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Tailor näht Screenshots nahtlos zusammen

Geschrieben von: Frank.

Seit einigen Wochen setze ich immer häufiger eine recht unscheinbare App ein, die sich im Alltag als ungeheuer praktisch erwiesen hat. Die Rede ist von "Tailor", einer Anwendung aus dem Themenbereich Bildbearbeitung. Die App sucht vollautomatisch in eurer Fotosammlung nach Screenshots die zusammen gehören, und fügt sie nahtlos aneinander. Ihr könnt also zum Beispiel eine Website Screenshot für Screenshot sichern und anschließend von Tailor zu einem einzigen langen Bildschirmfoto verweben lassen. Intelligenterweise entfernt die App vollautomatisch den Menübalken eures Browsers. Egal ob ihr Safari einsetzt oder eine Alternative, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einen Haken gibt es aber: Tailor kann nur Screenshots zusammenkleben, die sich horizontal überlappen. Bei vertikalen Aneinanderreihungen streikt die App.

Die Anwendungsszenarien sind zahlreich. Beispielsweise sichere ich mit Tailor interessante Stellenbeschreibungen auf Jobportalen, welche naturgemäß nicht nur recht kurzlebig sind, sondern sich oft auch nur schwer auf andere Weise (z. B. als PDF-Ausdruck) sichern lassen, auf Grund von Hürden welche die Portalbetreiber eingebaut haben. Auch Rechnungen die per E-Mail kommen, kann auf diese Weise bequem von unterwegs sichern, ohne auf Papierausdrucke oder einen klassischen Rechner angewiesen zu sein.

Fazit

Tailor überzeugt auf ganzer Linie und kann gratis genutzt werden. Allerdings nervt die App dann mit Werbebannern und einem Wasserzeichen in den Screenshots. Per In-App-Kauf für 2,99 Euro lassen sich diese Ärgernisse entfernen. Dem findigen Entwickler sei dieser kleine Verdienst gegönnt.

PowerBank von kwmobile

Geschrieben von: Dominik.

Apple hat es bei dem neuen MacBook vorgemacht: Saft braucht das Land. Doch was machen, wenn der Saft Eures iDevices langsam ausgeht und eine Steckdose nicht in Reichweite ist. Die Lösung kann in Form eines Zusatzakkus (oder neuerdings auch Powerbank) gefunden werden. Kapazität und Größe sind hier sehr flexibel. Dafür haben wir heute ein Modell von kwmobile unter die Lupe genommen. Die Rede ist von der Powerbank mit 18.000 mAh. Kostenpunkt für dieses Gadget: 35,40 EUR. Amazon Kunden vergeben 4,4 von 5 Sternen bei 29 Bewertungen.

Die Powerbank passt gut in die Tasche.

 

Beim ersten Betrachten der Powerbank fällt auf, dass diese mit 12mm sehr flach ist. Die Breite liegt bei 123mm und die Länge bei 170mm. Auf der Waage können wir gute 530 Gramm verbuchen.
 
Geladen werden die 18.000 mAh über einen Micro-USB-Kabel. Es wird empfohlen, den Akku mittels einem entsprechenden Netzstecker über die Steckdose zu laden. Alternativ kann die Powerbank auch über einen normalen USB – Port geladen werden.
 
Ausgegeben wird der Strom über einen der zwei USB – Porte. Beide Porte haben 5V; einer der beiden Anschlüsse gibt 2,1 A aus, während der andere nur bei 1 A liegt.
 
Der Ladestand des Akkus wird mittels vier Leuchten neben dem zweiten USB Port symbolisiert. Alternativ können diese Leuchten auch als Taschenlampe fungieren.
 
Gekauft werden kann die Powerbank hier.  
 
Fazit: Die Powerbank ist nicht dafür gedacht, dass man sie leicht in die linke Hosentasche stecken kann, damit das Handy geladen wird. Dafür gibt es kleine Ausführungen. Als Begleiter an der Arbeit oder auf irgendwelchen Reisen ist sie aber ideal geeignet.
 

Dateien im Taschenrechner ablegen

Geschrieben von: Dominik.

Bevor ich jetzt große Hoffnungen wecke: Es ist (leider) nicht der eigene Taschenrechner von Apple gemeint. Ihr benötigt die kostenlose App (Achtung, komischer Name) Geheimer Rechner Ordner Gratis. Die App ist getarnt als ganz normaler Taschenrechner, mit dem Ihr wirklich leichte Rechnungen anstellen könnt. Einfach meine ich in der Hinsicht, dass lediglich die Grundrechenarten und Prozentrechnung unterstützt werden. Einen Querformatmodus mit weiteren Rechenmöglichkeiten wie im Apple Taschenrechner gibt es nicht. Aber Ihr sollt ja auch nicht rechnen mit der App. 

Beim ersten Start werdet Ihr gebeten, einen Zahlencode als euer Passwort zum Öffnen Eures geheimen Ordners zu wählen. Anschließend könnt Ihr den Taschenrechner normal verwenden. In den Einstellungen gibt es jedoch die Möglichkeit, einen normalen Zahlencode (ohne Taschenrechnermuster), ein Kennwort mit Buchstaben oder Muster oder auch gar kein Kennwort zu nehmen. Bei jeder dieser zuletzt genannten Möglichkeiten verschwindet die Taschenrechnertarnung. Somit lässt sich die App leicht enttarnen.

Doch wie könnt Ihr nun in Euren geheimen Ordner. Jedes Mal, wenn der von Euch festgelegte Zahlencode eingeben wird und anschließend auf die Prozenttaste gedrückt wird, "entsperrt" sich der Taschenrechner. Hinterlegen könnt Ihr Fotos, eine begrenzte Anzahl von Notizen und Kontakte. Einen integrierten Browser gibt es ebenfalls in der kostenlosen Version. Durch In-App-Käufe könnt Ihr unbegrenzt Notizen, Passwörter und Dateien speichern.

Die Apple Watch: Schlaue Uhr oder digitaler Modeschmuck?

Geschrieben von: Frank.

Die Apple Watch hinterlässt gespaltene Gemüter

Habt ihr die gestrige Apple Keynote schon verdaut? Ich muss gestehen, dass sie mir auch heute noch schwer im Magen liegt. Schuld ist die Apple Watch, die so gar nicht ins Apple Produktportfolio passen will. Die Apple Watch will nämlich nicht als Handgelenk-Computer verstanden werden, sondern als Luxusuhr. Dies machen zumindest die Preise deutlich, die Apple verlangt. Bis zu 18.000 Euro kann man für eine Smartwatch aus Cupertino ausgeben. Aber nicht nur die Massivgold-Versionen der Apple Watch sind unfassbar teuer. Selbst wer nur die Edelstahl-Variante mit Gliederarmband kaufen möchte, muss mindestens 1100 Euro auf den Ladentisch legen. Auch für treue Apple-Kunden sind das ungewohnte Preiskategorien. Das einzige Modell, welches aus unserer Sicht ein halbwegs angemessenes Preisschild trägt, ist die Einsteiger-Version namens Apple Watch Sport. Das Gehäuse der 400-Euro-Uhr besteht aus einer Aluminiumlegierung, das Armband aus Kunststoff und das Display wird durch gehärtetes Glas geschützt. Edles Saphirglas gibt es erst ab 250 Euro Aufpreis (Edelstahl-Version der Apple Watch). Selbst bei den Austausch-Armbändern will Apple noch einmal kräftig ins Portemonnaie seiner Fans greifen. Zwischen 60 und 500 Euro kann man für die Edelschlaufen ausgeben.

Im Gegensatz zu anderen Luxusuhren hat die Apple Watch zudem ein Verfallsdatum. Bleibt Apple seinem Update-Zyklus treu, könnte die neue Smartwatch bereits in 3-4 Jahren bei Software-Aktualisierungen leer ausgehen. Mechanische Luxusuhren arbeiten dagegen über Jahrzehnte klaglos und können problemlos von Uhrenmachern repariert werden. Auch müssen Apple-Watch-Interessenten alle 2-3 Jahre einen Akkutausch einkalkulieren, den sich Apple bekanntlich gut bezahlen lässt (75 Euro beim iPhone).

Apple verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden und macht detaillierte Angaben zur Nutzungsdauer unter verschiedenen Bedingungen. Inwiefern die Angaben der Wahrheit entsprechen, muss sich erst noch in Praxistests zeigen. In jedem Fall muss man sich als Nutzer damit abfinden, dass jedes Ablesen der Uhrzeit Batterielaufzeit kostet. Immerhin schaltet die Smartwatch in einen Energiesparmodus, wenn die Akkukapazität sich dem Ende zuneigt. Anschließend ist nur noch das Anzeigen der Uhrzeit möglich.

Praktischerweise schaltet sich das Display der cleveren Uhr automatisch ein, sobald man das Handgelenk zu sich dreht. Fraglich ist allerdings, welchen praktischen Nutzen die bereits jetzt zahlreichen Apps tatsächlich bieten. Muss man wirklich jede E-Mail sofort am Handgelenk lesen? Wie praktisch ist das Navigieren auf 340 x 272 Pixel und das ohne eigenes GPS-Modul? Wo liegt der Mehrwert das Headset an die Apple Watch statt ans iPhone anzuschließen, wo erstere doch eine viel kürzere Akkulaufzeit hat? Wie gut kann man mit dem Finger auf einem Display zeichnen, das nur zwei Finger breit ist? Wie sehr stören die unvermeidlichen Fingerabdrücke, welche sich auf dem Displayglas sammeln werden? Reichen die 8 GB Speicher welche Apple eingebaut hat (davon 2 GB für Musik und 75 MB für Fotos)?

Fragen über Fragen, die sich erst im Laufe der nächsten Monate klären werden.

Apple gibt iOS 8.2 zum Download frei

Geschrieben von: Frank.

Apple hat endlich iOS 8.2 veröffentlicht und beschreibt die Änderungen wie folgt:

 

Diese Version umfasst erstmals Unterstützung für die Apple Watch. Sie enthält außerdem Verbesserungen an der App „Health“, erhöhte Stabilität und Fehlerkorrekturen.

Apple Watch-Unterstützung

  • Neue App „Apple Watch“ für die Kopplung und Synchronisierung mit dem iPhone und zum Anpassen der Uhreinstellungen
  • Neue App „Aktivität“ zum Anzeigen der Fitnessdaten und -erfolge, die mit der Apple Watch gesammelt wurden. Die App erscheint, nachdem die Apple Watch gekoppelt wurde.
  • Verfügbar auf iPhone 5 oder neuer

Verbesserungen der App „Health“

  • Neue Auswahlmöglichkeiten bei Maßeinheiten für Distanz, Körpertemperatur, Größe, Gewicht und Blutzucker
  • Die Stabilität beim Verarbeiten großer Datenmengen wurde verbessert.
  • Trainingseinheiten von Drittanbieter-Apps können jetzt importiert und optisch dargestellt werden.
  • Das Problem wurde behandelt, dass Benutzer gelegentlich kein Foto zum Notfallpass hinzufügen konnten.
  • Fehler bei den Einheiten für Vitamine und Mineralien wurden behoben.
  • Daten der App „Health“ werden jetzt nach dem Ändern der Datenquellenfolge erwartungsgemäß aktualisiert.
  • Einige Graphen zeigten keine Datenwerte an. Dieses Problem wurde behoben.
  • Eine neue Datenschutzeinstellung ermöglicht jetzt das Deaktivieren der Protokollierung von Schritten, Wegstrecken und erklommenen Stockwerken.

Stabilitätsverbesserungen

  • Erhöhte Stabilität von Mail
  • Erhöhte Stabilität von Flyover in „Karten“
  • Erhöhte Stabilität bei Musik
  • Verbesserte VoiceOver-Zuverlässigkeit
  • Verbesserte Anbindung von Hörgeräten mit dem Logo „Made for iPhone“

Fehlerkorrekturen

  • Die Navigation in „Karten“ zu bestimmten bevorzugten Orten funktioniert jetzt wie erwartet.
  • Das letzte Wort in einer Quick-Reply-Nachricht wird jetzt auch automatisch korrigiert.
  • Die iCloud-Wiederherstellung bei doppelten iTunes-Käufen wird wie erwartet abgeschlossen.
  • Einige Musiktitel oder Wiedergabelisten wurden manchmal nicht von iTunes mit der App „Musik“ synchronisiert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Das Problem wurde behoben, durch das gelöschte Hörbücher gelegentlich auf dem Gerät verblieben.
  • Beim Verwenden von Siri „Eyes-Free“ werden Audiotelefonate jetzt wie erwartet an die Lautsprecher im Auto geleitet.
  • Das Problem mit Bluetooth-Telefonaten wurde behoben, bei dem Audio erst nach dem Beantworten des Anrufs hörbar wurde.
  • Das Zeitzonenproblem wurde behoben, durch das Kalenderereignisse manchmal in GMT-Zeit angezeigt wurden.
  • Ereignisse in einem wiederkehrenden Meeting werden im Exchange-Kalender jetzt wie erwartet angezeigt.
  • Ein Zertifikatsproblem, das die Konfiguration eines Exchange-Accounts hinter einem Drittanbieter-Gateway verhinderte, wurde behoben.
  • Die Exchange-Meeting-Notizen eines Organisators werden nicht mehr überschrieben.
  • Gelegentlich wurden Kalenderereignisse nach der Annahme einer Einladung nicht automatisch mit „Beschäftigt“ gekennzeichnet. Dieses Problem wurde gelöst.

Vesel Wood Series: Edler Bumper aus Holz und Metall

Geschrieben von: Frank.

Das Vesel Case wird mit Schrauben verschlossen

Runde Kanten und ein fast nahtloser Übergang zwischen Display und Metallgehäuse machen das iPhone 6 und 6 Plus zu wahren Handschmeichlern. Doch leider rutschen die beiden Top-Smartphones deshalb auch sehr leicht aus der Hand. Eine Schutzhülle ist daher Pflicht. Wer einen schlanken Bumper einem klassischen Case vorzieht, musste sich bislang mit billigstem Kunststoff oder Silikon zufrieden geben. Ein wabbeliger Kantenschutz kann sogar das iPhone zerkratzen, wenn sich beispielsweise Staub und Schmutz zwischen Bumper und iPhone ansammeln und auf der Oberfläche des Smartphones wie Schmirgelpapier wirken. Gerade Billig-Bumper können sich also im Nachhinein als teure Fehlinvestition herausstellen. Wir haben uns daher nach hochwertigen Alternativen umgesehen und sind auf die Wood Series des europäischen Herstellers Vesel gestoßen.

Der Bumper-Spezialist vereint Holz und Aluminium zu einem edlen Gesamtkunstwerk, das nicht nur ausgesprochen chic aussieht sondern auch millimetergenau sitzt. Das iPhone wird in das Rahmen-Case geschoben, welches anschließend mit kleinen Innensechskantschrauben verschlossen wird. Den passenden Schraubendreher liefert Vesel gleich mit. Als Konsequenz sitzt Apples Smartphone bombenfest im hölzernen Case. Zusätzlichen Schutz vor Kratzern und Stößen bieten kleine Polster, die auf die Innenseite der Wood Series geklebt sind. 

Der Edel-Bumper sitzt perfekt am iPhone

Die ins Holz integrierten Aluminium-Tasten haben einen erfreulich präzisen Druckpunkt und stehen den originalen iPhone-Tasten in nichts nach. Ins Metall gefräste Aussparungen für Lightning- und Kopfhöreranschluss, sowie für Mikro und Lautsprecher, sitzen exakt dort wo sie hin gehören. Hier wird deutlich wie viel Wert Vesel auf die präzise Fertigung der Bumper gelegt hat. Entsprechend wenig Luft steht allerdings im Gegenzug für alternative Kopfhörer und Ladekabel zur Verfügung. Apples 1 m Lightning-Kabel passt auch bei angelegtem Case. Das 2 m Kabel (ebenfalls von Apple) konnten wir dagegen nicht mehr anschließen, da der Steckerkopf minimal dicker ist. Apples EarPods passen ebenfalls, doch bei Kopfhörern mit gewinkeltem Stecker hat man keine Chance. 

 

Selbstverständlich haben wir die Wood Series auch unter Praxisbedingungen getestet. Der überraschend leichte Bumper steht auf Front und Rückseite etwas über und schützt so nicht nur das Display, sondern auch die rückseitige Kamera. Die Sprachqualität beim Telefonieren war erwartungsgemäß gut, auf Grund der exakten Position der Mikrofon-Öffnung. Über den Field Test Mode des iPhones prüften wir ob und wie stark sich der Bumper auf den Mobilfunkempfang auswirkt. Auf Grund der Metallelemente der Wood Series erwartete wir eine leichte Signalabschwächung, wurden jedoch positiv überrascht. Im 3G-Netz konnten wir sogar eine Empfangsverbesserung von durchschnittlich 3 dB feststellen, was auf den größeren Abstand zwischen Hand und Antennen zurückzuführen ist.

Der Bumper steht etwas über und schützt so auch die rückseitige Kamera

Jedes Vesel Case hat eine eigene Seriennummer, die auf einer zum Lieferumfang gehörenden Echtheitsplakette aus Metall aufgedruckt ist. Außerdem legt Vesel ein Mikrofasertuch und zwei Ersatzschrauben bei.

Fazit

Die Wood Series von Vesel beeindruckt durch präzise Verarbeitung, edle Materialien und ein Design das sich hervorragend in die Apple-Welt einfügt. Die Bumper-Reihe ist in vier verschiedenen Optiken für das iPhone 5, 5s und 6 verfügbar. Eine Variante für das iPhone 6 Plus soll in Kürze folgen. Der einzige Wermutstropfen am Edel-Bumper ist wohl der Preis. 158 Euro zahlen iPhone-6-Besitzer. Wer ein iPhone 5 oder 5s besitzt, fährt 39 Euro günstiger.

Für Aluminium-Fans bietet Vesel die Metal Series an, welche preislich auf dem gleichen Niveau liegt. Bilder von den verschiedenen Bumper-Varianten findet ihr auf Instagram.

Apple-IDs und E-Mail-Adressen schneller eingeben

Geschrieben von: Frank.

Kurzbefehle ersparen lästige Tipparbeit

In Apples iPhone- und iPad-Betriebssystem verstecken sich viele nützliche Funktionen, die euch den Alltag erleichtern wollen. Wer sich beispielsweise lästige Tipparbeit ersparen möchte, sollte sich die iOS-Kurzbefehle einmal näher ansehen. Ständig wiederkehrende Zeichenfolgen wie E-Mail-Adressen, Apple-IDs und Grußformeln lassen sich mit Hilfe der selbst angelegten Kürzel im Nu eingeben. iOS sichert sogar eure Kurzbefehle in Backups und in eurer iCloud. Es lohnt sich also etwas Zeit ins Anlegen häufig benötigter Textbausteine zu investieren.

Kurzbefehle werden unter "Einstellungen / Allgemein / Tastatur / Kurzbefehle" erstellt und gelistet. Ein Klick aufs "+" in der rechten oben Bildschirmecke legt ein neues Kürzel an. In das Feld "Text" kommt der Langtext, also zum Beispiel eure E-Mail-Adresse. In das Feld "Kurzbefehl" kommt die dazugehörige Abkürzung, deren Eingabe in Zukunft das vollständige Eintippen des Langtextes ersetzt.

Ein Beispiel:

  • Text: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
  • Kurzbefehl: mmi

Der Clou an der Sache ist, dass Kurzbefehle systemweit funktionieren, also in jeder App! Tippt ihr also gemäß unserem Beispiel "mmi" in ein beliebiges Textfeld ein, schlägt iOS anschließend den gesicherten Langtext vor, hier also Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Viel Spaß beim Ausprobieren!

Apple Event für Anfang März angekündigt

Geschrieben von: Frank.

Apples März-Event dürfte sich vor allem um die Apple Watch drehen

Bisher war Apple mit Informationen zur hauseigenen Smartwatch recht zurückhaltend. Wie lange hält der Akku? Was kosten die verschiedenen Modelle? Welche Armbänder sind mit welchen Apple-Watch-Ausführungen kombinierbar? Wann kann das Gadget in Europa gekauft werden? Fragen über Fragen, die vor allem Early Adopter interessieren dürften. Laut unserer Umfrage zur Apple Watch planen bereits jetzt fast ein Viertel unserer Leser den Kauf des kleinsten Apple-Computers fest ein. Das Umfrageergebnis könnt ihr hier abrufen.

Am Montag den 9. März wird Cupertino die meisten der offenen Fragen beantworten. Unter dem Motto "Spring Forward" startet um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit Apples Frühlings-Event. Der ungewohnte Starttermin kommt durch die Sommerzeit zustande, welche in den USA bereits am 8. März beginnt, hierzulande aber erst 3 Wochen später. Üblicherweise beginnen Apple Events nämlich erst um 19 Uhr MEZ. Laut Apples Ankündigung wird es auch wieder einen Livestream geben, den ihr via Apple TV und Browser mitverfolgen könnt.

 

Fieser Jailbreak-Mod zerstört iPhones

Geschrieben von: Frank.

Jailbreak-Nutzer müssen vorsichtig sein welche Erweiterungen sie installieren

Es ist der Albtraum eines jeden Jailbreak-Nutzers. Eine stümperhaft programmierte Erweiterung namens "boot color changing mod", die eigentlich nur die Farbe des iPhone-Boot-Bildschirms verändern soll, macht derzeit aus Apple-Smartphones nutzlosen Elektroschrott. Selbst eine anschließende Wiederherstellung per iTunes soll das Gerät nicht mehr ins Leben zurück rufen können.

Inzwischen hat ein weiterer Entwickler, der sich arcticsn0w nennt, ein Tool namens killios ("Kill iOS") programmiert. Wie der Name des Tools bereits erahnen lässt, hat es nur eine Funktion, nämlich iOS-Geräte unbrauchbar zu machen. Der Entwickler nennt sein Werk eine Konzeptstudie, verfolgt also keine bösen Absichten. Und in der Tat beweist der Fall, dass man sich sehr genau überlegen sollte, welche Erweiterungen man nach einem Jailbreak auf seinem Apple-Gerät installiert. Haltet also die Augen offen.

Wer sein iPhone ohne Jailbreak betreibt (was auf die meisten Nutzer zutrifft), muss sich allerdings keine Sorgen machen.

Diese App prüft iPhones auf Hardware-Defekte

Geschrieben von: Frank.

Phone Doctor Plus: Die App testet euer iPhone auf Herz und Nieren

Zahlreiche Hardware-Tests stehen euch zur Verfügung

Wer kennt sie nicht, die System-Tools im App Store, welche einem das Blaue vom Himmel versprechen? Batterie-Apps die angeblich die Akkulaufzeit verlängern und Speicher-Optimierer, die letztlich doch nicht mehr machen als im Hintergrund laufende Apps aus dem Arbeitsspeicher zu schmeißen. Phone Doctor Plus gehört definitiv nicht zu dieser Kategorie von nutzlosen System-Programmen. Die App bringt eine ganze Reihe von Hardware-Checks mit, welche euer iPhone auf Herz und Nieren prüfen. Wenn bestimmte iPhone-Funktionen also den Dienst verweigern, könnt ihr so innerhalb weniger Minuten feststellen, ob es sich um einen harmlosen Software-Bug handelt, oder ob ein Hardware-Defekt vorliegt. Dies spart im Zweifelsfall den Weg in den nächsten Apple Store und schont so eure Nerven.

Auch wenn ihr plant ein gebrauchtes iPhone zu kaufen, ist Phone Doctor Plus die App eurer Wahl, denn nicht selten verschweigen Verkäufer Defekte die nicht sofort ins Auge fallen. Sobald ihr das Gerät in der Hand haltet, könnt ihr mit Hilfe der App die folgenden iPhone-Komponenten testen:

  • Display (Touchscreen und Multitouch)
  • Kopfhörer
  • Kopfhörerbuchse
  • Lautsprecher
  • Mikro
  • Kamera
  • LED-Blitz
  • Home-Button
  • Lautstärketasten
  • Standby-Button
  • Beschleunigungssensor
  • Gyroskop
  • Annäherungssensor
  • Magnetometer (Kompass)
  • Mobilfunkmodul
  • Flash-Speicher (Speichergröße, Speicherbelegung und Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit)
  • Arbeitsspeicher (RAM)
  • CPU
  • Vibrationsmotor
  • GPS-Modul
  • WLAn-Modul
  • Bluetooth-Modul

In den Untermenüs der App verbirgt sich außerdem ein Netzwerk-Monitor, sowie eine Auslastungs-Anzeige für Prozessor und Arbeitsspeicher. Die Batterie-Tipps, welche euch Phone Doctor ans Herz legt, bleiben jedoch sehr an der Oberfläche. Hier seid ihr mit unseren Erfahrungswerten besser beraten.

Wer alle 24 Hardware-Tests ausgeführt hat (was keine 10 Minuten dauert), kann sich ein Zertifikat ausstellen lassen. Dies ist nützlich wenn man ein iPhone verkaufen möchte und schafft Vertrauen beim potentiellen Käufer. Natürlich kann man als vorsichtiger Kaufinteressant auch ein solches Zertifikat anfordern.

Fazit

Fast alle Tests von Phone Doctor Plus könnte man auch manuell durchführen, würde dafür allerdings ein Vielfaches der Zeit benötigen. Die teils etwas holprige App-Übersetzung aus dem Englischen fällt auf, stört aber kaum. Uns gefällt auch die Zertifikat-Funktion, welche die Testergebnisse auf einer Bildschirmseite übersichtlich zusammenfasst. Mit nur 99 Cent kostet Phone Doctor Plus außerdem nicht die Welt. Unser Tipp: Zuschlagen bevor Apples App-Store-Kontrolle zuschlägt.