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iPhone: WLAN-Empfang verbessern mit dem Linkase

Geschrieben von: Frank.

Immer wieder klagen iPhone-Nutzer über schlechten WLAN-Empfang. Die Ursachen könnten kaum vielfältiger sein und unterscheiden sich von Ort zu Ort. Beispielsweise können sich mehrere WLANs gegenseitig stören, indem sie auf dem selben Kanal funken. Solche Situationen entstehen vor allem in dicht besiedelten Wohngebieten. Auch Rigips-Wände und Stahlbeton können das WiFi-Signal massiv stören. Nicht selten ist auch einfach der Anwender selbst die Störquelle, denn die Hand befindet sich beim iPhone stets in der Nähe der WLAN-Antenne. Vor allem bei einem ohnehin schwachen Signal gibt der Faktor Mensch den Ausschlag und die Verbindung reißt immer wieder ab.

Für Abhilfe sorgt nun eine neue iPhone-Hülle namens Linkase, die über ein sogenanntes EMW-Element die Empfangs- und Sendeleistung drastisch verbessert. EMW steht für "electro magnetic waveguide". Übersetzt bedeutet das etwa so viel wie "elektromagnetischer Wellenleiter". Das EMW-Element wird bei schlechtem WLAN-Empfang etwa 4 cm aus dem Case heraus geschoben, verlängert damit die WLAN-Antenne des iPhones und entfernt sie so von der Störquelle namens Hand. Laut Hersteller Absolute Technology soll sich so der WLAN-Empfang um bis zu 50% verbessern. Wer mehr über das Funktionsprinzip wissen möchte, besucht am besten die Website von Absolute Technology.

Tatsächlich konnten wir in mehreren Tests eine deutliche Verbesserung des WiFi-Signals feststellen. Es war jedoch auf Grund der Beschränkungen seitens Apple nicht möglich das Ergebnis in vergleichbare Zahlen zu fassen. Leider hat Cupertino nämlich sämtliche Apps aus dem App Store entfernt, welche die Signalstärke eines WLANs messen konnten. Für den Test blieb daher nur die aus 3 Balken bestehende WLAN-Anzeige des iPhones, die aber auf Grund ihrer Ungenauigkeit schlicht unbrauchbar ist. Das für den Test benutzte WLAN stand in einem Mehrfamilienwohnhaus im 3. Stock. Normalerweise ist auf der Straße der Empfang nicht mehr ausreichend um Daten zu übertragen. Daran änderte sich auch mit angelegtem Linkase nichts. Als ich aber das EMW-Element in die dafür vorgesehene Position schob, ließen sich prompt Websites mit dem iPhone aufrufen. Das Prinzip funktioniert also. Ob aber die beworbenen +50% Signalstärke erreicht werden, konnte ich nicht prüfen.

Das Linkase selbst macht einen stabilen Eindruck und dürfte daher Apples Smartphone auch bei Stürzen ausreichend schützen. Die Passgenauigkeit ist exzellent und dank der rauen Oberfläche liegt es gut in der Hand. Das EMW-Element wirkt dagegen (wie jede Antenne) zerbrechlich, da es sehr dünn ist und relativ weit aus dem Case heraus geschoben werden muss. Absolute Technology hat daher vorgesorgt und legt der Verpackung daher gleich zwei EMW-Elemente bei. Weitere können nachgekauft werden.

Fazit

Leider gibt es das Linkase bisher nur fürs iPhone 5. Der Hersteller hat aber weitere Produkte angekündigt, unter anderem für das iPad und den iPod touch. Kaufen kann man das Linkase bisher nur in den USA, Japan, Singapur, und Amazon.com. Wir halten euch aber auf dem Laufenden und geben euch via Twitter die Info, sobald das Case nach Europa kommt. Angepeilt ist May/Juni 2013.

Medieval Merchants: Handelssimulation auf dem iPad

Geschrieben von: Frank.

In Medieval Merchants schlüpft ihr in die Rolle eines mittelalterlichen Kaufmanns zu Zeiten der Hanse. Das Spiel muss daher ins Genre Handelssimulation einsortiert werden, einer bisher sträflich vernachlässigten Spielekategorie im App Store. Ziel von Medieval Merchants ist der Aufstieg zum Bürgermeister von Lübeck. Die historisch bedeutsame Hansestadt ist auch gleichzeitig euer Heimathafen.

Um die Anerkennung der Lübecker Bürger zu gewinnen, müsst ihr großzügig für den Ausbau wichtiger Gebäude spenden, wie zum Beispiel der Marienkirche. Noch wichtiger ist es Aufträge der Gilde und des Herzogs von Holstein zu erfüllen. Während die Kaufmannsgilde euch beauftragt eine bestimmte Menge einer Handelsware in eine der Hansestädte zu befördern und dort zu verkaufen, muss der Herzog beim Ausrichten von Feierlichkeiten und der Vorbereitung von Kriegen mit Waren unterstützt werden. Als Belohnung winkt jeweils Prestige, das für den Aufstieg in höhere Ränge innerhalb der Gilde und natürlich für eine erfolgreiche Wahl zum Bürgermeister von Lübeck essentiell ist.

Den Großteil der Spielzeit verbringt ihr damit gewinnbringende Handelsfahrten zu organisieren. Güter werden in Stadt A günstig gekauft und einige Runden später in Stadt B teuer verkauft. Der Gewinn fließt anschließen in den Ausbau eurer Flotte, eures Kontors, oder wird prestigeträchtig gespendet. Piraten, das Wetter und andere zufällige Ereignisse beeinflussen zusätzlich das Spielgeschehen.

Die Grafik von Medieval Merchants ist zum Großteil einfach gehalten. Das wahrt die Übersicht und erleichtert den Einstieg. Die Stadtansicht von Lübeck ist besonders gut gelungen und gibt das Aussehen der historischen Gebäude (Rathaus, Holstentor, Marienkirche) korrekt wieder. Ein gutes Tutorial erklärt fast alle wissenswerten Punkte des Spiels in nur fünf Minuten. Lediglich zwei Hinweise haben wir vermisst, nämlich dass laufende Aufträge über das Prestige-Menü eingesehen werden können, und dass Waren für den Herzog im eigenen Lübecker Kontor gelagert werden müssen. Obwohl Medieval Merchants viel ungenutztes Potential besitzt, beispielsweise hätte man bei Piratenüberfällen noch taktische Elemente integrieren können anstatt sie nur durch eine Status-Nachricht in Erscheinung treten zu lassen, fesselt die Handelssimulation den Spieler über mehrere Stunden. Der Preis von 2,69 Euro geht daher voll in Ordnung, soll aber demnächst auf 4,49 Euro klettern. Das Spiel litt in Version 1.0 unter einem unschönen Bug, der die App zum Absturz brachte. Der Fehler ist aber inzwischen behoben.

Verlosung: iPhone-Dock aus Lego-Steinen (Brixx Dock)

Geschrieben von: Frank.

[Update:] Die Gewinner stehen fest. Die weiße Dock geht an Sonja Honsberg, die schwarze Dock an Hagenuck1. Herzlichen Glückwunsch!

Passend zu unserer Review der Brixx Dock könnt ihr nun ein Exemplar der originellen Docking Station gewinnen! Der Hersteller SmallBrixx hat uns eine schwarze und eine weiße Version des iPhone-Throns zur Verfügung gestellt. Wir suchen diesmal also gleich zwei Gewinner. Viel Glück!

Das müsst ihr tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen

  1. Abonniert unseren Youtube-Kanal
  2. Hinterlasst unter der Video-Review zur Brixx Dock einen kurzen Kommentar ob ihr, solltet ihr gewinnen, lieber die schwarze oder die weiße Brixx Dock haben wollt und was euch an der Dock gefällt.

(Wir freuen uns natürlich auch über jeden Daumen nach oben, sollte euch das Video gefallen. Eine Voraussetzung um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist dies jedoch nicht!)

 

Die Bedingungen für das Gewinnspiel

 

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Eine Teilnahme pro Person
  • Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag den 16.04.2013 21 Uhr


Rechtliche Hinweise

 

  1. Eine Barauszahlung, Auszahlung in anderen Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar.
  2. Die Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
  3. Es werden keine Daten der Teilnehmer an Dritte weitergegeben.
  4. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeiter von iGadget-News.de und andere an der Konzeption und Umsetzung dieses Gewinnspiels beteiligte Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, welche die oben genannten Teilnahmebedingungen erfüllt hat. Es ist pro Person nur eine Teilnahme möglich. iGadget-News.de behält sich das Recht vor Gewinnspielteilnehmer von der Verlosung auszuschließen, die gegen die hier aufgeführten Bedingungen verstoßen.
  5. Der Gewinner des Preises wird zeitnah nach der Verlosung benachrichtigt.
  6. Der Preis wird auf dem Postweg an den Gewinner zugestellt.
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  8. Sollte ein Gewinner auf seinen Preis verzichten, oder uns innerhalb von 14 Tagen keine Adresse für den Versand des Gewinns mitteilen, rückt der nächste Teilnehmer nach.
  9. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufallszahlengenerator. Zuvor wird jedem Teilnehmer eine Ziffer, entsprechend der Reihenfolge der Teilnahme, zugeordnet.

 

SmallBrixx: iPhone-Dock aus Lego-Steinen

Geschrieben von: Frank.

iPhone-Docks gibt inzwischen wie Sand am Meer. Doch wer will sich schon mit schnödem Einheitsbrei zufriedengeben? Auch wenn eine Dock im Grunde nichts anderes ist als eine praktische Lade- und Sync-Station, darf sie gern mit einem ungewöhnlichen Design punkten. In vielen Fällen steht das iPhone-Möbel schließlich gut sichtbar an einer prominenten Stelle im Raum, zum Beispiel auf dem Schreibtisch.

Die wohl unkonventionellste Docking Station, die ich bisher gesehen habe, ist die Brixx Dock von SmallBrixx. Der in weiß und schwarz erhältliche iPhone-Thron wird aus echten Lego-Steinen zusammengebaut. Hier steht nicht nur die Affinität des Nutzers zu Lego im Vordergrund, sondern auch die Freude am Basteln. Bevor das iPhone Platz nehmen kann, muss die Dock nämlich zusammengebaut werden. Dazu liegen der Verpackung vier Anleitungen bei, die euch Schritt für Schritt zeigen, wie ihr die Lego-Steinchen zusammensetzen müsst.

Das Besondere an der Brixx Dock ist ihre Flexibilität. Vier Anleitungen stehen nämlich für vier verschiedene Docking-Stationen. Je eine für die iPhones 4/4S und 5, jeweils mit und ohne Bumper. Selbst wenn ihr euch also erst in Zukunft einen Bumper zulegen solltet, wächst die Brixx Dock einfach mit. Dies gilt natürlich auch für zukünftige Veränderungen der iPhone-Bauform. Neben dem hohen Nerd-Faktor spricht auch die Stand- und Form-Stabilität für die Ladestation von SmallBrixx. Sie kippt nicht so einfach um (siehe Video) und besteht aus Steinen, die für ihre Robustheit weltbekannt sind. Wer schon mal im dänischen Legoland war, weiß welche imposanten Bauten sich aus den beliebten Klötzchen zaubern lassen.

 

Fazit

Die Bixx Dock gehört nicht nur zu den originellsten Docking Stations für Apples Smartphone, sondern zählt mit einem Preis von nur 15,90 Euro auch zu den preiswertesten. Logischerweise ist bei diesem Schnäppchenpreis kein 30-Pin- oder Lightning-Kabel dabei, da allein die Verbindungsschnur mehr kostet als die ganze Dock. Ihr könnt die Brixx Dock auf SmallBrixx.de oder bei Amazon erwerben (hier kostet sie allerdings 1 Euro mehr).

Hilfe: Versehentlicher In-App-Kauf - Was nun?

Geschrieben von: Frank.

Sogenannte Freemium-Spiele werden immer populärer. Die Anschaffung solcher Games ist stets gratis. Im Spiel selbst sind dann häufig In-App-Käufe notwendig um Wartezeiten zu überspringen, besondere virtuelle Gegenstände zu kaufen, oder schlicht um im Spielgeschehen voran zu kommen. Ziel dieser Vertriebsstrategie ist es den Zocker zunächst durch ein kostenloses Spielerlebnis anzulocken und ihn anschließend so zu begeistern, dass er bereit ist reales Geld per In-App-Kauf zu investieren.

Die Preise von In-App-Käufen variieren sehr stark. Nicht selten kosten manche virtuelle Güter 80 Euro und mehr. Besonders perfide: Obwohl einige Freemium-Spiele ganz offensichtlich Kinder als Zielgruppe anpeilen, lauern im Hintergrund teure In-App-Käufe, deren Preise weit über ein übliches Taschengeld hinaus gehen. Ein Schelm wer böses dabei denk. Als Inbegriff der In-App-Abzocke gilt inzwischen das Wort "Schlumpfbeeren". Schon einige Familien haben den Gratis-Download des Spiels "Das Schlumpfdorf" bereut, da der Nachwuchs Kosten von mehreren tausend Euro durch den Kauf von sogenannten Schlumpfbeeren produzierte.

Die rechtliche Situation ist in solchen Fällen eindeutig. Kinder bis 6 Jahre sind laut § 104 Nr. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) nicht geschäftsfähig, sprich sie können gar keine rechtskräftigen In-App-Käufe tätigen, nur ihre Eltern können stellvertretend Rechtsgeschäfte tätigen bzw. eine gültige Willenserklärung abgeben (Juristendeutsch). Auch Kinder von 7-17 Jahren sind noch nicht voll geschäftsfähig. Durch sie getätigte Einkäufe gelten laut BGB so lange als "schwebend unwirksam", bis die Eltern ihre Zustimmung erteilen. Verweigern die Eltern die Zustimmung, kommt ebenfalls kein rechtskräftiger Kauf zustande. Die Zustimmung kann auch noch nachträglich erfolgen. Kleinere Einkäufe, die sich im "Taschengeldrahmen" bewegen, sprich das neue Comic-Heft, oder eine Schachtel Kaugummi, können auch von 7-17jährigen rechtskräftig getätigt werden (§ 110 BGB). Demnach dürften die meisten App-Käufe und In-App-Käufe ebenfalls unter diesen "Taschengeld-Paragraphen" fallen. Abos und Ratenkäufe fallen nicht unter § 110.

Bei In-App-Käufen die sich im Rahmen mehrerer hundert bis tausend Euro bewegen, wie sie bei "schlumbeerigen" Einkaufstouren nicht selten sind, können Eltern also eingreifen und über den iTunes-Store-Service ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) eine Erstattung des Betrages verlangen. Hierbei sollte klar auf § 104 BGB und das Alter des Kindes, welches die In-App-Käufe tätigte, hingewiesen werden.

Damit man eines Tages nicht auf den iTunes-Store-Service angewiesen ist, lassen sich im Vorfeld Maßnahmen ergreifen, um unkontrolliertes Shopping des Nachwuchses zu unterbinden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Kinder und Jugendliche über eine eigene Apple-ID verfügen und nicht den Account der Eltern mit nutzen. Das Anlegen einer Apple-ID dauert keine 2 Minuten und kann unter https://appleid.apple.com/chde/ erfolgen. Mit iTunes-Guthabenkarten, die es in vielen Supermärkten, Drogerien, und Zeitschriftenläden gibt, kann das virtuelle iTunes-Konto des Kindes gefüllt werden. Mehr Kontrolle über die getätigten Ausgaben ist kaum möglich. Wer weiterhin nicht auf Kreditkartenzahlung verzichten möchte, kann In-App-Kaufe direkt auf dem iOS-Gerät des Kindes deaktivieren. Der entsprechende Menüpunkt befindet sich unter Einstellungen/Allgemein/Einschränkungen. Hier lässt sich auch festlegen ob eine erneute Apple-ID-Passwortabfrage erst nach 15 Minuten (Standard) oder sofort erfolgen soll. Die festgelegten Einschränkungen werden per Passcode abgesichert.

Wer volljährig ist hat leider schlechte Chancen sein Geld zurück zu bekommen und kann nur auf die Kulanz von Apple hoffen.

So geht's: Bunter Frühling, buntes iPhone

Geschrieben von: Frank.

Es ist Frühling, die wohl bunteste Zeit des Jahres. Daher wollen wir euch Möglichkeiten vorstellen, wie ihr euer iPhone farbig gestalten könnt. Die wohl interessanteste, aber auch teuerste Variante ist ein Umbau des Gehäuses. Leider bedeutet eine solche Modifikation auch immer den Verlust der Herstellergarantie.

Den wohl elegantesten aber auch kostspieligsten Umbau bietet AnoStyle an. Das US-Unternehmen eloxiert die Original-Bauteile eures iPhone 5. Da das Verfahren und die Montage sehr aufwendig sind, kostet der Spaß stolze 249 $. Die Versandkosten kommen noch oben drauf. Einen ähnlichen Service bietet die deutsche Firma Fonewerk an. Im Mühlhausener und Dresdener Store kostet eine ähnliche Modifikation 150 Euro. Hier setzt man jedoch auf fertig eloxierte Bauteile, so dass die Original-Komponenten für eine eventuelle Rückrüstung (z. B. beim Wiederverkauf) erhalten bleiben. Der britische Anbieter mendmyi verlangt 96 £, umgerechnet 114 Euro, für das Einfärben der Original-Bauteile. Wer letztere als Ersatz behalten möchte, zahlt 186 £, bzw. 220 Euro.

iPhone-4- und 4S-Nutzer müssen nicht ganz so tief in die Tasche greifen. iPhone-Garage (Würzburg) und Fonewerk verlangen für einen Austausch der Front- und Rückenplatte 125 Euro. Reparatur Nürnberg möchte für eine iPhone-4-Aufhübschung 99 Euro sehen.

iPhone-3G- und 3GS-Besitzer kommen mit 80 Euro am günstigsten weg.

Wem das alles zu riskant und kostspielig ist, dem bleiben nur Klebefolien wie die von uns getestete Bumpskin, die sich um den Metallrahmen des iPhones legt.

Abzocke? RTL bittet iOS-Nutzer mehrfach zur Kasse

Geschrieben von: Frank.

Es ist eine Dreistigkeit wie wir iOS-Nutzer sie ansonsten nur von Abzock-Apps kennen. RTL hat mit dem Update auf Version 2.0 das Finanzierungskonzept seiner Mediathek-App RTL Now umgestellt und verlangt für die Nutzung plötzlich Abo-Gebühren. 1,79 Euro werden monatlich fällig, wenn man den neuen Livestream des Kölner Senders und die altbekannten Shows und Serien sehen möchte. Werbefrei sind die angebotenen Sendungen natürlich trotzdem nicht. Vor und während des Streams wird Reklame eingespielt.

Natürlich wurden diese Änderungen in den letzten Update-Infos nicht erwähnt. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Wer die App RTL Now noch vor der Umstellung auf Version 2.0 erwarb, musste zwischen 3,59 Euro und 4,49 Euro zahlen. Dafür gab es, wie beim Zugriff per Web-Browser auch, kostenlos Zugang zu allen RTL-eigenen Serien und Shows, bis zu 7 Tage nach der Erstausstrahlung im TV. Während App-Nutzer jetzt zusätzlich per Abogebühr zur Kasse gebeten werden, sind die Inhalte über Mac und PC weiterhin gratis abrufbar. Diese Form der Zweiklassennutzerschaft ist in doppelter Hinsicht ungerecht.

  1. haben iOS-Nutzer bereits Geld für die Nutzung von RTL Now gezahlt. Hinweise dass die kostenfreie Nutzung zeitlich limitiert ist, gab es seinerzeit nicht.
  2. sollte es gebührenseitig keinen Unterschied machen mit welchem Endgerät die Inhalte abgerufen werden.

Die Quittung kam prompt. RTL Now hat bereits hunderte 1-Stern-Bewerbungen im App Store gesammelt, Tendez steigend. Viele Nutzer fühlen sich angesichts der Abo-Umstellung betrogen und abgezockt. Es tröstet sie wenig, dass RTL Alt-Nutzern ein Gratis-Abo für die ersten 6 Monate "schenkt". Ich kann die Verärgerung absolut nachvollziehen und werde RTL Now demnächst von meinen iOS-Geräten verbannen.

SurfacePad: Edles iPhone-Case zum Aufkleben

Geschrieben von: Frank.

Es ist schon fast eine philosophische Frage: iPhone-Hülle ja oder nein? Ich persönlich habe diese Entscheidung nach vier Jahren iPhone-Nutzung immer noch nicht abschließend für mich beantworten können. Schutz vor Sturzschäden? Ja! Klobigeres Smartphone? Nein! Schutz vor Kratzern? Ja! Einschränkungen bei der Bedienung? Nein! Zusätzliche Funktionen? Ja! Zerstörung des Apple-Designs? Nein! Wie ihr seht ist die Nutzung einer iPhone-Schutzhülle stets mit Kompromissen verbunden. Oder doch nicht? Ein brandneues Case von Twelve South besticht durch minimalistisches Design und edle Materialien. Doch der eigentliche Clou ist die Art der Anbringung. Die SurfacePad genannte Hülle wird aufgeklebt!

Der Grund für die ungewöhnliche Befestigungsweise liegt auf der Hand: Da sich das Case direkt an die Rückseite des iPhones heftet, sind mechanische Haltevorrichtungen schlicht überflüssig. Die Schutzhülle ist daher auffallend schlank. Dank der Verwendung weichen Nappa-Leders erweist sich das SurfacePad zudem als wahrer Handschmeichler. Wie ein Buchumschlag schützt es Vorderseite und Rückenpartie des iPhones und lässt sich ebenso aufklappen. Der linke Gehäuserand wird ebenfalls abgedeckt. Damit man die Lautstärke-Buttons dennoch findet, sind an gleicher Stelle ein Plus und ein Minus ins Leder eingeprägt. Oberer, unterer und rechter Rand bleiben ungeschützt, doch dafür gibt es hier auch keinerlei Einschränkungen was die Erreichbarkeit von Knöpfen und Schnittstellen angeht. Natürlich ist auch eine passende Aussparung für die Kamera und den LED-Blitz vorhanden.

Kleberückstände beim Abnehmen der Schutzhülle müsst ihr nicht befürchten. Im Gegenteil, es ist kein Problem das SurfacePad mehrfach zu lösen und wieder anzubringen. Wichtig ist nur, dass die iPhone-Rückseite sauber ist, damit Fett und Schmutz nicht die Klebefähigkeit schwächen. Ein pfiffiges "One-More-Thing" hat das Mäntelchen von Twelve South noch zu bieten: Es kann als Ständer verwendet werden, der Apples Smartphone horizontal aufstellt. Besonders praktisch ist die Ständer-Funktion natürlich beim Anschauen längerer Videos und Filme, aber auch Facetime-Fans freuen sich wenn sie keinen Krampf im Arm bekommen. Wer gern Fotos knipst kann das SurfacePad auch als Stativ-Ersatz nutzen, was sich vor allem bei Selbstauslöser-Aufnahmen bezahlt macht.

Fazit

Als einem von wenigen Herstellern ist Twelve South der schwierige Spagat zwischen ansprechendem Design, Funktionalität und ausreichendem Schutz gelungen. Angesichts der edlen Materialauswahl und ist der Preis von 35 Euro absolut angemessen. Das SurfacePad gibt es für die iPhones 4, 4S und 5 in den Farben Weiß, Schwarz und Rot.

Verlosung: Palm Top Theater - "3D" fürs iPhone

Geschrieben von: Frank.

 

[Update:] Der Gewinner steht fest. Gewonnen hat @schaaaka. Herzlichen Glückwunsch!

Und schon wieder eine Verlosung! Diesmal könnt ihr ein "Hosentaschen-3D-Kino" fürs iPhone gewinnen. Die Rede ist vom Palm Top Theater, das wir euch erst kürzlich hier vorgestellt haben. Das Gerät hat einen Wert von 43 Euro und zaubert kleine Kurzfilm-Kunstwerke direkt in euer Blickfeld. Durch Projektion mehrerer Ebenen wirken die Darstellungen räumlich. Schaut euch am besten das unten eingebettete Video an.

Dieses Gadget ist äußerst "nerdig" und kommt direkt aus Japan. Ihr werdet es daher weder bei eBay, noch bei Amazon finden. Es ist mit den iPhones 3GS, 4 und 4S kompatibel. Mit dem iPhone 5 funktioniert es auch, aber lange nicht so elegant, da das aktuelle Apple-Smartphone aus dem Gerät heraus ragt. Verlost wird das selbe Gerät, das wir für die Review verwendet haben.

Das müsst ihr tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen

  1. Folgt uns auf Twitter (@igadget_news)
  2. Twittert die folgenden Zeilen: "Hosentaschen-3D-Kino" #HT3DK fürs iPhone zu gewinnen. RT & follow @igadget_news zum Mitmachen! http://t.co/Hk8Cb4mzkG

Die Bedingungen für das Gewinnspiel

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Eine Teilnahme pro Person
  • Das Gewinnspiel läuft bis Montag den 15.04.2013 21 Uhr


Rechtliche Hinweise

  1. Eine Barauszahlung, Auszahlung in anderen Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar.
  2. Die Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
  3. Es werden keine Daten der Teilnehmer an Dritte weitergegeben.
  4. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeiter von iGadget-News.de und andere an der Konzeption und Umsetzung dieses Gewinnspiels beteiligte Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, die uns auf Twitter folgt und den oben genannten Tweet abgesetzt, bzw. retweetet hat. Es ist pro Person nur eine Teilnahme möglich. iGadget-News.de behält sich das Recht vor Gewinnspielteilnehmer von der Verlosung auszuschließen, die gegen die hier aufgeführten Bedingungen verstoßen.
  5. Der Gewinner des Preises wird zeitnah nach der Verlosung benachrichtigt.
  6. Der Preis wird auf dem Postweg an den Gewinner zugestellt.
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  8. Sollte ein Gewinner auf seinen Preis verzichten, oder uns innerhalb von 14 Tagen keine Adresse für den Versand des Gewinns mitteilen, rückt der nächste Teilnehmer nach.
  9. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufallszahlengenerator. Zuvor wird jedem Teilnehmer eine Ziffer, entsprechend der Reihenfolge der Teilnahme, zugeordnet.

 

Palm Top Theater: Räumliche Videos auf dem iPhone

Geschrieben von: Frank.

Ungewöhnliches iPhone-Zubehör stellen wir euch besonders gern vor, da derartige Gadgets die schier unendliche Vielseitigkeit von Apples Smartphone unterstreichen. Ein solches Schmankerl ist auch das Palm Top Theater aus Japan. Die schwarze Box wirkt zunächst unscheinbar und macht beim Aufklappen den Eindruck, als stamme sie aus der Bühnenshow von David Copperfield. Drei Spiegel, zwei davon halbdurchlässig, zaubern eine Art 3D-Bild direkt vor eure Augen.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Per App landen speziell für das Palm Top Theater produzierte Videos auf eurem iPhone. Diese Kurzfilme sind in drei Bereiche unterteilt, die schließlich von den drei Spiegeln direkt in euer Blickfeld projiziert werden. Dabei überlagern sich die drei Bildebenen zu einem Gesamtbild, das nun räumlich wirkt. Der Nachteil dieses Verfahrens ist eindeutig die Größe der Darstellung, die exakt 1/3 eures iPhone-Bildschirms entspricht. Vorteil: Dafür braucht man aber keine 3D-Brille oder sonstiges Zubehör.

Entgegen meinen ersten Erwartungen gibt es in der kostenlose Palm-Top-Theater-App bereits eine ganze Reihe von Videos. Einige sind kostenlos, für andere muss ein geringer Betrag per In-App-Kauf bezahlt werden, in der Regel 89 Cent. Sogar ein Musikvideo der Sängerin Björk ist erhältlich. Der räumliche Effekt ist nicht bei allen Videos gleich gut ausgeprägt. Ein Sterne-Bewertungssystem lotst euch daher zu den besonders sehenswerten Clips.

Die Klavierlack-Optik des Palm Top Theater zieht Fingerabdrücke geradezu magisch an. Ansonsten machen Gehäuse und Spiegel-System jedoch einen robusten Eindruck. Zusammengeklappt passt die schwarze Box in jede Hosentasche. Sie ist kaum größer als zwei aufeinander liegende iPhones. Ein ausgeklügelter Verschluss verhindert ein versehentliches Öffnen der Video-Schachtel.

Fazit

Ganz klar, das Palm Top Theater ist ein typisches Technikspielzeug und bringt japanisches Flair auf euer iPhone. Mit 33 Euro plus 10 Euro Versand kostet es zudem nicht die Welt und eignent sich daher auch gut als Geschenk für jemanden, der ansonsten schon alles hat. In die von uns getestete Version des Palm Top Theater passen die iPhones 3GS, 4 und 4S. Sogar eine vorhandene Schutzhülle kann in den meisten Fällen am iPhone bleiben. Das iPhone 5 passt nicht ganz in die Box und guckt am unteren Ende etwas heraus, aber dank Bildschirm-Kalibrierung per App, kann es ebenfalls verwendet werden.