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Der Kampf um den Platz an der Sonne

Geschrieben von: Paul.

Mit der Präsentation des iPhone 5S hat Apple nicht nur ein neues Smartphone präsentiert, sondern auch die Antwort auf das Samsung Galaxy S4. Der Kampf der beiden Smartphone-Giganten zieht sich nun schon seit über 2 Jahren hin und wird nun sicherlich neu entflammen, zumal Apple es, genau wie die Konkurrenz aus Südkorea, verpasst hat, für Überraschungen zu sorgen. Den Verkaufszahlen wird das (wie immer) nicht schaden.

Als das TV-Duell zwischen Angela Merkel und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück vorbei war und alle über den Ausgang diskutierten, zog eine große deutsche Tageszeitung folgendes Fazit : „Peer Steinbrück hat Boden gut gemacht, den erhofften K.O.-Schlag aber nicht gelandet“. Ersetzt man „Peer Steinbrück“ durch „Apple“ so hat man das Fazit der gestrigen Produktpräsentation. Boden gut gemacht ja, die Konkurrenz überflügelt, nein. Warum Apple überhaupt Boden gut machen muss, einst der Pionier des Smartphonemarktes, zeigt ein kurzer Blick in die Vergangenheit.

Bis zum Sommer 2011 war die Welt in Cupertino noch in Ordnung. Dann stellte Samsung das Samsung Galaxy S2 vor und die Kritiker waren sich einig, dass dies das erste Smartphone ist, welches besser als das iPhone sei. Apple sah das anders und war des Weiteren der Meinung, dass das SGS II eine Kopie des iPhone 4 sei. Es folgte eine Klagewelle, die zeigte, dass es dem Branchenprimus offenbar doch besorgt über die Konkurrenz war. Neben vielen laufenden Verfahren erhöhte Apple damit jedoch nur die Aufmerksamkeit für das S2, was dazu führte, dass es als erstes Android-Smartphone die 30 Millionen Marke bei den Verkäufen in unter 15 Monaten knackte. Nichtsdestotrotz war sich jeder sicher, dass Apple im Herbst seine Antwort präsentieren und sich den Spitzenplatz zurück erobern würde. Es folgte das iPhone 4S und die Trendwende blieb aus. Zur Veranschaulichung hier die Bewertung des laut Wikipedia „reichweitenstärksten Technikportal im deutschen Internet“. (...)

iPhone 5C: Die Chancen des ungeliebten Stiefkindes

Geschrieben von: Frank.

Bei aller Kritik am Plastikgehäuse des iPhone 5C darf nicht vergessen werden, dass die iPhone-Modelle 3G und 3GS ebenfalls mit einem Kunststoffmäntelchen auskommen mussten. Das klappte ganz gut, auch wenn uns die Probleme von damals noch gut in Erinnerung sind. So waren vor allem bei der weißen Variante Mikro-Risse im Bereich der Anschlüsse zu erkennen. Bis heute ist nicht ganz geklärt ob es sich tatsächlich um Risse handelte oder eher um Lackschäden. Hat Apple die Fertigungsprobleme von damals in den Griff bekommen?

Durch die Kunststoffeinhausung ergeben sich nicht nur Nachteile. Wir gehen stark davon aus, dass das iPhone 5C mit einem besseren Empfang punkten kann, da im Gehäuse keine Metalle das Funksignal stören können.

Falls ein hochwertiger Kunststoff verwendet wurde, sehen wir auch gute Chance in Sachen Robustheit. Glas ist zwar hart und damit widerstandsfähiger gegen Kratzer, doch Kunststoff überlebt eher einen Sturz ohne zu splittern, da es sich beim Aufprall verformen kann.

Das iPhone 5C ist die erste iPhone-Generation die Farbe ins Spiel bringt. Wir können uns gut vorstellen, dass einige Nutzer bereits lange auf einen neuen Anstrich gewartet haben. An einen durchschlagenden Erfolg im Massenmarkt glauben wir aber nicht. Auch Apple scheint sich nicht sicher zu sein wie das 5C ankommen wird und gestattet daher (im Gegensatz zum 5S) die Vorbestellung ab dem 13. September.

Die Zubehörhersteller dürfte es zudem freuen, dass zumindest eines der neuen iPhone-Modelle einen abweichenden Formfaktor mitbringt. So gibt es wieder einen Grund neue Schutzhüllen, Kameralinsenaufsätze und Co. zu kaufen.

iPhone 5S und 5C im Style-Check

Geschrieben von: Jasmin.

Bisher konnte man sich bei Apple eigentlich immer darauf verlassen, dass sie mit dem Design neuer Produkte am Puls der Zeit oder diesem sogar voraus waren. Gestern jedoch wurden das neue iPhone 5S und das sogenannte „Billig-iPhone“ iPhone 5C erstmals präsentiert und da musste ich mich doch fragen, ob Apple seinem Ruf als innovative Marke mit Gespür für Stil nun noch gerecht wird.

Das iPhone 5S wird es, wie auch schon das iPhone 5, in der Farbe Silber geben. Die schwarze Variante muss der neuen Farbschöpfung "Spacegrau" weichen. Das silberne iPhone 5S fügt sich mit seinen weißen Elementen prima in die Reihe der übrigen, ebenfalls in Weiß und Silber gehaltenen Produktreihen von Apple ein. Allein der kleine silberne Ring um den Home-Knopf unterscheidet es von seinem Vorgänger. Dieses kleine Detail integriert den Knopf schön in die Gesamtheit des Designs und lässt diesen deutlich hochwertiger erscheinen. Das silberfarbene iPhone 5S ist vom Style-Faktor her eindeutig mein Favorit unter den gestern vorgestellten neuen Produkten.

Die Farbbezeichnung „Spacegrey“ bzw. die deutsche Übersetzung „Spacegrau“ war uns bisher lediglich von Autolackierungen bekannt und erscheint an dieser Stelle etwas befremdlich. Das Design selbst kann aber mit schlichter Eleganz in glänzendem Schwarz und mattem Schiefergrau überzeugen. Es ist wie „Das kleine schwarze“: zeitlos, klassisch und passt irgendwie immer. Bleibt zu hoffen, dass dieses Mal nicht wieder so viele Käufer durch unschöne Kratzer auf den frisch ausgelieferten Produkten enttäuscht werden.

Grundsätzlich begrüße ich neue Design-Ideen, aber das neu ins Programm aufgenommene goldene iPhone 5S vermag es leider nicht, mich in Begeisterungsstürme zu versetzen. Das Gold ist so zurückhaltend, dass die Bezeichnung „Champagner“ vielleicht angebrachter gewesen wäre. Und dennoch ist es etwas zu prollig, um mein Design-Herz höher schlagen zu lassen. Ich sehe damit Damen - mit obligatorischem Mini-Hund in der Handtasche - in den schnittigen Sportwagen des betuchten Gatten steigen. Andererseits könnte aber vielleicht auch der junge Hipster mit goldener Retro-Casio-Uhr zu diesem Modell greifen wollen. In meiner Hand hat es jedoch leider nichts verloren. Vielleicht hätte Apple an dieser Stelle noch mutiger sein können und ein iPhone in angesagtem Rosé-Gold herausbringen sollen. Ich denke, dass das neben Mut auch Stilgefühl bewiesen hätte.

Die neuen Cases zum iPhone 5S wird es in 6 Farben - von gedecktem Beige bis knalligem Gelb - geben. Außen in Leder und innen mit Mikrofaser ausgekleidet sprechen sie mich optisch sehr an. Sie machen einen hochwertigen Eindruck und runden damit das Design des iPhone 5S gekonnt ab. Es sind bei einem gleichbleibenden eleganten Äußeren Kombinationen von Business- bis Freizeit-Chic möglich. So entsteht ein erwachsenes und bei Bedarf auch gleichzeitig farbenfrohes Gesamtbild.

Das neue iPhone 5C wurde in der Gerüchteküche immer gern als „Billig-iPhone“ bezeichnet, scheint dem jedoch nur im Design und leider weniger im Preis zu entsprechen. Die 5 erhältlichen Farben folgen dem aktuellen Neon-Trend und können jedem Outfit einen schönen Akzent verleihen. Die ersten Presse-Bilder lassen jedoch vermuten, dass das glänzende Plastik-Gehäuse dem doch recht hohen Preis nicht gerecht werden dürfte; es sieht schlichtweg zu billig aus. Insbesondere bei dem gelben Modell musste ich zudem spontan an das Nokia Lumia denken und damit lässt Apple dann doch die gewohnte Innovation vermissen. Mit den 6 farblich zum iPhone 5C passenden Cases hat sich Apple dann endgültig von den erwachsenen Käuferinnen und Käufern verabschiedet. Ich bin an dieser Stelle jedenfalls raus. Ich mag Farben und es lassen sich so auch interessante Farbkombinationen zusammenstellen, aber die Assoziation zu Kinderspielzeug hat sich in meinem Kopf schon nach dem ersten Blick manifestiert. Ich sehe es so vor meinem inneren Auge schon in den Händen pubertierender Jungen und Mädchen.

Hier frage ich mich, warum Apple sich nicht wenigstens treu geblieben ist und dem iPhone 5C nicht auch ein an das bunte Aluminium-Gehäuse der iPod-Produktreihe angelehntes Design verpasst hat. Dieses vereint in meinen Augen nämlich das Element knalliger Farben mit einem Stil, der einem so hochpreisigen Produkt angemessen wäre. Warum sollte das iPhone 5C, wie Apple selbst sagt, nur mit einem Plastik-Gehäuse kraftvoll und einzigartig umzusetzen gewesen sein? Apple bleibt mit seinen gestern vorgestellten Produkten leider deutlich hinter den Erwartungen zurück. Bleibt abzuwarten, wie sich iPhone 5S und 5C dann live - und jetzt kann man es auch sagen - in Farbe machen werden. Ich werde mir die neuen Produkte definitiv im Apple Store anschauen, sehe aber schon kommen, dass mein „altes“ iPhone 5 auch weiterhin mein treuer Begleiter bleiben wird.

Kommentar: Günstig-iPhone?

Geschrieben von: Frank.

Was war denn da los? Sicher habt ihr euch das beim Anblick des iPhone 5C auch gefragt. Ein typischer "Plastikbomber" wie ihn die Konkurrenz seit Jahren abliefert und dafür Hohn und Spott der Apple-Fans kassiert. Nun könnte man ja meinen, dass ein in Sachen Wertigkeit herabgestuftes iPhone als Günstig-Modell herhalten soll um neue Märkte zu erschließen. So zumindest hat die Gerüchteküche die immer wieder auftauchenden Bilder des angeblichen Billig-Smartphones interpretiert. Derart abwegig war es also, dass Apple ein Plastik-iPhone zum Normalpreis herausbringen könnte. Gemäß der Gerüchtelage der letzten Wochen hätte das iPhone 5C das iPhone 4S ablösen sollen. Die Logik dahinter liegt auf der Hand: Alle kleinen iOS-Geräte (iPhones und iPods) hätten dann einen einheitlichen 4"-Bildschirm bekommen und der alte Dock-Anschluss wäre endlich gänzlich von der Bildfläche verschwunden.

Doch Apple hat sich (leider) anders entschieden. Das iPhone 4S bleibt als unterstes Einsteigermodell für 399 Euro mit 8 GB Speicher erhalten und geht damit in sein 3. Lebensjahr. Das 5C folgt auf der nächsten Ebene mit 599 Euro für 16 GB bzw. 699 Euro für 32 GB. Dadurch entsteht die absurde Situation, dass das günstigste iPhone hochwertiger wirkt als das Mittelklasse-iPhone. Das iPhone 5 dagegen verschwindet gänzlich und wird durch das 5S (699 Euro) ersetzt. Das neue iPhone ist also schon wieder 20 Euro teurer geworden. So kostete das 16 GB iPhone 5 "nur" 679 Euro und war damit zur Einführung bereits 50 Euro teurer als das 4S. Der Grund für die erneute Preissteigerung erschließt sich uns nicht, zumal einige Komponenten wie z. B. Flash-Speicher immer günstiger werden und nicht teurer. Ein von der Gerüchteküche vorhergesagtes 128 GB-iPhone ist ausgeblieben.

Wir hatten das iPhone 5C noch nicht in der Hand, aber wir können jetzt schon sagen, dass uns der Preis von 599 Euro für ein Plastikgehäuse und das technische Innenleben des Vorjahresmodells als viel zu hoch gegriffen erscheint. Wäre Apple dem bisherigen Zyklus gefolgt, hätte es das iPhone 5 nun zum gleichen Preis gegeben und dieses Modell bringt immerhin ein hochwertiges Glas/Alugehäuse mit. Welche Zielgruppe peilt Apple also mit dem 5C an? Im Netz ergießt sich bereits reichlich Spott über Apples neues Kunststoff-Smartphone. Die Begriffe "Kinderhandy" und "Spielzeug-Smartphone" fallen regelmäßig. Doch wer zahlt für Spielzeug 600-700 Euro? Selbst Nokia kann sich einen frechen Seitenhieb nicht verkneifen. Jetzt wird auch klar warum Apples Führungsriege in den letzten Wochen massiv Apple-Aktien abgestoßen hat.

Apple September Event 2013

Geschrieben von: Dominik.

 

 
Neben dem iPhone 5S und 5C ging es bei dem September Event von Apple auch um iOS 7 sowie um die iWork – Apps.
 
Einige neue Töne hat man noch in iOS 7 integriert und Siri kann nach Tweets suchen (irgendwie hatten sie diesmal ein Faible für Lady Gaga, oder ?), Wikipedia anzeigen und nach Fotos suchen.
 
Nächste Woche Mittwoch (18.09.2013) wird iOS 7 für das iPhone 4 oder neuer, iPad 2 oder neuer, iPad mini und für den iPod Touch 5. Generation veröffentlicht.
 
Die iWork – Apps Keynote, Pages und Numbers sowie iMovie und iPhoto sind ab sofort für jedes iOS fähige Gerät kostenlos. Solltet ihr euer neues iOS Gerät nach dem 1. September aktiviert haben, kommt ihr ebenfalls in den Genuss der Gratisdownloads.

 

iPhone 5S und 5C vorgestellt

Geschrieben von: Dominik.

Bye Bye, iPhone 5. Du hattest doch noch nicht einmal Geburtstag.

Am 10. September präsentierte Apple ihre neusten Produkte der Öffentlichkeit. Es wurde verkündet, dass das jetzige iPhone 5 durch zwei neue Geräte abgelöst werden soll. Zum einen ist es das farbenfrohe iPhone 5C. Erhältlich ist dieses Plastikgerät in den Farben grün, weiß, blau, pink und gelb. Die Rück- sowie die Seiten sind aus einem Stück gemacht. Es besitzt einen 4 Zoll Retina Display mit dem vom iPhone 5 bekannten A6 Prozessor. Die Batterielaufzeit soll ebenfalls erhöht worden sein. Die iSight-Kamera besitzt 8 Megapixel und die FaceTime Kamera macht Fotos mit 1,2 Megapixel und einer Auflösung von 1280 x 960.
 
Das iPhone 5C wurde als iPhone angekündigt, welches die meisten LTE Frequenzen unterstützt. Eine Übersicht, welche Frequenzen unterstützt werden, könnt ihr euch hier ansehen. In Deutschland ist euer Ansprechpartner die Telekom und Vodafone.
 
Bluetooth 4.0 und das neue iOS 7 sind ebenfalls an Board.
 
Die Preise für das neue iPhone 5C sind allerdings recht happig. Für die 16GB Variante werden 599 EUR verlangt. Einen Hunderter mehr muss man für die 32 GB Variante aufwenden.
 
Gleich dazu gibt es passende Hüllen aus Silikon, die insgesamt 35 kleine runde Aussparungen haben, damit man die Originalfarbe eures iPhones noch erkennen kann. Die Hüllen kosten 29$ und laut dem Appleumrechnungskurs auch 29 EUR. Die Cases sind in den selben Farben plus schwarz erhältlich.
 
Vorbestellen könnt ihr das iPhone 5C ab kommenden Freitag, dem 13. September.
 

Bluebeam PDF Revu: Mit Abstand bestes PDF-Tool im App Store

Geschrieben von: Frank.

Wenn es darum geht PDF-Dateien nicht nur anzuzeigen, sondern auch zu ergänzen/bearbeiten, schmilzt das Angebot im App Store auf genau zwei brauchbare Tools zusammen: Good Reader und PDF Expert. Zumindest galt dies bisher, denn inzwischen gibt es auch Bluebeam PDF Revu fürs iPad. Das PDF-Werkzeug werdet ihr wahrscheinlich nicht kennen, aber unter Nutzern von Windows-Tablets ist es seit vielen Jahren als das PDF-Programm schlechthin bekannt. Obwohl auf die Touchscreen-Nutzung abgestimmt bietet es unzählige nützliche Funktionen, die Adobes Acrobat und andere Applikationen vermissen lassen.

Während die meisten iPad-Portierungen bekannter PC-Programme stark abgespeckt daher kommen, bringt die iOS-Version von PDF Revu fast alle Funktionen der Desktop-Variante mit. Ihr könnt Text farblich hervorheben, durchstreichen, unterkringeln, einrahmen, und um Kommentare, Notizen, Formen etc. ergänzen. Ihr könnt Fotos und Audio-Aufnahmen einbetten, sowie Bildausschnitte eines PDFs kopieren und in andere Apps (z. B. Mail) einfügen. Eine Undo- und Redo-Funktion, die es euch ermöglicht die letzten Bearbeitungsschritte rückgängig zu machen, bzw. zu wiederholen, erleichtert das Annotieren von Dokumenten ungemein. Zu guter letzt landen eure überarbeiteten PDFs per Sync-Funktion in der Dropbox oder per Mail bei einem Empfänger eurer Wahl. Ihr allein entscheidet ob eure Ergänzungen für den Adressaten editierbar bleiben oder nicht. Damit haben wir noch lange nicht alle Features aufgeführt, aber es dürfte nun klar sein, das PDF Revu ein sehr mächtiges Tool ist, das kaum Wünsche offen lässt und der Konkurrenz im App Store weit voraus ist.

Fazit

Bluebeam PDF Revu ist das mit Abstand umfangreichste PDF-Werkzeug im App Store. Angesichts der Bearbeitungsmöglichkeiten ist der Preis von 8,99 Euro nur noch eine unbedeutende Randnotiz, erst recht wenn man bedenkt, dass keine In-App-Käufe nerven und die PC-Version stolze 179 $ kostet.

Akku laden für Doofe: Kurbeln bis das Handgelenk qualmt

Geschrieben von: Frank.

Es gibt immer wieder Zubehör-Hersteller die glauben man könnte uns Gadget-Nutzer und Technik-Nerds für dumm verkaufen. In unserer Redaktion treffen wir daher bereits eine strikte Vorauswahl welche Produkte überhaupt bei uns getestet werden, schließlich wollen wir euch keinen Mist vorstellen. Damit sind wir bisher auch stets gut gefahren.

Als die ersten Infos zu einem Gerät die Runde machten, das mit reiner Muskelkraft einen Smartphone-Akku laden will, schrillten unsere Alarmglocken. Ein wenig technisches Verständnis genügt bereits um zu wissen, dass das Konzept nicht aufgehen kann. Teltarif.de hat ein solches Kurbel-Gadget nun getestet und das Fazit fällt entsprechend ernüchternd aus. Schon nach kurzer Zeit schmerzte die Testerhand auf Grund der unergonomischen Gestaltung der Kurbel. Neben der unangenehmen Lautstärke fiel auf, dass man extrem lange kurbeln muss um an ein bisschen Ladestrom zu kommen. 30 Minuten Zähne zusammenbeißen reichten gerade mal für 4 Minuten Ladedauer. Praxistauglichkeit sieht anders aus.

Smartwatch: Das Gadget der Zukunft? Nein.

Geschrieben von: Frank.

Vielleicht lehnen wir uns mit dem folgenden Statement etwas weit aus dem Fenster, aber an eine große Zukunft für die Smartwatch glauben wir nicht. Samsungs Coup rund um die Uhr Galaxy Gear, welche die Koreaner heute auf der IFA vorstellten, zeigt sehr anschaulich mit welchen konzeptionellen Schwächen so ein intelligenter Zeitmesser zu kämpfen hat. Das Display ist mit 1,63 Zoll für eine Uhr vergleichsweise groß, für an Smartphones gewöhnte Nutzer dürfte es jedoch winzig wirken, erst recht da es sich um einen Touchscreen handelt. Die Auflösung von 320 x 320 Pixeln ist ausreichend, kann aber niemanden hinter dem Ofen hervorlocken.

Auf Grund der kleinen Bildschirmdiagonale passen nicht viele Informationen aufs Display und genau hier liegt der Knackpunkt. Schließlich ist die Galaxy Gear kein eigenständiges Smartphone fürs Handgelenk, sondern lediglich ein Art externer Bildschirm für Samsungs Android-Smartphones und Tablets. Das Gadget ist also stets auf ein elektronischen Partner angewiesen, der seine Informationen per Bluetooth auf die Smartwatch überträgt (Mails, Anrufe, SMS). Auch ein paar Apps gibt es bereits für die High-Tech-Uhr, die sich mit Gesten oder Sprachsteuerung bedienen lassen.

Die 1,9 Megapixel Kamera, welche im Armband steckt, dürfte kaum brauchbare Fotos schießen. Die Bilder landen idiotischerweise nicht etwa auf dem mit der Zukunftsuhr gekoppelten Smartphone, sondern auf dem internen Speicher (4 GB). Letzterer soll sich laut heise.de nur mit 10 Apps befüllen lassen. Auch für Videoaufnahmen soll es eine weltfremde Beschränkung auf maximal 10 Sekunden Länge geben. Bei einem Preis von 299 US-Dollar hätten wir mehr erwartet.

Rabattierte iTunes-Karten bei Saturn

Geschrieben von: Frank.

Inzwischen gibt es fast wöchentlich wieder Rabatte auf iTunes-Karten, nachdem vor einigen Monaten noch eine Durststrecke zu überwinden war. Wir nutzen die Chance sehr gern um unser iTunes-Guthaben regelmäßig aufzustocken. Diesmal ist Saturn wieder an der Reihe. Vom 04.09.2013 bis 07.09.2013 gewährt die Elektromarkt-Kette deutschlandweit 20% Nachlass auf alle iTunes-Guthabenkarten.