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Mac-Tipp: PDF - Dateien verkleinern

Geschrieben von: Dominik.

 

PDF - Dateien haben mittlerweile einen doch sehr hohen Stellenwert bei uns Anwendern. Dokumente werden heutzutage eigentlich nur noch in diesem Format verschickt. Doch was ist, wenn eine PDF - Datei dabei mal etwas mehr Speicher benötigt oder ihr mehrere Dateien hochladen müsst und für diese nur eine bestimmte Anzahl an freiem Speicherplatz habt (bspw. Bewerbungsportal o.ä.) ? Wenn ihr PDFs verschicken möchtet, die zu groß sind, gibt es immer noch andere Möglichkeiten wie beispielsweise Dropbox o.ä. Auch Apple versucht ja mit ihrem neuen Betriebssystem für den Mac eine Abhilfe dafür zu schaffen. Doch wenn man Dateien irgendwo hochladen muss, gibt es keine Alternativen und so muss man probieren, den benötigten Speicher der Datei zu reduzieren. 

Auch ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Speicher zu reduzieren und habe nach Tools im Internet gesucht. Allerdings waren die alle nur für die Windows-Front gedacht. Schade, aber eigentlich geht es bei Apple sogar noch einfacher. Und so funktioniert es:

Öffnet eine zu komprimierende Datei in Vorschau und geht im Reiter Ablage auf Exportieren. Es erscheint ein Fenster, in dem ihr die Datei erneut abspeichern könnt. Wählt im unteren Bereich bei dem Punkt Quartz-Filter den Punkt Reduce File Size aus. Fertig.

Eine 2,3 MB große PDF-Datei wurde so auf 168 KB verkleinert. Laut dem Apple-Support-Dokument leidert die Qualität u.U. nur, wenn ihr die Datei ausdrucken möchtet. Die Qualität am Rechner bleibt bestehen. 

Phonesuit Flex XT: Power in der Hosentasche

Geschrieben von: Frank.

Der Phonesuit Flex XT mit SchutzkappeWer auf der Suche nach einem Zusatzakku für sein iPhone ist, bekommt von mir häufig den Phonesuit Flex empfohlen. Inzwischen ist die praktische Hosentaschen-Batterie in einer verbesserten Neuauflage namens Flex XT erhältlich. Das "XT" steht für "extended tip", womit der eingelassene Lightning-Stecker gemeint ist. Letzteren hat Phonesuit etwas verlängert, damit auch iPhones geladen werden können, die in einem Case stecken. Das sind aber noch nicht alle Neuerungen. Im Inneren des Akkupacks steckt eine verbesserte Ladeelektronik, die euer iOS-Gerät noch effizienter auftankt als bisher. Aus den verfügbaren 2600 mAh schöpft ein iPhone 5 nun 150% Energie statt wie bisher 125%. Ihr könnt euer Smartphone also 1,5x aufladen. Mit einer Ladedauer von maximal 2 Stunden, ist der XT zudem genauso flott wie ein iPhone-Netzteil.

Das knubbelige Gehäuse des Akkupacks hat Vor- und Nachteile. Insgesamt nimmt der Flex XT nur ein sehr kleines Raumvolumen ein und passt perfekt in die kleine Uhrentasche einer Five Pocket Jeans. Phonesuit nennt das Ganze daher auch Pocket Charger. Natürlich kann man das 79 Gramm leichte Kraftpaket auch einfach in den Tiefen einer Handtasche oder eines Rucksacks verschwinden lassen. Damit es bei Kollisionen mit Schlüsseln und anderen scharfkantigen Gegenständen nicht zu Beschädigungen kommt, liefert Phonesuit eine praktische Schutzkappe mit, die auf den Lightning-Anschluss gesteckt wird.

Leider blockiert der XT den Kopfhöreranschluss, da der Zusatzakku ohne Kabel auskommt. Nur zum Aufladen hängt man den zylinderförmigen Block an die beiligende Micro-USB-Strippe. Praktisch: Bei gleichzeitig angeschlossenem iPhone werden sowohl der Flex XT, als auch das Apple-Smartphone aufgeladen. Auf Reisen braucht man Apples Lightning-Kabel also nicht mehr einzupacken.

Ans iPhone angedockt wirkt der Flex XT recht knubbelig

Im Gegensatz zu Akku-Cases ist die ungewöhnliche Bauform auch mit zukünftigen iPhone-Generationen kompatibel, egal wo Apple die Lightning-Buchse platzieren wird. Dank festem Sitz in der Lightning-Buchse, muss man keine Angst haben das Powerpack zu verlieren. Im Gegenteil, man kann den XT sogar als Griff missbrauchen, zum Beispiel bei Spielen wie Real Racing 3, die im Querformat gezockt werden. 4 LEDs zeigen auf Wunsch den aktuellen Ladezustand des externen Akkus an. Hierzu berührt man die seitlich platzierte Sensorfläche unter der Micro-USB-Buchse. Auf die gleiche Weise wird der Energiespeicher aktiviert um das iPhone zu laden. Da dem Touch-"Knopf" mechanische Komponenten fehlen, kann auch nichts ausleiern, knarzen oder klappern.

Fazit

Das edle Aluminiumgehäuse gibt dem Flex XT Stabilität und rundet den wertigen Gesamteindruck ab. Somit hat sich der Charger seinen Stammplatz in meiner Empfehlungsliste verdient und löst dort das Vorjahresmodell ab. Farblich habt ihr die Wahl zwischen anthrazit, blau und rot. Der Preis liegt bei ca. 62 Euro. Übrigens gehen auch Besitzer älterer iPhones (4S/4/3GS/3G) nicht leer aus. Den Flex (ohne XT) gibt es nämlich mit Dock-Connector.

Was tun, wenn am iPhone und iPad nichts mehr geht?

Geschrieben von: Frank.

iPhone im Wartungszustand

Fast jeder kennt die folgenden Situationen:

  • iPhone und iPad zeigen nur noch einen schwarzen Bildschirm.
  • Das Drücken des Power-Buttons führt zu keinerlei Reaktion.
  • Eine Wiederherstellung per iTunes funktioniert nicht.

Ist das iOS-Gerät also kaputt? Nein, denn in den meisten Fällen handelt es sich um einen harmlosen Softwarefehler, zum Beispiel direkt nach einem iOS-Software-Update. Um euer iPhone bzw. iPad wiederzubeleben, geht ihr am besten wie folgt vor:

1. Soft-Reset

Oft genügt es schon das Gerät zum Neustart zu zwingen. Hierzu geht ihr wie folgt vor:

  • Haltet den Power-Button (oben am Gerät) und den Home-Button (unter dem Bildschirm) gleichzeitig für ca. 10 Sekunden gedrückt.
  • Wartet nun bis das Display des iOS-Gerätes aufleuchtet und das Apple-Logo zeigt.
  • Sobald dies geschehen ist, könnt ihr die Tasten wieder loslassen und den Neustart abwarten.
  • Nun sollte wieder alles funktionieren wie bisher.

2. Hard-Reset bzw. Wiederherstellung (DFU-Modus)

Ab jetzt ist ein Backup Gold wert. Ihr habt hoffentlich eines angelegt, entweder in der iCloud, oder in iTunes. Die folgenden Schritte werden nämlich alle Daten auf eurem iOS-Gerät löschen und es in den Werkszustand zurücksetzen.

  • Updated iTunes auf die neueste Version. Und startet den Rechner ggf. neu.
  • Schließt euer iOS-Gerät per USB-Kabel an euren Rechner an.
  • Startet iTunes.
  • Haltet den Power-Button (oben am Gerät) und den Home-Button (unter dem Bildschirm) gleichzeitig für ca. 10 Sekunden gedrückt.
  • Lasst nun nur den Power-Button los. Der Home-Button bleibt für weitere 10-15 Sekunden gedrückt.
  • iTunes meldet nun, dass ein iPhone im Wartungszustand erkannt wurde und bietet die Wiederherstellung an.
  • Klick nun auf "Wiederherstellen". iTunes lädt anschließend die aktuellste iOS-Version und spielt sie auf das Endgerät.
  • Trennt während dieser Prozedur nicht Verbindung zwischen Rechner und iOS-Gerät!
  • Anschließend begrüßt euch euer iOS-Gerät mit dem Willkommensbildschirm.

Wenn ihr den DFU-Modus wieder verlassen wollt, haltet den Power-Button und den Home-Button gleichzeitig für ca. 10 Sekunden gedrückt. Das iOS-Gerät startet anschließend neu.

Countdown zum Finale: Alibi- oder fundiertes Wissen

Geschrieben von: Dominik.

Die Fußball-Quiz-App

So schnell gehen vier Wochen voller Fußball zu Ende. Doch heute Abend heißt es noch einmal Daumen drücken und mitfiebern, bevor wir wieder in unseren normalen Tagesabläufe zurückkehren. Doch was soll man in den verbleibenden Stunden noch machen, bis das Finale endlich angepfiffen wird ? Vielleicht einfach mal sein Wissen bezüglich der Historie der Weltmeisterschaften überprüfen. Quiz-Screenshot
 
Passend dazu gibt es die App genannt Fußball Quiz in der Weltmeister Edition von den Entwicklern von PixelDJ. Für 99 Cent bekommt ihr hier über 600 Fragen zur Historie geboten. Eine Fragerunde besteht immer aus neun Fragen, wovon es bei acht Fragen immer vier Antwortmöglichkeiten gibt. Je schneller ihr die Antwort wisst, desto mehr Punkte bekommt ihr auf euer Konto. Die neunte Frage ist die so genannte Elfmeterfrage. Bei dieser habt ihr nur zwei Antwortmöglichkeiten. Allerdings hat diese Frage einen erheblichen Einfluss auf eure Endpunktzahl; wie ein normaler Elfmeter auch.
 
Am Ende der Runde wird euch euer aktuelles Niveau angezeigt, das sich anhand eurer erspielten Punkte ergibt.
 
Und wer noch ein wenig mehr in der Historie stöbern möchte, der kann sich mal Die große WM App anschauen.
 
Fazit: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Alibi-Fußballwissen oder steckt doch mehr dahinter. Probiert es einfach aus. Es macht auf jeden Fall Spaß.
 

Im Test: Der wohl flachste Zusatzakku der Welt

Geschrieben von: Frank.

Raikkos Flunder: USB AccuPack BusinessLine 2000Eine der am häufigsten kritisierten Eigenschaften des iPhones ist die Akkulaufzeit. Um mit einer Batterieladung über den Tag zu kommen helfen unsere Tipps zur Laufzeitoptimierung. Bei intensivster Nutzung kommt man aber an einem Akkupack nicht vorbei. Die meisten erhältlichen Zusatzakkus sind aber viel zu groß und schwer. Daher überlegt man es sich zweimal, ob man sie unterwegs dabei haben möchte oder nicht.

Raikko hat das Problem erkannt und hat kürzlich eine externe Batterie vorgestellt, die so flach ist, dass sie sogar in ein Portemonnaie passt (nur 4,5 mm).

Die Metallflunder hört auf den Namen "USB Accupack BusinessLine 2000" und wiegt nur 80 Gramm. Im eleganten Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl steckt ein Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh. Das reicht um ein iPhone Im direkten Vergleich zum iPhone 5s wirkt das Akkupack noch dünneretwas mehr als einmal komplett aufzuladen. Größe und Design erinnern an ein modernes Visitenkarten-Etui. Raikko liefert außerdem einen Umschlag aus Leder mit, in welchen das Akkupack eingeklebt werden kann. Mir persönlich gefällt die kühle Metall-Optik aber besser. Kratzer sind bei Edelstahl ohnehin nicht zu erwarten.

Die externe Batterie ist mit einer Micro-USB-Buchse ausgestattet, die gleichermaßen zum Aufladen und Stromzapfen dient. Damit euer iPhone angeschlossen werden kann, liegen ein Micro-USB-Kabel und ein USB-Adapter bei. An letzteren kommt euer normales Lightning-Kabel (iPhone 5 und neuer) bzw. 30-Pin-Kabel (iPhone 4s und älter). Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand: Der Kopfhöreranschluss wird nicht blockiert, man kann seine gewohnte Schutzhülle weiter verwenden, und der Empfang des iPhones wird nicht gestört. Das Akkupack im Leder-EtuiFürs Aufladen an einem USB-Netzteil oder Desktop/Laptop liegt ein zweiter Adapter bei.

Über einen separaten Knopf wird das Akkupack eingeschaltet. Eine LED-Anzeige verrät euch wie viel Energie noch im Schächtelchen gespeichert ist. Einen Pluspunkt gibt es für die aufgedruckten Prozentangaben neben den blauen LEDs, welche eine halbwegs genaue Interpretation der Restladung überhaupt erst möglich machen.

Fazit

Das USB Accupack BusinessLine 2000 macht einen sehr wertigen Eindruck und überzeugt durch sein praktisches sowie einzigartiges Design. Mit einem Preis von 29,95 Euro ist es zudem überraschend günstig.

Saphirglas im iPhone 6? Bitte nicht!

Geschrieben von: Frank.

Gorillaglas oder Saphirglas - Was kommt ins iPhone 6?

Falls ihr regelmäßige Leser unseres Blogs seid, kennt ihr unsere kritische Haltung zum Thema Saphirglas. Seit Monaten hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Apple die Displayabdeckung des iPhone 6 aus eben diesem Werkstoff fertigen lassen will. Dem Material, welches seit vielen Jahren im Bereich der Luxusuhren eingesetzt wird, werden dabei die wundersamsten Eigenschaften angedichtet. Korrekt ist, dass Saphirglas extrem hart und kratzfest ist. Doch damit ist es noch lange nicht unzerstörbar. Wie andere Kristalle auch, ist Saphirglas spröde und somit schlagempfindlich. In Uhren-Foren weiß man das. Wie Tests der Firma Corning zeigen, ist Saphirglas sogar schlagempfindlicher als Gorillaglas, welches in iPhones, iPads und iPod touches seit Jahren eingesetzt wird.

Auch die derzeit auf Youtube kursierenden Biege-Videos haben keinerlei Aussagekraft um welches Glas es sich vor der Kamera tatsächlich handelt. Ein über 1 Jahr altes Video von Corning zeigt, dass Gorillaglas mindestens genauso flexibel ist. Wir halten es daher für durchaus realistisch, dass letzteres auch im iPhone 6 Verwendung findet.

Es hat seinen Grund warum Saphirglas bisher vor allem in Luxusuhren eingesetzt wird. Das Material ist sehr teuer und kostet ca. das 10fache von Gorillaglas. Apple müsste also die iPhone-Preise erneut erhöhen, um seine Marge nicht zu schmälern. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz aus dem Android-Lager, erscheint solch ein Schritt nicht gerade clever. Im Gegenteil, das iPhone muss günstiger werden, damit Apple nicht den Anschluss an den Markt verliert.

Auch die optischen Eigenschaften von Saphirglas sprechen ganz klar gegen einen Einsatz als Displayabdeckung. Die Kristallstruktur lässt weniger Licht passieren als echten Glas, was heller eingestellte Bildschirme erfordert, und wie wir alle wissen ist der Bildschirm der größte Energieverbraucher im iPhone. Zwangsläufig wären also kürzere Akkulaufzeiten die Folge. Außerdem reflektiert Saphirglas das Licht stärker als Mineralglas. Uhrenhersteller beschichten ihre Deckgläser daher um diesen negativen Effekt zu reduzieren. Solch eine Beschichtung ist aber alles andere als kratzfest und würde daher nur auf der Unterseite des Displays Sinn machen. Jedoch sind Smartphones dem Sonnenlicht ausgesetzt. Um stärker spiegelnde iPhones zu vermeiden, müsste Apple auch die Oberseite des Displayglases mit einer Anti-Reflektionsschicht versehen, was den einzigen positiven Charakter von Saphirglas, nämlich seine Kratzfestigkeit, ad absurdum führen würde.

Sollte Apple in Zukunft also tatsächlich Saphirglas als Displayabdeckung einsetzten, handelt es sich um einen Marketing-Gag auf Kosten der Nutzer.

DIY: Gebrochenes iPhone-Backcover "reparieren"

Geschrieben von: Frank.

Einmal nicht aufgepasst und schon ist es geschehen. Das iPhone rutscht aus der Hand und landet krachend auf dem Boden. Das Backcover ist übersäht mit Rissen. Was nun? Eine besonders kreative Idee, wie man mit wenig Aufwand den Schaden zwar nicht reparieren, aber sehr gut kaschieren kann, zeigt das unten eingebettete Video, welches wir auf Youtube entdeckt haben. Mit einfachen Textmarker-Stiften werden die Risse "übermalt", so dass die farbige Flüssigkeit in die Spalten eindringen kann. Durch die Kapillarwirkung wird sie regelrecht eingesogen und bleibt auch dort. Der farbige Effekt kommt natürlich bei weißen iPhones viel schöner zur Geltung als bei schwarzen. Mit Nagellack kann man übrigens das gleiche Ergebnis erzielen, der Arbeitsaufwand ist aber etwas höher, da man überschüssige Farbe mit Nagellackentferner beseitigen muss, der bekanntlich sehr aggressiv ist, vor allem gegenüber Kunststoffen.

Damit sichergestellt ist, dass keine Flüssigkeit ins iPhone läuft, empfehlen wir euch die Rückseite vor der Behandlung abzunehmen, egal für welche Kolorierungsmethode ihr euch entscheidet. Hierzu müsst ihr lediglich die beiden Schrauben neben dem Dock-Anschluss lösen und das Backcover vorsichtig mit den Daumen nach oben schieben. ifixit.com zeigt wie es geht. Das passende Werkzeug gibt es bei eBay für ca. 5-10 Euro. Auf die gleiche Weise könnt ihr das Backcover natürlich auch gleich austauschen. Passende Ersatzteile findet ihr ebenfalls bei eBay. Achtet aber darauf, dass ihr als iPhone-4-Besitzer keine Rückseite vom iPhone 4s kauft und umgekehrt. Die Ersatzteile unterscheiden sich zwar optisch nicht, dafür aber mechanisch!

Disclaimer: Nachmachen auf eigene Gefahr! Wir übernehmen keine Haftung für eventuell entstehende Schäden und Folgeschäden.

So geht's: Apple-ID löschen

Geschrieben von: Frank.

Eine Apple-ID ist in fünf Minuten angelegt. Es dauert aber ein Vielfaches der Zeit um sie wieder loszuwerden, in der Regel 20-30 Minuten. Wer seine Apple-ID löschen will, kann dies nämlich nicht selbst erledigen, sondern muss den Apple Support telefonisch um Hilfe bitten. Bevor ihr euch aber über diese Website die passende Telefonnummer heraussucht, solltet ihr euch über folgendes im Klaren sein:

  1. Die Löschung ist unwiderruflich. Gekaufte Apps, Bücher, Songs, Videos etc. können zwar weiter genutzt, aber nicht erneut heruntergeladen werden.
  2. iCloud-Dienste sind nicht mehr nutzbar (Mail, Kalender, iTunes Match etc.).
  3. Die für die Apple-ID genutzte E-Mail-Adresse sowie weitere im Account hinterlegte Alternativ-E-Mail-Adressen können später nicht mehr zum Erstellen einer neuen Apple-ID genutzt werden. Wer prüfen will welche Daten hinterlegt sind, loggt sich mit seiner Apple-ID unter https://appleid.apple.com/de ein.
  4. Apple löscht die Apple-ID nicht, falls sie Bestandteil eines Rechtsstreits mit Apple ist.
  5. Wer noch Guthaben auf seinem iTunes-Konto hat, kann den iTunes Support über folgende Website kontaktieren und es sich erstatten lassen. Dies muss natürlich vor der Löschung erfolgen.

Habt ihr mit eurer Apple-ID endgültig abgeschlossen? Dann geht nun wie folgt vor:

  1. Am linken unteren Bildschirmrand taucht die "Temporäre Support-PIN" aufLöscht die betreffende Apple-ID von allen euren Macs und iOS-Geräten! "Mein iPhone suchen", "Mein iPad suchen", "Meinen Mac suchen" muss unbedingt deaktiviert werden, da die Geräte sonst bei einer späteren Widerherstellung den Dienst verweigern.
  2. Ruft den Apple-Support an. Die jeweilige Telefonnummer für euer Land gibt es hier.
  3. Weist den Apple-Mitarbeiter am Telefon darauf hin, dass ihr eure Apple-ID löschen wollt.
  4. Der Apple-Mitarbeiter nimmt nun auf welche Apple-ID gelöscht werden soll und stellt eine Verbindung zum technischen Support her. Das Prozedere kann gut und gerne 15 Minuten dauern, je nachdem wie ausgelastet das Callcenter ist.
  5. Beim technischen Support angekommen werden ihr als erstes authentifiziert. So soll sichergestellt werden, dass niemand außer ihr eure Apple-ID löschen kann. Der Apple-Mitarbeitet fragt nun die bei Apple hinterlegten Sicherheitsfragen ab. Keine Panik, falls ihr nicht alle beantworten könnt. In solch einem Fall gibt es noch die Möglichkeit sich am Rechner in die Apple-ID einzuloggen (hier) und eine "Temporäre Support-PIN" anzufordern. Nach Rücksprache mit dem Apple-Mitarbeiter am Telefon taucht ein gleichnamiger Link unter "Kennwort und Sicherheit" in den Einstellungen eurer Apple-ID auf. Diesen müsst ihr anklicken und schon seht ihr die vierstellige PIN. Letztere müsst ihr telefonisch durchgeben.
  6. Die Apple-Mitarbeiter liest euch anschließend eine ganze Reihe von langatmigen Erklärungen vor, welche die Folgen des Löschvorgangs beschreiben (siehe oben).
  7. Anschließend habt ihr es überstanden und eure Apple-ID geht endlich ins virtuelle Nirwana ein.

Telekom: Ärger mit der Spotify-Option

Geschrieben von: Frank.

Nicht von der Tarif-Option abgedeckt: Die Entdecken-FunktionAudio-Streaming wird immer populärer und so ist es nicht verwunderlich, dass die Deutsche Telekom mit dem Musikdienst Spotify eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Musikinteressierte können für 9,95 Euro monatlich die sogenannte "Music Streaming Option" zu ihrem Vertrag hinzubuchen und bekommen so Zugriff auf eine gigantische Song-Bibliothek von 20 Millionen Titeln. Das Besondere an der Option ist aber, dass die dabei übertragenen Streaming-Daten nicht auf das High-Speed-Volumen des jeweiligen Telekom-Tarifs angerechnet werden. Die Telekom bewirbt das Ganze so:

"Streamen und Offline-Synchronisation der Playlists ohne Belastung des Datenvolumens"

Seit dem letzten Update der Spotify-App ist aber einigen Anwendern aufgefallen, dass die Nutzung des Musikdienstes (trotz Music Streaming Option) sehr wohl jede Menge Daten schluckt. Rechnet die Telekom also falsch ab?

Wir haben uns durch die entsprechenden Beschwerde-Threads des Hilfe-Forums der Telekom gewühlt, und haben die folgenden Erkenntnisse gewonnen:

Das Datenvolumen wird nicht belastet durch:

  • Die Suchfunktion
  • Das Abspielen von Alben/Playlists
  • Das Herunterladen von Alben/Playlists

Voll aufs Datenvolumen gehen aber:

  • Die Nutzung der Entdecken-Funktion (hier kommen schnell einige MB pro Minute zusammen)
  • Das Laden von Covern
  • Das stöbern in fremden Playlists
  • Die Nutzung der Reinhören-Funktion

Es kommt also sehr darauf an, wie ihr Spotify nutzt. Dass die Telekom sogar zwischen den verschiedenen Arten des Audio-Streamings unterscheidet, ist für Nutzer auf alle Fälle überraschend. Die Wut, welche sich gerade im Internet entlädt, können wir daher gut nachvollziehen.

Kopfhörer im Test: Bowers & Wilkins P7

Geschrieben von: Frank.

Der Bowers & Wilkins P7Über die Jahre habe ich schon einige gute Kopfhörer auf den Ohren gehabt. Leicht zu beeindrucken bin ich daher nicht mehr und so gestaltete sich die Suche nach neuen Edel-Hörern nicht einfach. Da ich bereits mit den P3 von Bowers & Wilkins gute Erfahrungen gemacht hatte, sollte es nun der relativ neue P7 sein, der mit seiner beachtlichen Größe gerade noch als mobiler Kopfhörer durchgeht. Auch die iPhone-kompatible Kabelfernbedienung unterstreicht den Anspruch ein Kopfhörer für unterwegs zu sein. Für mich, der außer Haus häufig In-Ears nutzt, war es zunächst eine Umgewöhnung Over-Ear-Hörer unter freiem Himmel zu tragen. Bereut habe ich die Kaufentscheidung aber nicht, denn der P7 ist dank seines edlen Bügel-Designs und des schwarzen Leders ein echtes Schmuckstück.

Obwohl ich fast nur Positives über den Neuzugang im Hause Bowers & Wilkins gelesen hatte, wollte ich mich vor dem Kauf selbst vom vielgelobten Klangbild überzeugen. Apple stellt den P7 in seinen Retail Stores aus und hat auch kein Problem damit, wenn man sein eigenes iPhone anschließt. Nur mit Songs die man gut kennt, und die in einer angemessenen Klangqualität vorliegen (256 kbit/s oder mehr), kann man einen guten Kopfhörer von einem schlechten unterscheiden. Im Apple Store klang der P7 zwar bereits sehr gut, riss mich aber noch nicht vom Hocker. Ich wollte das 400-Euro-Geschoss trotzdem mitnehmen und zu Hause in Ruhe weiter testen, fand es aber nicht im Regal. Ein Apple-Mitarbeiter half und holte den Kopfhörer aus dem für Kunden nicht zugänglichen Bereich. Er erklärte, dass der P7 offenbar auch Ladendieben ganz besonders gut gefallen würde, und man sich so entschlossen hätte die Packungen an einem für Langfinger unzugänglich Ort aufzubewahren. Der P7 war tatsächlich auch der einzige Hörer, der im Regal fehlte, denn neben P3 und P5 klaffte jeweils eine sichtbare Lücke.

Zu Hause angekommen jagte ich den Kopfhörer quer durch meine Musiksammlung und konnte ihn nur schwer wieder weglegen. Der facettenreiche Klang schien sich der Stimmung des jeweiligen Songs geradezu anzupassen. Rotzig und dreckig röhrten Nirvana über die Hörmuscheln. Die Trip-Hop-Altmeister von Morcheeba haben dagegen selten so warm und voll geklungen. Obwohl der P7 klar bassbetont ausgelegt ist, werden Höhen und Mitten nicht verschluckt. Sie machen lediglich etwas Platz für sehr lebhafte und durchdringende Tiefen. Völlig überrascht hat mich der räumliche Höreindruck, der sich vor allem bei Live-Aufnahmen bemerkbar macht. Konzerte klingen als stünde man direkt vor der Bühne. Da ist man erst einmal sprachlos. Generell neigt man dazu mit dem P7 etwas zu laut zu hören, da er auch bei voller Lautstärke nicht den Klang verzerrt.

Auch zusammengeklappt macht der P7 eine gute FigurBei einem mobilen Kopfhörer ist mir persönlich nicht nur wichtig, dass beim Musikhören störende Umgebungsgeräusche ausgeblendet werden, sondern auch dass meine Mitmenschen nicht zum unfreiwilligen Mithören genötigt werden. Genau diesen Anspruch erfüllt der P7 dank seiner geschlossenen Bauweise und den nahezu schalldichten Ohrpolstern perfekt. Die mit Schaumstoff gefüllten Lederpolster passen sich nämlich beim Tragen der Kopfform an und lassen fast keine Geräusche passieren. Sie sind es auch die für den ausgezeichneten Tragekomfort sorgen. Sind die Bügel erst einmal richtig eingestellt, sitzt der P7 nämlich bombenfest. Da rutscht und wackelt nichts. Für einige mag der Anpressdruck vielleicht schon etwas zu stark sein, aber nur so kommt der gute Klang zustande.

Nach dem Hören klappt man den P7 einfach zusammen und verstaut ihn in der mitgelieferten Ledertasche. Letztere ist vom Design her weniger gelungen und erinnert ein wenig an Omas Handtasche, erfüllt aber ihren Zweck. Die Tasche selbst ist übrigens ebenfalls zusammenklappbar. Das Kopfhörerkabel macht einen soliden Eindruck und verknotet sich nicht. Wie auch beim P3 und P5 kann das Kabel durch eine mitgelieferte Ersatzschnur (ohne Fernbedienung) ausgetauscht werden. Die abnehmbaren und durch Magnete gesicherten Ohrpolster machen es möglich. Apropos Fernbedienung: Leider sind die Tasten so schmal, dass es schwer fällt sie ohne hinzusehen zu unterscheiden. Es kommt daher schon mal vor, dass man daneben greift und den falschen Knopf auslöst.

Fazit

Die Bowers & Wilkins P7 vereinen edle Materialien, gelungenes Design und hervorragenden Klang. Der Preis von 400 Euro ist natürlich happig, entspricht aber der gebotenen Gesamtqualität, die kaum Raum für Kritik lässt. Der P7 ist daher ein Kopfhörer, an dem man viele Jahre seine Freude haben wird.