Banner

BusyCal 2 - Eine Alternative für den Apple-Kalender

Geschrieben von: Dominik.

Einige von euch haben vielleicht von meinen Problem mitbekommen, das ich seit dem Update auf Mavericks hatte. USB-Synchronisation der Kalenderdaten fiel mit dem neuen Update weg und man musste sich nach Alternativen umsehen oder eben iCloud nutzen. So letzterem habe ich mich durchgedrungen, doch mein Kalender wurde drei Wochen (!!) durchgehend auf die Server von Apple übertragen, aber fertig war er immer noch nicht. Auch ich verlor langsam meine Geduld und brach den Vorgang einfach ab und suchte nach Alternativen. Lange habe ich nichts gefunden, das meine Anforderungen erfüllen konnte, da es iCloud in irgendeiner Art und Weise unterstützen muss, damit die Daten auch auf den anderen iOS – Geräte kopiert werden können.
 
Die Lösung habe ich in BusyCal 2 gefunden. Die schlechte Nachricht gleich am Anfang: Das Programm kostet 44,99 EUR. Ein meiner Meinung nach sehr stolzer Preis für einen einfachen Kalender. Eine dreißigtägige Testversion könnt ihr euch allerdings vorher herunterladen und das Programm selber auf Herz und Nieren prüfen. (...)
 

Angry Birds Go: Abzocke verdirbt Spielspaß

Geschrieben von: Frank.

Rovio, die Angry-Birds-Erfinder aus Finnland, haben ein neues Spiel rund um die beliebten Vögel und Schweine im App Store veröffentlicht. Das an Mario Kart erinnernde Game nennt sich Angry Birds Go und setzt auf das Freemium-Konzept. Die App selbst ist also gratis, doch im Spiel schlummern zahlreiche Möglichkeiten echte Euronen loszuwerden.

Die Machart der meist hölzernen Rennkisten passt gut in die Angry-Birds-Welt. Die Strecken sind abwechslungsreich und mit Goodies wie Münzen und Edelsteinen versehen. Beides sind Spielwährungen. Während die Münzen zum Aufrüsten der Boliden benötigt werden, haben die Steinchen eine andere Funktion. Nachdem man einige Rennen gefahren ist, ermüden die Fahrer. Diese Wartezeit lässt sich mit dem Einsatz von Edelsteinen überspringen. Auch zusätzliche Münzen können für Steine gekauft werden. Besonders perfide: Durch den Einsatz von gleich zwei Spielwährungen lassen sich die wahren Kosten noch besser vor dem Anwender verschleiern. Dass es den Entwicklern nur ums Kasse machen geht, wird deutlich wenn man sich einen neuen Wagen Kaufen möchte. Gleich zwei der zur Wahl stehenden Gefährte kosten stolze 44,99 Euro. Für diese Summe bekommt man ein ganzes Duzend hochwertiger iOS-Spiele.

Fazit

Angry Birds Go macht zwar Spaß, doch die Profitgier der Macher trübt leider den guten Gesamteindruck.

Weihnachten: Die besten Geschenketipps für iPhone- und iPad-Freaks

Geschrieben von: Frank.

Wieder einmal kommt Weihnachten völlig überraschend. Ich wette, dass es euch wie uns geht und ihr noch händeringend nach 2-3 vorzeigbaren Geschenken sucht. Wenn ihr Glück habt, befinden sich unter den zu Beschenkenden auch iPhone- und iPad-Nutzer, denn dann werdet ihr unter den folgenden Geschenketipps mit Sicherheit etwas Passendes finden. Euer Vorteil: Die meisten der verlinkten Gadgets haben wir bereits gründlich getestet. Fehlgriffe sind also ausgeschlossen.

Kopfhörer

Als ständige Begleiter sind iPhone, iPad und Co. natürlich auch für die musikalische Beschallung zuständig und haben so schon machen MP3-Player ersetzt. Obwohl Apples neue In-Ear-Hörer namens EarPods ganz brauchbaren Sound abliefern, ist in Sachen Tragekomfort und Klangqualität noch viel Luft nach oben.

  • Für bestmöglichen In-Ear-Sound empfehlen wir die Westone 4R (ca. 400 Euro). Ganze 4 Mini-Lautsprecher pro Ohr sorgen für wahren Musikgenuss. Das Kopfhörerkabel ist abnehmbar, kann also bei Kabelbruch einfach ausgetauscht werden.
  • Wer Over-Ear-Hörer bevorzugt sollte sich die Sennheiser Momentum (ca. 300 Euro) ansehen. Sie bieten dank Lederpolstern nicht nur einen grandiosen Tragekomfort, sondern spielen auch klangtechnisch in der Oberliga. Kabelfernbedienung und Headset-Funktion runden das gelungene Gesamtpaket ab.
  • Wer auch beim Musikhören noch etwas von seiner Umgebung mitbekommen möchte schaut sich am besten den Bowers & Wilkins P3 (ca. 200 Euro) an. Die On-Ear-Kopfhörer sehen nicht nur verdammt edel aus, sondern klingen auch so. Telefonieren könnt ihr dem P3 übrigens auch.

Energie

Nichts ist ärgerlicher als ein leerer iPhone-Akku. Erfreulicherweise gibt es inzwischen zahlreiche Hersteller die alles daran setzen, dass ihr immer eine Energiequelle in der Nähe habt.

  • Mophie glänzt seit Jahren mit seinen Kombinationen aus externem Zusatzakku und Schutzhülle. Die sogenannten Juice Packs gibt es für fast alle iPhone-Modelle. Wer ein besonders leichtes und schlankes Akkupack sucht, greift zum Juice Pack Helium (ca. 80 Euro). Für eine extra lange Akkulaufzeit wurde dagegen das Juice Pack Plus entwickelt (ca. 120 Euro).
  • Wenn einen möglichst kleinen Energiespeicher sucht, der unauffällig in einer Tasche verschwindet, könnte der Phonesuit Flex das Akkupack eurer Wahl sein (ca. 70 Euro).
  • Manchmal reicht schon ein Ladekabel aus um eine gerade verfügbare Energiequelle, z. B. einen Laptop, per USB anzuzapfen. Das Lightning-Kabel Kii (ca. 40 Euro) tarnt sich als Schlüssel und kann so garantiert nicht zu Hause vergessen werden.
  • Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch die ChargeCard (ca. 20 Euro), die es mit Dock- und Lightning-Anschluss gibt. Sie verschwindet aber nicht in der Hosentasche, sondern im Kreditkartenfach eurer Brieftasche.
  • Wer sein iPhone mit 100% grünem Strom aufladen möchte, entweder aus Rücksicht auf die Umwelt, oder weil es weit und breit nur die Sonne als Energiequelle gibt, sollte sich das Solar-Ladeset von Changers ansehen (ca. 150 Euro). Das beiliegende Solar-Panel ist eines der wenigen auf dem Markt die nicht nur biegsam sind, sondern auch genügend Fläche mitbringen. ACHTUNG! Funktioniert hierzulande natürlich nur im Sommer.

Schutz

Teure Apple-Geräte erfordern selbstverständlich auch einen angemessenen Schutz. Abseits der langweiligen Plastik- und Silikon-Hüllen findet man interessante Cases die durch besondere Funktion oder edle Materialien auf sich aufmerksam machen.

  • Die Firma Liefeproof hat sich im Bereich der wasserdichten iPhone- und iPad-Schutzhüllen einen Namen gemacht. Für Apples Smartphone können wir das Lifeproof Fre (ca. 80 Euro) und nüüd (ca. 80 Euro) gleichermaßen empfehlen.
  • Dass Schutz und Style sich nicht ausschließen müssen beweist die Firma Germanmade. Hier wird fast ausschließlich mit natürlichen Materialien wie Holz und Leder gearbeitet. Aus der breiten Palette an Hüllen und Cases hat uns beispielsweise das g.4 Sleeve (ca. 45 Euro) gut gefallen.
  • Die Leder-Cases von Kavaj fallen nicht nur durch ihre ausgesprochen exakte und hochwertige Verarbeitung auf, sondern sind zudem zu einem erstaunlich günstigen Preis zu haben (ca. 30-35 Euro).
  • Wer Bumper-Cases mag, aber sich nicht mit billigem Plastik-Schund herumärgern möchte, sollte einen Blick auf den AluFrame (ca. 70 Euro) von Just Mobile werfen.
  • Wer oft über schlechten WLAN-Empfang klagt, wird sich über das Linkase (ca. 40 Euro) von Absolute Technology freuen. Über eine ausziehbare "Antenne" kann die Wi-Fi-Signalstärke deutlich verbessert werden. Inzwischen gibt es auch ein Linkase, das den 3G-Empfang verbessern soll.
  • Minimalistische und chic tritt das Tresor-Case (ca. 20 Euro) von Gripis auf. Leider ist es nur für das iPhone 4 und 4S verfügbar.

Soundsysteme

Mobile und stationäre Lautsprechersysteme für Apples iOS-Geräte gehören nach wie vor zu den beliebtesten Accessoires, vor allem wenn sie per Bluetooth oder AirPlay angesteuert werden.

  • Dass Soundsysteme nicht immer riesengroß sein müssen um gut zu klingen, beweist Raikko mit seinen facettenreichen Brüllwürfeln. Unser derzeitiger Favorit ist der Heavy Metal (ca. 80 Euro), der genauso klingt wie er heißt. Wer eher etwas im Hosentaschenformat sucht, sollte sich den Pump (ca. 20 Euro) ansehen.
  • Ein echter Geheimtipp unter den AirPlay-Soundsystemen ist die Audio Dock Air (ca. 150-300 Euro) von Audyssey. Hier gibt es lauten und satten Sound für vergleichsweise wenig Geld.

Produktives

iPhone- und iPad-Zubehör, das uns den Alltag erleichtert und potentielle Schwachstellen von Apples Kult-Geräten ausbügelt, ist immer willkommen

  • Das i-FlashDrive HD von PhotoFast erleichtert den Datenaustausch zwischen Mac, PC und iOS-Geräten. Der Speicherstick verfügt über 8, 16, 32 oder 64 GB, ist aber leider sehr teuer (ab ca. 75 Euro aufwärts) .
  • Wer gern am iPad zeichnet oder sich handschriftliche Notizen macht, kommt um einen Stylus nicht herum. Der Kensington Virtuoso (ca. 20 Euro) ist aber nicht nur ein Touchscreen-Stift, sondern kann praktischerweise auch als Kugelschreiber eingesetzt werden.
  • Da Apple in seine Tablets und Smartphones kapazitive Touchscreens verbaut, also solche die auf eine leitfähige Oberfläche angewiesen sind, können iPads und iPhones nicht mit normalen Handschuhen bedient werden, was sich vor allem im Winter als unpraktisch herausstellt. Natürlich gibt es auch für dieses Problem Abhilfe. Die Firma Agloves stellt spezielle Touchscreen-Handschuhe her (ca. 30-40 Euro) , die mit leitfähigen Silberfäden durchzogen sind.

Gesundheit

Gesundheits- und Fitness-Gadgets liegen bereits seit gut 2 Jahren im Trend und ein Ende ist bisher nicht in Sicht.

  • Die Aktivitätstracker von Fitbit (ca. 100 Euro) sind nicht nur elektronische Schrittzähler, sondern erfassen auch zurückgelegte Kilometer und überwundene Stockwerke. So kann man nicht nur kontrollieren, ob man sich genügend bewegt, sondern erhält auch den notwendigen Motivationsschub. Ideal auch gegen angefutterten Festtagsspeck.
  • Ein ganzes Set an Gesundheits-Tools gibt es von Medisana. Hier kann man Blutdruck (ca. 110 Euro), Blutzucker (ca. 35 Euro), Gewicht (ca. 110 Euro) und Körpertemperatur (ca. 55 Euro) messen. Alle gesammelten Daten landen in einer App und können von dort auch an den Hausarzt verschickt werden.

Unterhaltung

Natürlich darf auch der Spaß auf iOS-Geräten nicht zu kurz kommen.

  • Fernsehen auf dem iPhone und iPad ist nicht erst möglich seit es den tizi go (ca. 100 Euro) gibt. Nichtsdestotrotz gefällt uns der kleine DVB-T-Empfänger bisher am besten, da er nicht nur eine lange Akkulaufzeit vorweisen kann, sondern mit seiner flexiblen und nahezu unkaputtbaren Antenne auch für den mobilen Einsatz hervorragend geeignet ist. Leider ist das Gerät ein Auslaufmodell und daher nur noch schwer zu bekommen.
  • Der Logitech Joystick for iPad (ca. 15 Euro) ist als Ersatz für virtuelle Steuerelemente auf eurem Tablet-Touchscreen gedacht. Vorteil: Ihr erhaltet ein haptisches Feedback und könnt Spielfiguren so deutlich besser steuern.

Ausgefallenes

Es gibt iPhone- und iPad-Gadgets, die nur für sehr spezielle Anwendungsfälle geeignet sind. Nichtsdestotrotz sind sie in ihrer Nische äußerst erfolgreich.

  • Das ProScope Micro Mobile (ca. 150 Euro) kann zwar nicht mit einem stationären Mikroskop mithalten, schafft aber immerhin eine 80fache Vergrößerung und kann so Mikrostrukturen von Tieren, Pflanzen und Gegenständen sichtbar machen. Die Mobilität des Gerätes und die Möglichkeit das Gesehene gleich auf Fotos und Videos aufzunehmen, zeichnen das iPhone-Mkroskop aus.
  • Der Olloclip (ca. 80 Euro) ist ein Aufstecklinsenset für das iPhone. Am besten gefällt uns die leistungstarke Marko-Linse. Im Set sind außerdem eine Weitwinkel-Linse und eine Fisheye-Linse enthalten. Letztere erzeugt gewollte Verzerrungen für künstlerisch angehauchte Fotos und Videos.

iOS-Geräte

Selbstverständlich sind auch Apple-Geräte immer wieder ein gern gesehenes Accessoire unter dem Weihnachtsbaum. Vor allem das iPad mini mit Retina Display konnte uns überzeugen, welches es ab 389 Euro gibt. Obwohl 100 Euro günstiger, würden wir das iPad mini der 1. Generation nicht mehr empfehlen, da die Hardware inzwischen an ihre Leistungsgrenzen stößt. Wer ein iPhone verschenken möchte greift am besten zum Modell 5s für 699 Euro. Das iPhone 5c macht zwar dank seiner knalligen Farben viel her, doch für stolze 599 Euro würden wir uns weder mit einem Plastikgehäuse, noch mit der 1 Jahr alten Kamera- und Prozessortechnik abfinden. Der preisgünstigste Einstieg in die iOS-Welt ist aber immer noch der iPod touch mit 239 Euro. Leider verbaut Apple weiterhin den betagten A5-Prozessor.

Im Test: iPad mini mit Retina-Display

Geschrieben von: Frank.

Fast drei Wochen hat Apple gebraucht um unser iPad mini mit Retina-Display zu liefern, obwohl das Gerät direkt am Tag des Verkaufsstarts (online) bestellt wurde. Während der ohnehin langen Wartezeit trieb Apple den Redaktions-Puls durch eine Mail in die Höhe, die eine weitere Verzögerung androhte. Erfreulicherweise trat letztere aber nicht ein und der kurz nach der Bestellung angekündigte Lieferzeitraum wurde doch noch knapp eingehalten.

Schon während Apples Oktober-Keynote war klar, dass es dieses Jahr wieder mal ein iPad mini werden soll. Das reduzierte Gewicht, im Vergleich zum ausgewachsenen Tablet-Modell, erlaubt eine entspanntere Haltung des Gerätes und damit eine längere Nutzung. Auch unterwegs spielen Größe und Schwere eine entscheidende Rolle. Verglichen mit dem iPad Air beträgt der Lastunterschied immerhin noch 137 Gramm, das ist etwas mehr als ein iPhone 5/5s. Wir haben uns diesmal für das Modell mit 128 GB entschieden, da das iPad mini auch für Spiele genutzt wird, welche erfahrungsgemäß schnell mehrere Gigabyte groß sein können. Auch aufs Mobilfunkmodul wollten wir nicht verzichten, da es nun alle deutschen LTE-Netze unterstützt. Dank Retina-Display und schnellem A7-Chip fallen die letzten Argumente fürs größere iPad, es sei denn man möchte es vor allem fürs Zeichnen, Videoschauen oder für handschriftliche Notizen einsetzen.

Nicht nur bei der Auflösung sondern auch bei der Rechenleistung legt das Zwerg-iPad kräftig zu, was daran liegt, dass im iPad mini der ersten Generation noch ein (schon bei seiner Einführung betagter) A5 werkelt. Mit Hilfe des Benchmark-Tools Geekbench 3 konnten wir feststellen, dass das iPad mini der 2. Generation um den Faktor 5-6 schneller rechnet als sein Vorgänger. Auch die Bootdauer, also die Zeit vom Einschalten des iPads bis zur Bereitschaft für erste Eingaben, hat sich von 45 auf 30 Sekunden, also um gut ein Drittel, verkürzt. Der Grafikbenchmark 3DMark maß eine Beschleunigung um den Faktor 4. Bedenkt man, dass sich die Display-Auflösung beim Retina-mini ebenfalls vervierfacht hat, ist das ein enormer Leistungszuwachs (mehr Bildpunkte erfordern mehr Grafik-Power). Die Grafikleistung macht sich dann auch in der Praxis sofort bemerkbar. Spiele wie Gamelofts Multiplayer-Rollenspiel Order & Chaos Online, die auf dem mini der 1. Generation schon mal ins Ruckeln kamen, laufen trotz aufwendiger Retina-Optik plötzlich flüssig wie nie zuvor. Angesichts der Tatsache, dass im alten iPad mini noch verstaubte iPad 2-Technik steckt, kommt der gewaltige Performance-Sprung nicht überraschend.

Der Bildschirm des Retina-mini zeigt etwas wärmere Farben im Vergleich zum Vorgängermodell. Der darstellbare Farbraum hat sich dagegen kaum verbessert. Die Konkurrenz und das iPad Air sind hier deutlich weiter. Helligkeitsunterschiede konnten wir nicht feststellen. Auf Grund der gestochen scharfen Schrift macht das Lesen auf dem kleinen iPad nun deutlich mehr Spaß und strengt die Augen weniger an. Da es Retina-iPads im allgemeinen bereits seit gut 1,5 Jahren gibt, sind die meisten Apps schon auf die höhere Auflösung optimiert, so dass der Nutzer auch bei seinen Lieblingsprogrammen sofort vom besseren Bildschirm profitiert.

Obwohl das Gewicht des iPad mini 2 rund 10% über dem des Vorgängermodells liegt, fallen die zusätzlichen "Pfunde" nur im direkten Vergleich auf. Im täglichen Einsatz stören sie dagegen nicht. Die 0,3 mm, welche das iPad mini Retina in der Tiefe zugelegt hat, bemerkt man nicht. Die meisten Schutzhüllen sollten also weiterhin passen. Die "breiteren Hüften" sind dem gewachsenen Akku geschuldet, dessen Kapazität um stolze 44% zulegt. Das Mehr an Energie ist auch notwendig, denn Apples Retina-Display ist deutlich energiehungriger als die gröber aufgelöste Vorgängerversion. Unterm Strich profitiert das iPad mini 2 trotzdem vom größeren Akku. Wir kamen im Test auf gut 12 Stunden Akkulaufzeit beim WLAN-Surfen. Beim Vorgängermodell haben wir dagegen kaum die von Apple versprochenen 10 Stunden erreicht. Damit das Aufladen auf Grund des deutlich gewachsenen Akkus nicht ewig dauert, legt Apple nun das vom 9,7"-iPad bekannte 10-Watt-Netzteil bei.

Fazit

Trotz der nach Messergebnissen vergleichsweise "schlechten" Farbwiedergabe, konnte das iPad mini der 2. Generation im Test voll überzeugen. Man darf nicht vergessen dass in Apples 7,9-Zöller immer noch ein IPS-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung schlummert. Es wird also auf hohem Niveau gemeckert. Seine 326 ppi stehen dem kleinen iPad auf alle Fälle gut zu Gesicht. Vom Standpunkt der Auflösung her steckt der Winzling also sogar das iPad Air in die Tasche (264 ppi). Ehrlicherweise muss man aber auch hier sagen, dass der Unterschied in der Praxis kaum feststellbar ist. Anstatt der schlanken Linie des Gerätes kostbare Akkulaufzeit zu opfern, hat sich Apple diesmal für den richtigen Weg entschieden. 0,3 mm mehr auf den Rippen tun niemandem weh. Von einer 2-3 Stunden längeren Akkulaufzeit profitiert dagegen jeder. Die deutlich gestiegene Rechenleistung rundet Apples durch und durch gelungenes Gesamtpaket ab. Wir können daher nur unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

The Inner World: Adventure mit Potential zum Klassiker

Geschrieben von: Frank.

Liebevoll handgezeichnete Grafiken, humorvolle Dialoge, knackige Rätsel, das sind die Zutaten für ein gelungenes Adventure. The Inner World erfüllt alle genannten Punkte und eignet sich daher hervorragend für ruhige Sonntagnachmittage und gemütliche Feierabende.

Die Handlung spielt in Asposien, einem Ort der sich tief unter der Erde befindet und von drei sogenannten Windbrunnen mit frischer Luft versorgt wird. Der Wind ist das Lebenselixier von Asposien und aller dort lebenden Kreaturen. Deshalb ist es für die Bewohner eine Katastrophe als ein Windbrunnen nach dem anderen versiegt. Ausgelöst durch einen Zufall, begibt sich Robert, der vor Naivität strotzende Ziehsohn des letzten Windbrunnen-Hüters Conroy, auf eine abenteuerliche Reise um den drohenden Untergang Asposiens abzuwenden. Dabei trifft Robert auf allerlei skurrile Charaktere und Tiere, die er nicht selten mit seinen naiven Fragen nervt. Es entstehen urkomische Dialoge voll mit Wortwitz. Nichtsdestotrotz enthält die Story einige dramatische Elemente, die aber erst nach und nach aufgedeckt werden.

Im krassen Gegensatz zur unterhaltsamen Handlung steht leider die technische Umsetzung. Das Spiel läuft standardmäßig mit englischer Text- und Sprachausgabe. Erst nach Ende von Kapitel 1 entdeckte ich durch Zufall, dass die Sprache in den Einstellungen auf Deutsch gesetzt werden kann. Automatische Erkennung der iOS-Systemsprache? Abfrage der Gewünschten Sprache beim Nutzer? Irgendein Hinweis auf die Sprachoption in den Einstellungen? Fehlanzeige. Des Weiteren ist The Inner World sehr absturzfreudig. Uns ist es zwar bisher nicht passiert, dass das Spiel abschmierte, während es aktiv im Vordergrund lief (iPad mini Retina, 1 GB RAM), aber sobald man die App verließ, um beispielsweise an einer besonders kniffeligen Stelle Safari zu öffnen und einen Blick in die Lösung zu werfen, musste man den letzten Spielstand erneut laden. Das wäre eigentlich gar nicht so schlimm, weil das Spiel recht häufig automatisch speichert, aber bei uns ist es vor gekommen, dass nach dem Laden des Spielstandes ein Gegenstand fehlte, der für das Weiterkommen im Spiel aber zwingend erforderlich war. Da es nur einen automatisch gespeicherten Spielstand in The Inner World gibt, mussten wir ganz von vorn anfangen.

Fazit

Trotz technischer Mängel ist The Inner World ein liebevoll umgesetztes Spiel, welches man als Adventure-Fan unbedingt auf seinem iPhone bzw. iPad haben sollte.

Fremde Augen: Die unheimliche App TapTapSee

Geschrieben von: Frank.

Die Beschreibung der App TapTapSee klingt zu gut um wahr zu sein: "Tippen Sie einfach auf den Bildschirm um ein Foto von etwas aufzunehmen und die App beschreibt das Geschehen auf dem Bild." Und tatsächlich, TapTapSee funktioniert erstaunlich zuverlässig und machte in unserem Test 0 Fehler. Der Fotoinhalt wird ca. 10 Sekunden nach dem Schnappschuss, in einem per VoiceOver lesbaren Text, beschrieben. Gerade für blinde und sehbehinderte Menschen ist solch eine Anwendung äußerst wertvoll. Entsprechend großzügig lassen sich die Entwickler die Schnappschüsse bezahlen. 6,99 Euro kosten 100 Bilder. Eine Flatrate gibt es für 8,99 Euro monatlich. Die ersten 20 Shots sind kostenlos.

Doch welche Software ist intelligent genug nicht nur Texte und Farben zu erkennen, sondern auch Gegenstände und Personen? Wir wurden skeptisch und suchten in der App-Beschreibung und auf der Entwickler-Website nach weiteren Hinweisen zur Technologie, wurden jedoch nicht fündig. Erst in den Datenschutzrichtlinien fanden wir den Begriff "Crowdsourcing", der uns schließlich aufhorchen ließ. Nicht etwa eine intelligente Software ist für die fehlerfreie Erkennung verantwortlich, sondern menschliche Intelligenz. Wir machten die Probe aufs Exempel und schickten identische Bilder ein, für die wir unterschiedliche Textbeschreibungen erhielten. Damit war bewiesen, dass sich echte Menschen die Bilder ansehen und die Textbeschreibung abgeben. Damit hätten wir im Grunde kein Problem, wenn die Nutzer darauf hingewiesen werden würden. Stattdessen scheinen die Entwickler aber die Wahrheit verschleiern zu wollen. Kein Wunder, wirkt doch die App bei manueller "Erkennung" gleich viel weniger cool, innovativ und intelligent. Uns ist der Gedanke jedenfalls unheimlich, dass fremde Menschen sich Bilder aus unseren eigenen vier Wänden ansehen. Auch beim Thema Datenschutz können sich Probleme ergeben, beispielsweise wenn behördliche Dokumente und Briefe abfotografiert werden. Wir können daher von TapTapSee nur abraten!

iOS 7.0.4: Zahlreiche Probleme plagen die Nutzer

Geschrieben von: Frank.

Eigentlich sollte man meinen, dass nach dem 4. Fehlerbehebungs-Update die gröbsten Bugs eines Betriebssystems behoben sind. Nicht so bei iOS 7, das bereits beim Release einen unfertigen Eindruck machte. Zahlreiche Bugs nerven im Alltag und lassen Sehnsucht nach iOS 6 aufkommen.

Der wohl schlimmste Fehler soll vor allem iPhone 4S-Nutzer treffen. Einige Betroffene berichten in Apples Hilfe-Forum von ausgegrauten WLAN- und Bluetooth-Buttons. Die beiden drahtlosen Verbindungen lassen sich also nicht mehr aktivieren. Apple nennt im entsprechenden Support-Dokument zwei mögliche Lösungswege, die aber nicht immer zur Behebung des Problems führen sollen. 1.) Das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen und 2.) die komplette Wiederherstellung des iOS-Gerätes. Wenn alles nichts hilft, bleibt nur die Kontaktaufnahme zum Apple-Support. Blöd nur wenn der dann auf die abgelaufene Garantie hinweist anstatt bei der Behebung des hausgemachten Fehlers zu helfen. Bisher zeigt unser eigenes iPhone 4S den Fehler übrigens nicht.

Aus ganz persönlicher Erfahrung mit unserem iPhone 5s können wir von häufigen App-Abstürzen berichten, die möglicherweise mit Apples A7-Prozessor zusammenhängen könnten. Bekanntermaßen belegen 64bit-Apps mehr Arbeitsspeicher und füllen so den ohnehin knapp bemessenen RAM recht schnell. Auch Apples Fingerabdruckleser Touch ID funktioniert nicht zuverlässig. Trotz unserer Datenschutz-Bedenken setzen wir den Sensor aus Bequemlichkeit inzwischen ein und mussten feststellen, dass Touch ID manchmal gar nicht bemerkt, dass ein Finger auf dem Sensorfeld ruht und gelesen werden möchte.

Strike Force Heroes: Extraction

Geschrieben von: Dominik.

 

Strike Force Heroes könnte vielleicht einigen Leuten bereits bekannt sein, die gerne mal ein paar Spielchen im Internet absolvieren. Laut Beschreibung im AppStore habe die Browser – Version bereits über 100 Million Spiele verzeichnet.
 
Für alle, die das Spiel nicht kennen – und auch ich zähle mich zu dieser Gruppe – gibt es jetzt einen kleinen Input, was der Sinn des Spiels ist: Eine militärische Organisation, die jedoch keine positiven Absichten zu verbuchen hat, plant eine Attacke und eure Aufgabe ist es jetzt mit den diversen im Spiel verfügbaren Charakteren und PowerUps, diese Attacke zu verhindern.
 
Das Spiel erinnert beim Spielen ein wenig an das früher mal öfter gespielte Canabalt. Allerdings ist Strike Force Heroes im Kampagnen-Modus kein Endlosspiel, sondern ihr müsst quasi die „Story“ hinter dem Spiel durchspielen. Rennen, springen, schießen: Das sind die Aktionen, die ihr ausführen musst, um am Ende das Level erfolgreich abzuschließen.
 

Patentkrieg? Nein Danke!

Geschrieben von: Frank.

Wer den Patentkrieg auf dem Smartphone-Markt begann, kann niemand mehr so genau sagen. Fest steht aber, dass Apple mit zu den Unternehmen zählte, die kräftig gegen die Konkurrenz austeilten. In den Jahren 2009-2011 verging kaum ein Monat ohne eine neu eingereichte Patentklage. Inzwischen ist es sehr ruhig geworden auf dem Schlachtfeld der technischen Konzepte und Geschmacksmuster. Gut so! Nicht nur die Berichterstattung rund um den Schlagabtausch zwischen Apple, Samsung, Nokia, Microsoft, Google, Motorola und Co. nervte. Die negativen Konsequenzen trafen vor allem die Anwender, die bestimmte Produkte wie etwa Samsungs Galaxy Tab 10.1 nicht mehr erwerben konnten, oder in der Nutzung der gekauften Hardware eingeschränkt wurden (Apple musste die Push-Mails für MobileMe- bzw. iClound-Konten auf Grund eines Motorola-Patents abschalten). Der ganze Patent-Zirkus könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Auch der vom Streitwert her größte Patentprozess neigt sich dem Ende zu. Gestritten wird nur noch über die Summe die Samsung an Apple zahlen soll. Fest steht aber schon, dass die Koreaner die X Millionen aus der Portokasse begleichen können.

Die Claims sind abgesteckt und der Markt ist aufgeteilt. Während Microsofts Zukunft im Smartphone- und Tablet-Geschäft noch offen ist, stehen die restlichen Sieger fest: Samsung, Apple und Google. Alle anderen werden nach und nach in der Bedeutungslosigkeit versinken. Smartphone-Vorreiter Blackberry machte bereits den Anfang und ist nun pleite. Den Großkonzernen ist klar, dass mit weiteren Klagen weder der eigene Marktanteil ausgebaut, noch die Konkurrenz ernsthaft blockiert werden kann. Patentprozesse werden nun als das betrachtet was sie sind: Kostenverursacher. Es bleibt zu hoffen, dass sich die IT-Riesen nun wieder verstärkt auf Innovationen konzentrieren. Davon gab es in den letzten 2 Jahren nämlich auch recht wenige.

Kingston MobileLite: Media Server, Akkupack und Kartenleser in einem Gerät

Geschrieben von: Frank.

Zwei der Hauptargumente, die immer wieder gegen iOS-Geräte vorgebracht werden, sind der fehlende USB-Port und der nicht vorhandene Steckplatz für Speicherkarten. Wer aber denkt man könnte weder den Speicher seines iPhones bzw. iPads erweitern, noch SD-Karten mit Apples Kult-Gadgets lesen und beschreiben, der irrt sich gewaltig. Der Speicherspezialist Kingston hat nämlich ein Gerät auf den Markt gebracht, das genau diese Funktionen bietet. MobileLite Wireless nennen die Amerikaner ihre graue Box, die nicht nur mit SD-Karten (SD, SDHC, SDXC, MicroSD) gefüttert werden kann, sondern auch USB-Sticks ausliest, bzw. füllt. Zusätzlich verbirgt sich im Allround-Gadget ein 1810 mAh starker Akku, der euer iPhone aufladen kann. (...)