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Traumjob Kinderärztin

Geschrieben von: Dominik.

Geht man in eine Grundschulklasse und fragt die dort anwesenden Schüler, welchen Beruf sie später einmal ausüben wollen, hört man manche Berufswünsche ziemlich oft: Fußballer, Tierärztin, Pilot, Kinderärztin, Astronaut etc. Vor kurzem hat die Tivola Publishing GmbH ein Spiel in den AppStore gebracht, mit dem ihr in den Beruf einer Kinderärztin einsteigen könnt. Dieses Spiel richtet sich speziell an Kinder ab acht Jahren, die schon gut lesen können. 2,69 EUR kostet dieses knapp 200 MB große Spiel, das sowohl für iPhone als auch für das iPad gemacht worden ist. (...)

Logitech UE 900: Vier Lautsprecher im Gehörgang

Geschrieben von: Frank.

Habt ihr schon einmal versucht euch vier Lautsprecher ins Ohr zu stopfen? Ich versichere euch, das ist möglich, zumindest wenn ihr Logitechs neue High-End-Ohrhörer UE 900 euer eigen nennt. Die In-Ears verfügen über vier Treiber, zwei für tiefe Töne (Bass), einer für die Mitten und einer für hohe Frequenzbereiche. Damit spielen die Universal-IEMs (IEM = in-ear monitor) nicht nur technisch, sondern auch preislich in der ersten Liga. Spontan fallen mir nur die Westone 4 ein, die ebenfalls vier Miniatur-Lautsprecher mitbringen. Bis 2012 waren drei Treiber das Maximum im High-End-Bereich von Universal-Ohrhörern. Durchaus empfehlenswerte Kandidaten sind hier beispielsweise die Westone UM3X und die Ultimate Ears Triple.fi 10. Beide wurden von uns bereits getestet. Die hier vorgestellten UE 900 sind im Grunde der inoffizielle Nachfolger der Triple.fi 10, denn Logitech hat den IEM-Spezialisten Ultimate Ears im Sommer 2008 gekauft.

Wenig überraschend ist der Klang der UE 900 ausgezeichnet. Für meinen persönlichen Geschmack wirkt der Bass jedoch etwas zu aufdringlich. Die Mitten klingen sauber und klar differenziert, während sich die Höhen herausragend detailliert darstellen. Wer also viel Bass mag, wird sich mit den UE 900 sehr schnell anfreunden. Vom Gesamtklangbild her gefallen mir allerdings die Sennheiser Momentum, die wir hier erst kürzlich vorgestellt haben, deutlich besser. Der Vergleich ist allerdings nicht ganz fair, denn die Momentum sind um ein Vielfaches größer und schwerer, da es sich nicht um IEMs sondern um ohrumschließende Kopfhörer handelt. Sicherlich spielt auch der Faktor Gewöhnung eine ganz große Rolle, denn ich habe seit gut 2 Jahren keine In-Ears mehr benutzt.

Im Gegensatz zu den Triple.fi 10 ragen die UE 900 nicht aus dem Ohr heraus. Dies hat den großen Vorteil, dass man sie auch dann benutzen kann, wenn man im Bett auf der Seite liegt und vor dem Einschlummern noch ein Hörbuch oder etwas Musik hört. Den allgemeinen Tragekomfort der UE 900 empfinde ich als äußerst angenehm, da sie auf Grund der kompakten Bauweise nirgends gegen die Ohrmuschel drücken. Für einen perfekten Sitz, aber auch zur Optimierung des Klangbildes, ist es zwingend erforderlich sich die richtigen Ohrpolster auszusuchen. Logitech liefert fünf verschiedene Größen von Ohrpassstücken aus Silikon mit und drei Paar aus Schaumstoff. Ich kann euch nur raten möglichst viele der Ohrpolster auszuprobieren, bis ihr das am besten sitzende Paar ausfindig gemacht habt. Dieses Ausprobieren darf ruhig mehrere Tage dauern. Ich persönlich bevorzuge übrigens Schaumstoff, da sich das Material perfekt an den Gehörgang anpasst und so eine erhebliche Abschwächung störender Umgebungsgeräusche ermöglicht.

Störend können sich bei Ohrhörern auch Kabelgeräusche auswirken. Sie entstehen durch Reibung des Kabels an der Kleidung, zum Beispiel beim Gehen oder Laufen. Diese lästigen und äußerst lauten Störgeräusche werden direkt ins Ohr weitergetragen und entfalten dort eine erhebliche Lautstärke. Logitech löst das Problem durch drei Maßnahmen äußerst elegant:

  1. Statt das Kabel am Ohr herunterhängen zu lassen wird es bei den UE 900 über das Ohr gelegt. Dies lässt dem Kabel weniger Raum für Bewegung und dämpft gleichzeitig Erschütterungen.
  2. Die beiden Kabel für den linken und rechten Kanal sind ineinander verflochten. Das Kabel wird dadurch steifer und die Dämpfung von Vibrationen nimmt zu.
  3. Durch einen Clip kann das Kabel an der Kleidung befestigt werden. Dies ist meiner Ansicht nach die effektivste Methode um Kabelgeräusche zu vermeiden, denn der Clip leitet sie an der Kleidung ab.

Diese drei konstruktiven Maßnahmen sind in Kombination so effektiv, dass es bei den UE 900 fast gar keine Kabelgeräusche gibt, auch nicht bei schnellem Gehen. Sobald man Musik hört, übertönt sie die restlichen, bereits stark abgeschwächten Kabelgeräusche vollständig. Bezüglich des Kabels halten die UE 900 aber noch weitere Überraschungen bereit. Im Lieferumfang sind nämlich zwei Kabel enthalten. Ein kobaltblaues Kabel bringt eine 3-Tasten-Fernbedienung inklusive Mikro mit, damit man die UE 900 als normales Headset verwenden kann. Das zweite Kabel ist schwarz und verfügt über keine Fernbedienung. Welches Kabel man nutzen möchte, bleibt den Anwender überlassen, denn über eine Steckverbindung an den Hörern lassen sich die Strippen von den In-Ears trennen. Dies hat auch den großen Vorteil, dass man im Falle eines Kabelbruchs nicht gleich die ganzen Ohrhörer wegschmeißen muss.

Die Verarbeitung der Ohrhörer selbst wirkt hochwertig. Eine edel aussehende Faceplate in schwarzer Klavierlackoptik rundet den guten Eindruck ab. Dem steht ein äußerst billig wirkender Klinkenstecker entgegen, der aber immerhin vergoldet ist, wie es sich in dieser Preisklasse gehört. Befremdlich fand ich die Tatsache, dass zur Fixierung der beiden Kopfhörerkabel ein kurzes Stück billigsten Schrumpfschlauches verwendet wurde (siehe Video weiter unten). Dieser soll verhindern, dass sich die ineinander verdrillten Hörerkabel voneinander lösen, und zwar genau dort, wo sich das Kabel Y-förmig in den linken und rechten Kanal trennt.

Beim weiteren Zubehör hat Logitech erfreulicherweise nicht gespart. Eine sehr edel aussehende Transportbox (ebenfalls in schwarzer Klavierlackoptik), die zudem über einen Magneten schließt, beherbergt nicht nur einen 6,3-mm-Adapter für die Stereoanlage, sondern auch ein sechstes Paar Silikon-Ohrpolster. Letztere sind auf zwei Halterungen gesteckt, die für den Transport alternativer Ohrpassstücke vorgesehen sind. Ein Flugzeugadapter soll dafür sorgen, dass der Geräuschpegel beim Anschluss ans Bordsystem des Fliegers nicht überhandnimmt.

 

Fazit

Mit einem Preis von 399 Euro sind Logitechs UE 900 klar auf den audiophilen Markt ausgerichtet. Sie sprechen daher vor allem eine Nutzergruppe an, die auch unterwegs das Maximum an Soundqualität aus dem iOS-Gerät herauskitzeln möchte. Um das zu erreichen sind jedoch auch qualitativ hochwertige Audio-Dateien notwendig, die im Idealfall über ein Lossless-Format, aber zumindest mit einer Bitrate von 256 kbps komprimiert wurden. Wer vornehmlich MP3s mit 128 kbps nutzt, kann sich die Investition sparen. Auch verzeihen die UE 900 keine Patzer die beim Abmischen im Tonstudio entstanden sind, man hört sie sofort heraus. Auch heutzutage gibt es leider immer noch qualitativ schlecht produzierte Songs und Alben. Gute Live-Aufnahmen profitieren dagegen deutlich von den UE 900.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte findet in den UE 700 (2 Lautsprecher pro Seite) oder den oben genannten 3-Treiber-Ohrhörern eine gute Alternative.

Knobelspiel mit Gruselfaktor - Midnight Mysteries: Haunted Houdini

Geschrieben von: Frank.

Bis jetzt habe ich jeden Teil der Midnight Mysteries-Reihe von Anfang bis Ende durchgespielt, angefangen bei Salem Witch Trials, das ich euch hier bereits vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Schon damals begeisterte mich der gelungene Mix aus Adventure, Wimmelbild-Spiel und knackigen Mini-Rätseln. Die Reihe hat auch in Teil 4 nichts von ihrer Faszination verloren, auch wenn Teil 2 (Salem Witch Trials) meiner Ansicht nach immer noch der packenste Ableger ist. Teil 1 suche ich übrigens bis heute vergebens im App Store, was rechtliche Ursachen haben dürfte.

Jeder Midnight Mysteries-Teil kann völlig unabhängig von den anderen gespielt werden, da die jeweiligen Geschichten in sich abgeschlossen sind und nichts miteinander zu tun haben. Es spielt also keine Rolle mit welchem Teil ihr anfangt, nur rate ich euch: Fangt an! :-)

Wer sich noch nicht sicher ist ob er das Genre mag, spielt am besten zunächst die Testversion von Salem Witch Trials an. Da die Spiele Wimmelbild-Elemente enthalten, gibt es sie nur als iPad-Version. Auf dem kleinen Touchscreen von Apples Smartphone wären die einzelnen Objekte einfach zu schwer zu treffen. Auch auf dem iPad mini hatte ich in Teil 4: Haunted Houdini an einigen wenigen Stellen Schwierigkeiten.

Wie der Name schon andeutet geht es in Haunted Houdini um den wohl berühmtesten Magier der Welt, Harry Houdini, dessen Todesumstände es aufzuklären gilt. Das Faszinierende an allen Teilen der Midnight Mysteries-Reihe ist, dass sie einerseits finktionale Elemente wie zum Beispiel Geister enthalten, andererseits aber auf wahren Begebenheiten beruhen. Man lernt also beim Spielen sogar noch etwas. Gute Englischkenntnisse sollte man allerdings mitbringen, da keines der Spiele ins Deutsche übersetzt wurde. Um den Gruselfaktor zu erhöhen, empfehlen wir die Spiele abends zu zocken, am besten mit Kopfhörern.

Dot: Die 360°-Linse

Geschrieben von: Frank.

Inzwischen gibt es einige Linsensysteme für Apples iPhone, die eine Funktionserweiterung der Kamera versprechen. Üblicherweise handelt es sich um Makro-Linsen oder Weitwinkelobjektive, wie sie beispielsweise das Olloclip-Set beinhaltet. Ein völlig anderes Konzept verfolgt die 360°-Linse Dot von Kogeto, die sich ausschließlich für Videos eignet.

Um Missverständnissen vorzubeugen, muss ich zunächst klären was ein 360°-Video überhaupt ist. Auf den ersten Blick sah Dot für mich nämlich nach einer Art Panorama-Gadget aus. Ich habe mir die Funktionsweise so vorgestellt, dass die Linse einen Rundumblick ermöglicht und eine Software das Video anschließend in einen sehr breiten Panorama-Film umrechnet. Aber Dot funktioniert völlig anders. Richtig war die Vermutung, dass eine spezielle Software notwendig ist. Diese nennt sich Looker und ist gratis im App Store zu haben. Looker ist gleichzeitig die Aufnahme, Verarbeitungs-, Wiedergabe- und Community-Software. Die App erstellt jedoch, wie bereits angedeutet, keine Standard-Videos. Vielmehr kann man in Dot-Videos während der Wiedergabe den Blickwinkel verändern, so als wäre man beim Geschehen live dabei.

Ein Beispiel: Ein Skateboard-Fahrer filmt sich selbst während der Fahrt. Zu Beginn des Videos sieht man was sich in Fahrtrichtung befindet und kann über die gesamte Länge des Films auch diese Perspektive beibehalten. Da es sich aber um ein 360°-Video handelt, kann man sich während der Wiedergabe auch ansehen, was links und rechts neben der Fahrstrecke passiert. Dazu wischt man so lange mit dem Finger über den iPhone-Bildschirm, bis man die gewünschte Perspektive sieht. Man kann sich ein Video also aus den verschiedensten Blickwinkeln ansehen! Diese ungewöhnliche Art der interaktiven Wiedergabe ist der Clou aber auch zugleich die Krux von Dot, denn ohne die Community-Plattform, in Form der Looker-App, oder der Kogeto-Website, geht leider nichts. Dies bedeutet, dass jemand der ein Video mit anderen teilen möchte, dieses auf die Kogeto-Website hochladen muss. Privatsphäre sieht anders aus. Zwar kann man Aufnahmen auch in der Fotos-App abspeichern oder per E-Mail versenden, doch diese Videos sind eben keine 360°-Aufnahmen und wirken optisch verzerrt.

Vor einer Aufnahme ist eine gute Kalibrierung der Looker-App das A und O. Sie verhindert, dass die Ränder der 360°-Linse während der Aufnahme zu sehen sind. Man passt also den Aufnahmebereich an, indem man den Donut-förmigen Aufnahmewinkel per Pinch&Zoom-Geste entsprechend verändert. Wie man in den meist sehr kurzen Community-Videos sehen kann, kann es dennoch zu Spiegelungen durch das Plexiglas-Gehäuse der Dot-Linse kommen. Auffällig ist außerdem, dass die Videoqualität sehr grobschlächtig wirkt. Es mangelt deutlich an Schärfe und Auflösung, was dem ungewöhnlichen Aufnahmeverfahren geschuldet sein dürfte. In machen Video-Bereichen sind sogar einzelne Pixel deutlich zu erkennen. Diese qualitativen Schwächen degradieren Dot leider zu einem Spielzeug.


Fazit

Keine Frage, die Idee hinter Dot ist genial und innovativ! Deren Umsetzung kann aber nur als dilettantisch bezeichnet werden, was mich persönlich sehr enttäuscht hat. Das der Crowdfunding-Plattform Kickstarter entsprungene Gadget hätte eine hochwertigere Realisierung verdient, zumal es ca. 50 Euro kostet (iPhone 5-Variante). iPhone 4/4S-Nutzer bekommen die 360°-Linse schon für 30 Euro.
 

Archiv von Steve Jobs Videos

Geschrieben von: Dominik.

Es ist Sonntag und es schneit. Was könnte man an einem solchen Tag machen, außer vielleicht Schlitten fahren zu gehen ? Wenn man einen gemütlichen Tag auf der Couch plant, ist dieses Videoarchiv vielleicht etwas für euch, um ein wenig die Vergangenheit zu durchforsten. Dieses Archiv nennt sich "Every Steve Jobs Video" und soll laut Angaben auf der Seite das größte Videoarchiv im Internet über Steve Jobs sein.

Der Betreiber dieser Seite hat sich die Mühe gemacht und jedes Video, in dem Steve Jobs vorkam, gesammelt und bei YouTube hochgeladen sowie auf dem oben verlinkten Blog eingebunden. Dazu gibt es auf dem Blog noch immer einen kleinen Text dazu und ggf. bei Keynote noch eine Art "Kapitelliste", in der angegeben wird, bei welchem Minute welcher Teil losgeht.

Auf diesem YouTube - Kanal, der von dem selben Betreiber verwaltet wird, dreht sich alles um die Werbespots seitens Apple. Videos zum Apple II, Lisa oder zur berühmten Werbespots mit den Anfangssätzen "Hello, I'm a PC and I'm a Mac" könnt ihr dort finden.

Meiner Meinung nach sind beide YouTube - Kanäle sehr gelungen und reinschauen lohnt sich ;-)

Kensington KeyFolio Pro 2

Geschrieben von: Dominik.

 

Das iPad mini hat vielen Herstellern wieder Möglichkeiten gegeben, neues Zubehör zu produzieren. Kensington bietet seit kurzem eine Bluetooth-Tastatur im Miniformat an, die auf den Namen KeyFolio Pro 2 hört. Dieses Produkt ist neben einer Tastatur auch noch eine Hülle in Leder-Optik. Das alles bekommt ihr zu einem Preis von 79,99 EUR im Kensington Online Store. (...)
 

Luxa2 Alum Edge Case

Geschrieben von: Dominik.

Vor kurzem haben wir euch bereits hier ein Case aus dem Hause Luxa2 vorgestellt, das bis dato nicht in Deutschland verfügbar ist. Heute haben wir noch ein weiteres Case für euch getestet, das leider auch noch nicht verfügbar ist. Es handelt sich heute um das Alum Edge Case für das iPhone 5. Das Case ist aus Aluminium gefertigt und in sechs unterschiedlichen Farben erhältlich: Olivengrün, Kupfer, Blau, Rot, Schwarz und Titan. Da es aus Aluminium gefertigt ist, heißt natürlich auch, dass es ein wenig schwerer ist als beispielsweise andere Cases. Die Gewichtszunahme hält sich aber meiner Meinung nach in Grenzen. Doch ein Zweifel hatte ich, bevor ich das Case an mein iPhone angelagt habe: Wird der Empfang dadurch beeinträchtigt. Die Antwort erfahrt ihr in unserem Testbericht. (...)

 

Der Rundfunkbeitrag - und was wir Apple-Nutzer davon haben

Geschrieben von: Frank.

Seit 1. Januar 2013 ist nahezu jeder Privathaushalt dazu verpflichtet den neuen sogenannten Rundfunkbeitrag zu zahlen, auch wenn keine Empfangsgeräte vorgehalten werden. Als Empfangsgeräte gelten inzwischen nicht nur TV-Geräte und Radios, sondern auch Tablets, Smartphones und Computer. Die auch als ehemalige GEZ-Gebühr bekannte Abgabe, in Höhe von monatlich 17,98 Euro (215,76 Euro im Jahr), soll die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Radio, Fernsehen und Internetangebote) gewährleisten. Doch was bekommen wir iPhone-, iPad-, Mac- und PC-Nutzer eigentlich für unser Geld? Diese Frage muss angesichts der seit Jahren zunehmenden Bedeutung der neuen Medien offen gestellt werden.

Die Vorzeige-App der ARD, die Tagesschau, kann sowohl als positives, wie auch als negatives Beispiel dafür gelten, wie die Rundfunkgebühren Verwendung finden. Während der für die Darstellung auf dem iPhone und iPad der zur Verfügung stehenden Platz her-vorragend effizient genutzt wird, und die Qualität der Inhalte zweifelsohne gut ist, ärgere ich mich seit Anfang an über das ungewöhnliche Scroll-Verhalten der Anwendung. Seit dem letzten Update klagen zudem zahlreiche iPhone 4- und 4S-Nutzer über Abstürze der App beim Start. Auch die optische Anpassung an den 4"-Bildschirm des iPhone 5 hat sage und schreibe vier Monate gedauert. Bedenkt man, dass der ARD im Jahr 2012 6,5 Milliarden Euro (Quelle: KEF-Bericht)  zur Verfügung standen, darf man als Gebührenzahler sicherlich schnellere und qualitativ bessere Updates erwarten. Auch wird immerhin einer von 11 Sendern der ARD, das Erste, inzwischen als vollwertiger Livestream unter m.daserste.de im Internet bereitgestellt, und kann dort mit iPhone, iPod touch und iPad abgerufen werden. Mac- und PC-Nutzer erreichen den Livestream über live.daserste.de.

Der zweite Lichtblick am öffentlich-rechtlichen Gebührenhimmel ist die Mediathek-App des ZDF, die es auch als Web-App-Variante gibt. Hier lassen sich Sendungen bis zu 13 Monate nach ihrer Ausstrahlung ansehen. Einige Sendungen verschwinden aus rechtlichen Gründen aber schon früher. Die Gestaltung der Universal-App ist spartanisch, jedoch noch lange nicht übersichtlich. Wer die Probe aufs Exempel machen will, versucht mal den ZDF-Livestream zu finden. Die Streaming-Qualität kann sich sehen lassen, aber ab und an gibt es technische Probleme, wie etwa abbrechende Streams oder eine fehlende Tonspur. Leider hat man auch beim ZDF nach geschlagenen fünf Monaten immer noch nicht mitbekommen, dass es ein iPhone 5 gibt. Nutzer der jüngsten iPhone-Generation ärgern sich daher zu Recht über schwarze Balken am Bildschirmrand. Apropos ärgern: Seit dem letzten Update hagelt es auch für die ZDF Mediathek schlechte Kritiken. Anwender beschweren sich beispielsweise über eine mangelhafte AirPlay-Unterstützung.

Auch der Nachrichtensender Phoenix verfügt seit 4. Februar 2013 über eine eigene App. Als einzige öffentlich-rechtliche Anwendung bekommt man hier auch ein TV-Programm des Senders zu Gesicht. Da, wie wir bereits gelernt haben, eine iPhone 5-Anpassung bei einer mit Gebühren finanzierten App keineswegs selbstverständlich ist, sei an dieser Stelle das Fehlen schwarzer Balken auf Apples aktueller Smartphones-Generation genannt. Im Gegensatz zur ZDF Mediathek ist die Anwendung sehr übersichtlich gestaltet und man findet sich sofort zurecht, zumindest wenn die App technisch mitspielt, denn gelegentlich muss man sich minutenlange Ladezeiten trotz bester Internetverbindung gefallen lassen. Auch den Live-Stream des TV-Programms muss man nicht erst lange suchen, allerdings beschränkt sich dieser nur auf einige wenige Sendungen. Im Video-Archiv fehlenden die für Phoenix typischen (und sehenswerten) Dokumentationen. Stattdessen gibt es trockene Polit-Talk-Kost.

Die älteste und wohl bekannteste Radio-App der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten heißt dradio hören. Ich nutze die Anwendung auf Grund der qualitativ hochwertigen Nachrichten seit über drei Jahren und ich kann euch versichern, dass sich seitdem weder an den Inhalten, noch am Design etwas verändert hat (Beweis-Bild). Selbst die Bugs sind alte Bekannte. Setzt nämlich die Internetverbindung kurzzeitig aus, was am iPhone auf Grund von schlechtem Mobilfunkempfang schnell mal passieren kann, sucht die DRadio-App zwar erneut nach dem Sender, nur findet sie ihn nicht. Hier hilft es auf einen der zwei alternativen Sender (DRadio Wissen oder Deutschlandradio Kultur) auszuweichen und anschließend wieder auf den Hauptsender zu wechseln. Das iPad hat man beim Deutschlandfunk sogar gänzlich verpennt. Bis heute gibt es keine angepasste Tablet-Version der App. Muss ich noch erwähnen, dass eine iPhone 5-Optimierung bisher nicht erfolgt ist? Bleibt noch anzumerken, dass man mit der eingebauten Rekorder-Funktion Radiosendungen mitschneiden kann. Blöd nur, dass diese sich nicht versenden oder auf andere Weise aus der App extrahieren lassen.

 

Fazit

Auch wenn es vereinzelt gute Ansätze gibt, so ist das Gesamtbild der öffentlich-rechtlichen Apps doch ziemlich desolat. Die Milliarden an Gebührengeldern kommen in der App-Entwicklung nicht an. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Fakt ist aber, dass es so nicht weiter gehen kann, denn mit jeder Gebührenerhöhung wird auch der Druck auf die Sendeanstalten steigen vernünftige Apps bereitzustellen. Für den Zeitraum 2013-2016 haben ARD und ZDF übrigens einen finanziellen Mehrbedarf von 1,4 Milliarden Euro angemeldet. Wenn davon nur 0,1% in die App-Entwicklung fließen würden...

Sicherheitslücke in iOS 6 entsperrt iPhone

Geschrieben von: Frank.

Auf Grund einer schweren Sicherheitslücke in iOS 6.0, 6.1 und 6.1.1 ist es möglich iPhones, die mit einem Passcode geschützt sind, zumindest teilweise zu entsperren. Durch eine recht einfache Prozedur ist es möglich auf die Anruferliste, Kontakte, die Voicemail und natürlich auf die Telefoniefunktion selbst zuzugreifen. Im Video unten zeigen wir, wie der Angriff funktioniert.

ACHTUNG! Wählt bitte während der Prozedur weder absichtlich, noch versehentlich den Notruf!

[Update:] Laut AllThingsD arbeitet Apple an einer Lösung des Problems.

Luxa2 Ace Bumper Case für iPhone 5

Geschrieben von: Dominik.

Hier auf iGadget-News haben wir bereits viele Cases, Hüllen, Taschen etc. für eure iDevices getestet. Da wir euch gerne eine große Auswahl an Testberichten zu dieser Thematik geben möchten, sind wir immer auf der Suche nach Hüllen in jeder Preiskategorie. Heute testen wir daher ein in fünf verschiedenen Farben erhältliches Bumper Case aus dem Hause Luxa2, welches eine in 2009 gegründete Tochterfirma der Thermaltake GmbH ist. Der Haken an diesem Case ist, dass es zurzeit in Deutschland nicht verfügbar ist. Auf Amazon und anderen Platformen sind zwar viele Luxa2 Artikel zu finden, aber leider ist dieser nicht darunter. Wir werden euch informieren, sobald das Case hierzulande wieder verfügbar ist. (...)