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Kaufberatung: Warum ihr die Apple Watch nicht kaufen solltet

Geschrieben von: Frank.

Apple Watch: Zur Anprobe müst ihr euch an einen Apple-Mitarbeiter wenden

Obwohl ich ein technikbegeisterter Blogger bin, hat mich die Apple Watch bis zum Marktstart kaum beeindrucken können. Die grundlegende Fragestellung, warum man sich kastrierte digitale Inhalte auf einem winzigen 1,34"-Display ansehen sollte, obwohl nur einen Handgriff entfernt ein stattlicher 5,5"-Smartphone-Bildschirm wartet, kann Apple mit seinen bunten und emotionsbetonten Werbespots nicht beantworten. Ein paar Tage nachdem die schlaue Uhr schließlich erhältlich war, meldeten sich dann doch noch die Early-Adopter-Gene bei mir. Die Begeisterung in der Apple-Szene wirkte ansteckend und so hatte ich mir trotz der utopischen Lieferzeit von 1-2 Monaten eine Apple Watch bestellt. Doch die endgültige Entscheidung war noch nicht gefallen und so verschlang ich jeden Erfahrungsbericht von Erstbestellern. Die anfängliche Begeisterung der Blogger und Vlogger verflog schnell und schon nach einer Woche stellten die meisten ernüchtert fest, dass sie die Apple Watch im Grunde gar nicht benötigen. Da endlich eine Entscheidung für oder gegen das neue Apple-Gadget her musste, habe ich die typischen Einsatzbereiche der Apple Watch genauer analysiert und meine Order schließlich storniert.

Die Apple Watch als unauffällige Smartphone-Fernbedienung

Heutzutage gilt es als unhöflich aufs Smartphone zu starren und seinen Mitmenschen nicht die ihnen zustehende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Apple Watch könnte das Problem entschärfen, denn mit ihr kann man auf unauffällige Weise prüfen ob eingegangene Nachrichten wichtig sind oder nicht. Für echte Interaktionen muss das iPhone schließlich doch aus der Tasche geholt werden. Dies liegt vor allem an der fehlenden virtuellen Tastatur und dem geringen Bildschirmplatz den Apples Smartwatch bietet. Zwar kennt die Watch Siri als akustische Eingabemethode, doch wer will schon in Meetings, öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Restaurant den "Knight Rider" geben? Somit fällt die Apple Watch als unauffällige Eingabemethode fürs iPhone flach. Auch ohne Spracheingabe kann längeres Drehen und Drücken der digitalen Krone, kombiniert mit Wischgesten und Force Touch den gleichen negativen Eindruck bei eurem Gegenüber verursachen, wie das Bedienen eures Smartphones.

Immerhin klappt das schnelle Beantworten von Nachrichten mit der Watch wohl recht gut. Doch auch hier gibt es wieder einen Haken. Animierte Smileys, handgemalte Mini-Zeichnungen (Scribbles), Taps und der eigenen Herzschlag landen nur bei anderen Apple Watch-Besitzern. Wer "lediglich" einen Mac, ein iPad oder ein iPhone besitzt, bleibt außen vor. Damit schafft Apple eine weitere Insellösung innerhalb der hauseigenen Produktpalette, die zu völlig absurden Situationen führt. Um die soeben genannten Funktionen zu testen verabreden sich Apple Watch-Besitzer inzwischen sogar mit wildfremden Leuten via Reddit, oder fügen ihre eigenen Kontaktdaten zur Freundeliste hinzu.

Die Apple Watch als Statussymbol

Teure Uhren werden gern als Statussymbol getragen. Dies trifft vor allem bei Männern zu, da sie ansonsten keinen Schmuck wie Ohrringe, Ketten und Armbänder tragen können, ohne exzentrisch zu wirken. Taugt die Apple Watch also als Luxusuhr? Zumindest preislich kann die Frage mit "ja" beantwortet werden. Der Versuch mit einem digitalen Spielzeug (Stichwort Plastikarmband) die zeitlose Klasse einer Armbanduhr mit mechanischem Uhrwerk erreichen zu wollen, muss aber scheitern. Dies trifft sowohl für Apple als Hersteller der neuen Smartwatch zu, als auch für deren Träger. Spätestens in ein paar Wochen, wenn der Hype um Apples Uhr vorbei ist, verfliegt der einstige Glanz. Eine Apple Watch hat zudem nur eine geringe Lebensdauer von 2-3 Jahren, denn Hardware, Software und Akku veralten mit jedem Tag der vergeht. Das Gadget ist also weder ein Erbstück, noch eine Wertanlage. Des Weiteren sieht die Smartwatch im Vergleich zu anderen Luxusuhren nicht besonders ansprechend aus. Schließlich trägt man die meiste Zeit einen ausgeschalteten Bildschirm am Arm. Bei Tageslicht ist dieser Bildschirm zudem viel zu dunkel um die feinen Farben und Details der zugegebenermaßen recht liebevoll gestalteten Ziffernblätter erkennen zu lassen. Apropos Ziffernblätter: Nur Apple darf derzeit neue Watch Faces entwerfen und veröffentlichen. Das angeblich bis dato persönlichste Stück Hardware aus Cupertino lässt sich daher nur in engen Grenzen personalisieren. Bilder von den Liebsten als Hintergrund? Fehlanzeige.

Inzwischen tauchen auch die ersten Negativberichte bezüglich der Qualität der Apple Watch auf. Kratzanfällige Gehäuse, defekte Schließmechanismen und sich lösende Display-Gehäuse-Verbindungen wollen so gar nicht zum Image einer Luxusuhr passen, sondern sind normalerweise eher typisch für Massenware. Und in der Tat, die Apple Watch ist ein millionenfaches Massenprodukt, welches bereits von vielen Menschen rund um den Globus getragen wird. Wer sich also von der Masse abheben will, sollte den Kauf einer solchen Uhr besser vermeiden. Ein Statussymbol bleibt sie bestenfalls so lange, bis Apples Lieferschwierigkeiten passé sind. Von einer Luxusuhr erwartet man auch dass sie tadellos funktioniert. Die Miniruckler und Denkpausen, welche sich Apples jüngstes Produkt genehmigt, passen da nicht ins Bild.

Die Apple Watch als Sportuhr

Schwimmen gehen könnt ihr mit der Apple Watch nicht. Sie ist zwar gegen zeitweiliges Untertauchen geeignet, da sie den sogenannten IPX7-Standard erfüllt, doch Apple gibt nicht an, wie lange die Uhr im Wasser verbleiben darf. Da Apples Smartwatch über keinen eigenen GPS-Empfänger verfügt, bewegen sich die Sport-Funktionen auf dem Niveau eines besseren Fitness-Trackers, allerdings zu einem Vielfachen des Preises. Da die Apple Watch preislich hoch angesetzt ist, hätte ich persönlich Sorgen, dass sie beim Workout Schaden nimmt. Seien es unliebsame Schrammen auf dem empfindlichen Gehäuse, oder ein gesprungenes Display-Glas. Selbst Saphirglas ist nämlich keinesfalls schlagfest (Youtube-Link), sondern verhindert lediglich Kratzer.

Fazit

Auch wenn Apples erste Smartwatch sicherlich besser umgesetzt ist als die Geräte der Konkurrenz, krankt sie doch an ähnlichen plattformbedingten Einschränkungen. Warum sollte man für derart viele Kompromisse mindestens 400 Euro in die Hand nehmen? Falls ihr immer noch mit euch ringen solltet, ob ihr die Apple Watch anschafft oder nicht, stellt euch einfach die folgende Frage: Über was würdet ihr euch mehr freuen? Die Apple Watch eurer Wahl, oder deren Kaufpreis in Bar?

Im Test: Mophie Juice Pack Air fürs iPhone 6

Geschrieben von: Frank.

Das neue Juice Pack Air fürs iPhone 6 passt farblich und mechanisch perfekt.

Das iPhone ist als Alltagsbegleiter kaum wegzudenken. Stündlich trudeln neue Apps in Apples Software-Kaufhaus ein, die uns das Leben ein wenig leichter machen, oder für gute Unterhaltung sorgen. Entsprechend intensiv werden die Smartphones mit dem Apfel-Logo genutzt, was unweigerlich zu einer kurzen Akkulaufzeit führt. Vor allem auf Reisen habe ich gern einen Zusatzakku wie das Mophie Juice Pack dabei, denn auf Navigation und uneingeschränktes Fotografieren will ich nicht verzichten. Als ich kürzlich für zwei Wochen in Marokko war, hatte ich ein Juice Pack Air im Dauereinsatz. Zwar wird das iPhone etwas schwerer und dicker, doch ohne Offline-Karten und App-Reiseführer ist man in einem fremden Land aufgeschmissen.

Das Schöne an den Juice Packs ist, dass man das iPhone wie gewohnt benutzen kann, ohne dass ein störendes Ladekabel oder sonstige Anhängsel im Weg sind. Die Akku-Cases sitzen 100% passgenau und verschmelzen nahezu mit dem Apple-Smartphone. Lediglich beim Musikhören muss man einen kleinen Kompromiss eingehen, denn gewinkelte Klinkenstecker passen nicht in die durch das Akku-Case verlängerte Kopfhörerbuchse. Als Lösung liefert Mophie ein kompaktes Adapterkabel mit, welches man aber weder vergessen, noch verlieren sollte. Apples EarPods passen (gerade so) auch ohne Adapter.

Das Juice Pack könnt ihr mit eurem iPhone- oder iPad-Netzteil aufladen. Allerdings setzt Mophie seit jeher auf Micro-USB als Lade- und Datenanschluss. Das Lightning-Kabel könnt ihr trotzdem zu Hause lassen, denn sobald das Juice Pack ans iPhone angeschlossen ist, lädt es stets zuerst das Apple-Gerät auf und anschließend sich selbst. Apropos Aufladen: Gerade in Ländern in denen das Stromnetz nicht so stabil ist wie in Europa macht es Sinn ein Akkupack mitzunehmen. Spannungsspitzen im Verteilernetz können nämlich die empfindlichen Elektrobauteile in eurem iPhone zerstören. Um das Risiko zu minimieren habe ich das iPhone daher in Marokko nie direkt ans Netzteil gehängt, sondern ausschließlich über das Juice Pack Air aufgeladen. Beide Geräte sind erfreulicherweise wieder heil in Deutschland angekommen und trotz intensiver Nutzung sieht das Akkupack noch aus wie neu.

Auch nach zwei Wochen intensiver Nutzung sah das Akku-Case immer noch aus wie neu.

Im Juice Pack Air fürs iPhone 6 steckt ein Akku mit einer Kapazität von 2750 mAh. Damit könnt ihr die Batterielaufzeit vom 6er mehr als verdoppeln. Das Juice Pack fürs iPhone 6 Plus kommt überraschenderweise mit 150 mAh weniger daher. In beiden Fällen reicht die gespeicherte Energie aber für Power-User aus. Selbst wenn das Akkupack seinen Dienst bereits erfüllt hatte, habe ich es nicht vom iPhone abgenommen, da ich auf den zusätzlichen Schutz durch das solide Case nicht verzichten wollte. Außerdem ließ sich das Apple-Gadget beim Fotografieren deutlich besser festhalten und der Finger landete nicht mehr versehentlich vor der Linse.

Eine meiner Befürchtungen war, dass das iPhone im nordafrikanischen Klima überhitzen könnte, schließlich verbessert ein Case nicht gerade die Wärmeabfuhr. Doch selbst Temperaturen von 30 °C im Schatten und die äußerst kräftige marokkanische Sonne stellten kein Problem dar.

Fazit

Beim Thema Preis sind die Akku-Schutzhüllen von Mophie meist etwas teurer als die Konkurrenz. Im Gegenzug erhält man allerdings ein hervorragend verarbeitetes Case, welches nicht nur mechanisch, sondern auch farblich (schwarz, weiß, gold) ans iPhone angepasst ist. Für die Qualität der inneren Bauteile spricht die Tatsache, dass mich in den vielen Jahren der Nutzung noch nie ein Juice Pack im Stich gelassen hat. Da Apple seinem iPhone-Zyklus vermutlich treu bleiben dürfte, sollte das Akkupack auch noch mit dem iPhone 6s kompatibel sein.

Da die neuen Juice Packs erst langsam in Europa eintrudeln, empfiehlt sich für alle die es eilig haben die Direktbestellung bei Mophie.

Apple Watch: Anprobiert und getestet

Geschrieben von: Frank.

Zur Anprobe müst ihr euch an einen Apple-Mitarbeiter wenden

Heute ist der 24. April und damit der offizielle Marktstart der Apple Watch. Anlässlich dieses Ereignisses habe auch ich mich in einen Apple Store begeben um die Smartwatch mal anzulegen. Großen Andrang gab es an den Probiertischen nicht, was schlicht daran liegen dürfte, dass die schlaue Uhr bereits seit zwei Wochen in Apples Ladengeschäften getestet werden kann. Wer aber einen der smarten Chronografen kaufen möchte, schaut in die Röhre. Apples Mitarbeiter bieten lediglich an bei der Online-Bestellung zu helfen. Mir wurde eine Lieferzeit von vier Wochen genannt, was angesichts der Verfügbarkeitsangaben im Online Store sehr optimistisch wirkt.

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten die Smartwatch näher kennenzulernen. An einem langen Tisch können alle Kombinationen von Watches und Armbändern unter Glas bestaunt werden, die Apple Watch Edition aus Gold eingeschlossen. Für mehr als einen ersten Design-Eindruck taugt der Schaukasten allerdings nicht.

Mehr Spaß machen die an den Seitenwänden des Apple Stores aufgebauten Docking Stations, welche dazu dienen die Funktionen des digitalen Schmuckstücks auszuprobieren. Hierbei fällt auf, wie dicht man sich zur Uhr herunterbeugen muss, um alles gut erkennen zu können. Außerdem kennt Apples Smartwatch nur drei Bildschirm-Helligkeitsstufen, von denen die hellste gerade mal ca. 60% der Helligkeit eines voll aufgedrehten iPhone-Displays entspricht. Auf halber Armlänge und bei Sonnenschein, dürfte es daher schwierig werden die Apple Watch abzulesen. Alle Probier-Watches waren 42 mm hoch, wohl aus gutem Grund. Das Starten mancher Apps dauerte einige Sekunden. Derartige Verzögerungen ist man von aktuellen iPhone-Modelle nicht gewohnt. Immer wieder fielen auch Mini-Ruckler während der Bedienung auf. Verwirrend fand ich die zahlreichen Eingabemöglichkeiten (Touch, Force-Touch, Krone drehen, Krone drücken und Knopf), zumal jede App anders bedient werden wollte. Mal konnte man nach links und rechts wischen, mal nur vertikal scrollen und mal mit Force-Touch spezielle Funktionen aufrufen. Ich ertappte mich häufig dabei per Pinch & Zoom-Geste Bildbereiche vergrößern zu wollen. Das klappt bei der Apple Watch aber nicht. Stattdessen zoomt man über die Krone. Eine gewisse Eingewöhnungsphase muss man also einkalkulieren.

Die dritte Möglichkeit die Apple Watch näher kennenzulernen, ist die Anprobe in Beisein eines Apple-Mitarbeiters. Nach kurzer Wartezeit wird man an einen Tisch mit versteckter Schublade gebeten. Hierin befinden sich verschiedene Apple Watch-Modelle mit einigen Armband-Variationen. Man darf mehrere davon ums Handgelenk wickeln. Von der Optik her beeindruckt die polierte Edelstahl-Version mehr als die matte Sport-Ausführung. Letztere sieht in silber und mit Plastik-Armband wie Spielzeug aus. In spacegrau hat sie mir besser gefallen. Allerdings ist das Spacegrau der Apple Watch Sport deutlich dunkler als das Spacegrau des iPhone 6 bzw. 6 Plus. Weshalb Apple die Farbgebung nicht mit der restlichen Produktpalette abgestimmt hat, bleibt ein Rätsel. Ausprobieren kann man die Funktionen der Smartwatch am Anprobiertisch leider nicht. Auf der funktionslosen Uhr läuft eine langweilige Demo, vermutlich damit man die Anprobemuster nicht zu lange blockiert und auch andere Interessenten an die Reihe kommen.

Fazit

Insgesamt wirkt Apples Luxus-Gadget noch nicht ganz ausgegoren. Hardware (Display, Leistung) und Software (Bedienkonzept) fehlt der letzte Feinschliff um Preise zwischen 399 und 18.000 Euro verlangen zu können. Die Materialien allein rechtfertigen das Preisschild jedenfalls nicht. Unser Tipp: Wartet mit der Anschaffung bis zur 2. Generation.

Olloclip fürs iPhone 6 und 6 Plus: Der neue Telephoto + CPL

Geschrieben von: Frank.

Der neue Olloclip Telephoto + CPL in Aktion

Die Aufstecklinsen von Olloclip haben mir bisher stets gute Dienste geleistet. Seit vier iPhone-Generationen setze ich sie in unregelmäßigen Abständen ein. Beim Spaziergang durch die Natur machen vor allem die Makro-Linsen Spaß, die es inzwischen in fünf unterschiedlichen Vergrößerungsstufen gibt (7x, 10x, 14x, 15x, 21x). Im Urlaub wollte ich dagegen den brandneuen Olloclip Telephoto + CPL (Circular Polarizing Lens) einsetzen, welcher auf der einen Seite ein Teleobjektiv mit zweifacher Vergrößerung mitbringt (ideal um Sehenswürdigkeiten in Szene zu setzen) und auf der Gegenseite einen Polarisationsfilter bereitstellt. Polfilter lassen nur das Licht einer bestimmten Schwingungsebene passieren, wodurch Reflexionen erheblich vermindert werden. So stellen zum Beispiel spiegelnde Glasscheiben kein Problem mehr dar. Doch Polfilter können noch viel mehr. Mit ihnen kann man durch Wasseroberflächen "schauen", das Grün von Pflanzen in kräftigerer Intensität einfangen, sowie Wolkenformationen detailreicher ablichten. Die folgenden Vergleichsfotos dienen zur Veranschaulichung der Unterschiede zwischen CPL-Linse (linkes Bild) und originaler iPhone-6-Plus-Kamera (rechtes Bild)...

iOS 8.3 kämpft immer noch mit der Bildschirmausrichtung

Geschrieben von: Frank.

Laut Apples Changelog hätte iOS 8.3 die vor allem beim iPhone 6 Plus auftretenden Probleme mit der Bildschirmorientierung beheben sollen. Dem ist leider nicht so. Derzeit nervt uns ein brandneuer Bug der schon wieder die Display-Rotation betrifft. Dass Apples iPhone-Betriebssystem auch nach einem halben Jahr nach Veröffentlichung noch nicht rund läuft, ist für uns neu. Der Zustand von iOS 8 belegt, dass Apple dringend bei der Fehlersuche und -behebung nachbessern muss anstatt ständig neue Features in die Software zu integrieren. Den Bug haben wir im unten eingebetteten Video festgehalten.

 

Test: aa und Bouncing Ball

Geschrieben von: Dominik.

 

Ich bin immer auf der Suche nach (am besten kostenlosen) Spielen, die mir helfen, ein paar Minuten Langeweile zu überbrücken. Vor geraumer Zeit haben wir Euch dafür mal 2048 vorgestellt. Ein paar Wochen ist es her, da haben wir Euch das Tetris ähnliche Spiele 1010! vorgestellt. Heute habe ich mir wieder zwei kostenlose mit Werbung versehende Spiele herausgesucht, die Eure Zeit ein wenig füllen sollten. 

 
Gleich zu Beginn haben wir schon einen Tipp für Euch: Da es sich hier um kostenlose Spiele handelt, wird Euch Werbung angezeigt. Entfernen könnt ihr selbige durch Zahlen von 99 Cent (Bouncing Ball) bzw. 1,99 EUR (aa). Alternativ könnt ihr in den Einstellungen die mobilen Daten für die Apps deaktivieren. So umgeht ihr, dass Euch, wenn Ihr unterwegs seid, Werbung angezeigt wird. Im heimischen WLAN – Netz erscheint die Werbung trotzdem weiterhin und kann lediglich durch den In-App-Kauf ausgeblendet werden.
 

iOS 8.3 ist da und behebt zahlreiche Fehler

Geschrieben von: Frank.

 iOS 8.3 verdient den großen inkludierten Versionsnummernsprung eigentlich nicht, denn das Update kümmert sich vor allem um die Behebung von Fehler. Wir hoffen dass Apple endlich seine Hausaufgaben gemacht hat. Der Changelog lässt hoffen: 

 

Verbesserte Leistung für:

  • App-Start
  • App-Reaktionsgeschwindigkeit
  • Nachrichten
  • WLAN
  • Kontrollzentrum
  • Safari-Tabs
  • Tastaturen von Drittanbietern
  • Tastaturkurzbefehle
  • Tastatur für vereinfachtes Chinesisch

 

Korrekturen bei WLAN- und Bluetooth

  • Korrigiert ein Problem, wodurch die Anmeldedaten wiederholt angefordert wurden
  • Behandelt ein Problem, durch das bei einigen Geräten gelegentlich die WLAN-Verbindungen getrennt wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das Freisprechanrufe getrennt werden konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Audiowiedergabe bei einigen Bluetooth-Lautsprechern gestoppt wurde

 

Korrekturen bei Ausrichtung und Rotation

  • Behandelt ein Problem, das gelegentlich das Wechseln vom Quer- zum Hochformat nach Drehen des Geräts verhindert hat
  • Behebt Probleme mit Leistung und Stabilität, die beim Drehen des Geräts zwischen Hoch- und Querformat entstehen konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Geräteausrichtung nach dem Herausnehmen des iPhone 6 Plus aus der Tasche vertauscht wurde
  • Behebt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass Apps nach dem Umschalten in den Multitasking-Betrieb in die gewünschte Richtung gedreht wurden
 

Korrekturen bei Nachrichten

  • Behandelt Probleme, durch die Gruppennachrichten manchmal geteilt wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass einzelne Nachrichten weitergeleitet oder gelöscht werden konnten
  • Behebt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass beim Fotografieren eine Vorschau in der App „Nachrichten“ angezeigt wurde
  • Fügt die Funktion hinzu, unerwünschte Werbung direkt aus der App „Nachrichten“ heraus zu melden
  • Fügt die Funktion hinzu, iMessage-Nachrichten herauszufiltern, die nicht von Ihren Kontakten gesendet wurden

 

Korrekturen bei der Familienfreigabe

  • Korrigiert einen Fehler, durch den bestimmte Apps auf Geräten von Familienmitgliedern nicht gestartet oder aktualisiert wurden
  • Korrigiert ein Problem, das verhindert hat, dass Familienmitglieder bestimmte kostenlose Apps laden konnten
  • Verbesserte Zuverlässigkeit bei Benachrichtigungen „Vor dem Kaufen fragen“

 

Korrekturen bei CarPlay

  • Behebt ein Problem, durch das die App „Karten“ mit einem leeren Bildschirm gestartet wurde
  • Behebt ein Problem, durch das die Benutzeroberfläche nicht richtig gedreht wurde
  • Behebt ein Problem, durch das die Tastatur unerwartet auf dem CarPlay-Bildschirm angezeigt wurde

 

Korrekturen bei Unternehmensfunktionen

  • Verbessert die Zuverlässigkeit beim Installieren und Aktualisieren von Unternehmens-Apps
  • Korrigiert die Zeitzone von Kalenderereignissen, die in der App „IBM Notes“ erstellt wurden
  • Behebt ein Problem, durch das Webclipsymbole nach dem Neustart als Standardsymbole angezeigt wurden
  • Verbessert die Zuverlässigkeit beim Sichern des Passworts für einen Webproxy
  • Exchange-Abwesenheitsbenachrichtigungen können jetzt separat für externe Antworten bearbeitet werden
  • Optimiert die Wiederherstellung von Exchange-Accounts bei temporären Verbindungsproblemen
  • Verbessert die Kompatibilität von VPN- und Webproxy-Lösungen
  • Erlaubt die Verwendung von Hardware-Tastaturen für die Anmeldung bei Safari-Web-Sheets, etwa zum Anmelden bei einem öffentlichen WLAN
  • Korrigiert ein Problem, durch das Exchange-Termine mit langen Notizen abgeschnitten wurden

 

Korrekturen bei den Bedienungshilfen

  • Korrigiert ein Problem, durch das VoiceOver-Gesten bei Verwendung der Taste „Zurück“ in Safari nicht mehr funktionierten
  • Korrigiert ein Problem, durch das der VoiceOver-Fokus in Mail-Entwürfen nicht mehr zuverlässig arbeitete
  • Korrigiert ein Problem, das verhinderte, dass Braille-Eingabedisplays zum Eingeben von Text in Formularen auf Webseiten verwendet werden konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Funktion für die schnelle Navigation auf einem Brailledisplay nach dem Einschalten meldete, dass die schnelle Navigation deaktiviert sei
  • Korrigiert ein Problem, das verhindert hat, dass App-Symbole bei aktiviertem VoiceOver auf dem Home-Bildschirm bewegt werden konnten
  • Korrigiert ein Problem bei der Funktion „Bildschirminhalt sprechen“, wodurch die Sprachausgabe nach einer Pause nicht mehr gestartet wurde

 

Weitere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen

  • Führt eine neu gestaltete Emoji-Tastatur mit über 300 neuen Symbolen ein
  • Die iCloud-Fotomediathek wurde optimiert, um mit der neuen App „Fotos“ unter OS X 10.10.3 zu arbeiten. Die Software ist jetzt nicht mehr im Beta-Stadium.
  • Verbessert die Aussprache von Straßennamen während der Echtzeitnavigation in der App „Karten“
  • Unterstützt jetzt die Brailledisplays „Baum VarioUltra 20“ und „VarioUltra 40“
  • Verbessert die Anzeige von Spotlight-Ergebnissen, wenn die Option „Transparenz reduzieren“ aktiviert ist
  • Bietet jetzt die Formatoptionen „Kursiv“ und „Unterstreichen“ für iPhone 6 Plus-Tastaturen im Querformat
  • Bietet jetzt die Option, mit Apple Pay verwendete Versand- und Rechnungsadressen zu entfernen
  • Zusätzliche Sprach- und Länderunterstützung für Siri: Englisch (Indien, Neuseeland), Dänisch (Dänemark), Niederländisch (Niederlande), Portugiesisch (Brasilien), Russisch (Russland), Schwedisch (Schweden), Thai (Thailand), Türkisch (Türkei)
  • Weitere Sprachen für die Diktierfunktion: Arabisch (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate) und Hebräisch (Israel)
  • Verbesserte Stabilität für Telefon, Mail, Bluetooth-Konnektivität, Fotos, Safari-Tabs, Einstellungen, Wetter sowie Genius-Wiedergabelisten in Musik
  • Behebt ein Problem, durch das der Schieberegler „Entsperren“ auf bestimmten Geräten nicht funktionierte
  • Behandelt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass ein Anruf durch Streichen auf dem Sperrbildschirm beantwortet werden konnte
  • Behandelt ein Problem, das verhindert hat, dass Links in Safari-PDFs geöffnet wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das bei Auswahl von „Verlauf und Websitedaten löschen“ in den Safari-Einstellungen nicht alle Daten gelöscht wurden
  • Korrigiert ein Problem, das die automatische Korrektur von „FYI“ (in Englisch) verhindert hat
  • Behandelt ein Problem, durch das kontextabhängige Vorhersagen bei Schnellantworten nicht angezeigt wurden
  • Korrigiert ein Problem, bei dem die App „Karten“ vom Hybrid-Modus nicht in den Nachtmodus umschaltete
  • Behebt ein Problem, das verhindert hat, dass FaceTime-Anrufe von einem Browser oder einer Drittanbieter-App mithilfe von FaceTime-URLs gestartet wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass Fotos im Ordner für Bilder von Digitalkameras unter Windows korrekt exportiert wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass ein iPad-Backup mit iTunes beendet werden konnte
  • Korrigiert ein Problem, das dazu führen konnte, dass Podcast-Downloads beim Wechseln von WLANs zu Funknetzen gestoppt wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das die verbleibende Zeit auf einem Timer manchmal im Sperrbildschirm fälschlicherweise als 00:00 angezeigt wurde
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass die Anruflautstärke angepasst wurde
  • Korrigiert ein Problem, das dazu führte, dass die Statusleiste gelegentlich unbeabsichtigt angezeigt wurde

Daten sparen auf dem iPhone und iPad: So schont ihr euer Datenvolumen und euren Geldbeutel

Geschrieben von: Frank.

Vor allem bei günstigen Mobilfunktarifen geizen die Provider mit dem inkludierten Datenvolumen. 200 MB und weniger sind auch heutzutage leider noch Standard. Danach setzt die Drosselung ein und die Datenpakete plätschern nur noch kleckerweise aufs iPhone. Die Situation lässt sich auch 1:1 auf den Urlaub im Nicht-EU-Ausland übertragen. Wenn überhaupt, dann bieten die Provider nur winzige Datenvolumina an, zu Preisen um 1 Euro pro Megabyte. Wer Mobilfunkdaten und damit bares Geld sparen will, kann sich allerdings einiger Tricks bedienen um seinen Verbrauch zu reduzieren.

 

Opera Coast komprimiert Websites und Videos

Alternative Browser

Es gibt Browser-Apps, welche erhebliche Datenmengen einsparen können. Die wohl bekanntesten sind Opera Mini und Opera Coast. Beide Alternativbrowser arbeiten nach dem selben Prinzip. Bevor eine Website auf dem iPhone landet, wird sie auf einen speziellen Server umgeleitet, der Texte, Bilder und Videos komprimiert. Anschließend wird eine abgespeckte Version der Internetseite aufs Apple-Smartphone geschickt. Die Kompression ist bei Bilden und Videos in Form von Qualitätsverlust sichtbar, jedoch in der Regel nicht störend. Unsere eigene Website wurde in einem Test von 934 kB (Safari) auf 33 kB (Opera Mini) geschrumpft. Dies entspricht einer Kompressionsrate von 96%!

Bereits komprimierte Videos der mobilen Website von Tagesschau.de schrumpfte Opera Mini in unserem Test um weitere 19%, Opera Coast sogar um 59%. Beide Apps sind universal und somit auch fürs iPad verfügbar. Für welchen der beiden Browser ihr euch entscheidet ist letztlich Geschmacksache. Beide sind gratis. Vergesst aber nicht, dass alle Daten über einen fremden Server laufen. Ein gewisses Grundvertrauen gegenüber der norwegischen Firma Opera müsst ihr also mitbringen, oder aber sensible Infos weiterhin in Safari eingeben.

Hinweis: In Opera Coast muss das Kompressionsverhalten in den Einstellungen manuell aktiviert werden. Der sogenannte "Turbomodus" spart aber nicht nur Daten, sondern lädt Websites auch deutlich schneller, vor allem wenn nur eine langsame EDGE-Verbindung zur Verfügung steht, oder die Datendrosselung eures Providers bereits aktiv ist.

 

Safari-Einstellungen

Wer Safari nicht missen möchte, kann zumindest in einem eingeschränkten Rahmen Daten einsparen, indem er die Funktionen "Suchmaschinenvorschläge", "Spotlight-Vorschläge" und "Toptreffer vorab laden" deaktiviert. Die entsprechenden Schalter befinden sich unter Einstellungen / Safari.

 

Streaming-Dienste

Viel effektiver als die Safari-Optimierung ist das Meiden sämtlicher Audio- und Video-Streams. Vor allem Youtube und Co. können innerhalb weniger Minuten euer gesamtes monatliches Datenvolumen aufbrauchen. Dies ist zwar ärgerlich, verursacht aber nicht unmittelbar Mehrkosten. Gefährlich wird es erst, wenn ihr einen Tarif mit Datenautomatik nutzt. Ist dies der Fall, wird bei eurem Mobilfunkanbieter automatisch ein neues Datenpaket gebucht, sobald das vorherige aufgebraucht ist. Das kann teuer werden!

Tipp 1: Die offizielle Youtube-App lädt Videos standardmäßig in HD-Qualität, selbst dann wenn dem Endgerät nur eine mobile Datenverbindung zur Verfügung steht. Um diese maßlose Verschwendung zu beenden, öffnet ihr die Youtube-App, klickt links oben auf die drei parallelen Balken und anschließend auf das Zahnrad-Symbol. Im sich nun öffnenden Einstellungen-Menü aktiviert ihr den Schalter "HD-Stream nur im WLAN". Die mobile Website von Youtube reduziert dagegen von selbst die Datenrate, wenn eine 3G- oder LTE-Verbindung erkannt wird.

Tipp 2: Wer einen Mobilfunktarif der Telekom nutzt und viel Musik streamt, sollte sich die Spotify-Option einmal ansehen. Die beliebte Musik-Flat ist zwar mit einem Preis von 9,95 Euro nicht günstiger als bei Spotify selbst, doch dafür wird das via Audiostream verbrauchte Datenvolumen nicht auf euren Mobilfunktarif angerechnet. Hier kann man also selbst den qualitativ hochwertigen 320-kbit/s-Audiostream anhören (verbraucht normalerweise stolze 2,3 MB/Minute), ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Vodafone und O2 kooperieren zwar ebenfalls mit Musik-Flat-Anbietern, jedoch schlägt sich dort der Vorteil allein in einem günstigeren Abo-Preis nieder. Das Datenvolumen wird leider voll angerechnet.

 

Offline-Modus

Manche Mediatheken (z. B. Watchever) und fast alle Musik-Flatrate-Dienste bieten inzwischen einen sogenannten Offline-Modus an. Damit die speicherhungrigen Multimedia-Daten auch ohne Internetverbindung genutzt werden können, und so euer Datenvolumen nicht belasten, müssen sie im Vorfeld via WLAN auf euer iPhone bzw. iPad herunter geladen werden. Wer ein Endgerät mit 16 GB oder weniger besitzt, stößt hier aber schnell an seine Grenzen.

Da man im App Store derzeit keine Downloader-Apps mehr findet, welche Youtube-Videos herunterladen, schauen Fans des Videoportals leider in die Röhre. Apple scheint in letzter Zeit massiv gegen derartige Anwendungen vorgegangen zu sein, denn alle uns bekannten Tools spucken eine Fehlermeldung aus, sobald man versucht ein Youtube-Filmchen offline zu speichern. Ursächlich kann eigentlich nur eine Beschwerde von Google sein, denn dem Internetkonzern gehen durch Downloader-Apps Werbeeinnahmen flöten.

 

Was ist mit Siri?

Obwohl Siri eure Spracheingaben zunächst als Audio-Daten zu Apple schicken muss, bevor ihr eine Rückinfo erhaltet, ist die smarte Assistentin in Sachen Datenverbrauch erstaunlich genügsam. Eine Wetterabfrage schlägt gerade mal mit rund 10 Kilobyte zu Buche. Wer Siri also in einem normalen Rahmen nutzt, muss sich keine Gedanken machen.

 

Facebooks Smart Autoplay ist nicht nur nervig, sondern frißt auch unnötig Daten

Facebook

Wer die offizielle Facebook-App nutzt, wird vermutlich bereits auf die Autoplay-Funktion für Videos gestolpert sein. Besonders perfide daran ist, dass sie standardmäßig auch dann aktiviert ist, wenn dem iOS-Gerät kein WLAN zur Verfügung steht. Da Videos besonders datenhungrig sind, empfehlen wir die Deaktivierung dieser Funktion.
Den entsprechenden Schalter hat das Zuckerberg-Imperium (mal wieder) gut versteckt. Öffnet die Facebook-App und klickt auf die drei waagerechten Balken im unteren rechten Displaybereich. Scrollt nun nach unten und klickt auf "Einstellungen". Klickt im nächsten Menü auf "Videos und Fotos". Im nachfolgenden Untermenü klickt ihr auf "Autoplay". Im Autoplay-Menü findet ihr schließlich die Funktion "Smart Autoplay". Hier könnt ihr die Funktion entweder ganz deaktivieren, oder die Autoplay-Funktion auf WLAN-Netze beschränken.

 

Automatische iTunes-Downloads und App-Updates

Automatische App-Updates und iTunes-Downloads sind bequem und daher bei vielen Nutzern beliebt. Sie können jedoch im Nu das monatliche Datenkontingent auffressen, wenn ein einziger Schalter falsch gesetzt wurde. Öffnet in iOS die "Einstellungen" und klickt anschließend auf "iTunes & App Store". Scrollt nach unten zu den "Automatischen Downloads". Hier könnt ihr festlegen welche Datenarten (Musik, Apps, Bücher, App-Updates) euer iOS-Gerät ohne euer Eingreifen herunterladen darf. Hier könnt ihr bedenkenlos alle Schalter aktivieren. Vergesst aber auf keinen Fall den zwei Zeilen tiefer liegenden Schalter "Mobile Daten verwenden" zu deaktivieren.

 

Podcasts

Vor allem Video-Podcasts erreichen nicht selten eine Größe, welche das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen übersteigt. Wenn ihr Podcasts abonniert habt, solltet ihr daher unbedingt die Einstellungen eurer Podcast-App überprüfen.
Wer Apples hauseigenes Podcasts nutzt, muss besonders aufpassen, denn hier besteht die Möglichkeit dass die beliebten Audio- und Video-Produktionen auch via 3G oder LTE heruntergeladen werden, selbst wenn die App geschlossen ist. Kontrolliert daher unter Einstellungen / Podcasts ob der Schalter "Nur über WLAN laden" aktiviert ist. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, deaktiviert zusätzlich den Schalter "Mobile Daten verwenden", denn ein versehentlicher Klick auf einen noch nicht herunter geladenen Podcast startet sofort den Audio- bzw. Video-Stream.

 

Messenger-Dienste

Instant Messenger knabbern kaum an eurem Datenvolumen, so lange sich eure Aktivitäten auf reinen Text beschränkt. Kommen aber Bilder oder gar Videos hinzu, schnellt der Verbrauch in die Höhe. Auf Multimediadaten muss man nicht gänzlich verzichten. Es genügt die Qualität der übermittelten Fotos und Videos etwas einzuschränken. Die meisten Messenger bieten entsprechende Optionen in ihren Einstellungen. Bei Threema werdet ihr zum Beispiel unter Einstellungen / Medien fündig. Whatsapp kennt dagegen keine Qualitätsoptionen. Hier kann man nur unter Einstellungen / Chat-Einstellungen / Medien Auto-Download den Abruf von Audio-, Foto- und Videodaten auf das WLAN-Netz beschränken.

 

Endkontrolle

Ihr könnt übrigens für jede einzelne App festlegen, ob sie mobile Daten verwenden darf, oder nur via WLAN mit dem Internet kommunizieren kann. Geht hierzu in die iOS-Einstellungen und klickt auf "Mobiles Netz". Scrollt nach unten, bis alle eure Apps aufgelistet werden. Schalter für Schaltet habt ihr nun die volle Kontrolle.

 

Schlusswort

Jedes eingesparte Megabyte bedeutet übrigens nicht nur dass euer Datentarif geschont wird. Ihr werdet auch feststellen, dass die Akkulaufzeit ganz erheblich davon abhängt, wie häufig und wie intensiv ihr das mobile Internet nutzt. Das Mobilfunkmodul zählt nämlich zu den größten Stromverbrauchern in eurem iPhone.

Tailor näht Screenshots nahtlos zusammen

Geschrieben von: Frank.

Seit einigen Wochen setze ich immer häufiger eine recht unscheinbare App ein, die sich im Alltag als ungeheuer praktisch erwiesen hat. Die Rede ist von "Tailor", einer Anwendung aus dem Themenbereich Bildbearbeitung. Die App sucht vollautomatisch in eurer Fotosammlung nach Screenshots die zusammen gehören, und fügt sie nahtlos aneinander. Ihr könnt also zum Beispiel eine Website Screenshot für Screenshot sichern und anschließend von Tailor zu einem einzigen langen Bildschirmfoto verweben lassen. Intelligenterweise entfernt die App vollautomatisch den Menübalken eures Browsers. Egal ob ihr Safari einsetzt oder eine Alternative, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einen Haken gibt es aber: Tailor kann nur Screenshots zusammenkleben, die sich horizontal überlappen. Bei vertikalen Aneinanderreihungen streikt die App.

Die Anwendungsszenarien sind zahlreich. Beispielsweise sichere ich mit Tailor interessante Stellenbeschreibungen auf Jobportalen, welche naturgemäß nicht nur recht kurzlebig sind, sondern sich oft auch nur schwer auf andere Weise (z. B. als PDF-Ausdruck) sichern lassen, auf Grund von Hürden welche die Portalbetreiber eingebaut haben. Auch Rechnungen die per E-Mail kommen, kann auf diese Weise bequem von unterwegs sichern, ohne auf Papierausdrucke oder einen klassischen Rechner angewiesen zu sein.

Fazit

Tailor überzeugt auf ganzer Linie und kann gratis genutzt werden. Allerdings nervt die App dann mit Werbebannern und einem Wasserzeichen in den Screenshots. Per In-App-Kauf für 2,99 Euro lassen sich diese Ärgernisse entfernen. Dem findigen Entwickler sei dieser kleine Verdienst gegönnt.

PowerBank von kwmobile

Geschrieben von: Dominik.

Apple hat es bei dem neuen MacBook vorgemacht: Saft braucht das Land. Doch was machen, wenn der Saft Eures iDevices langsam ausgeht und eine Steckdose nicht in Reichweite ist. Die Lösung kann in Form eines Zusatzakkus (oder neuerdings auch Powerbank) gefunden werden. Kapazität und Größe sind hier sehr flexibel. Dafür haben wir heute ein Modell von kwmobile unter die Lupe genommen. Die Rede ist von der Powerbank mit 18.000 mAh. Kostenpunkt für dieses Gadget: 35,40 EUR. Amazon Kunden vergeben 4,4 von 5 Sternen bei 29 Bewertungen.

Die Powerbank passt gut in die Tasche.

 

Beim ersten Betrachten der Powerbank fällt auf, dass diese mit 12mm sehr flach ist. Die Breite liegt bei 123mm und die Länge bei 170mm. Auf der Waage können wir gute 530 Gramm verbuchen.
 
Geladen werden die 18.000 mAh über einen Micro-USB-Kabel. Es wird empfohlen, den Akku mittels einem entsprechenden Netzstecker über die Steckdose zu laden. Alternativ kann die Powerbank auch über einen normalen USB – Port geladen werden.
 
Ausgegeben wird der Strom über einen der zwei USB – Porte. Beide Porte haben 5V; einer der beiden Anschlüsse gibt 2,1 A aus, während der andere nur bei 1 A liegt.
 
Der Ladestand des Akkus wird mittels vier Leuchten neben dem zweiten USB Port symbolisiert. Alternativ können diese Leuchten auch als Taschenlampe fungieren.
 
Gekauft werden kann die Powerbank hier.  
 
Fazit: Die Powerbank ist nicht dafür gedacht, dass man sie leicht in die linke Hosentasche stecken kann, damit das Handy geladen wird. Dafür gibt es kleine Ausführungen. Als Begleiter an der Arbeit oder auf irgendwelchen Reisen ist sie aber ideal geeignet.