten Messenger im App Store endlich den Garaus machen. Threema kostet 1,79 Euro. Ein geringer Preis für die wiedergewonnene Privatspähre. Auch Android-Nutzer können Threema herunterladen.

Kommentar: WhatsNext?

Geschrieben von: Frank.

Whatsapp fällt immer wieder durch Sicherheitslücken auf

Datenschutzmängel, Sicherheitslücken und schweigsame Hintermänner. WhatsApp kann man nicht gerade als Vorzeige-Messenger bezeichnen, doch die Anzahl der Nutzer (450 Mio.) spricht für sich. Nun wechselt die wohl beliebteste SMS-Alternative für 19.000.000.000 Dollar den Besitzer.

Dass ausgerechnet die Datenschleuder Facebook WhatsApp kauft, war für uns ein regelrechter Schock. Das übermächtige soziale Netzwerk weiß nun alles über uns. Während wir auf Facebook noch selbst entscheiden können welche Daten wir preisgeben wollen, ist ein Messenger eine unerschöpfliche Datenquelle der persönlichsten und privatesten Informationen. Träume und Geheimnisse landen eher selten auf Pinnwänden. Freunde, Familienmitglieder und Partner sind es, mit denen wir unsere intimsten Gedanken teilen. Für Facebook sind sie eine unbezahlbare Informationsquelle, eine auf jeden Nutzer perfekt zugeschnittene Schablone für personalisierte Werbung.

Der sagenhafte Kaufpreis macht klar wie viel unsere Chats, Videos, Bilder und Audiodateien wert sind. Ein Gedankenlesegerät könnte kaum mehr über uns verraten. Und Facebook wird alles unternehmen um diese Daten zu Geld zu machen. WhatsApp weiterhin zu benutzten ist somit digitaler Selbstmord. Was nun? Welche WhatsApp-Alternativen gibt es?

iPhone-Nutzer können sich natürlich jederzeit zu iMessage zurückziehen, doch der Dienst funktioniert nur auf iOS-Geräten, ein Manko das wir seit dem Erscheinen des Apple-Messengers bemängelt haben. Wie aber erreicht man Freunde, die kein Apfel-Smartphone besitzen? An dieser Stelle kommt Threema ins Spiel. Der Messenger aus der Schweiz setzt auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die es selbst der NSA schwer machen dürfte mit zu lauschen. Threema gibt es auch für Android. Windows-Phone- und BlackBerry-Nutzer bleiben bisher außen vor.

Auch Skype, IM+, BlackBerry Messenger und Co. dürften wieder Zulauf erhalten. Schlimmstenfalls werden wir uns also darauf einstellen müssen mehrere Messenger parrallel zu nutzen. Das mag etwas unbequemer sein, schützt jedoch auf Dauer unsere Privatsphäre.

 

Glove.ly: Touchscreen-Handschuhe für Fortgeschrittene

Geschrieben von: Frank.

iPhone, iPad und iPod touch machen bei eisigen Temperaturen keinen Spaß, denn mit normalen Handschuhen kann man die kapazitiven Touchscreens nicht bedienen. Letztere reagieren nämlich allein auf leitfähige Oberflächen, wie zum Beispiel menschliche Finger. Da gefrorene Griffel keine Alternative sind, müssen spezielle Handschuhe her, die auf Touchscreens optimiert sind. Wir haben in den vergangenen Jahren einige Modelle auf iGadget-News vorgestellt, sind dabei aber noch nicht auf so viel Liebe zum Detail gestoßen wie bei den Fingerwärmern von Glove.ly aus New York.

Wir haben uns in Erwartung eines eisigen Winters für das Modell Cozy entschieden, welches sich durch ein besonders dickes Material auszeichnet, das hervorragend warm hält. Gerade bei Fingerlingen besteht nämlich oft das Problem, dass die Kälte mit der Zeit durch den Stoff kriecht. Die Cozy sind aber nicht nur behaglich, sondern heben sich durch ihre Zusammensetzung auch von der Konkurrenz ab. Anstatt auf leitfähige Fingerkuppen zu setzen, kann der gesamte Handschuh für Touchscreen-Eingaben genutzt werden. Dies ermöglicht den Einsatz aller Mehrfinger-Gesten von iOS und eine natürlichere Bedienung. Trotz des üppigen Stoffes sind die Glove.ly-Handschuhe erstaunlich flexibel und passen sich jeder Bewegung der Finger an. Hier zeigt sich auch die hervorragende Verarbeitung der Fingerwärmer.

Neben der Bewegungsfreiheit zeichnen sich die Cozy durch zwei Besonderheiten aus. So halten Magnete das Handschuhpaar bei Nichtbenutzung zusammen. Das Verlieren eines der Handschuhe wird so erschwert. Das Etikett im Innenfutter hat zudem eine Doppelfunktion. Es informiert nicht nur über die Zusammensetzung des Stoffes, sondern dient gleichzeitig als Reinigungstuch für das Geräte-Display. Die Mikrofaser-Charakteristik des Zettelchens macht's möglich.

Fazit

Für nur 30 $ bietet Glove.ly alles was man sich von einem Touchscreen-Handschuh wünscht: Wärme, Beweglichkeit, Funktionalität. Wer nicht ganz so mollige Fingerlinge braucht, investiert in die Glove.ly Classic und zahlt 10 $ weniger.

 

 

Mythos: Flugmodus verkürzt iPhone-Ladedauer?

Geschrieben von: Frank.

Auf Blogs und auf Twitter kursiert immer wieder die Behauptung das iPhone ließe sich bei aktiviertem Flugmodus generell schneller aufladen. Wir haben diese Behauptung bisher nicht für voll genommen, denn die Aufrechterhaltung der Mobilfunkverbindung frisst kaum Energie. Der vermeintlich gute Tipp hat es daher auch nicht in unsere Stromspartipps fürs iPhone geschafft.

Die Kollegen von TUAW haben die Flugmodus-Legende nun überprüft und präsentieren ein wenig überraschendes Ergebnis. Bei aktiviertem Flugmodus verkürzte sich die Ladedauer von 0% auf 50% um gerade einmal 2 Minuten.Ernüchternd.

Barrierrefreies Kino mit Greta und Starks

Geschrieben von: Frank.

Zwei neue Apps sollen auch denjenigen Menschen einen Kinobesuch ermöglichen, die entweder schlecht sehen oder hören können.

An Sehbehinderte richtet sich die Anwendung Greta, welche zu aktuellen Kinofilmen ein Audio-File bereitstellt. Das Geschehen auf der Leinwand wird akkustisch beschrieben, so dass man der Handlung problemlos folgen kann (Stichwort Audiodeskription). Die App beschränkt sich aber nicht nur auf das simple Abspielen der Hörfilm-Datei, sondern synchronisiert über das iPhone-Mikro auch die richtige Stelle passend zum Film.

Starks spricht dagegen hörbehinderte Menschen an. Die Anwendung lädt Untertitel herunter zeigt diese synchron zum Kinofilm an.

Beide Apps verlangen Zugriff auf euer Facebook-Konto um zu funktionieren. Sie rufen dabei nicht nur euer persönliches Profil ab, sondern auch die Freundesliste. Greta und Starks wollen sogar in eurem Namen Statusmeldungen posten. Auch die Filmauswahl ist sehr begrenzt. Gerade einmal drei aktuelle Kinostreifen boten die Apps an.

iOS 7: Versteckte Funktion zur Sendungsverfolgung

Geschrieben von: Frank.

Durch Zufall sind wir auf eine bisher unbekannte Systemfunktion von iOS 7 gestoßen, die darauf hindeutet, dass Apple zukünftig eine Sendungsverfolgung ins Betriebssystem integrieren könnte. Apps wie Delivery Status Touch, würden dann überflüssig werden.

Das Feature ähnelt der automatischen Erkennung von Telefonnummern. Ein Klick auf eine blau hinterlegte Zahlenfolge führt normalerweise dazu, dass iOS euch anbietet die Nummer anzurufen. Eigenartigerweise bietet iOS 7 jedoch eine Sendungsverfolgung an, sobald die Zahlenfolge aus exakt 15 Ziffern besteht (ein Beispiel könnt ihr im Bild weiter unten sehen). Klickt man anschließend auf den Button "Sendungsverfolgung, öffnet sich Safari und prüft die Nummer auf der Website des Paketdienstes FedEx. Echte Sendungsnummern, beispielsweise von DHL oder UPS, erkannte iOS 7 dagegen nicht. Auch echte FedEx-Sendungsnummern, die übrigens nur aus 12 und nicht aus 15 Ziffern bestehen, wollte das Betriebssystem lieber anrufen anstatt eine Sendungsverfolgung zu starten. Nichtsdestotrotz scheint Apple hier im Hintergrund an einer neuen Systemfunktion zu arbeiten und hat wohl vergessen das Feature in der finalen iOS-Version zu deaktivieren.

Die genannte Funktion arbeitet systemweit, also beispielsweise in Mail und der Notizen-App. Nur Safari bietet die Sendungsverfolgung nicht an.