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Kommentar: Ein Plädoyer gegen Fanatismus

Geschrieben von: Frank.

Gemessen in historischen Dimensionen ist es noch gar nicht so lange her, dass fanatischer Nationalismus und fanatischer Rassismus, innerhalb einer Zeitspanne von nur 25 Jahren, gleich zwei Weltkriege verursacht haben. Die Folge dieser beiden globalen Konflikte waren die Verwüstung und Teilung Europas, sowie der Tod von rund 80 Millionen Menschen. Die Nachwirkungen der beiden Kriege verfolgen uns bis in die Gegenwart.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte fanatisches Ost-West-Denken beinahe den 3. Weltkrieg ausgelöst und damit die sichere Vernichtung der Menschheit eingeläutet. Nur der Besonnenheit einer Hand voll Personen ist es zu verdanken, dass wir heute noch leben.

Es bedarf keiner mentalen Anstrengung um aus den genannten Ereignissen des 20. Jahrhunderts die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wer aber 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkrieges immer noch nicht kapiert hat wohin Fanatismus und ideologisches Gedankengut führen, muss sich auf dem geistigen Niveau einer Stubenfliege befinden. Wie sonst ist es zu erklären, dass derartige Menschen ernsthaft versuchen die Fehler unserer Vorfahren mit voller Absicht zu wiederholen?

Unser Apell gegen Fanatismus richtet sich keineswegs nur gegen PEGIDA oder die Attentäter im Fall Charlie Hebdo. Wir haben als Apple-Blogger natürlich auch diejenigen im Visier, die versuchen ihren Mitmenschen eine Produkt- oder Markenideologie aufzuzwingen. Sowohl der sogenannte Apple-Fanboy, als auch der Apple-Hasser, dürfen sich demnach angesprochen fühlen. Reflektiert einmal selbst: Machen Fanatiker auf euch einen intelligenten Eindruck? Nehmt ihr die Personen und ihre Äußerungen ernst? Wollt ihr genauso wahrgenommen werden?

Im Test: Wasserdichtes Case fürs iPhone 6

Geschrieben von: Frank.

Das Lifeproof Frē fürs iPhone 6

Flüssigkeitsschäden gehören zu den häufigsten Todesursachen von iPhones. Ein umgestoßenes Glas Wasser oder ein heftiger Regenguss haben schon so manchen Smartphone-Besitzer verzweifeln lassen. Nicht wenige iPhones haben sogar ein unrühmliches Ende in der Toilette gefunden, da sie aus der Gesäßtasche ihres Nutzers gefallen sind. Was zunächst lustig klingen mag, bedeutet für die Betroffenen einen enormen finanziellen Verlust, denn Wasserschäden kann man nicht reparieren. Die ins Gehäuse eindringende Flüssigkeit verursacht Kurzschlüsse und zerstört so die Hauptplatine von Apples Kult-Smartphone. Selbst wenn der gute alte Reis-Trick das iPhone vorübergehend retten sollte, ist das baldige Lebensende durch die im Anschluss stattfindenden Korrosionsvorgänge vorgezeichnet. Dies weiß auch Apple und verweigert daher sämtliche Garantieleistungen bei iPhones mit Flüssigkeitsschaden. Entsprechende Indikatoren, welche sich bei Wasserkontakt von weiß nach rot verfärben, hat der Smartphone-Hersteller an mehreren Positionen im Gerät verteilt.

Aber so weit muss es nicht kommen. Seit 2 Jahren begleiten uns nun schon die wasserdichten iPhone-Hüllen von Lifeproof. Wir setzen sie vor allem am Strand ein, dort jedoch weniger wegen der Nähe zum Wasser, sondern auf Grund des feinen Sandes in der Luft. Letzterer hatte sich schon einmal auf dem Kamera-Sensor eines unserer iPhones niedergelassen und so eine Reparatur provoziert. Selbst zu Hause macht sich die Schutzhülle schnell bezahlt. Wer gerne lange badet, wird auch in der Wanne nicht auf Twitter, Whatsapp und Spiegel Online verzichten wollen. Musik unter der Dusche? Ebenfalls kein Problem.

Auch für Apples iPhone 6 gibt es inzwischen ein Lifeproof-Case (Modell "Frē"), welches wir ausführlich getestet haben. Besitzer eines iPhone 6 Plus müssen sich dagegen noch etwas gedulden. Eine Produktankündigung existiert aber bereits auf der Lifeproof-Website, allerdings nur für das Schwestermodell "Nüüd". Das neue Frē unterscheidet sich erheblich vom Vorjahresmodell. Es ist deutlich schlanker geworden (11,2 mm) und liegt sehr stramm an. Dadurch ist es etwas fummeliger das iPhone in die Hülle zu bekommen, doch das Endergebnis kann sich sehen lassen. Die Kamera-Aussparungen sitzen auf einen halben Millimeter genau an der richtigen Stelle! Die Displayschutzfolie liegt außerdem 100% blasenfrei auf dem Bildschirm, was sich positiv auf die Bedienung und Ablesbarkeit auswirkt.

Auch Ketchup ist natürlich kein Problem fürs Frē

Das Frē besteht aus zwei Hälften, die zusammengedrückt und in der Mitte über einen O-Ring abgedichtet werden. Ist das Lifeproof-Case erst einmal angelegt, bekommt man es nur mit einem Werkzeug wieder ab. Am besten klappt das Öffnen mit einer Münze, die in einen vom Hersteller vorbereiteten Schlitz gesteckt und anschließend leicht gedreht wird. Da diese Prozedur etwas aufwendiger ist, als man es von anderen Schutzhüllen kennt, ist das Frē kein Case, welches man täglich anbringt und wieder abnimmt. Wir empfehlen die wasserdichte Hülle daher entweder als Dauerlösung, oder für den gelegentlichen Gebrauch in den oben genannten Beispiel-Szenarien. Egal wie man sich entscheidet, sonderliche Komfort-Einbußen muss man nicht hinnehmen. Sowohl der Lightning-Anschluss, als auch die Kopfhörerbuchse sind weiterhin zugänglich und werden über eigene Klappen verschlossen und abgedichtet. Apples Ladekabel passt problemlos. Beide Versionen des Lightning-auf-30-Pin-Adapters waren aber leider zu dick. EarPods lassen sich ebenfalls sorgenfrei nutzen. Wer aber Kopfhörer mit gewinkeltem Stecker besitzt, oder in der Badewanne Musik hören möchte, braucht den mitgelieferten Kopfhörer-Adapter. Auf Touch ID muss man dank einer Spezialfolie über dem Home-Button ebenfalls nicht verzichten. Gleiches gilt für den Einhandmodus vom iPhone 6.

Natürlich haben wir auch getestet welchen Einfluss das Frē aufs Telefonieren hat. Bis auf einen minimalen Lautstärkeverlust konnten wir keine Nachteile feststellen. Die Lifeproof-Hülle behebt außerdem das Problem, dass man beim Verstellen der Lautstärke versehentlich die Standby-Taste betätigt. Stärkere Tasten-Druckpunkte machen es möglich. Neben der Absicherung gegen Wasser und Staub, bietet das Frē einen hervorragenden mechanischen Schutz vor Sturzschäden. Das Case erfüllt sogar den Militärstandard 810G-516.6.

Fazit

Wer sein iPhone sicher vor Wasser und Schmutz schützen will, aber keine dicken Klotz-Hüllen mag, findet im Lifeproof Frē eine hochwertige und chic aussehende Outdoor-Hülle. Das Case ist in 6 verschiedenen Farben erhältlich und bringt so etwas Abwechslung in Apples Silber-Gold-Spacegrau-Welt. Mit einem Preis von 79,99 Euro ist das Frē zudem noch erschwinglich und sollte in keiner Schutzhüllen-Sammlung fehlen. Ihr bekommt es auf Lifeproof.com, sowie bei Amazon, MediaMarkt, Saturn, Globetrotter und SportScheck.

Für Neueinsteiger und Wissbegierige: Unsere wertvollsten Tipps rund ums iPhone und iPad

Geschrieben von: Frank.

Unsere besten Tipps haben wir hier für euch zusammengefasst

Laut aktuellen Statistiken der Firma Flurry war jedes zweite mobile Gerät, welches zwischen dem 19.12.14 und 25.12.2014 aktiviert wurde ein iPhone oder iPad! Um den Neueinsteigern und Umsteigern aus dem Android- und Windows-Lager einen guten Start zu ermöglichen, haben wir unsere wertvollsten iOS-Tipps hier noch einmal geballt zusamm gefasst. Sicher wird der eine oder andere Stammleser aber auch fündig werden. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Akkulaufzeit

Kaum ein Thema wird so hitzig und kontrovers diskutiert wie die Optimierung der Akkulaufzeit des iPhones. Aus unserer Sicht zu Recht, denn was nützt das beste Smartphone, wenn die Batterie schon nach wenigen Stunden leer ist? In unseren Ratgeber "Akkulaufzeit des iPhones verlängern - 23 praxistaugliche Tipps für iOS 7 und iOS 8" haben wir daher sehr viel Zeit und Mühe investiert. Das Hauptaugenmerk lag stets darauf, dass die Tipps auch umsetzbar sind und die Funktionen des iPhones nicht unnötig beschnitten werden. Ohne rot zu werden können wir daher behaupten, dass ihr im deutschsprachigen Raum keine bessere Tippsammlung finden werdet. Dies liegt auch daran, dass wir den Guide bei neuen Erkenntnissen immer wieder aktualisieren.

Sollte unsere Tipps keine Besserung bringen, ist es sehr wahrscheinlich dass eure iPhone-Batterie defekt ist. Hier erklären wir wie ihr den Gesundheitszustand eures Akkus überprüft.

Altgerät verkaufen

Das neue iOS-Gerät ist da, doch was passiert mit dem alten? Unser Ratgeber "iPhone, iPad, iPod touch verkaufen: Das gilt es zu beachten" hilft euch bei den Verkaufsvorbereitungen um nachträglichen Ärger zu vermeiden. Natürlich freut sich der neue Besitzer des Altgerätes umso mehr, wenn das iOS-Gerät gründlich gereinigt wurde. Hier erfahrt ihr wie das geht.

Tastatur-Virtuosität

Auch im 21. Jahrhundert ist die Tastatur immer noch das wichtigste Eingabegerät, selbst wenn sie inzwischen häufig nur noch virtuell existiert. Die iOS-Tastatur hält einige Überraschungen bereit, die einem das Leben vereinfachen. In der Anleitung "iPhone-Tastatur: Tipps & Tricks für die Praxis" gehen wir ins Detail.

Mehr Speicher

Oft unterschätzt man den eigenen Speicherplatzbedarf beim ersten iPhone- bzw. iPad-Kauf. Wir empfehlen daher dringend kein Gerät mit 16 GB oder weniger zu kaufen, es sei denn man macht damit nicht viel mehr als Mailen und Surfen. Wenn der Speicherplatz dennoch knapp wird, hilft unser Entrümpelungs-Ratgeber "Frühjahrsputz: Speicherplatz auf iPhone und iPad freischaufeln" beim Aufräumen.

Mehr Treffsicherheit für Touch ID

Das bequeme Entsperren des iOS-Gerätes via Fingerabdruck (genannt Touch ID) erfreut sich großer Beliebtheit. Es kann jedoch vorkommen, dass der Fingerabdrucksensor unter dem Home-Button mit der Zeit in Sachen Erkennungsrate spürbar nachlässt, was sehr frustrierend sein kann. Im Artikel "Touch ID: Erkennung verbessern" verraten wir euch was ihr dagegen unternehmen könnt.

Wenn nichts mehr geht

Auch iPhones und iPads können sich manchmal aufhängen, schließlich handelt es sich um nichts anderes als mobile Computer. Wenn die Geräte gar keinen Mucks mehr von sich geben, oder schlicht keine Eingaben mehr entgegennehmen, hilft nur die Notbremse. Im Artikel "Was tun, wenn am iPhone und iPad nichts mehr geht?" verraten wir wie man sein Smartphone bzw. Tablet wiederbelebt.

LTE mit E-Plus

Euer neues iPhone und iPad kennen leider kein LTE-Profil für den Provider E-Plus. Im Klartext heißt dies, dass ihr LTE selbst dann nicht nutzen könnt, wenn eine der bisher noch seltenen Basisstationen in eurer Nähe aufgestellt ist. Mit den richtigen Einstellungen klappt es dann aber doch. Hier verraten wir euch wie.

Big Brother is watching you

Findet ihr es nicht auch gruselig, wenn das iPhone genau weiß wohin ihr gerade wollt und wie lange der Weg dauern wird? Manche Komfortfunktionen des iPhones gehen dann doch etwas zu weit. Wir verraten euch im Artikel "Woher weiß das iPhone wo ich wohne und arbeite?" wie man sie abschaltet.

Adieu Apple

Solltet ihr euch wider Erwarten eines Tages dazu entscheiden Apple den Rücken zu kehren, kann es nicht schaden auch die eigene Apple-ID zu löschen. Diese Prozedur ist alles andere als einfach, kann aber mit unserer Anleitung "So geht's: Apple-ID löschen" dennoch bewältigt werden.

 

Ihr seid neugierig welche Tipps wir noch in unserer Trickkiste haben? Eine Übersicht aller unserer Anleitungen findet ihr hier.

iPhone-Tipp: Desktop-Ansicht für Websites erzwingen

Geschrieben von: Frank.

Nicht leicht zu finden: Das Menü für die Desktop-Ansicht

Mobile Websites sind das Resultat der Smartphone-Revolution, welche mit dem ersten iPhone begann. Damals waren die Bildschirme der mobilen Geräte noch winzig und normale Websites ließen sich oft nicht vernünftig darstellen. Inzwischen sieht es aber anders aus. Die Bildschirme sind deutlich gewachsen und dank der hohen Auflösung aktueller iPhone-Generationen lassen sich auch Internet-Seiten in ihrer Desktop-Darstellung noch gut lesen. Hält man das iPhone im sogenannten Landscape Mode, also im Querformat, muss man häufig nicht einmal zoomen.

Leider lassen nicht alle Website-Betreiber dem Nutzer die Wahl, ob er sich lieber die mobile Ansicht, oder die Desktop-Darstellung anzeigen lassen möchte. Dabei können die Unterschiede fundamental sein. Oft bieten mobile Websites nur einen Bruchteil der eigentlichen Funktionen und Menüs einer Website, da auf Platzersparnis Wert gelegt wurde.

Während man sich vor iOS 8 noch mit alternativen Browsern behelfen musste, welche sich als Internet Explorer oder Firefox tarnen konnten, hat Apple das Problem inzwischen erkannt und in Safari eine neue Funktion eingebaut. Der iPhone- und iPad-Browser kann eine Website nun dazu zwingen die Desktop-Darstellung anzuzeigen. Das entsprechende Menü ist ohne Vorkenntnisse allerdings kaum zu finden.

Um eine mobile Internetseite in die Desktop-Darstellung zu zwingen, geht ihr wie folgt vor:

  1. Ruft die entsprechende Website auf.
  2. Klickt 1x in das Adressfeld von Safari (dort wo ihr normalerweise die URL eingebt).
  3. Die Internetadresse eurer Website sollte nun komplett blau markiert sein. Außerdem verdunkelt Safari die Darstellung der aktuell geöffneten Internetseite.
  4. Verlasst mit dem Finger das Adressfeld streicht mit dem Finger auf der verdunkelten Website von oben nach unten.
  5. Es öffnet sich ein verstecktes Pull-Down-Menü mit den Menüpunkten "Desktop-Site anfordern" und "als Favorit speichern".
  6. Klickt auf "Desktop-Site anfordern". Fertig.

Da das Menü nicht leicht zu finden ist, führen wir die Prozedur in dem unten verlinkten Video vor.

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten

Geschrieben von: Dominik.

 

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu und das letzte Ereignis vor Silvester ist ja bekanntlich Weihnachten. Daher wünschen wir Euch schöne und natürlich erholsame Weihnachtstage und schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2015. Wir hoffen, dass Ihr uns auch im nächsten Jahr treu bleibt :-) Wenn Ihr etwas zum Lesen über die Feiertage braucht, können wir Euch unsere empfohlenen Beiträge nur ans Herz legen ;-)

Euer iGadget-News-Team

Papers, Please: Werdet zum Grenzbeamten in Arstotzka

Geschrieben von: Frank.

Es lebe Arstotzka!

 

Nicht den Überblick verlieren! Bei Papers Please müsst ihr euch gut konzentrieren.

Wir schreiben das Jahr 1982 und ihr seid der leitende Inspektor am Grenzübergang Grestin, welcher sich im fiktiven kommunistischen Staat Arstotzka befindet. Eure Aufgabe scheint einfach zu sein. Ihr dürft nur einreiseberechtigte Personen den Grenzübergang passieren lassen. Alle anderen müssen abgewiesen werden. Blöd nur, dass die Regierung von Arstotzka die Einreisebestimmungen häufig ändert, und so ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten, bzw. darauf zu achten, dass auch die richtigen Dokumente vorgelegt werden.

Ihr müsst die Angaben in den vorgelegten Dokumenten auf ihre Plausibilität prüfen. Nicht selten versucht man euch gefälschte Pässe, Einreisegenehmigungen und Impfbescheinigungen vorzulegen. Kommt euch etwas komisch vor, könnt ihr die Einreisenden verhören und die Unstimmigkeiten so aufklären. Ab und zu wird auch mal eine Verhaftung fällig, zum Beispiel wenn gesuchte Kriminelle versuchen euren Grenzposten zu passieren. Gehen euch Personen mit falschen Angaben durch die Lappen, gibt es eine Verwarnung von der Obrigkeit. Nach der zweiten Verwarnung folgen schließlich Bußgelder, welche euer ohnehin schon knappes Gehalt schmälern. Wer aber zu wenig verdient kann die zu Hause wartende Familie nicht mehr ernähren, oder muss die Heizung abdrehen. Allen Anfängern empfehlen wir daher dringend in den Spieleinstellungen den täglichen Gehaltsbonus von 20 Credits zu aktivieren.

Papers Please erfordert mit steigendem Schwierigkeitsgrad eure volle Konzentration. Dröge wird das Spiel trotz der sich teils wiederholenden Tätigkeiten aber nicht, denn im Geschichte-Spielmodus erwartet euch eine spannende Story, welche auch das Schickal eurer arstotzkischen Familie betrifft. Ihr habt die Wahl ob ihr euch an Verschwörungen beteiligt, oder staatstreu euren Dienst tut. Auch bleibt es eurem Gewissen überlassen ob ihr zur Schusswaffe greift oder nicht. Wer es schafft bis zum Schluss nicht selbst verhaftet zu werden, bekommt den Freichaltcode für den Endlosmodus. Die 31 Arbeitstage, welche Papers Please bereit hält, könnt ihr im Idealfall in etwa 4,5 Stunden durchspielen. Jedoch kennt das Spiel 20 mögliche Ausgänge der Geschichte, und so macht es immer wieder Spaß alternative Lösungswege auszuprobieren. Papers Please hat uns bereits gut 15 Stunden unterhalten und macht noch immer Laune.

Fazit

Das Spiel besticht nicht zuletzt durch seine charmante Pixelgrafik. Die Anspielungen zum Ost-West-Konflikt, zur Berliner Mauer und zum geteilten Deutschland sind nicht zu übersehen. Papers Please ist eines der besten Spiele die wir 2014 testen durften und verdient sich somit unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung. Das Spiel kommt ohne In-App-Käufe aus und kostet 5,49 Euro. Der schwedische Entwickler hat das Spiel bisher leider nur fürs iPad freigegeben. Allerdings dürfte es auch schwierig sein die zahlreichen zu prüfenden Dokumente auf dem iPhone-Bildschirm noch lesbar darzustellen.

Im Test: Sennheiser Momentum In-Ear

Geschrieben von: Frank.

 

Elegant und wohlklingend: Der neue Momentum In-Ear

Sennheisers Momentum-Familie hat Zuwachs bekommen. Die Rede ist von den neuen Momentum In-Ear, welche die beliebte Kopfhörer- bzw. Headset-Serie um ein Ohrhörermodell erweitern. Da uns der Momentum Over-Ear bereits schwer begeistern konnte, haben wir es uns nicht nehmen lassen auch den "kleinen Bruder" zu testen.

Bereits nach dem Auspacken sticht das edle Design der In-Ears ins Auge. Sie heben sich damit klar von der Masse der Billig-Plastikstöpsel ab. Sennheiser-typisch ist die Verarbeitung exzellent und bietet keinen Anlass zur Kritik. Dies gilt auch für die Kabelfernbedienung. Selbst im Inneren der kleinen Momentum steckt Qualität. Die Klangtunnel sind nämlich aus robustem Edelstahl gefertigt. Auf ihnen sitzen die Silikonpolster, welche in vier verschiedenen Größen mitgeliefert werden. Für jeden Ohrentyp sollten also passende Polster beiliegen. Der richtige Sitz ist auch wichtig, denn nur so wird der Hörkanal vor störenden Außengeräuschen abgeschirmt. Besonders gut hat uns aber das kinderleichte Einsetzen und Herausnehmen der Ohrhörer gefallen, was wohl auch auf die leicht abgewinkelte Form zurückzuführen ist.

Vom geringen Gewicht der Momentum In-Ear profitiert vor allem der Tragekomfort. Man kann sie stundenlang tragen, ohne dass die Ohren anfangen zu schmerzen. Das sieht bei Apples EarPods anders aus. Auch kommen letztere nicht im Entferntesten ans Klangniveau der Sennheiser-Ohrhörer heran. Wer es laut mag, kommt ebenfalls nicht zu kurz. Voll aufgedreht können die kleinen Momentum richtig Krach machen!

Auffällig ist, dass Sennheiser bei der Entwicklung der Momentum In-Ear vor allem auf deren Langlebigkeit großen Wert gelegt hat. Der Traditionshersteller greift gleich mehrfach in die Technik-Trickkiste um Kabelbruch und Wackelkontakt zu vermeiden. An den Hörern selbst sitzt eine unauffällige Zugentlastung, welche die Folgen von versehentlichem Reißen am Kabel abmildert. Des Weiteren wird durch eine ungewöhnlich flache Kabelform verhindert, dass sich die Hörstrippen verheddern. Für den sicheren Transport liefert Sennheiser ein hübsches Etui mit. Die darin befindliche Aufwickelhilfe braucht man aber eigentlich nicht und kann sie daher getrost zu Hause lassen.

Fazit

Wer ein gut klingendes iPhone-Headset mit Kabelfernbedienung und Mikro sucht, kann mit dem Momentum In-Ear nichts falsch machen. Mit der freiwilligen zweijährigen Herstellergarantie unterstreicht Sennheiser den eigenen Qualitätsanspruch, der sich letztlich aber auch im Preis von 99 Euro niederschlägt.

(PRODUCT)RED: Wem helfen die Spenden wirklich?

Geschrieben von: Frank.

 

(PRODUCT)RED: Apple rührt wieder einmal die Werbetrommel

Woran erkennt man, dass Weihnachten näher rückt, ohne auf den Kalender zu schauen? Richtig, überall wird zu Spenden aufgerufen. Im TV, in der Fußgängerzone, am Arbeitsplatz, im World Wide Web, und natürlich auch bei Apple. Während sich das Mitgefühl für andere Menschen von Januar bis November in Grenzen hält, wird im letzten Monat des Jahres wie selbstverständlich das Portemonnaie gezückt. Wer spendet gehört zu "den Guten", das ist jedem klar. Wer Spenden sammelt klettert sogar noch höher im allgemeinen Ansehen, selbst wenn derjenige kaum eigenes Kapital zum gemeinschaftlichen Geldtopf beisteuert. Diesen Umstand machen sich Jahr für Jahr unzählige Unternehmen zunutze um etwas für das angekratzte Firmen-Image zu tun. Apple bildet da keine Ausnahme.

Die Image-Politur auf die man in Cupertino schwört nennt sich (PRODUCT)RED. Nein, meine Umschalt-Taste klemmt nicht, das schreibt man wirklich so. (PRODUCT)RED ist eine Spenden-Initiative von U2-Frontmann Bono (Von wem sonst?) und Bobby Shriver, einem Mitglied der Kennedy-Familie. Getreu dem Motto "tue Gutes und sprich darüber" können Unternehmen wie Apple einen Teil ihrer Produktpalette als (PRODUCT)RED kennzeichnen. Ein gewisser Anteil des Umsatzes dieser Produkte, welche an ihrer roten Farbe zu erkennen sind, fließt an den sogenannten Global Fund, welcher sich der Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria verschrieben hat. So weit so ehrenwert. Doch welcher Prozentsatz des Kaufpreises eines roten iPods, einer roten iPhone-Hülle oder eines roten Beats-Kopfhörers fließen tatsächlich Richtung Spendentopf? Erstaunlicherweise findet man dazu weder auf Apples (PRODUCT)RED-Website, noch auf der Homepage der Spendeninitiative eine Angabe. Apple selbst spricht von "einem Teil des Verkaufserlöses". Nun, 1 Eurocent ist auch ein Teil. Geht es nicht etwas genauer?

Leider nein, der tatsächliche Spendenerlös pro Produkt bleibt Apples Geheimnis, wahrscheinlich aus gutem Grund. Uns bleibt daher nur die Möglichkeit die bis dato bekannten Zahlen gegenüberzustellen. Dass Apple bisher 75 Millionen US-Dollar für den Global Fund gesammelt hat, gilt als halbwegs gesichert. Diese Zahl klingt erst einmal viel, doch sie bezieht sich auf einen Zeitraum von 2006-2014. In der gleichen Zeitperiode hat Apple sage und schreibe 807.976 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht, also 808 Milliarden US-Dollar. Das ist das Zehntausendsiebenhundertdreiundsiebzigfache (10.773) des gespendeten Betrages. Nun gehört natürlich nicht jedes Apple-Produkt zur Kategorie (PRODUCT)RED, doch dieses einfache Zahlenbeispiel zeigt sehr deutlich wie ernst man in Cupertino den Kampf gegen Aids, Malaria und Tuberkulose nimmt. Lumpige 0,009% des Gesamtumsatzes hat Apple investiert. Und noch ein kleines Zahlenbeispiel: Die Kosten für Apples neues Hauptquartier, das sogenannte "Mutterschiff", werden auf 5.000 Millionen US-Dollar geschätzt, immerhin noch dem 67fachem von Apples "Engagement".

Im Klartext: Apple nutzt (PRODUCT)RED als sozialen Anstrich um anderes Fehlverhalten des Unternehmens zu kaschieren. Es ist kein Geheimnis, dass Apple-Produkte in China unter teils menschenunwürdigen Bedingungen gefertigt werden. Wo bleibt da die propagierte Menschenliebe? Des Weiteren bedient sich Apple diverser Steuer-Tricks um jährlich Miliarden von US-Dollar am Fiskus vorbei zu schleusen. Hier wird der Allgemeinheit Geld entzogen, welches zum Teil auch gemeinnützigen Organisationen zu Gute kommen würde. Und natürlich ist man als Apple-Kunde deutlich freigiebiger wenn man beim Kauf eines Produktes dem Irrtum unterliegt damit etwas Gutes zu tun. Die roten Produkte dürften also deutlich mehr Geld in die Kassen spülen als Apple durch die eher zaghaften Spenden verliert.

Bevor ihr euch also von Apple zum diesjährigen Gutmenschen-Shopping verleiten lasst, haltet einen Moment inne und spendet lieber einen einstelligen Prozentbetrag eurer diesjährigen Weihnachtseinkäufe an eine seriöse Hilfsorganisation wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen.

Wir wünschen euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Der Nachfolger: Earn To Die 2

Geschrieben von: Dominik.

 

Vor gut zwei Jahren haben wir Euch hier das Spiel Earn To Die in der iPad – Version von Nop Doppler vorgestellt. Trotz dass ich solche Art von Spielen eigentlich nicht mag, war ich doch sehr überzeugt von dem Spiel und habe es solange gespielt, bis ich es durch hatte. Vor kurzem ist der Nachfolger im AppStore erschienen: Earn To Die 2. Das Universalspiel kommt für 1,79 EUR auf euer iDevice.
 
Salopp gesagt geht es darum, dass die Zombies wieder kommen. In einem kurzen Intro-Video wird euch sehr nahe gelegt, schleunigst zum Refuge Harbor zu kommen, da von dort das letzte Evakuierungsflugzeug starte. Mit den Sätzen „Ich brauche ein Auto. Irgendein Auto“ startet Ihr euch auch schon in das Abenteuer in Richtung Flugzeug.

Insgesamt gibt es zehn Autos, die sich nacheinander freischalten. Ihr müsst also nicht, wie in der ersten Version, die Autos kaufen. Aufrüsten müsst ihr sie dennoch, sonst werdet ihr nie den Zombies entfliehen können. Wie auch in der Vorgängerversion kann der Motor, das Getriebe, die Reifen, die Waffen- sowie Boostanlage, das Gewicht, die Panzerung verbessert und schlussendlich der Tank aufgefüllt werden. Das dafür benötigte Geld sammelt ihr, in dem ihr euch auf den Weg macht und Zombies überfahrt. Irgendwann wird euer Sprit alle sein und dann gibt’s Kohle, die anschließend reinvestiert werden kann.

Gesundheitsdaten: Der gläserne Patient ist bereits Realität

Geschrieben von: Frank.

Auch Apples iPhone sammelt fleißig GesundheitsdatenKrank sein ist teuer. Nicht nur für den Patienten, sondern auch für dessen Krankenversicherung. Die Versicherer setzen daher seit Jahren auf Bonusprogramme um ihre Kunden zu mehr Bewegung zu motivieren. Dies scheint den Versicherungen aber nicht mehr auszureichen, denn derzeit zeichnet sich ein beunruhigender Trend ab: Erste Krankenversicherungen bieten ihren Kunden Vergünstigungen und Boni an, falls sie ihre Gesundheits- und Bewegungsdaten teilen. Wer sich nachweislich viel bewegt wird also belohnt. Schon im nächsten Jahr sollen derartige Tarife auch in Deutschland eingeführt werden. Eine spezielle App sammelt die erforderlichen Daten zur (noch) freiwilligen Selbstüberwachung rund um die Uhr.

Natürlich werden Versicherungen die neu gewonnenen Informationen nicht nur nutzen um gesundheitsbewusste Kunden zu belohnen. Das Prinzip funktioniert auch in umgekehrter Richtung. Wer seine Gesundheitsdaten nicht preisgibt, zum Beispiel wegen Datenschutzbedenken, wird schon bald deutlich mehr zahlen müssen als seine gläsernen Mitmenschen. Was heute als freiwillige Preisgabe von personenbezogenen Daten beginnt, wird also in naher Zukunft zur Pflicht werden, will man keine finanziellen Nachteile in Kauf nehmen. Auch körperlich beeinträchtigte Menschen, die sich schlicht auf Grund einer Krankheit oder Behinderung nicht so viel bewegen können wie andere, werden durch das System der personalisierten Krankenversicherung benachteiligt und gesellschaftlich ausgegrenzt. Diese Entwicklung widerspricht dem Prinzip unseres Sozialversicherungssystems, welches die individuellen Risiken des Einzelnen gleichmäßig auf alle Schultern verteilt und so die Grundlage unserer heutigen Gesellschaft bildet. Wir können daher nur jedem abraten sich an dieser Entsolidarisierung zu beteiligen!