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Mische deine Musik, überall, mit jeder Quelle: DJoclate

Geschrieben von: Dominik.

Das heutige Produkt, das wir euch gerne etwas näher vorstellen möchten, ist dazu gedacht, um unterwegs die "Massen" mit guter Musik zu versorgen. Das aus den Niederlanden stammende Produkt Djoclate von Pepperdecks, welches dort auch guten Erfolg verbuchen kann, ist ein simpler Mixer, der zwei Eingangsquellen lauter und leiser stellen kann, um das, was aus den Boxen anschließend herauskommt, zu bestimmen. Es ist quasi ein kleines DJ-Pult mit nur zwei Lautstärkereglern und zwei Knöpfen, die den Bass - wie es auf dem Djoclate beschriftet ist - „killen“. Der Preis für dieses Produkt liegt bei 39,90 EUR. Kauft ihr den Djoclate direkt über den Hersteller, so kommen noch einmal 4 EUR für den Versand nach Deutschland hinzu. Diese 4 EUR könnt ihr euch sparen, wenn ihr den Djoclate über Amazon erwerbt. Ohne jetzt den Versand von Pepperdecks getestet zu haben, denke ich aber mal schon, dass dieser erheblich länger dauernd wird, da der Mixer ja aus den Niederlanden verschickt wird. Bei Amazon ist noch gleich der Vorteil, dass der Djoclate via Amazon.de verschickt wird. Die schnellen Lieferungen von Amazon kennen wir ja eigentlich alle. (...)
 

Lifeproof Case: Schutz vor Wasser, Staub und Stößen

Geschrieben von: Frank.

Als ich im Dezember 2012 mit meinem iPhone 5 Fotos von der Ostsee machte, und mich logischerweise dazu in Strandnähe aufhielt, hatte ich kurz darauf Staubkörnchen auf dem Bildsensor der Kamera, die sich auf Fotos als unschöne Schatten bemerkbar machten. Offenbar hatten feinste Sandpartikel, die der Wind mit sich trug, ihren Weg hinter die Linsenabdeckung gefunden. Noch heute ist mir schleierhaft wie das passieren konnte. Die Sache brachte mir letztlich eine unangenehme Begegnung mit dem Apple-Store-Service ein, aber das ist eine andere Geschichte, die ihr hier nachlesen könnt. Durch diese Erfahrung bin ich vorsichtig geworden und habe mich daher nach einer Outdoor-tauglichen iPhone-Hülle umgesehen.

Schließlich bin ich auf das Lifeproof Case gestoßen, das es in Varianten für das iPhone 4/4S und iPhone 5 gibt. Die Schutzhülle glänzt mit der höchsten Schutzart-Klassifizierung, die es nach europäischer Norm 60529 gibt: IP68. Die Ziffer 8 bedeutet, dass das Case vollständig in Wasser untergetaucht werden kann, ohne dass Flüssigkeit ins Gehäuseinnere eindringt. Lifeproof garantiert die Dichtigkeit bis zu einer Wassertiefe von 2 m und einer Dauer von 30 Minuten. Natürlich besteht damit gleichermaßen ein Schutz vor Staub (Ziffer 6), Schnee und Schmutz aller Art. Auch gegen Stöße schützt der vielseitige Lifeproof Lebensretter. Der Hersteller gibt diesbezüglich den Standard 810F-516 des US-Militärs an, der beschreibt welche Stürze ein Gerät überstehen muss um die entsprechende Klassifizierung zu erhalten.

Die Schutzhülle trägt kaum auf, so dass man ihr gar keine größere mechanische Belastbarkeit zutraut. Nimmt man das Lifeproof Case aber genauer unter die Lupe, wird klar wie die Robustheit zustande kommt. Der obere, schalenförmige Part der aus zwei Teilen bestehenden Hülle, ist zum größten Teil aus Hartgummi gefertigt. Er umschließt das iPhone wie ein Bumper und hat auf der Displayseite eine Schutzfolie, damit das Apple-Smartphone weiterhin bedienbar bleibt. Auf der Innenseite befinden sich zudem einige Stoßdämpfer aus Schaumstoff. Die Rückseite besteht aus einem flexiblen aber zähen Kunststoff, der vor allem eine gute Abdichtung unterstützen dürfte.

Das Haupt-Dichtelement ist ein O-Ring, der zwischen Vorder- und Rückseite der Schutzfülle liegt. Werden die beiden Gehäuseschalen schließlich aufeinander gepresst, schließt der O-Ring die restlichen Spalten wasserdicht ab. Im Bereich des iPhone-Lautsprechers und des Mikros befindet sich jeweils eine Membran, die zwar Luft durch lässt, aber kein Wasser (den Beweis seht ihr im Video)! So ist Telefonieren auch bei angelegtem Lifeproof Case möglich. Alle Bedientasten sind weiterhin erreichbar und funktionstüchtig. Dies gilt nicht nur für Home-Button, die Lautstärketasten und den Standby-Knopf, sondern auch für den Kippschalter der auf Vibrationsalarm umschaltet (darf beim Einsetzten des iPhones in das Case nicht auf Vibration stehen, sonst funktioniert er nicht bei angelegter Schutzhülle).  Sogar der Lightning-Anschluss bleibt weiterhin zugänglich. Er wird durch eine eigene Klappe abgedichtet, die sich bei Bedarf öffnen lässt. Auch Fotos könnt ihr weiterhin knipsen, da Sichtfenster für die Kamera und den LED-Blitz vorhanden sind.

Bevor ihr mit dem Lifeproof Case das erste Mal auf Tauschstation geht, sei es nun am Strand, im Schwimmbad oder in der Badewanne, lohnt sich ein Dichtigkeitstest. Dazu wird das Case ohne iPhone zusammengebaut und für 60 Minuten unter Wasser gedrückt. Ist auch nach diesem Dauertauchgang das Innere der Schutzhülle trocken, könnt ihr dem Lifeproof Case bedenkenlos euer iPhone anvertrauen. Achtet aber in jedem Fall darauf, dass der O-Ring sauber ist und richtig sitzt. Gleiches gilt für die Dichtung am Lightning-Port.

Eine kleine Überraschung hat das Lifeproof Case aber noch auf Lager: Der Kopfhörerausgang ist nämlich mit einer Schraubdichtung verschlossen. Hier lässt sich ein mitgelieferter (wasserdichter) Kopfhöreradapter einsetzen, so dass ihr selbst im Wasser Musik hören könnt. Standard-Kopfhörer würde ich aber zumindest nicht vollständig ins Wasser tauchen, damit die empfindlichen Membranen nicht beschädigt werden.

Unter Wasser lässt sich das iPhone übrigens nicht mehr bedienen, was mit der Touchscreen-Technik zusammenhängt, welche die Leitfähigkeit in der Umgebung misst. Erst wenn sich kein Wasserfilm mehr auf der Folie befindet, die das iPhone schützt, können Eingaben vorgenommen werden. Die Demontage des Lifeproof Case klappt übrigens nicht so leicht wie das Anbringen. Die O-Ring-Dichtung schließt verdammt fest und lässt sich nur unter etwas Kraftaufwand lösen. Der Hersteller hat hierfür extra eine Aussparung an der unteren rechten Gehäusekante vorgesehen, in der man recht gut mit dem Daumennagel ansetzen kann. Nichtsdestotrotz ist das Lifeproof Case keine Schutzhülle, die man mehrmals am Tag anbringt und wieder abnimmt. Für einen Tag am Strand oder im Schwimmbad ist sie aber wie geschaffen.

 

Fazit

Mit einem Preis von knapp 80 Euro ist die iPhone-5-Variante des Lifeproof Case sicherlich kein Schnäppchen. Wer aber eine sichere und dennoch schlanke Schutzhülle sucht, wird derzeit nichts Vergleichbares finden. Besitzer eines iPhone 4/4S dürfen sich über eine etwa 20 Euro günstigere Hülle freuen.

Weitere Eindrücke haben wir in einem Youtube-Video zusammengefasst. Hier könnt ihr auch sehen wie sich das Case im Wasser schlägt. Außerdem haben wir noch einen Soundcheck mit und ohne Hülle durchgeführt.

 

Ridiculous Fishing: Angeln mit Toaster, Minigun und Kettensäge

Geschrieben von: Frank.

Im App Store gibt es Casual Games wie Sand am Meer. Die wenigsten davon können mich länger als 2 Minuten fesseln. Bei Ridiculous Fishing ist das anders. Im Spiel geht es darum auf ungewöhnliche und mit schwarzem Humor getränkte Art und Weise Meeresbewohner dem nassen Element zu entreißen. Zur Grundausrüstung von Angler Billy, der von euch gesteuert wird, gehört natürlich eine Angel+Köder, die jedoch im Laufe des Spiels um zahlreiche skurrile Extras erweitert wird. Um sich diese Extras leisten zu können, müssen zunächst harte Dollars verdient werden, natürlich indem man möglichst viele Fische fängt.

Nachdem man den Köder ins Wasser geschmissen hat, gilt es jedoch zunächst einmal den Fischen auszuweichen (Gyro-Steuerung) und so tief wie möglich in die See einzutauchen. Trifft der Haken schließlich auf einen der zahlreichen Fische, wird die Leine automatisch eingeholt und man muss so viele Meerestiere wie möglich einfangen. Dabei gilt es Quallen auszuweichen, die Negativpunkte verursachen. Viele Fische haben besondere Eigenschaften, die das Angelverhalten beeinflussen. So stürzen sich beispielsweise Piranhas geradezu todesmutig auf den Angelhaken, was beim Abtauchen großes Geschick und vorausschauendes Spielen erfordert. Beim Auftauchen dagegen nimmt man die ungewöhnlich aggressiven Raubfische natürlich gerne mit, bringen sie doch ein paar Dollar zusätzlich ein.

An der Wasseroberfläche angekommen ist das Spiel aber noch nicht vorbei. Alle erbeuteten Fische werden von Angler Billy in die Luft geschleudert und müssen nun mit verschiedensten Schusswaffen abgeballert werden. Nur restlos durchsiebte Fische sind gute Fische, das weiß doch jeder! Hat man alle Spezies einer Region gefangen, wird der nächste Angelschauplatz freigeschaltet. Angelhilfen, wie zum Beispiel Kettensägen-Köder, Toaster und Lampen erleichtern das Fischen in der Tiefsee ganz erheblich. Kettensäge und Toaster halten euch unliebsame Meeresbewohner während des Abstiegs vom Hals, während die Lampe für ausreichend Licht in 300 Meter Tiefe sorgt.

Nettes Beiwerk bei Ridiculous Fishing sind die putzige Dreieck-Grafik und der obligatorische 8-Bit-Sound. Im Spiel stecken stundenlanger Spielspaß, der mit 2,69 Euro sicher nicht zu teuer bezahlt wird, zumal es sich um eine Universal-App handelt.

Baut Apple noch Premium-Laptops?

Geschrieben von: Frank.

Kurz nach Erscheinen der ersten Retina-MacBooks, im Sommer 2012, tauchten erstmals Nutzerberichte über sogenannte "Geisterbilder" auf. Die High-End-Laptops von Apple, mit ihrem konkurrenzlos hoch aufgelösten Display, zeigten sogenannte "Einbrenneffekte", die normalerweise bei Notebook-Bildschirmen nicht auftreten, sondern eher von alten Röhrenmonitoren bekannt sind. "Einbrennen" bedeutet, dass bei längerer unveränderter Darstellung, beispielsweise vom Anmeldebildschirm, Reste dieses Bildes auch dann noch auf dem Display zu sehen sind, und zwar in Form von diffusen Schatten, wenn der Bildschirm längst etwas anderes darstellt. Diese "Einbrenneffekte" können über Minuten oder Stunden andauern. Dieses Youtube-Video demonstriert den Effekt sehr anschaulich. (...)

Drahtlos: iPhone per Induktion aufladen

Geschrieben von: Frank.

Etwas neidisch schielen iPhone-Nutzer in Richtung Konkurrenz-Smartphones, wenn es um das kabellose Aufladen per Induktion geht. Nokias Lumia 920 und Googles Nexus 4 bringen die neue Ladetechnik bereits ab Werk mit. Auch Samsungs Galaxy S4 soll "induktions-tauglich" sein, nur Apple, einst Vorreiter im Smartphone-Markt, lässt auf sich warten. Wer ein iPhone 4 oder 4S besitzt, kann aber trotzdem schon kabellos Energie tanken. Möglich wird dies durch ein Ladesystem von Zens, das aus einem Charger und einem Case besteht

Da das iPhone von Haus aus nicht für kabelloses Aufladen geeignet ist, wird das Case benötigt um die fehlende Funktionalität nachzurüsten. "Wireless Charging Sleeve" nennt sich die Hülle. Die Modellnummer ist da schon etwas kryptischer: ZEI401B/00. Da die meisten iPhone-Nutzer ohnehin eine Schutzhülle verwenden, stellt die Notwendigkeit ein Case benutzen zu müssen nicht unbedingt einen Nachteil dar. Das iPhone gleitet ohne Kraftaufwand in die Hülle hinein und auch wieder heraus, trotzdem sitzt der Schutz wie angegossen. Mit etwa 3 mm zusätzlicher Dicke trägt das Wireless Charging Sleeve nicht sonderlich auf und berücksichtigt auch alle Aussparungen für Kamera, LED, Lautsprecher, Mikro und Bedientasten. Zum Aufladen muss das iPhone samt Case auf eine Ladematte gelegt werden, die Qi unterstützt. Qi heißt der aktuelle Standard auf den die meisten induktionsfähigen Smartphones und Tablets setzen. Eine solche Ladematte ist zum Beispiel der Zens Wireless Charger, Modellnummer ZESC02W/00. Das Ladegerät sieht sehr edel aus und fügt sich daher gut in den Apple-Gerätepark ein. Ein eigenes Netzteil versorgt die weiße Qi-Station mit Energie, die es übrigens auch in schwarz gibt. Sogar eine Dual-Ladestation für zwei Smartphones gibt es. Auf dem Charger ist derjenige Bereich markiert, in welchem das iPhone idealerweise abgelegt werden sollte. Aber auch wenn es krumm und schief auf der Ladematte abgelegt wird, stellt das kein Problem für den Charger von Zens dar, da er über mehrere Induktionsspulen verfügt und die falsche Ausrichtung automatisch korrigiert. Eine seitlich angebrachte LED signalisiert zusätzlich ob das aufliegende Gerät korrekt geladen wird.

Natürlich haben wir auch getestet, ob es zeitlich einen Unterschied macht wenn das iPhone mit oder ohne Kabel geladen wird. Dazu haben wir ein iPhone 4S komplett entladen, bis es sich abschaltete, und anschließend geladen, bis es sich wieder aktivierte. Dies entspricht etwa einem Ladevorgang von 0% auf 5%. Das original iPhone-Netzteil (Kabel) erledigte diese Aufgabe in 7 Minuten und 5 Sekunden. Per Induktion (kabellos) dauerte der Vorgang 25 Sekunden länger, was innerhalb der Messungenauigkeit liegen dürfte (ein Akku verhält sich bei jedem Ladevorgang anders).

 

Fazit

Ehrlich gesagt habe ich vor dem Test nicht erwartet, dass das kabellose Aufladen schon so gut funktioniert. Der einzige Nachteil ist, dass man das Gerät während des Aufladens nicht in die Hand nehmen kann. Dafür spart man sich aber das nervige Gefummel mit Kabeln, was äußerst bequem ist. Außerdem ist drahtloses Laden nicht einmal teuer. Das Wireless Charging Sleeve gibt es für 29,99 Euro, so viel kosten andere iPhone-Hüllen auch. Das Ladegerät kostet 49,99 Euro, also nur 10 Euro mehr als ein iPhone-Netzteil+Ladekabel.

iPhone 5 Dock aus dem Hause Germanmade.

Geschrieben von: Dominik.

Bis dato hatte ich für mein iPhone immer ein Dock, doch Apple meint ja irgendwie, für das iPhone 5 keines mehr zu produzieren. Liegt das iPhone halt auf dem Schreibtisch. Lange war ich auf der Suche nach einem guten Dock für das iPhone 5. Man muss zugeben, dass es bereits einige gibt. Die Meinungen diesbezüglich sind aber nicht allzu positiv. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich auf der Facebook Seite von Germanmade. gelesen habe, dass sie ein iPhone 5 Dock aus Holz anbieten werden. Da die von uns getesteten Produkte (iPad g.2 Case und das iPad Sleeve) uns qualitativ überzeugt haben, haben wir uns dieses Produkt einmal genauer angesehen. Der Preis für dieses Dock liegt bei 29,95 EUR plus 2,90 EUR Versandkosten. Der eben genannte Preis bleibt laut Aussagen von Germanmade. noch bis zum 31. März. Wie viel das Dock danach kosten wird, ist nicht bekannt. (...)
 

Hit in Skandinavien: WOOFit Portable Speaker

Geschrieben von: Dominik.

In der letzten Woche konnten wir bereits ein wenig das Frühlingswetter auskosten. Die Sonne war da, doch irgendwie versteckt sie sich jetzt wieder ein wenig. Aber egal, denn der Sommer wird ja kommen. Früher oder später. Gegrillt wird da bestimmt auch das eine oder andere Mal und das vielleicht nicht immer nur in den eigenen vier Wänden: Alternative Plätze wie ein Park o.ä. sind schnell gefunden. Die Preisfrage: Was darf nicht fehlen ? Die Musik. Leider hat das iPhone oder auch andere iDevice nur begrenzt die Möglichkeit, laut Musik abzuspielen. 

In Skandinavien ist das Gerät, was wir euch heute gerne etwas näher vorstellen möchten, bereits ein Hit. Der WOOFit Portable Speaker ermöglicht es euch, euer Smartphone via Bluetooth oder AUX-Kabel anzuschließen und so die Musik zu hören. Ferner bietet es die Möglichkeit, eine FM-Antenne anzuschließen oder eine MicroSD Karte einzulegen, um über diese Wege Musik zu hören. Der Preis liegt für diesen Lautsprecher bei 58,25 EUR zzgl. 6 EUR Versand. (...)

[Beendet] Verlosung: iPhone 5 Case im Wert von 85 Euro zu gewinnen

Geschrieben von: Frank.

 

Update: Die Verlosung ist beendet. Unser Zufallszahlengenerator hat @Zenzi73 als Gewinner ermittelt. Herzlichen Glückwunsch! Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die mitgemacht haben. Bald werden wir wieder etwas verlosen.

Heute verlosen wir ein äußerst hochwertiges Case fürs iPhone 5 von Piel Frama im Wert von 85 Euro. Das Case besteht aus weißem Rindsleder und macht einen sehr edlen Eindruck. Der Clou: Die in Handarbeit gefertigte Hülle ist gleichzeitig Brieftasche und iPhone-Schutz. Sie sitzt perfekt und sieht auch noch gut aus (siehe Video). Hier geht es zur Review. Verlost wird das von uns getestete Case inklusive geöffneter Originalverpackung.

Das müsst ihr tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen:

 

  1. Folgt uns auf Twitter (@igadget_news).
  2. Twittert die folgenden Zeilen: iPhone-Case von #PielFrama zu gewinnen (85 €). RT und @igadget_news folgen zum Mitmachen http://t.co/N7wPiC2tnh

 

Die Bedingungen für das Gewinnspiel

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Eine Teilnahme pro Person
  • Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag den 19.03.2013 21 Uhr


Rechtliche Hinweise

  1. Eine Barauszahlung, Auszahlung in anderen Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar.
  2. Die Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
  3. Es werden keine Daten der Teilnehmer an Dritte weitergegeben.
  4. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeiter von iGadget-News.de und andere an der Konzeption und Umsetzung dieses Gewinnspiels beteiligte Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, die uns auf Twitter folgt und die Gewinnspielfrage korrekt beantwortet hat. Es ist pro Person nur eine Teilnahme möglich. iGadget-News.de behält sich das Recht vor Gewinnspielteilnehmer von der Verlosung auszuschließen, die gegen die hier aufgeführten Bedingungen verstoßen.
  5. Der Gewinner des Preises wird zeitnah nach der Verlosung benachrichtigt.
  6. Der Preis wird auf dem Postweg an den Gewinner zugestellt.
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  8. Sollte ein Gewinner auf seinen Preis verzichten, rückt der nächste Teilnehmer nach.
  9. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufallszahlengenerator.

 

Apple ermöglichte Passwort-Klau im App Store

Geschrieben von: Frank.

Ich bin kein Freund von öffentlichen WLAN-Netzen, denn ein Großteil des Datenverkehrs kann von Fremden, die über entsprechende Kenntnisse verfügen, sehr einfach mitgelesen werden. Dazu gehören auch Login-Daten wie Passwörter, falls diese nicht verschlüsselt übertragen werden. Jede halbwegs professionelle Website stellt daher, zumindest für den Login-Vorgang, eine gesicherte HTTPS-Verbindung zur Verfügung. Die App-Store-App ist zwar keine Website, aber die übertragenen Login-Daten sind dafür umso sensibler, denn mit den in der Apple-ID hinterlegten Zahlungsinformationen lässt sich ein großer finanzieller Schaden anrichten. Apple ist daher in der Pflicht diese Kundendaten zu schützen, kam seiner Verantwortung jedoch bis Anfang 2013 nicht nach, wie sich nun herausstellte.

Über Jahre waren Verbindungen zwischen iOS-Geräten und App Store so abhörsicher wie eine öffentliche Papst-Kundgebung. Wer wollte konnte Passwörter stehlen, einsehen welche Apps auf einem iPhone/iPad installiert sind und sogar Apps im Namen des unwissenden Nutzers kaufen und installieren. Möglich wurde dies weil die App-Store-App die Kommunikation zwischen Endgerät und App Store nicht verschlüsselte. Wenn sich Nutzer also in öffentliche WLANs einloggten, sei es in Hotels, Flughäfen oder einem Apple Store, konnten Cyber-Kriminelle zuschlagen. Letzteres scheint auch schon häufiger passiert zu sein, dafür sprechen zumindest immer wieder auftauchende Berichte von Nutzern, die über ungewollte Abbuchungen vom iTunes-Konto und über nicht selbst getätigte (In-)App-Käufe klagen. Nicht selten entsteht in solchen Fällen ein Schaden von mehreren hundert Euro. Besonders brisant: Apple gewährt normalerweise keine Rückerstattungen für App-Store-Einkäufe, lässt aber in Fällen unerklärlicher Abbuchungen Kulanz walten. Den Shock und den nachfolgenden Ärger das Geld zurück zu bekommen, hat man aber in jedem Fall.

Bereits im July 2012 wurden Apples nicht vorhandene Sicherheitsvorkehrungen von Elie Bursztein entdeckt und an Apple gemeldet. Erst ein halbes Jahr später, im Januar 2013, hat Apple endlich reagiert und verschlüsselt seitdem die Verbindungen zwischen App Store und iOS-Gerät. Apple hat es in dieser Zeit nicht einmal für nötig erachtet seine User vor der Nutzung öffentlicher Hotspots zu warnen.

Einen ganz besonderen Beigeschmack bekommt die Sache durch einen Kommentar von Apples Marketing-Chef Phil Schiller, der sich erst kürzlich via Twitter über die Malware-Situation im Android-Lager lustig machte. So lange Apple aber das Thema Sicherheit derart blauäugig behandelt, ist Häme fehlplatziert. Schillers Arroganz war wohl auch der Grund warum das ganze Security-Desaster überhaupt publik wurde, denn einen Tag nach der Äußerung des Apple-Managers veröffentlichte der Entdecker des Sicherheitslecks, Elie Bursztein, auf seinem Blog die ganze Hintergrundgeschichte inklusive Demo-Video. Bursztein arbeitet übrigens für Google, will das Leck aber in seiner Freizeit entdeckt haben. Es darf also auch Firmenpolitik hinter der Wahl des Zeitpunkts der Veröffentlichung vermutet werden.

Real Racing 3: Wie EA versucht euch um 450 Euro zu erleichtern

Geschrieben von: Frank.

Keine Frage, Real Racing 3 ist aktuell die mit Abstand beste Rennsimulation im App Store. Die Grafik ist beeindruckend, die Wagen zeigen ein realistisches Fahrverhalten und verfügen außerdem über ein ausgeklügeltes Schadensmodell. Stundenlanger Spielspaß wäre mit Real Racing 3 garantiert, würde sich das Spiel nicht über ein fragwürdiges Freemium-System finanzieren. Als Freemium-Games bezeichnet man Spiele, die zwar gratis heruntergeladen und gezockt werden können, bei denen aber reales Geld investiert werden muss um in den Genuss gewisser Vorzüge zu kommen.

Egal ob man nun ein besonders vorsichtiger Fahrer ist oder nicht, nach gut 4 Rennen wollen die Boliden gewartet werden. Öl, Fahrwerk, Reifen, Motor und Bremsen verschleißen wie bei einem echten Rennwagen, nur eben sehr viel schneller. Wird eine Wartung durchgeführt, kostet das nicht nur virtuelles Spielgeld, sondern auch ganz reale Wartezeit im Bereich von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden, je nachdem wie teuer der eigene Wagen ist. Spieltechnisch macht es keine Sinn, dass die Wartung bei einem Lamborghini um ein Vielfaches länger dauert, als bei einem Nissan. Für den Profit von EA ist der Unterschied aber gewaltig, denn das Überspringen der Wartezeit kostet Coins (Gold), die mit In-App-Käufen erworben werden wollen. Zwar gibt es beim Erreichen einer neuen Spielstufe ebenfalls Coins aufs Spielerkonto, doch deren Anzahl reicht bei weitem nicht aus um die wartungsintensiven Wagen ohne realen Zeitverlust in Schuss zu halten.

Wer natürlich schon viel Zeit in seinen Fuhrpark investiert und sich teure Sportwagen erspielt hat, wird eher bereit sein per In-App-Kauf die lästige Wartezeit zu überspringen. Hier zeigt sich auch das ganze betriebswirtschaftliche Geschick von EA, denn um als neuer Spieler nicht abgeschreckt zu werden, hat man anfangs natürlich genügend Coins zur Verfügung. Je weiter man im Spielverlauf voranschreitet, desto schwieriger wird es ohne den Einsatz von realem Geld zu spielen. Das wäre auch legitim, schließlich hat die Entwicklung von Real Racing 3 sicher eine Menge Geld gekostet, wenn denn der Spieler stets einen greifbaren Gegenwert erhalten würde, zum Beispiel einen besonderen Wagen oder ein Paket neuer Rennstrecken (wird ebenfalls angeboten). Stattdessen muss aber immer wieder Geld investiert werden um überhaupt spielen zu können, ähnlich einem Abo-Modell. Zusätzlich wird das Vorankommen im Spiel durch recht magere Preisgelder künstlich verzögert. Wer sich einen tollen Wagen leisten möchte, ohne echtes Geld zu investieren, muss zig Rennen erfolgreich bestreiten, während das Coins-Konto zusehends schrumpft. Natürlich kann man sich auch alle 46 Autos direkt per In-App-Kauf holen, doch dann werden über 24 Millionen virtuelle Dollar fällig, umgerechnet ca. 450 Euro in realer Währung. Zusätzlich heizt EA die Kauflust durch Sonderangebote an, die zeitlich begrenzt einen Preisnachlass von beispielsweise 20% gewähren. Ein so rabattierter Lamborghini Gallardo kostet aktuell 135.120 Dollar, umgerechnet 4,49 Euro in In-App-Käufen. Ob diese virtuelle Ware ihr Geld wert ist, sei mal dahin gestellt. Doch was nützen die schönsten Traumautos, wenn man immer wieder Geld nachschießen muss um sie überhaupt fahren zu können? Hier wird EAs Fianzierungsmodell dem Spieler gegenüber unfair.

Wer Real Racing 3 häufiger spielen möchte hat also keine Wahl. Entweder er investiert regelmäßig Geld, oder er muss warten und spielt somit nicht. Egal wie man sich entscheiden mag, der Spielspaß bleibt in beiden Fällen auf der (Renn)strecke.