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Des Teufels Advokat

Geschrieben von: Frank.

Diejenigen App Store-Games, welche ich in einem Rutsch durchgespielt habe, lassen sich an einer Hand abzählen. Devil's Attorney gehört dazu. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle eines windigen Rechtsanwaltes, der nicht weniger windige Gestalten vor dem drohenden Knast bewahren muss. Im Gerichtssaal geht es richtig zur Sache. Zeugen und Beweise der Staatsanwaltschaft müssen systematisch ausgeschaltet werden. Hierzu müsst ihr sogenannte Action Points investieren, von denen aber nur eine begrenzte Stückzahl zur Verfügung steht. Man muss daher nicht nur sparsam mit ihnen umgehen, sondern sie auch taktisch klug einsetzen.

Je nachdem auf welchen Staatsanwalt ihr trefft, werdet ihr mit unterschiedlichen Spezialfähigkeiten der Gegenseite konfrontiert. Aber keine Panik, eure eigenen Skills können gut dagegen halten. Das Geld, welches ihr durch gewonnene Fälle kassiert, sollte schleunigst in die Ausstattung eurer Anwaltswohnung, in eure Kleidung bzw. in euren Fuhrpark fließen. Als Mehrwert winken Boni auf eure Anwaltsfähigkeiten.

Die Fälle werden zunehmend kniffliger, sind aber im Schwierigkeitsgrad "normal" problemlos zu meistern. Der Unterhaltungswert des Spiels steigt durch die bissigen Dialoge, welche sich zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft abspielen. Auch die Beschreibungen der Fälle sorgen für so manches Schmunzeln. Mit Persiflagen zur realen und zur Film-Welt wird nicht gespart. Beispielsweise wird ein Unbekannter angeklagt, der Arnold Schwarzenegger im Film "Terminator" sehr ähnlich sieht, und nackt aufgegriffen wurde. Die einzige Information, die man dem Muskelprotz entlocken konnte: Er ist auf der Suche nach einer gewissen Sarah.

Fazit

Gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, bietet Devil's Attorney ca. 4 Stunden großartige Unterhaltung. Auf In-App-Käufe verzichten die Entwickler und bieten das Spiel für 2,69 Euro an.

Dungeon Village: Knuffiges Aufbauspiel im Pixel-Look

Geschrieben von: Frank.

Dass auch einfach gestrickte Spiele Spaß machen können, beweist Dungeon Village. Ziel des in bunter Retro-Optik gehaltenen Games ist es, ein Dorf aufzubauen und dabei Abenteurer anzulocken, die in den nahe gelegenen Wäldern und Höhlen nach Schätzen Ausschau halten. Die Glücksritter wollen natürlich mit Waffen, Rüstungen, Speisen und Nachtlagern versorgt werden, was gleichzeitig die ökonomische Grundlage eures Dorfes ist. Auch Unterhaltung darf nicht fehlen, und so sind es neben den zahlreichen Gebäuden und Geschäften, mit denen ihr euer Dorf verschönern könnt, vor allem auch Veranstaltungen und Feste, die neue Abenteurer anlocken

Gefällt einem Glücksritter eure Ortschaft besonders gut, lässt er sich dauerhaft nieder, was Steuereinnahmen und andere Vorteile bringt. Bis es so weit kommt, will der Wagehals aber mit reichlich Geschenken bestochen werden. Das können Waffen, Rüstungen und edles Geschmeide sein. Dass die Präsente ordentlich ins Geld gehen, ist klar. Alles andere als kostenlos ist auch der weitere Ausbau des Dorfes. Verbesserte Gebäude erhöhen aber auch eure Einnahmen, so dass sich die Investitionen schnell rentieren. Eine stetige Einnahmequelle sind Quests, die von euren Abenteurern erledigt werden können. Hier finden sich auch immer wieder nützliche Gegenstände an, die ihr an eure Getreuen vergeben, oder zum Ausbau des Dorfes verwenden könnt. Aber Vorsicht! Manche Aufgaben können nur dann erfolgreich erledigt werden, wenn sich alle eure Glücksritter ins Geschehen stürzen. Ein paar Goldstücke helfen die notwendige Motivation zu erzeugen.

 Fazit

Dungeon Village ist ein hübsch anzusehender und kurzweiliger Zeitvertreib mit jeder Menge witziger Rollenspiel-Klischees. Das Spiel kommt ohne In-App-Käufe aus und kostet faire 3,59 Euro. iPhone und iPad werden gleichermaßen unterstützt. Etwas nervig sind aber die schwarzen Ränder am oberen und unteren Bildschirmrand.

Was darf eine App kosten?

Geschrieben von: Frank.

Wie viel ist eine App wert? Wann dürfen Entwickler ihre Kunden erneut zu Kasse bitten? Eine pauschale Antwort auf diese Fragen kann es nicht geben. Klar ist aber, dass Apps nur weiterentwickelt werden können, wenn es sich auch finanziell für die Software-Schmieden lohnt. Doch wie sieht ein faires Bezahlmodell aus?

Unsere Antwort lautet: Transparenz! Wer im Vorfeld weiß, was er für sein Geld bekommt, muss hinterher nicht meckern. Das Gefühl übers Ohr gehauen worden zu sein, kann so gar nicht erst aufkommen. Immer wieder haben wir daher in der Vergangenheit das Freemium-Bezahlmodell kritisiert. Die Verschleierung der wahren Kosten gehört hier zum Geschäftsmodell. Fast immer trifft man auf eigene Währungen in Freemium-Spielen, zum Beispiel in Form von Sternen und Münzen. Wie viel man am Ende des Tages gezahlt haben wird, ist völlig offen.

Aus unserer Sicht ist es aber in Ordnung für eine App erneut zu zahlen, wenn diese viele neue Funktionen erhalten hat und somit kräftig aufgewertet wurde. Selbst dann muss es aber dem Anwender freigestellt sein, die alte App-Version weiterhin zu nutzen, und zwar ohne künstliche Einschränkungen. Dass dieses Prinzip funktioniert, beweisen Apps wie Tweetbot 3, die von einer zufriedenen Stammkundschaft leben.

iCloud - Zwang, die Zweite

Geschrieben von: Dominik.

 

OS X Mavericks kam letzte Woche heraus und ich gehöre zu denjenigen Menschen, die gerne neue Updates gleich auf ihrem Computer etc. haben. Das wurde mir allerdings bei diesem Update ein wenig zum Verhängnis. Bereits beim Update auf 10.8 kritisierte ich in diesem Beitrag den beginnenden iCloud – Zwang, denn mit dem angesprochenen Update konnten Notizen nur noch über iCloud synchronisiert werden und nicht mehr wie früher gewohnt per USB-Kabel. Diese Tatsache nervte mich damals schon sehr, allerdings habe ich mich daran gewöhnt und finde diese Art und Weise der Synchronisation für die Notizen ganz passabel. Die nächste Schrecksekunde bekam ich, als der Kalender meines iPhones auf unbekannten Gründen nicht mehr mit meinem Mac synchronisiert wurde. Erst einmal habe ich mir nichts dabei gedacht; frei nach dem Motto: „Morgen geht das wieder“. Morgen ging es aber nicht mehr wieder. Wie mein Freund Google mit später mitteilte, hat Apple die USB-Synchronisation für den Kalender heimlich, still und leise mit einem Update von iTunes, welches iTunes an Mavericks anpassen solle, und natürlich Mavericks selber gestrichen.
 
Was gibt es in so einer Situation nun für Alternativen ? Wenn wir ehrlich sind, gibt es fast gar keine Alternativen. Richtige Kalender für den Mac, die auch gleichzeitig eine iPhone-Version besitzen, welche man auch immer synchronisieren kann, gibt es eigentlich gar nicht. Es bleibt einem eigentlich nur übrig, die Kalendersynchronisation über iCloud abzuwickeln; ob man es will, oder nicht. Ich wollte und will es nicht, aber ansonsten hat man Mac bald keinen Kalender mehr.
 
Gesagt, getan. Einstellungen aufgerufen, Haken in entsprechenden Kästchen gesetzt und das Theater ging in der zweiten Runde weiter. Dieses Theater geht nun seit mittlerweile seit 92 Stunden so. Fortschritte sind nur wenige zu erkennen. Zwar füllt sich mein iCloud-Kalender, sofern ich ihn via Internet aufrufe, allerdings finde ich die Geschwindigkeit, in der dieses geschieht, etwas, gelinde gesagt, lächerlich. Man muss zwar dazu sagen, dass der Kalender bis ins Jahr 2009 zurückgeht, aber trotzdem kann es meiner Meinung nach nicht so lange dauern, bis das Prozedere abgeschlossen ist. Schlimmer finde ich es noch, dass der Mac dafür die ganze Zeit an sein muss. (...)
 

iPad Air: Alter Wein in neuen Schläuchen

Geschrieben von: Frank.

Selten hat das in der Überschrift zitierte Sprichwort so gut auf ein Apple-Produkt gepasst wie auf das iPad Air. Bereits in unserer Keynote-Zusammenfassung standen wir Apples neuem 9,7-Zöller skeptisch gegenüber. Trotz Gewichtsreduktion sprachen fast alle Argumente für das iPad mini 2, das nicht nur deutlich günstiger ist, sondern auch mit der identischen Rechenleistung punkten kann. Dank Retina-Auflösung auf kleinerer Fläche ist der Bildschirm des Mini-Tablets sogar noch etwas schärfer als beim großen Bruder, was man aber in der Praxis kaum bemerken wird.

Inzwischen ist auch klar wie Apple es geschafft hat das große iPad um 180 Gramm abspecken zu lassen. Der Akku ist nämlich merklich geschrumpft, und zwar um fast ein Viertel. Statt 42,5 Wattstunden (iPad 3, iPad 4) speichert der Akku im Air nur noch 32,4 Wh. Apple behauptet zwar, dass das iPad Air die gleiche Batterielaufzeit wie seine Vorgänger bietet, doch das bezweifeln wir stark. Erklärung: Im Grunde steckt im iPad bekannte iPhone-Technik. Der A7-Chip ist zwar sehr leistungsfähig, aber nach derzeitiger Praxiserfahrung nicht sparsamer beim Energiebedarf als der A6. Beispiel: Trotz größerem Akku bietet das iPhone 5s in der Praxis keine längere Batterielaufzeit als das iPhone 5. Lässt man das Display außen vor, sitzen im A7 die stärksten Verbraucher des iPads, nämlich der Prozessor und der Grafikkern. Da aber selbst die Display-Technik weitgehend identisch ist mit den iPad-Vorgängermodellen, fragen wir uns welche Komponenten die notwendigen Energieeinsparungen ermöglichen sollen, damit das iPad Air trotz deutlich kleinerem Akku auf seine 10 h Batterielaufzeit kommt.

Auch die RAM-Bestückung ist beim iPad Air als eher mager zu bezeichnen. Während das iPhone 5s mit seinen 1 GB gut auskommen dürfte, sehen wir beim iPad, das sich durchaus auch für Speicherlastiges wie etwa Spiele, Videoschnitt und Bildbearbeitung eignet, ein Performance-Nadelöhr. Das Tablet ist nämlich mit der identischen Menge RAM bestückt. Nach unserer Ansicht ist das zu wenig für leistungshungrige Apps, erst recht wenn man bedenkt, dass das iPad Air noch volle 12 Monate mit dem knappen Speicher auskommen muss. Häufige App-Abstürze sind die unweigerliche Folge. Für uns ist nicht nachvollziehbar warum Apple derart mit dem Speicher knausert.

Lifeproof nüüd: iPhone-Schutz gegen Wasser und Staub

Geschrieben von: Frank.

Lifeproof hat ein neues wasser- und staubdichtes iPhone-Case vorgestellt. Es trägt den ungewöhnlichen Namen nüüd und passt für das iPhone 5 und 5s. Im Vergleich zum Schwestermodell "Fre", welches wir für euch bereits getestet haben, gibt es einige Unterschiede. Das iPhone-Display bleibt beim nüüd "nackig", wird also nicht von einer Folie bedeckt. Damit Wasser und Schmutzpartikel trotzdem keine Chance haben, dichtet das Case direkt auf dem Display-Glas. Dies hat den Vorteil, dass keine zusätzliche Barriere eure Touch-Eingaben stören kann. Der Stöpsel für den Kopfhöreranschluss ist nun direkt am Case befestigt und kann so nicht mehr verloren gehen. Auch die neue transparente Rückseite der Schutzhülle gefällt uns sehr gut. Sie lässt nicht nur erkennen welche Farbe das iPhone hat, sondern wirkt auch hochwertiger und stabiler als beim Lifeproof Fre. Letzteres gilt auch für die Frontpartie.

Keine Sorge, den berühmten Dichtigkeitstest könnt ihr auch beim nüüd durchführen, ohne Angst um euer iPhone haben zu müssen. Lifeproof legt der Packung einen Dummy bei, der die Rolle des iPhones übernimmt. Der Dichtigkeitstest ist vor allem aus psychologischen Gründen sehr wichtig. Als Nutzer bleibt man nämlich bis zuletzt skeptisch, ob das Case tatsächlich so dicht ist, wie der Hersteller behauptet. Um euch zu beweisen, dass dem so ist, haben wir unser nagelneues iPhone 5s in einer Wasserschale baden geschickt. Das Ergebnis könnt ihr im unten eingebetteten Video begutachten.

Am Grundaufbau der Lifeproof-Hülle hat sich im Vergleich zum Schwestermodell wenig verändert. Die Hauptaufgabe, nämlich das lückenlose Abdichten, übernimmt ein O-Ring, der zwischen Ober- und Unterschale sitzt. Drückt man beide gehäusehälften zusammen, kommt kein Tröpfchen Wasser mehr durch. Alle Bedienelemente bleiben zugänglich. Selbst der Stummschalter kann weiterhin betätigt werden. Die Aussparung für die Kamera und die Durchreichung der Buttons (Standby, Home, Lautstärke) ist obligatorisch. Dass man selbst an den Lightning-Anschluss heran kommt ist ein großes Plus der Lifeproof-Cases gegenüber der Konkurrenz. Gleiches gilt für den Kopfhöreranschluss, der über ein einschraubbares Adapterkabel seine Funktion behält. Musikhören in der Badewanne ist also kein Problem.

Und damit wären wir auch schon bei einer der Hauptanwendungen des Lifeproof nüüd in der kalten Jahreszeit. Wer auch während eines wohltuenden Vollbades nicht auf sein iPhone verzichten möchte, kommt um eine wasserdichte Schutzhülle nicht herum. Zu hoch ist das Risiko, dass einem das wertvolle Smartphone versehentlich aus der Hand gleitet und mit einem lauten "Platsch" sein kurzes Leben aushaucht. Auch Outdoor-Fans und alle die beruflich mit Wasser und Schmutz in Berührung kommen, können mit dem Lifeproof nüüd alle Sorgen ums iPhone vom Tisch wischen.

Fazit

Nach wie vor gehören die wasser- und staubdichten Cases von Lifeproof zur Grundausrüstung eines jeden iPhone-Nutzers. Während das nüüd für ca. 90 Euro zu haben ist, gibt es da Fre bereits um die 70-80 Euro. Derzeit bekommt ihr das nüüd beispielsweise bei MediaMarkt und Notebooksbilliger.de. Wir haben die praktischen Schutzschilde auch bei Amazon entdeckt, allerdings scheinen sich dort einige windige Händler zu tummeln, die minderwertige Plagiate verkaufen.

Wer ein iPad oder iPad mini besitzt, kann das Tablet übrigens ebenfalls mit einem Lifeproof Case schützen. Für die neuesten Apple-Geräte wird es ebenfalls Schutzhüllen geben. Lifeproof hat hierzu einen E-Mail-Benachrichtigungsservice eingerichtet.

 

iOS: Keine Zeitumstellung ohne Bugs

Geschrieben von: Frank.

In auffälliger Regelmäßigkeit hatte iOS in der Vergangenheit Probleme mit der Zeitumstellung. Auch dieses Jahr hakt es im System. Der iOS-Kalender zeigt eine um eine Stunde versetzte Zeit an, was sich beim Anlegen von Terminen allerdings nicht negativ bemerkbar macht.

[GiveAway] Minimalistische Fahrplanapp: Departure

Geschrieben von: Dominik.

Zugegeben, ich bin froh, dass ich nach meinem 18. Geburtstag nicht mehr ganz auf Fahrpläne achten musste, aber man soll ja bekanntlich nie "nie" sagen. Die heutige App, die wir euch heute vorstellen, heißt Departure: zu deutsch Abfahrt. Sie kostet 89 Cent, ruft die Pläne der Deutschen Bahn ab und zeigt euch eure Verbindungen im Nah- als auch im Fernverkehr. In Departure könnt ihr diverse Fahrten hinterlegen, die dann mittels Tippen abgerufen werden. Dabei wird bei dieser App Wert auf ein übersichtliches, fast spartanisches, Design gelegt, sodass nie das Wesentliche in Vergessenheit geraten kann. 

 
Tippt ihr auf die Zeitangabe, so erhaltet ihr detailliertere Informationen, wann ihr in welchen Zug / Bus etc. einsteigen müsst und wann ihr ankommt. Wahlweise könnt ihr auch verschiedene Verkehrsmittel ausblenden lassen, sodass ihr beispielsweise nur die Verkehrsmittel anzeigen lasst, die zum Beispiel für ihre Fahrkarte funktionieren. 
 
Wenn euch der schwarze Hintergrund nicht gefällt, könnt ihr in den Einstellungen auch ein helles Design aktivieren.
 
Ein Tutorial in der App zeigt euch, wie ihr die App am Effektivsten nutzen könnt. So tauscht ein Tipp auf die Haltestellen diese. Gibt es Verspätungen, die auf der Seite der Deutschen Bahn auch angezeigt werden, bekommt ihr diese Infos natürlich auch in Departure.
 
Fazit: Der Weg über die App geht bestimmt schneller, als extra auf die entsprechenden Seiten zu gehen. Ich persönlich fände es schön, wenn man die Zwischenhalte der unterschiedlichen Linien / Strecken anzeigen lassen könnte, aber ansonsten ist die App für 89 Cent sehr gut. 
 

Damit ihr diese App auch mal testen könnt, haben wir von dem Entwickler fünf Promo-Codes zur Verfügung gestellt bekommen. Zwei davon möchten wir gerne hier auf unserer Seite verlosen. Dafür müsst ihr einfach nur einen Kommentar unter diesem Artikel schreiben. Wichtig ist, dass ihr eine eMail-Adresse angebt. Zwei weitere möchten wir gerne bei Twitter verlosen, in dem ihr uns dort folgt und diesen Beitrag retweetet. Der letzte der fünf Codes geht über Facebook heraus, in dem ihr auch dort einen Kommentar unter dem Post hinterlasst. Die Verlosung endet für alle Platformen am kommenden Mittwoch, den 30.10.2013.

 

Review: Das iPhone 5s

Geschrieben von: Frank.

Nachdem wir nun das iPhone 5s einige Zeit im Alltagseinsatz testen konnten, wollen wir nun die Gelegenheit nutzen und euch unsere Praxiserfahrungen mitteilen. Auf dem iPhone lief während des Testzeitraums vorwiegend iOS 7.0.2.

Anders als von Apple beworben ist das Highlight des 5s weder der Fingerabdruckleser noch der neue A7-Prozessor. Es ist die Kamera! Obwohl die Auflösung der Knipse identisch ist mit den beiden Vorgängerversionen, glänzen die geschossenen Bilder mit knackigeren Farben, mehr Details, mehr Helligkeit und weniger Rauschen. Ermöglicht wird der mit bloßem Auge sichtbare Quantensprung vor allem durch eine größere Blende, die mehr Licht auf den Bildsensor treffen lässt. Entsprechend profitieren vor allem Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Die Unterschiede sind aber auch schon bei Tageslichtaufnahmen erkennbar. Die Kamera macht aber nicht nur schönere Bilder, sondern löst auch verdammt flott aus. Bis zu 10 Bilder pro Sekunde schießt das iPhone 5s und speichert diese als Serien ab. Dass diese Fotoflut auch verarbeitet werden kann, ist dem A7-Prozessor zu verdanken. Richtig spannend wird es, wenn der neue Slo-Mo-Modus eingeschaltet wird. Dann schießt das iPhone Videos in 4facher Zeitlupe, was sehr schöne Effekte ermöglicht. Inzwischen hat Apple die iMovie-App angepasst, so dass man auch eine Chance hat die Slow-Motion-Schnappschüsse in längeren Videos zu verarbeiten.

Apples A7-Prozessor bringt aber nicht nur Vorteile mit. Auffällig sind die vergleichsweise häufigen App-Abstürze, die wir seit dem Umstieg auf das iPhone 5s erdulden müssen. Sogar System-Apps wie "Safari", "App Store", "Mail" oder "Einstellungen", schließen sich gelegentlich ohne Vorwarnung. Selbst der iOS-Homescreen ist uns schon abgeschmiert, was sich durch ein plötzliches Verschwinden des Bildschirmhintergrunds bemerkbar macht. Das iPhone zeigt dann das Apfel-Logo auf weißem Untergrund, so als wenn man das Gerät gerade frisch eingeschaltet hätte. Die geschilderten Probleme hatten wir mit dem iPhone 5 nicht, so dass wir allgemeine iOS-7-Bugs also Ursache nahezu ausschließen können. Wir vermuten eher, dass die 64-bit-Anpassung von iOS noch nicht ganz abgeschlossen ist. Die nächsten iOS-Updates werden die Bugs vermutlich beheben. Es macht aber andererseits deutlich, dass auch die App-Entwickler ihre Anwendungen sauber anpassen müssen.

Apples Fingerabdrucksensor haben wir bereits kontrovers diskutiert. Getestet haben wir ihn trotzdem. Die Erkennungsrate ist ok, jedoch keinesfalls gut. Dies liegt daran, dass man den Finger nicht immer auf die gleiche Weise und im gleichen Winkel auf den Home Button legt. Das führt dazu, dass der Fingerabdruck nicht korrekt gelesen wird, und das iPhone folgerichtig die Zusammenarbeit verweigert. Die Trefferquote lässt sich auf etwa 90% steigern, wenn man den selben Fingerabdruck 5x im iPhone hinterlegt und dabei darauf achtet, den Finger aus unterschiedlichen Winkeln zu scannen. Potentielle Diebe haben es dann natürlich noch einfacher einen verwertbaren Fingerabdruck vom iPhone zu isolieren und damit das Gerät zu entsperren. Bequem ist der Verzicht auf die PIN- bzw. Passworteingabe aber allemal. Rätselhaft ist allerdings, warum Apple das als Touch ID bezeichnete Lesegerät nicht auch in den neuen iPads integriert hat.

Wir haben uns die silberne Ausführung des neuen iPhones besorgt, die vom iPhone 5 äußerlich kaum zu unterscheiden ist. Die Farbe Spacegrau hebt sich da schon deutlicher ab und ersetzt die schwarze Beschichtung des Vorgängers, welche vor allem für ihre Kratzempfindlichkeit bekannt war. Das goldene 5s ist derzeit am beliebtesten, was aus unserer Sicht jedoch nicht am Champagner-Farbton selbst liegt, sondern an der Tatsache, dass es sich optisch am stärksten von allen bisherigen iPhone-Modellen abhebt.

Eine spürbare Verbesserung der Akkulaufzeit, im Vergleich zum iPhone 5, konnten wir nicht feststellen. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich, schließlich steckt im 5s ein leistungstärkerer Prozessor. Unsere Akku-Tipps bringen in der Praxis jedenfalls deutlich mehr als der gut 9% größere Akku des neuen iPhones.

Dass nun sämtliche deutschen LTE-Frequenzen unterstützt werden macht sich nicht nur für Vodafone- und O2-Kunden positiv bemerkbar. Auch die Telekom setzt in ländlichen Gebieten auf das 800-Mhz-Frequenzband, welches erstmals mit dem iPhone 5s genutzt werden kann. Wer abseits von größeren Städten wohnt, kann also mit großer Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches schneller im Netz surfen.

Auf den Leistungszuwachs des neuen A7-Chips wollen wir an dieser Stelle nicht noch einmal eingehen. Den hatten wir bereits im Rahmen eines Geschwindigkeitsvergleiches der letzten 3 iPhone-Generationen beleuchtet. Interessanter ist da Apples Bewegungsprozessor M7, der jeden eurer Schritte überwacht. Abschalten kann man den Chip übrigens nicht, was ein wenig gruselig ist. Als Gegenleistung kann man aber Apps wie M7 Motion nutzen, welche so manchen Schrittzähler überflüssig machen. M7 Motion kann sogar unterscheiden, ob man sich zu Fuß oder mit dem Auto bewegt hat, und wie lange. Die aufgezeichneten Zeiten könnte man z. B. auch für automatische Fahrtenbücher nutzen. Wir sind gespannt welche Anwendungen sich kreative App-Entwickler in den nächsten Monaten noch einfallen lassen. Die anfänglichen Kalibrierungsprobleme des M7 sind inzwischen übrigens per Software-Update behoben worden (ab iOS 7.0.3).

 

Fazit

Wer bereits ein iPhone 5 besitzt, kann das 5s guten Gewissens auslassen und auf das iPhone 6 warten. 4s-Nutzern sei der Umstieg aber definitiv empfohlen. Auch wer viele Fotos und Videos schießt, kann mit dem neuen Apple-Smartphone nichts falsch machen. Vor allem Videoschnitt macht mit dem performanten A7-Prozessor Spaß. Im Alltag, sprich beim Websurfen und E-Mailen, merkt man vom Geschwindigkeitszuwachs aber nicht viel. 64-bit-Apps haken noch und auch der Touch-ID-Sensor ist aus unserer Sicht kein ernstzunehmendes Kaufkriterium. Nichtsdestotrotz ist das iPhone 5s ein solides Gesamtpaket, das mit einem Einstiegspreis von 699 Euro aber aus unserer Sicht etwas zu hochpreisig ist.

[Update] Lass uns surfen gehen: 10.9 Mavericks

Geschrieben von: Dominik.

Gestern (22.10.2013) veröffentlichte Apple das im Sommer vorgestellte Update für Macs: 10.9 Mavericks. Die Tiernamen wurden gestrichen, stattdessen nennt man die neuste Version jetzt Mavericks, der Name für einen Surfspot in Kalifornien. Apple distanziert sich jedoch nicht nur von dem bekannten Tierschema, sondern auch vom Preis und das ist, denke ich, für jeden eine Überraschung gewesen. Mountain Lion kostete damals noch 15,99 EUR. Hier hat Apple (oder das Betriebssystem) schon mal einen dicken Pluspunkt eingefahren.
 

Um auf das neue Betriebssystem aktualisieren zu können, müsst ihr euch erst einmal die gut fünf Gigabyte große Installationsdatei aus dem Mac AppStore herunterladen. Erstaunlicherweise hat der Download bei mir am gestrigen Abend nur gute 55 Minuten gedauert. Meiner Meinung nach eine gute Zeit, wenn man bedenkt, was manchmal los ist, wenn ein iOS – Update veröffentlicht ist (auch, wenn man das vielleicht nicht ganz so vergleichen kann). Nach dem Download startet sich automatisch die Installationsdatei, wo ihr noch einige Klicks machen dürft und dann dauert es noch einmal einige Minuten und fertig ist die Installation. Auf eurem Mac läuft nun 10.9. 
 
Mavericks wird als Betriebssystem angepriesen, dass über 200 neue Features haben soll. Wir möchten uns in unserem Testbericht einmal die wichtigsten Erneuerungen herauspicken (so, wie sie im Store auch beschrieben werden) und einige Wörter darüber verlieren. Beginnen möchten wir dabei mit iBooks. (...)