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AluFrame: Der Edel-Bumper aus Metall

Geschrieben von: Frank.

Von der Idee her haben uns Bumper für das iPhone schon immer ganz gut gefallen, problematisch war bisher eher die Umsetzung. Selbst Apples eigene Bumper, die zeitgleich mit dem iPhone 4 eingeführt wurden, konnten in Sachen Qualität nicht überzeugen. Laut Nutzerberichten verlieren sie nach wenigen Wochen an Farbe und zerkratzen sogar den iPhone-Rahmen, den sie doch eigentlich vor Schaden schützen sollen.

Diese Probleme können mit dem AluFrame von Just Mobile nicht auftreten. Der Bumper besteht, wie der Name bereits andeutet, aus Aluminium und umschließt das iPhone auffallend passgenau. Zwischen AluFrame und iPhone sitzt eine Gummischicht, welche Stöße abfängt und dafür sorgt, dass der Bumper fest anliegt. Da kein Spiel vorhanden ist, hat Schmutz, der hinter den Bumper gelangt, keine Chance auf dem iPhone-Rahmen herumzukratzen. Neben dem äußert eleganten Look schützt der AluFrame auch Vorder- und Rückseite von Apples Smartphone. Legt man das iPhone nämlich auf einer Unterlage ab, berührt nur der Bumper die Ablagefläche, da er etwas dicker ist als das iOS-Gerät.

Ganz besonders gut gefällt uns der Verschluss des AluFrame, der das Abnehmen und Anlegen des Bumpers erheblich vereinfacht. Ein kleiner Haken schnappt wie von selbst in die gegenüberliegende Öse und sichert so den passgenauen Sitz des Aluminium-Rahmens. Per Knopfdruck löst sich der Haken wieder und das iPhone lässt sich im Handumdrehen befreien. An der gegenüberliegenden Seite besitzt der AluFrame ein Scharnier, welches es ermöglicht den Bumper vollständig aufzuklappen. Eine nahezu perfekte Lösung. Natürlich haben wir auch getestet ob der AluFrame den Empfang des iPhones beeinflusst. Tatsächlich verschlechterte sich das Mobilfunksignal um etwa 5 dB. Das ist aber nicht die Welt und wird sich in der Praxis kaum bemerkbar machen.

Fazit

Der AluFrame von Just Mobile, den es in den Farben Schwarz und Silber gibt, überzeugt auf ganzer Linie. Design, Passgenauigkeit und Verarbeitungsqualität stimmen. Das lässt sich Just Mobile natürlich auch bezahlen. 69,95 Euro kostet der Edel-Bumper. Wir haben aber eine gute Nachricht für euch. Mit dem Gutscheincode "igadget-news0813" bekommt ihr bis zum 31.08.2013 15% Rabatt im Online-Shop von Just Mobile.

Kensington KeyCover im Test

Geschrieben von: Dominik.

Ein neues Produkt aus dem Hause Kensington ist das KeyCover, eine vollwertige Tastatur, das gleichzeitig als Cover für den Display genutzt werden kann. Als kleines Schmankerl befindet sich noch eine Display-Schutzfolie für das iPad im Lieferumfang. Der Preis für diese „Kombo“ liegt bei 79,99 EUR. Genutzt werden kann das KeyCover mit iPads der 2. Generation oder neuer. Das iPad der ersten Generation ist für den Gebrauch mit dieser Tastatur schlicht gesagt zu dick. Sollte man nur die Tastatur verwenden möchten, ist das technsich natürlich möglich. (...)
 

Die vielbeschworene Zufriedenheit von Smartphone-Nutzern

Geschrieben von: Frank.

Seit Jahren müssen wir sie ertragen. Dabei gibt es kaum eine Info-Quelle mit weniger Aussagekraft. Die Rede ist von Umfragen, welche die Zufriedenheit von Smartphone-Nutzern abbilden sollen. Problematisch bei solchen Umfragen ist die Tatsache, dass der zugrundeliegende Fragenkatalog und die Kriterien für die Auswertung in der Regel nicht mit veröffentlicht werden. Am Ende werden also Prozentzahlen bekanntgegeben, die niemand auf Richtigkeit überprüfen oder überhaupt nur nachvollziehen kann. Besonders irreführend wird es, wenn solche Umfragen auch noch als "Studie" bezeichnet werden.

 

Wie bekloppt und sinnlos Zufriedenheitsumfragen sind, wird deutlich wenn man zwei voneinander unabhängige Umfrageergebnisse miteinander vergleicht. Das wollen wir einfach mal spaßeshalber anhand von zwei aktuellen Beispielen demonstrieren.

 

Umfrage A wurde in Südkorea durchgeführt. Es wurden 44.000 Smartphone-Nutzer befragt, die gerade nichts besseres zu tun hatten. Umfrage B wurde in den USA durchgeführt und zählt 70.000 Teilnehmer. Was fällt auf? Richtig! US-Bürger wissen offenbar noch weniger mit ihrer Freizeit anzufangen als die Bewohner der koreanischen Halbinsel. Zwischen beiden Umfragen liegt eine Zeitspanne von knapp einem Monat, zumindest wenn man nach dem Datum der Veröffentlichung geht. Während laut Umfrage A 52% der iPhone-Nutzer mit ihrem Smartphone zufrieden sind, sind es in Umfrage B 81%. In Beiden Umfragen lag das iPhone in Sachen Zufriedenheit auf Platz 1. Was kann man aus diesem Ergebnisvergleich schließen? Nun, entweder sind Koreaner eine generell sehr unzufriedenes Völkchen, oder aber Zufriedenheitsumfragen sind das Papier nicht wert auf das sie gedruckt werden. Ich tendiere zu letzterem Fazit.

 

Selbst wenn man solche Umfrageergebnisse ernst nehmen könnte, welchen Wert hätten sie dann für den Leser? Würde man den eigenen Zufriedenheitslevel demokratisch der Mehrheitsmeinung anpassen? Wohl kaum. Das Einzige was zählt sind logischerweise die eigenen Erfahrungswerte.

FaceTime Audio: Apples nächster Flop

Geschrieben von: Frank.

Mit iOS 7 wird Apple "FaceTime Audio" einführen. Schon der Name des neuen Features ist irreführend, denn im Gegensatz zum klassischen FACEtime gibt es bei FaceTime Audio keine frohen Gesichter eurer Gesprächspartner zu sehen. Der Dienst beschränkt sich nämlich auf die Ton-Übertragung per Voice over IP.

Voice over IP (VoIP) ist nichts anderes als Internettelefonie, also das Übertragen von Telefongesprächen in Form von Internet-Datenpaketen. Während sich VoIP vor allem im Bereich Festnetz-Telefonie auf Grund des Kostendrucks immer weiter ausbreitet und den analogen Telefonanschluss verdrängt, bleibt der Siegeszug auf Smartphones bisher aus. Aber woran liegt das? Hier sind vor allem die großen Mobilfunkprovider schuld, die durch VoIP ihr Geschäftsmodell gefährdet sehen. VoIP-Dienste wurden daher von Telekom und Co. in den letzten Jahren entweder komplett gesperrt, oder nur gegen einen monatlichen Aufpreis zugelassen. Inzwischen ist VoIP aber bei vielen Smartphone-Tarifen wieder inklusive. Dafür sind aber die Datenvolumina in den einzelnen Tarifen deutlich geschrumpft, bzw. haben sich verteuert. Das liegt daran, dass der immer größer werdende Bedarf an schnellen mobilen Datenverbindungen hohe Kosten beim Netzausbau verursacht. Diese Kosten wollen die Mobilfunkprovider natürlich wieder reinholen und lassen sich großzügige Datentarife daher gut bezahlen. SMS und normales Telefonieren sind dagegen billig wie nie. Telefon-Flatrates bekommt man heutzutage hinterher geschmissen. Oft sind in Mobilfunktarifen eine Festnetz-Flat und eine Flat ins eigene Mobilfunknetz bereits inklusive. Auch monatliche SMS-Kontingente oder Minutenpakete zum Abtelefonieren sind seit langem Bestandteil vieler Mobilfunkverträge.

Wozu also noch FaceTime Audio? Zumal der neue Apple-Dienst eben nicht nur am teuer bezahlten Datentarif nagt, sondern auch nur von Apple-Gerät zu Apple-Gerät funktioniert. FaceTime (Video) nicht zum offenen Standard zu machen war schon bei der Einführung des Dienstes im Jahre 2010 eine blöde Idee. Entsprechend selten wird FaceTime (Video) bisher genutzt. Selbst bei Freunden die ein FaceTime-fähiges iOS-Gerät besitzen, verzichte ich auf den Daten-Anruf. Dies ist auch einfach eine Frage der Gewohnheit. Während ich mit der Telefon-App 100% meiner Kontakte erreichen kann, sind es mit FaceTime nur etwa 2%. Hinzu kommt, dass der VoIP-Markt bereits fest in der Hand von Skype und Co. ist. Eine Skype-App gibt es für alle gängigen Computer- und Smartphone-Betriebssysteme. Wo soll da also noch Luft sein für FaceTime Audio? Zumal iOS 7 ohnehin nur auf neueren iOS-Geräten landen wird.

Aus unserer Sicht macht Facetime Audio nur dann Sinn, wenn man sich im Ausland befindet und Zugriff auf ein WLAN hat. Dann kann man sich nämlich die teuren Roaming-Gebüren für Telefonie und SMS sparen. Aber selbst in einem solchen Spezialfall würden wir eher Dienste nutzen, die auf vielen Betriebssystemen funktionieren und daher eine gewisse Nutzerbasis vorzuweisen haben. FaceTime Audio kann daher nur floppen, das muss auch Apple klar sein.

Interview: Raphael Wichmann

Geschrieben von: Dominik.

Im November 2009 starteten wir unsere Serie mit Interviews, die wir mit Entwicklern von Apps, die wir bereits mit kritischen Augen betrachtet haben. Bis dato gibt es 30 Ausgaben dieser Reihe (z.T. auch Entwicklertagebücher), die zusammen auf eine sechsstellige Zugriffszahl kommen. Im Durchschnitt wird ein Interview mit einem Entwickler ungefähr 6.000 Mal aufgerufen. Diese doch attraktive Zahl hat uns dazu gebracht, wieder mal ein Interview durchzuführen. Am gestrigen Tage habe wir euch bereits eine App vorgestellt, mit der ihr eure angefallenen Ausgaben bei diversen Ereignissen besser und übersichtlicher verteilen könnt: Splittr. Der dahintersteckende Entwickler heißt Raphael Wichmann, dessen Arbeit als Entwickler wir euch gerne in diesem Interview näher vorstellen möchten. (...)
 

Splittr - Kosten teilen einfach gemacht

Geschrieben von: Dominik.

Sommer. Rein kalendarisch haben wir den ja bereits. Wie dieser praktisch wieder mal aussieht, ist allerdings eine andere Sache. Gerade deshalb sind wahrscheinlich Tagestouren die spontanen Aktionen, die während den jetzt kommenden und zum Teil schon laufenden Sommerferien (oder in den generellen freien Tagen) geplant werden. Touren mit Freunden sind meistens mit Ausgaben verbunden. Mindestens einer darf sich immer als Fahrer betitelt, während andere sich im die Einkäufe kümmern. Manch einer setzt sich vielleicht auch nur ins Auto und wartet, bis es los geht. Die Ausgaben werden anschließend gerecht aufgeteilt. Die heutige App, die wir euch gerne vorstellen möchten, heißt Splittr – Kosten teilen einfach gemacht. Ihr könnt also schon ahnen, warum es heute geht. Stichwort Kosten: 89 Cent kostet die App des in Hamburg wohnenden Entwicklers Raphael Wichmann. (...)

Verlosung: Leder-Case fürs iPhone 5 von Kavaj

Geschrieben von: Frank.

[Update:] Gewonnen hat @Yankman. Herzlichen Glückwunsch! [/Update]

Passend zu unserer Review der Leder-Taschen von Kavaj, könnt ihr nun unser Review-Exemplar der iPhone-5-Hülle "Dallas" gewinnen! Viel Glück!

Das müsst ihr tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen:

  1. Folgt uns auf Twitter (@igadget_news).
  2. Twittert die folgenden Zeilen: iPhone-Case "Dallas" von @kavaj zu gewinnen. RT und @igadget_news folgen zum Mitmachen http://bit.ly/1avRmjq

 

Die Bedingungen für das Gewinnspiel

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Eine Teilnahme pro Person
  • Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag den 21.07.2013 16 Uhr


Rechtliche Hinweise

  1. Eine Barauszahlung, Auszahlung in anderen Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar.
  2. Die Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.
  3. Es werden keine Daten der Teilnehmer an Dritte weitergegeben.
  4. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeiter von iGadget-News.de und andere an der Konzeption und Umsetzung dieses Gewinnspiels beteiligte Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, die uns auf Twitter folgt und die Gewinnspielfrage korrekt beantwortet hat. Es ist pro Person nur eine Teilnahme möglich. iGadget-News.de behält sich das Recht vor Gewinnspielteilnehmer von der Verlosung auszuschließen, die gegen die hier aufgeführten Bedingungen verstoßen.
  5. Der Gewinner des Preises wird zeitnah nach der Verlosung benachrichtigt.
  6. Der Preis wird auf dem Postweg an den Gewinner zugestellt.
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  8. Sollte ein Gewinner auf seinen Preis verzichten, rückt der nächste Teilnehmer nach.
  9. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufallszahlengenerator.

 

Am Strand: iOS-Geräte vor Sand und Wasser schützen

Geschrieben von: Frank.

Vor kurzem habe ich das gute Wetter genutzt und einen Tag an der Ostsee verbracht. Natürlich durften meine iOS-Geräte nicht fehlen. Doch wie schützt man die wertvolle Apple-Hardware vor Sand und Wasser? Die Antwort liefert LifeProof mit seinen Schutzhüllen für iPhone, iPad und iPod touch. Das iPhone-Case haben wir euch bereits vorgestellt. Doch wie schlägt sich die LifeProof-Hülle fürs iPad mini? Diese Frage wollen wir heute beantworten.

Blitzschnell lässt sich der iPad-mini-Schutz anlegen. Apples kleines Tablet wird in die Rückenschale gelegt und der Frontdeckel wird von oben angedrückt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Dichtring korrekt in der entsprechenden Furche liegt. Schrittweise drückt man nun Front und Rücken zusammen, bis das LifeProof-Case lückenlos geschlossen ist. Achtet auch darauf, dass der Kopfhörerstöpsel und die Klappe über dem Lightning-Anschluss geschlossen sind. Nun hat Wasser keine Chance mehr einzudringen. Die Schutzklasse IP 68 spricht für sich. Sie bietet den besten Schutz gegen Staub und Wasser nach Industrie-Standards. LifeProof garantiert die Dichtigkeit bis zu einer Dauer von 60 Minuten und einer Wassertiefe von 2 Meter. Um auf Nummer sicher zu gehen solltet ihr aber vor der ersten Benutzung einen Dichtigkeitstest mit dem leeren Case machen.

Erfreulicherweise haben sich während unseres Tests keine Luftblasen zwischen Display und Schutzhülle geschoben. Die LiefeProof-Hülle saß also perfekt. Dank Kamera-Fenster lassen sich weiterhin Fotos knipsen und Videos drehen, sogar Unterwasser. Das eröffnet für Hobby-Fotografen ganz neue Perspektiven. Wasserdichte Membranen auf Höhe des Mikros und der Lautsprecher, lassen Schallwellen passieren, aber kein kühles Nass. Ein Trageband rundet die Strandtauglichkeit ab.

Wieder zu Hause angekommen lässt sich das Case leider nicht mit bloßen Händen öffnen. Man benötigt ein 1-Euro-Stück oder eine ähnlich große Münze. Diese versenkt man in einem extra fürs Öffnen vorgesehenen Schlitz am Rand der Hülle und dreht die Münze vorsichtig. Front und Rückseite des LifeProof Case trennen sich anschließend voneinander und man kann das iPad mini schrittweise wieder befreien. Leider hinterlässt die Münze sichtbare Spuren an der Hülle, beeinträchtigt aber nicht ihre Funktion.
 

Fazit

Die Schutzhüllen von LifeProof sind eine einfache und sichere Möglichkeit iOS-Geräte vor Schmutz, Staub und Wasser zu schützen. Es macht sehr viel mehr Spaß die geschätzten Alltagsbegleiter am Strand zu benutzen, wenn man sich keine Sorgen um deren Gesundheit machen muss. Die Cases bekommt ihr auf LifeProof.com und demnächst auch bei Media Markt.
 

"Dallas" und "Berlin": Das clevere Leder-Duo von Kavaj

Geschrieben von: Frank.

iPhone- und iPad-Hüllen gibt es wie Sand am Meer. Die meisten 0815-Cases sind jedoch nichts weiter als ein teures Polycarbonat-Mäntelchen, oder ein hässlicher Silikon-Schlauch, die das Design des iOS-Gerätes verschandeln. Wir freuen uns daher über jedes Case, das Stil hat. Derart gelungene Schutzhüllen haben wir kürzlich bei Kavaj entdeckt.

iPhone-Beschützer "Dallas" und iPad-mini-Verteidiger "Berlin" bestehen komplett aus Echtleder und sitzen nahezu perfekt. Das ist nicht selbstverständlich, denn Leder ist ein Naturprodukt, das in Abhängigkeit von Umweltfaktoren seine Eigenschaften ändert. Hinzu kommt, dass jedes Stück Leder anders aussieht, anders geformt ist und sich anders bei der Verarbeitung verhält. Die Handhabung des edlen Materials ist daher nicht einfach und erfordert neben viel Erfahrung vor allem Handarbeit. Dafür ist Leder aber auch äußerst robust und sieht selbst nach Jahren, und um einige Gebrauchsspuren reicher, immer noch sehr gut aus. Auch die angenehme Haptik des Naturmaterials wird von keiner Kunststoffhülle erreicht. Normalerweise wirken sich die eben genannten Eigenschaften des Rohstoffs auch auf den Preis aus. Doch Kavaj hat es irgendwie geschafft, dass die stilvollen iOS-Anzüge überraschend günstig bleiben.

Das iPhone-Case "Dallas" ist in den Farben Cognac und Schwarz zu haben. Es zeichnet sich durch seine ungewöhnlich passgenaue Verarbeitung aus, die noch einmal eine ganze Stufe über der iPad-mini-Hülle "Berlin" liegt. "Dallas" fasst das iPhone an den Ecken ein, wie ein Juwel. Die Lautstärke-Tasten und der Standby-Button werden von einer dünnen Lederschicht bedeckt, sind aber dank geprägter Markierungen leicht zu finden. Der Schieber für den Vibrationsalarm ist frei zugänglich, genauso wie die Lightning- und Kopfhörerbuchse. Lautsprecher und Mikro bekommen ebenfalls genug Platz zugeteilt.

"Dallas" punktet mit zwei überraschenden Features. Klappt man den Frontdeckel zu, zum Beispiel um das iPhone-Display beim Transport zu schützen, wird die Bildschirmabdeckung mit Magneten gesichert, so dass sie nicht von allein aufklappen kann. Der zweite Aha-Effekt versteckt sich auf der Rückseite des Cases. Hier sind zwei Fächer untergebracht, die Plastikgeld und Co. aufnehmen können. Wer also kein Kleingeld braucht, kann dank "Dallas" das Portemonnaie zu Hause lassen.

Die iPad-mini-Tasche "Berlin" ist nicht weniger intelligent umgesetzt. Auf der Rückseite versteckt sich eine Lasche, welche für die Ständerfunktion eingesetzt wird. Dazu wird die Frontklappe der iPad-mini-Hülle auf die Rückseite geklappt und unter die Lasche geschoben. Schon kann das iPad mini stehen oder für ergonomischeres Tippen aufgebockt werden.

Wie beim Dallas-Case halten Magnete den Frontdeckel im geschlossenen Zustand in Position. Die Sleep/Wake-Funktion des iPads wird ebenfalls unterstützt. "Berlin" sitzt nicht ganz so passgenau wie "Dallas", was dazu führt, dass die Kamera-Aussparung sehr dicht neben der Foto-Linse endet. Selbst geknipste Bilder werden dadurch aber nicht negativ beeinflusst. Beide Edel-Cases haben das Problem, dass der kurze Lightning-Adapter nicht mehr passt. Hier muss man sich also mit der 20-cm-Version behelfen.

"Berlin" fällt durch angenehm weiches Leder auf. Das ist auch nötig, da das Naturmaterial etwas Zeit braucht, bis es sich vollständig ans iPad mini angepasst hat. Anfangs funktioniert daher auch die Ständerfunktion nicht, das Leder ist noch zu hart. Erst bei täglichem Gebrauch entfaltet das Case alle seine Stärken. Besonders gut gefällt die Art und Weise wie Kavaj iPhone und iPad in den Edel-Hüllen gegen Herausfallen sichert. Die iOS-Geräte werden mit einer Lederlasche fixiert, die so ähnlich wie ein Briefumschlag funktioniert und unter das iDevice geschoben wird.

 

Fazit

Mit ihrer grandiosen Passgenauigkeit, wie ich sie bei Lederprodukten noch nicht gesehen habe, überzeugt vor allem die iPhone-Hülle "Dallas". Nahtlos schmiegt sie sich ans iPhone und veredelt Apples Smartphone sicht- und spürbar. Die eigentliche Überraschung ist jedoch der Preis. Nur 29,90 Euro verlangt der Schutzhüllen-Spezialist für das tolle Produkt, nicht mehr als man für gängige Plastik-Cases auf den Tisch legen muss.

Die iPad-mini-Tasche "Berlin" ist ebenfalls sehr günstig zu haben. Mit 34,90 Euro kostet sie 5 Euro weniger als Apples Plastik-Smart-Cover, schützt aber gleichzeitig Vorder- und Rückseite des Tablets. Wer Cognac nicht mag, greift auch hier zur schwarzen Version.

 

XCOM: Alien-Terror vom Feinsten

Geschrieben von: Frank.

Wer von euch noch den inzwischen fast 20 Jahre alten Strategie-Klassiker "UFO: Enemy Unknown" kennt, wird sich noch gut an das Spiel und die spannenden Gefechte mit den außerirdischen Invasoren erinnern. 2012 erschien für PC, PlayStation 3 und XBox 360 ein sehr gut umgesetztes Remake namens "XCOM: Enemy Unknow". Inzwischen ist eine grafisch abgespeckte aber nicht weniger fesselnde Version der Neuauflage für iPhone und iPad erschienen. Obwohl ich bereits fast 50 Euro in die PC-Version investierte, und das Spiel in kürzester Zeit durchgespielt hatte, habe ich nun auch noch den iOS-Ableger gekauft.

In XCOM übernehmt ihr das Kommando über ein Team aus kampferprobten Soldaten, welches eine Alien-Invasion auf der Erde abwenden soll. Während die Eindringlinge vor allem zu Beginn des Spiels ihre technische Überlegenheit ausspielen können, zieht die XCOM-Organisation sukzessive nach. Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Raumschiffe und die Außerirdischen selbst, werden von euren Wissenschaftler erforscht. Gefangene Aliens kommen in ungemütliche Verhöre und plaudern die Pläne der Invasoren aus. Überfallene Städte, voll mit Zivilisten, warten darauf von euren XCOM-Sondereinsatzkräften befreit zu werden. Dabei hält das Spiel perfekt die Balance zwischen rundenbasierten Kampfeinsätzen, Rollenspielelementen und Aufbaustrategie.

Während ihr eure Operationsbasis immer weiter ausbaut und eure Soldaten wertvolle Kampferfahrung sammeln, schicken die Außerirdischen nach und nach stärkere Einheiten ins Feld. Darunter genmanipulierte Klone, mechanisch verbesserte Kreaturen und hart zu knackende Kampfmaschinen, die in Sekunden euren ganzen Trupp auseinandernehmen können. Im späteren Spielverlauf messen sich eure besten Kämpfer sogar mit den Psi-Kräften der Alien-Elite.

Jeder tote Soldat ist ein herber Verlust, denn die gewonnene Kampferfahrung lässt sich nicht ersetzen. Daher gilt es im Gefecht jede Art der Deckung zu nutzen, zumindest so lange bis sie von den mächtigen Alien-Waffen verdampft wird. Schutzanzüge dämmen den enormen Schaden ein, den die Plasmawaffen der Außerirdischen verursachen, doch die Spezialkleidung ist nicht billig und muss erst einmal von euren Ingenieuren entwickelt und gebaut werden. Nicht zuletzt seid ihr auch von euren Finanziers abhängig, denjenigen Ländern, welche die XCOM-Organisation unterstützen. Es ist daher auch immer eine wirtschaftliche Überlegung, wo ihr euren Trupp als nächstes einsetzt.

Vor dem Kauf der App gibt es noch einige technische Dinge zu berücksichtigen. Auf Grund der hohen grafischen Anforderungen braucht ihr mindestens ein iPhone 4S, ein iPad 2 bzw. iPad mini, oder einen iPod touch der 5. Generation. Version 1.0.1 des Spiels stürzte auf unserem iPad mini regelmäßig ab. Dank Auto-Speichern-Funktion wird man dadurch aber zumindest im Spielfortschritt kaum zurück geworfen.


Fazit

Obwohl das Spielprinzip von XCOM nicht neu ist, hat es von seiner Faszination bis heute nichts verloren. XCOM gehört zu denjenigen Games, die man immer mal wieder durchspielt und die von der ersten bis zur letzten Minute großen Spaß machen. Dran ändert auch der sehr hohe Preis der App nichts. 17,99 Euro gehen über den virtuellen App-Store-Tresen. Bedenkt aber, dass es sich hier um ein vollwertiges Spiel handelt, für welches 2012 noch der dreifache Preis verlangt wurde.