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Neue Vacuum Speaker: Pump und Screw

Geschrieben von: Frank.

Die Vacuum Speaker von Raikko haben wir euch schon öfters empfohlen. Die Mini-Lautsprecher, welche problemlos in die Hosentasche passen, werden auseinandergeklappt und entfalten so einen Resonanzkörper, der für einen kräftigen und basstarken Klang sorgt. Wer die Vacuum Speaker noch nicht kennt, wird beim ersten Ausprobieren von der Lautstärke überrascht sein. Die kleinen Brüllzwerge haben nämlich ordentlich Leistung unter der Haube. Seit kurzem sind zwei neue Modelle der Vacuum-Reihe erhältlich, die wir euch gern vorstellen wollen.

Pump

Der Mini-Lautsprecher Pump verfügt über einen Klappmechanismus und über eine mechanische Verriegelung. Per Schiebeschalter wird der Speaker geöffnet und stellt sich nach einem leisen Klicken im 45°-Winkel auf. Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten und eleganten Eindruck, lediglich das Spaltmaß zwischen oberer und unterer Hälfte variierte leicht, sobald es zusammengeklappt wurde. Dies scheint aber keine Verarbeitungsschwäche zu sein, sondern hängt mit der Position der mechanischen Verriegelung zusammen. Letztere besitzt eine kräftige Feder, welche den Verschluss gegen versehentliches Öffnen (z. B.  in der Hosentasche) sichert. Damit man diese Feder überwinden kann, muss man den Pump beherzt zusammenklappen. Ist man zu zimperlich, schließt der Lautsprecher nicht richtig und klappt dann wieder auf.

Über einen Knopf, den man etwa zwei Sekunden gedrückt halten muss, wird der Pump eingeschaltet. Eine blaue LED signalisiert, dass der Vacuum Speaker unter Strom steht und betriebsbereit ist. Nun muss nur noch das iOS-Gerät angeschlossen werden und dem Musikgenuss steht nichts mehr im Wege. Dazu bringt der Pump sein eigenes 3,5-mm-Klinkenkabel mit, das sich auf der Unterseite des Gerätes versteckt. Erfreulicherweise ist das Kabel mit etwa 12 cm sehr kurz und schlabbert so nicht in der Gegend herum. Es kann übrigens auch dazu verwendet werden mehrere Raikko-Lautsprecher in Reihe zu schalten und so ein ganzes Orchester von Vacuum Speakern ertönen zu lassen. Hierzu wird der sogenannte "Buddy Plug" verwendet, den man an allen Klang-Minis von Raikko wiederfindet. Es spielt auch keine Rolle welche Vacuum-Speaker-Modelle miteinander verbunden werden.

Ein eingebauter Akku versorgt den Pump mit Energie. Die Laufzeit beträgt etwa 4-6 Stunden, genug Zeit also für ausgedehnte Musik-Sessions. Aufgeladen wird der Klangzwerg über seinen Micro-USB-Port, an den auch ein beiliegendes Audio-Verlängerungskabel angeschlossen werden kann. Letzteres ist etwa einen Meter lang und sorgt für eine Verbindung bei etwas weiter entfernten Ton-Quellen. Es kann auch als Kabel für den Buddy Plug verwendet werden.

Die Lautstärke wird stufenweise über ein Rädchen verändert, das in seine ursprüngliche Position zurück schnellt, sobald es losgelassen wird. Seinen kräftigen Klang verdankt der Pump nicht nur dem großen Resonanzkörper, sondern auch der 40-mm-Membran des Lautsprechers. Mit 3 Watt ist der Speaker zudem für seine Größe überraschend leistungsfähig und kann so einen kleineren Raum um die 12 m² problemlos beschallen.

Screw

Der etwas kleinere Screw wiegt nur 75 Gramm und ist damit 20 Gramm leichter als der Pump. So lässt er sich noch besser unterwegs einsetzen. Der Screw wird, wie der Name schon andeutet, aufgeschraubt statt aufgeklappt. Eine zehntel Umdrehung reicht bereits um den Lautsprecher zu öffnen und den Resonanzkörper zu entfalten. Im Gegensatz zum Pump ist der Lautstärkeregler ein einfaches Rädchen, das aber eine stufenlose Volumenanpassung erlaubt. Leistungstechnisch kommt der Screw nicht ganz an den großen Bruder heran. Seine 2,7 Watt reichen aber noch völlig aus um ordentlich Lärm zu machen. Den Unterschied zu den 3 Watt des Pump merkt man daher kaum. Da sowohl die Membran als auch der Resonanzkörper etwas kleiner sind, liefert "die Schraube unter den Vacuum Speakern" einen etwas schwächeren Bass ab, der aber immer noch völlig ausreichend ist. Auch der Screw bringt sein eigenes Klinkenkabel mit und kommt auf eine Akkulaufzeit von 4-6 Stunden.

Obwohl mir der Pump mit seiner glatten Oberfläche besser gefallen hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die schwarze Version der beiden Mini-Lautsprecher ebenfalls Zuspruch finden wird. Die Haptik erinnert an eine gummierte Oberfläche und harmoniert gut mit dem optisch matten Finish. Die Wahl der Farbe (Schwarz oder Weiß) hat bei beiden hier vorgestellten Vacuum Speakern also auch einen Einfluss auf die Oberflächenbeschaffenheit.

Fazit

Raikko führt seine Vacuum-Speaker-Reihe konsequent fort und entwickelt das Potential der Mini-Lautsprecher stetig weiter. Klang und Leistung haben sich von Generation zu Generation verbessert. Beispielsweise mussten die ersten Vacuum Speaker noch mit 1,7 Watt auskommen. Gleichzeitig ist der Preis für die kleinen Klangwunder immer weiter gesunken. Den Pump (schwarz oder weiß) gibt es bereits für 27,95 Euro. Der etwas kleinere Screw (schwarz oder weiß) kostet sogar nur 19,95 Euro. Alle aktuellen Raikko-Lautsprecher werden übrigens mit einer praktischen Tragetasche ausgeliefert.

 

Vor Provider-Wechsel: OpenSignal checkt die Netzabdeckung

Geschrieben von: Frank.

Falls ihr gerade plant euren Mobilfunk-Anbieter zu wechseln, raten wir euch vorher einen Blick auf die App OpenSignal zu werfen. Die Anwendung zeigt euch anhand von Heat Maps wie es um die Netzabdeckung der einzelnen Provider bestellt ist. Die Karten werden durch Crowsourcing, also mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, erstellt. Dadurch bleiben sie unabhängig und geben den wahren Zustand der Netze wieder.

LightLinez XS: 12 cm Lightning-Kabel für unterwegs

Geschrieben von: Frank.

Zu Hause ist mir Apples original Lightning-Kabel (1 m) oft zu kurz. Für unterwegs ist es dagegen viel zu lang. Letzteres hat auch Apple erkannt und bietet ein mit 50 cm um die Hälfte kürzeres Lightning-auf-USB-Kabel an. Dieser Kompromiss geht aber nicht weit genug, wenn es vor allem auf Portabilität ankommt. Ein Kabel, das man immer dabei haben möchte, um iPhone, iPad und iPod jederzeit aufladen zu können, muss noch viel kleiner klein.

Die Lösung heißt LightLinez XS von Kenburg, ein nur 12 cm kurzes Lightning-Kabel, das ich beim Online-Kabelhändler Cable Jive entdeckt habe. Weder optisch noch in der Verarbeitungsqualität unterscheidet sich das Kurzkabel von Apples Original. Es scheint fast so als hätte man ein Standard-Lightning-Kabel genommen und es auf magische Weise schrumpfen lassen. Auf der Verpackung prangt der Schriftzug "Made for iPod iPhone iPad", es handelt sich beim LightLinez XS also um keinen billigen China-Nachbau, der nach dem ersten Test versagt. Alle Funktionen des Lightning-Anschlusses werden also unterstützt. Dies gilt nicht nur für die Datenübertragung beim Synchronisieren mit dem Mac oder PC, sondern auch für die Polung des Steckers, die sich beim Anschluss ans iOS-Gerät automatisch anpasst, so dass es egal ist ob man den Lightning-Stecker mit der Ober- oder Unterseite in die Buchse schiebt.

Fazit

Alle die schon immer auf der Suche nach einem kurzen Lightning-Kabel waren, können bedenkenlos zuschlagen. Die Qualität stimmt und mit nur 12 cm Länge passt das LightLinez XS in jede noch so kleine Tasche. Das Kabel kostet 18,95 $. Hinzu kommen 12,55 $ Versandkosten nach Europa, so dass ihr bei einem Gesamtpreis von 31,50 $, bzw. 24,20 Euro landet. Zur Erinnerung: Apple verlangt für sein Lightning-Kabel 19 Euro. Ihr könnt das Kabel nur bei Cable Jive und nicht beim Hersteller Kenburg kaufen, da letzterer nicht nach Europa versendet.

10 Jahre iTunes Store

Geschrieben von: Frank.

Der Apple iTunes Store feiert gerade seinen 10. Geburtstag. Apple hat angesichts des runden Geburtstags eine Mini-Seite ins Leben gerufen, welche die Entwicklung des Multimedia-Kaufhauses nachzeichnet. Am 28. April 2003 startete Apple den Verkauf digitaler Musik mit rund 200.000 Songs zu je 99 US-Cent. Heute blicken wir auf ein nahezu unüberschaubares Angebot an Songs, Filmen, Apps, Büchern, Hörbüchern, Musikvideos, Podcasts und TV-Serien.

Ohne den iTunes Store würde die digitale Medienlandschaft heute anders aussehen. Wahrscheinlich würden wir Musik und Filme immer noch auf Datenträgern kaufen. Wir würden einen Video-Abend mit dem Gang in die Videothek starten statt den Film online zu leihen. Wir würden unsere Musik immer noch zeitaufwendig in MP3-Dateien umwandeln und sie anschließend auf unsere tragbaren Player per Kabel übertragen anstatt unsere Songs per iCloud auf allen Abspielgeräten synchron zu halten. Smartphone-Apps würden wir mühselig aus verschiedenen Quellen zusammensuchen und uns über die hohen Preise der Anwendungen ärgern. Kurz gesagt der iTunes Store hat unser digitales Leben stark beeinflusst und viele technische Entwicklungen vorangetrieben, die unseren heutige Mediennutzung so einfach machen.

Eröffnung: Berlin bekommt seinen Apple Store

Geschrieben von: Frank.

Darauf musste die Hauptstadt lange warten. Am 3. Mai um 17 Uhr ist es nun endlich soweit, Apple eröffnet den ersten Apple Store in Berlin. Schon seit vielen Monaten war durch Stellenanzeigen bekannt, dass sich in Deutschlands größter Metropole etwas tut, nur das Eröffnungsdatum fehlte noch.

WWDC 2013: Der Termin für neue iPhones steht

Geschrieben von: Frank.

Apple hat den Termin für die WWDC 2013 bekanntgegeben. Wie jedes Jahr findet die Entwicklerkonferenz für iOS und OS X in San Francisco statt. Am 10. Juni wird Apple die Veranstaltung pflichtgemäß mit einer Keynote eröffnen. Wir erwarten, dass Apple ein neues iPhone präsentieren wird, denn angesichts der erstarkenden Android-Konkurrenz muss Apple dringend nachlegen. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfen wir uns zumindest auf spannende Einblicke in iOS 7 freuen. Bis zur Fertigstellung des neuen Betriebssystems für iPhones, iPads und iPod touches dürften aber noch einige Monate vergehen. Apropos iPads: Auch hier könnte es neue Produktvorstellungen geben. Das iPad 5 ist überfällig und auch dem iPad mini würde eine Überarbeitung gut stehen, insbesondere ein hochauflösender Bildschirm.

SD-Kartenleser und USB-Port für iOS-Geräte

Geschrieben von: Frank.

Eine von Kritikern immer wieder angeführte Schwachstelle von iOS-Geräten ist die fehlende Möglichkeit Speicherplatz nachzurüsten, zum Beispiel in Form von SD-Karten. Auch wird oft bemängelt, dass Apples beliebte Smartphones und Tablets keinen USB-Anschluss mitbringen, über welchen ein einfacher Datenaustausch mit Speichersticks möglich wäre. Beide Kritikpunkte lösen sich mit dem Hama Wi-Fi-Datenleser SD/USB in Luft auf, denn die kleine schwarze Box erweitert iOS-Geräte um einen SD-Kartenleser und eine USB-Schnittstelle.

Die Verbindung zum Apple-Produkt wird per WLAN hergestellt. Eine eigene App, namens Wi-Reader, liest die Daten auf den externen Datenträgern (USB-Stick/USB-Festplatte oder SD-Karte) und stellt gleichzeitig eine umfangreiche Dateiverwaltung zur Verfügung. Die App beherrscht die folgenden Funktionen:

  • Daten auf externem Datenträger lesen
  • Daten von externem Datenträger auf iOS-Gerät kopieren
  • Daten in eine andere App exportieren (z. B. eine PDF-Datei an iBooks übergeben)
  • Daten von anderen Apps entgegennehmen (z. B. ein Word-Dokument von GoodReader)
  • Hochladen von Fotos und Videos aus der Fotos-App auf externen Datenträger
  • Übertragung von Fotos und Videos von externem Datenträger in die Fotos-App
  • Order anlegen, Dateien umbenennen, Dateien löschen
  • Dateien sortieren nach Name, Typ oder Datum
  • Bilder, Videos, Musik-Dateien und Dokumente öffnen, bzw. abspielen

Damit hat man praktisch alle Datei-Verwaltungs- und Datei-Übertragungsmöglichkeiten, die man auch von einem vollwertigen Computer kennt. Apropos Computer: Ist der Wi-Fi-Datenleser drahtlos mit eurem Mac, PC oder Laptop verbunden, könnt ihr per Browser auf die Box zugreifen. Noch einfacher geht es über das mitgelieferte Mini-USB-Kabel. Schließt man den schwarzen Winzling nämlich per Kabel an, funktioniert er wie ein ganz normaler SD-Kartenleser. Über das Kabel wird auch der interne Akku geladen, der etwa 3 Stunden durchhält. Schließt man jedoch eine externe 2,5"-Festplatte an, die ihren Strom bekanntlich über den USB-Port deckt, an den sie angeschlossen ist, halbiert sich die Akkulaufzeit. Für längere Daten-Sessions empfiehlt es sich also das Mini-USB-Kabel mitzunehmen und so die Energieversorgung des Datenlesers sicherzustellen.

Die Bezeichnung Datenleser passt zur Hama-Box eigentlich nicht so richtig, denn das Gerät kann ja auch Daten schreiben, also vom iOS-Gerät auf eine SD-Karte, oder einen USB-Speicher hochladen. Damit übernimmt der schwarze Quader auch die Funktion einer externen Speichererweiterung. Da selbst SDHC- und SDXC-Karten gelesen werden, kann man seinem iOS-Gerät satte 64 GB zusätzlichen Speicherplatz für unter 50 Euro spendieren.

Hamas Daten-Box hat aber noch mehr drauf. Sie kann eine kabelgebundene Internetverbindung (LAN) in eine drahtlose umwandeln, indem sie als WLAN-Router fungiert. Hierfür wird der LAN-Port genutzt, der sich neben dem Mini-USB-Anschluss des Datenlesers befindet. Außerdem beherrscht das Gerät einen sogenannten Bridge-Modus, der dazu dient sowohl aufs Internet als auch auf die Box zuzugreifen, ohne ständig mit dem Apple-Device das WLAN wechseln zu müssen. Der Datenleser wird einfach mit den Zugangsdaten des heimischen WLAN-Netzes gefüttert und leitet die Internet-Zugriffe dann entsprechend weiter.

Fazit

Der Wi-Fi-Datenleser überrascht mit seinen zahlreichen praktischen Funktionen, die man der Box auf Grund ihrer geringen Größe (ca. 1/2 Zigarettenschachtel) gar nicht zutrauen würde. Standardmäßig ist die WLAN-Verbindung zum schwarzen Hama-Quader nicht verschlüsselt. Diese Nachlässigkeit sollte man also nach dem ersten Einschalten in den Geräteeinstellungen beheben. Auch preislich macht der SD- und USB-Leser eine gute Figur. Ab ca. 60 Euro kann er in verschiedenen Online-Shops bestellt werden.

Mit Traffic Racer über die Straßen fegen

Geschrieben von: Dominik.

Wirft man einen Blick in die aktuellen App-Store-Charts, sind eigentlich immer die selben Apps in den Top-Listen vertreten. Umso mehr fällt es auf, wenn sich dort auf einmal eine bis dato unbekannte App eingenistet hat. Dieses – nennen wir es mal so – Schicksal erfährt das Spiel Traffic Racer von Soner Kara gerade. In dem 89 Cent teuren Spiel geht es darum, mit möglichst hoher Geschwindigkeit über eine Straße zu fegen und dabei Autos zu überholen und dadurch Geld zu verdienen. Die Meinungen zu diesem Spiel gehen bis dato teils auseinander, trotzdem gibt es eine sehr starke Tendenz in Richtung „Gut“. So schreibt zum Beispiel ein User: „Was ist an diesem Spiel gut ? Da gibt es ein besseres Asphalt 7 (...)“, während ein anderer meint, dass es sich hierbei um ein richtig gutes Spiel handle. Auch wir bilden uns heute eine Meinung zu diesem Spiel und lassen euch daran gerne teilhaben. (...)

ChargeCard: Ladekabel im Kreditkarten-Format

Geschrieben von: Frank.

Wer kennt nicht die folgende Situation? Ihr seid bei Freunden/Bekannten/Verwandten und die Akku-Anzeige eures iOS-Gerätes nähert sich unerbittlich der 0. Da wir immer mehr Dinge des Alltags mit unseren elektronischen Helfern erledigen, werden wir auch immer abhängiger von Ihnen. Beispielsweise kaufe ich Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel nur noch mit dem iPhone. Das geht deutlich schneller als am Automaten und man ist nicht auf Bargeld angewiesen. In Hamburg sind elektronische Tickets sogar 3% günstiger, zumindest wenn man die richtige App nutzt. Einen leeren Akku kann man sich dann aber nicht mehr leisten, denn wenn das Display bei einer Fahrkartenkontrolle schwarz bleibt, wird es peinlich.

Sicher hat fast jeder von uns eine Hand voll Apps, auf die er unterwegs nicht verzichten möchte. Die Frage ist also: Wie stellt man sicher, dass der Akku stets genug Saft hat? Klar, man könnte immer ein Ladekabel mit sich herumschleppen, schließlich sind heutzutage Desktop- und Laptop-Computer allgegenwärtig und spenden per USB Strom. Doch wirklich praktikabel ist diese Lösung nicht, denn jedes herkömmliche Ladekabel macht weder in der Hosentasche, noch im Portemonnaie eine gute Figur.

Hier kommt die ChargeCard ins Spiel. Übersetzt bedeutet ChargeCard "Lade-Karte", und genau das umschreibt die Funktion des Gadgets perfekt. In Größe und Form einer Kreditkarte sehr ähnlich, ist die ChargeCard nichts anderes als ein extrem flaches Lade- und Datenkabel. Sie passt perfekt in die für Plastikgeld und Kundenkarten gedachten Fächer in Brieftaschen und kann daher problemlos dauerhaft in der Geldbörse verbleiben.

Die ChargeCard gibt es in mehreren Varianten. Die von uns getestete Version eignet sich für alle iOS-Geräte mit dem guten alten 30-Pin-Anschluss (Dock Connector). Aber auch Besitzer von iPhone 5, iPad 4 und iPad mini müssen nicht in die Röhre schauen, denn eine Lade-Karte mit Lightning-Anschluss soll ab Mai 2013 auf chargecardproject.com erhältlich sein. Das über Kickstarter finanzierte Flachkabel ist nicht so flexibel wie eine echte Kreditkarte, oder Apples Original-Ladekabel. Nichtsdestotrotz trauen wir dem praktischen Gadget zu einige Torturen zu überstehen.

Natürlich kann die USB-Seite der ChargeCard auch in Kombination mit Apples Netzteilen verwendet werden. obwohl das eingebaute Kabel sehr flach ist, soll es laut Hersteller bis zu 3,1 Ampere aushalten. Die Lade-Karte kann also auch an leistungsstarke iPad-Netzteile angeschlossen werden (2,1 bzw. 2,4 Ampere).

Fazit

Für alle die viel unterwegs sind, ist die ChargeCard schon fast ein Must-Have-Accessoire. Mit nur 2,54 Millimeter Dicke verschwindet das Gadget unauffällig in allen denkbaren Taschen und Aufbewahrungsfächern. Die Möglichkeit auch Daten zu übertragen soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Wer öfters Tethering betreibt, oder gelegentlich andere Daten per Kabel synchronisiert, wird von der ChargeCard genauso begeistert sein, wie jemand der nur hin und wieder Strom zapfen möchte. Der flache Apple-Kabel-Ersatz kann für 25 $ auf chargecardproject.com bestellt werden (Paypal-Zahlung möglich). Die Zustellung aus den USA erfolgt dabei versandkostenfrei.

BigBrotherAward 2013 geht an Apple

Geschrieben von: Frank.

Wieder einmal hat das Saubermann-Image von Apple deutliche Kratzer bekommen. Wieder einmal geht es um menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, diesmal jedoch nicht in Fernost, sondern direkt vor unserer Haustür. Die Apple Retail Germany GmbH, Betreiber der hiesigen Apple Stores, hat den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Arbeitswelt "gewonnen". Der Negativpreis geht jährlich an Unternehmen und Institutionen, die sich durch eine besonders skrupellose Form der Überwachung hervorgetan haben.

In den Apple Stores schaut der große Bruder den Angestellten ganz besonders genau über die Schulter. Sogar Pausenräume, Manager-Büros und Zugänge zu den Toiletten sollen angeblich per Video überwacht werden. Dies ist nach deutschen Recht schlicht unzulässig. Doch das ist offenbar nur die Spitze des Eisbergs, denn die Videoaufnahmen sollen zwecks Auswertung an eine Überwachungszentrale in England übertragen werden. Die vollständige Begründung für die Verleihung des Überwachungs-Awards könnt ihr hier nachlesen.