Banner

UE 900: Logitech schockiert mit miesem Kundenservice

Geschrieben von: Frank.

Ihr erinnert euch an unsere Review zu den Logitech UE 900 Edel-Ohrhörern? Nachdem die Produktqualität nach nur 5 Monaten erhebliche Schwächen offenbarte (Wackelkontakt am linken Hörer), ist das Drama leider noch nicht ausgestanden. Seit Ende Juli befinden sich meine Audio-Stöpsel nun schon beim Logitech-Service, ohne dass etwas getan wurde. Nach diversen Vertröstungen und Versprechungen ist mir nun der Geduldsfaden gerissen. Ich habe dem Service eine Frist zur Herausgabe der reparierten/ausgetauschten UE 900 gesetzt. Dabei kam endlich die ganze Wahrheit ans Licht. Bis Ende September kann der Logitech-Service keine Ersatzhörer liefern. Man wollte mich also ganze 2 Monate warten lassen. Anfangs verharmloste Logitech sogar noch die Lieferprobleme:

"Der ganze Prozess kann bis zu 3 Wochen in Anspruch nehmen, wird aber in den meisten Fällen wesentlich früher abgeschlossen."

Aber Logitech setzt noch einen drauf. Im Logitech-Online-Shop waren die UE 900 bis vor wenigen Tagen weiterhin als lagernd gelistet. Konfrontiert mit dieser Tatsache wimmelte der Service erneut ab:

"Das Lager für unser Webshop ist davon getrennt und wir können nicht Teile davon für Garantieabwicklungen nutzen."

Unfassbar. Einen derart miesen Kundenservice habe ich selten erdulden müssen. Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen und lasse mir den Kaufpreis erstatten. Hoffentlich klappt wenigstens das.
 

Plants vs. Zombies 2: Wenig Neues, viele In-App-Käufe

Geschrieben von: Frank.

Ungeduldig haben Fans auf die Fortsetzung von Plants vs. Zombies gewartet. Das seinerzeit wegweisende Tower Defense Game, das von PopCap entwickelt wurde, begeistert noch heute Jung und Alt durch einfach zu erlernende Spielzüge, taktische Kniffe und witzige Animationen. Als der Spielegigant Electronic Arts PopCap vor etwa zwei Jahren für sage und schreibe 750 Millionen US-Dollar kaufte, schlugen Kenner der Branche die Hände über ihren Köpfen zusammen, schließlich gilt EA als das Vorzeigebeispiel für gnadenlosen Games-Kommerz. Zahlreiche erfolgreiche Spieleserien hat der an erster Stelle gewinnorientierte Konzern bereits in seelenlose Computerspiel-Zombies verwandelt. Als bekannt wurde, dass PvZ 2 auf das Freemium-Geschäftsmodell setzen wird, schwante auch uns Übles. Die vermeintlich gratis spielbaren Freemium-Games erweisen sich nicht selten als Abzocke. Trotzdem haben wir uns das Spiel näher angeschaut.

Am Spielprinzip hat sich wenig geändert. Eine Horde von Zombies versucht euer Haus zu stürmen, das ihr auf 5x9 Feldern mit allerlei Pflanzen verteidigt. Das Grünzeug schießt, schlägt um sich, und frostet die hirnlosen Untoten, die sich ungeschickt wankend ihrem Ziel nähern. Im Vergleich zum ersten Teil von Plants vs. Zombies fällt auf, dass der Schwierigkeitsgrad des Spiels gestiegen ist. Daher bekommt der Spieler Spezialdünger an die Hand, den er sich innerhalb eines Levels durch fleißige Zombie-Abschüsse verdienen kann. Auf die eigenen Pflanzen gestreut wirkt der Dünger wie Doping und schaltet kurzzeitig Sonderattacken frei. Später folgen Power-Ups wie beispielsweise Blitze, die man unabhängig von den Pflanzenkriegern einsetzen kann. Diese mächtigen Power-Ups kosten den Spieler Münzen, die er sich in geringen Mengen erspielen kann. Das ehrlich gesammelte Kleingeld ist aber schnell aufgebraucht, so dass man sich Münzen im Spiele-Shop kaufen muss. 5 Power-Ups, die jeweils nur wenige Sekunden wirken, kosten euch umgerechnet 2,69 Euro. Auch einzelne Spezialpflanzen können freigeschaltet werden und kosten zwischen 2,69 Euro und 3,59 Euro pro Typ. Wer PvZ 2 spielen möchte ohne echtes Geld einzusetzen, ist nach gut 2 Stunden durch. Weitere Spielbereiche müssen mit Geld freigeschaltet werden (1,79 Euro für 3 Level).

Fazit

Insgesamt bietet Plants vs. Zombies 2 wenig Neues. Der Spieler wird ständig zu In-App-Käufen genötigt, was den Spaß erheblich einschränkt. Teil 1 der Spielereihe bietet deutlich mehr fürs Geld und sei euch daher an dieser Stelle empfohlen. Hier geht es zur iPhone- und hier zur iPad-Version.

Kii: Das Lightning-Kabel für den Schlüsselbund

Geschrieben von: Frank.

Selten hat mich ein Gadget so sehr beeindruckt wie der Kii von Bluelounge. Dabei sind es nicht die vielen Funktionen, die mich überzeugen, sondern der hohe Grad an Praxistauglichkeit, den das Kabel mitbringt. Ja ihr habt richtig gelesen, auch wenn der Kii wie ein Schlüssel aussieht, und auch so ähnlich heißt ("Key" bedeutet schließlich "Schlüssel" auf Englisch), handelt es sich doch um eine Lightning-Strippe für euer iOS-Gerät. Damit wird ein uraltes Problem gelöst, mit dem sich iPhone-, iPad- und iPod-Fans tagtäglich herumschlagen müssen: Ausgerechnet wenn der Akku mal keinen ganzen Tag durchhält, hat man natürlich das Ladekabel zu Hause vergessen. Das kann euch mit dem Kii nicht mehr passieren, denn die "Lightning-Schnur" wird direkt am Schlüsselbund befestigt. Dort fällt sie nicht weiter auf, schließlich passt sie auch optisch gut zwischen Auto- und Haustürschlüssel.

Die empfindlichere Lightning-Seite wird in das Kopfstück der Schlüsselattrappe gesteckt und ist so vor Beschädigung geschützt. Ein kleiner Schiebeschalter löst das Kabel bei Bedarf und verhindert, dass ihr den Kii verliert. Das Kopfstück selbst bleibt für immer am Schlüsselring befestigt, es sei denn ihr habt keine Lust mehr auf den Kii. Die USB-Seite ist äußerst robust und kann daher bedenkenlos mit den anderen Schlüsseln in Berührung kommen. Generell gefällt die saubere Verarbeitung und der pfiffige Look des praktischen Gadgets.

Fazit

Der Kii von Bluelounge spricht für sich selbst. Immer genau dann wenn ihr ein Ladekabel benötigt, könnt ihr es einfach aus der Hosentasche zaubern. Natürlich könnt ihr mit dem Kabel im Schlüsselformat auch Daten synchronisieren, dafür sorgt die offizielle Zertifizierung durch Apple. Den Kii gibt es übrigens auch in schwarz und als Variante für den inzwischen in die Jahre gekommenen Dock-Connector. Das Ladekabel für den Schlüsselbund könnt ihr bei Amazon, oder direkt beim Hersteller ordern. Preislich müsst ihr euch auf knapp 20 Euro (Dock-Connector-Version) bzw. rund 40 Euro (Lightning-Version) einstellen.

Phonesuit Flex: Der Zusatzakku zum Andocken

Geschrieben von: Frank.

Kombinationen aus Schutzhülle und Zusatzakku finde ich prima. Das Problem dieser nützlichen Allrounder ist jedoch, dass sie für maximal zwei iOS-Gerätegenerationen genutzt werden können. Danach hat sich die Form von Apples Lifestyle-Produkten so verändert, dass Battery Cases nicht mehr passen. Das kann euch mit dem Flex von Phonesuit nicht passieren. Der praktische Gnubbel wird an den Lightning-Anschluss gesteckt und verbleibt dort so lange, bis der interne Akku eures iPhone 5, iPod touch 5G oder iPod nano 7G wieder voll aufgeladen ist. Den Namen Flex trägt das Akkupack also zu Recht, denn eine flexible Nutzung für gleich mehrere Apple-Geräte ist ein großer Vorteil. Auch im Hinblick auf die kommenden iPhone- und iPod-Generationen, die allesamt mit einem Lightning-Port ausgestattet sein werden, ist man mit dem Flex gut gerüstet.

Der externe Zusatzakku verfügt über eine Energiekapazität von satten 2600 mAh. Das genügt um ein iPhone 5 zu 125% aufzuladen. Mit einem Gewicht von 79 Gramm ist der Flex kein Charger, den man permanent ans iOS-Gerät hängen möchte. Vielmehr versteht sich das Gerät als Notstromversorgung, die unauffällig in eurer Hosen- Jacken oder Handtasche schlummert, bis sie eines Tages benötigt wird. Damit der Lightning-Anschluss beim Kontakt mit Schlüsseln und anderen scharfen Gegenständen keinen Schaden nimmt, schützt eine abnehmbare Kappe die filigrane Verbindungstelle. Das Akkupack selbst ist durch eine robuste Aluminiumhaut geschützt.

Im angedockten Zustand ragt der lippenstiftförmige Energiespeicher über den Rand des iPhones/iPods hinaus. Während der Gnubbel im Portrait-Modus (Surfen, Facebook, etc.) eher hinderlich ist, stört er in der Landscape-Haltung (Filme, Youtube, etc.) kaum. Intuitiv nutzt man das Akkupack wie einen zusätzlichen Griff. In Sachen Ergonomie haben Kombis aus Schutzhülle und Akku aber die Nase vorn. Dafür lässt sich der Flex deutlich schneller an- und abdocken. Problematisch ist da eher die Position des Kopfhöreranschlusses beim iPhone 5, iPod touch 5G und iPod nano 7G. Dieser sitzt, wie der Lightning-Port auch, an der Geräteunterseite, und wird so bei angeschlossenem Zusatzakku blockiert. Klebe-Cases, wie zum Beispiel das SurfacePad, müssen aber nicht abgenommen werden, wenn die externe Batterie zum Einsatz kommt.

Aufgeladen wird der Flex über ein mitgeliefertes Mikro-USB-Kabel. LEDs an der rechten Seite informieren über den Ladezustand von Phonesuits Energie-Safe. Aktiviert werden sie über einen Touch-Sensor, was den edlen Gesamteindruck abrundet.

Fazit

Der Phonesuit Flex bringt Abwechslung ins Getümmel der Zusatzakkus. Das Alugehäuse wirkt wertig und die Kapazität des Stromspenders kann sich sehen lassen. Mit einem Preis von 69,95 $ ist der Flex nicht ganz billig, aber immer noch preiswerter als viele Akkuhüllen, eingeschlossen der Cases aus dem Hause Phonesuit. Hinzu kommen 24,31 $ für den Versand nach Europa, so dass man am Ende bei einem Gesamtpreis von knapp 70 Euro landet. Übrigens: Wer anthrazit nicht mag, kann sich auch für ein blaues oder rotes Gerät entscheiden.

 

Xtand Go: Das iPhone als Navi nutzen

Geschrieben von: Frank.

Nirgends tritt die Vielseitigkeit des iPhones so deutlich zutage wie im Auto. Apples Smartphone gibt ein erstklassiges Navigationssystem ab und macht auch als Bordcomputer eine gute Figur. Doch wie befestigt man das Edel-Handy sicher und gut einsehbar im fahrbaren Untersatz? Aus dem unüberschaubaren Angebot von Auto-Halterungen fürs iPhone haben wir uns den Xtand Go von Just Mobile herausgepickt.

Das Gerät verfügt über eine Halteklammer, in die das iPhone "eingeklickt" wird. Ein seitlicher Hebel erleichtert das Herausnehmen am Ende der Fahrt. Besonders hervorzuheben ist die hohe Flexibilität des Xtand Go. Die Halterung kann per Saugnapf an der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett befestigt werden. Kommt man mit dieser Lösung nicht weiter, stehen drei Klebepads bereit, die ihr in verschiedenen Fahrzeugen verteilen, oder aber an die Rückseite eines weiteren Smartphones, bzw. an ein Case montieren könnt.

Ist das iPhone erst einmal mit dem Xtand Go verbunden, lässt es sich in alle Richtungen drehen und schwenken. Im Handumdrehen wechselt man vom Hoch- ins Querformat und zurück. So fällt es nicht besonders schwer diejenige Position einzurichten, in der man das Display am besten ablesen kann, egal welche Navi-App man nutzt. Damit sich das iPhone (trotz aller Flexibilität) während der Fahrt nicht bewegt, sitzen Feststellschrauben in der Nähe der Gelenke, die mit einem beiliegenden Inbusschlüssel angezogen werden können. Den Mini-Schraubendreher hat Just Mobile ebenfalls im Xtand Go versteckt, so dass er immer griffbereit ist.

Fazit

Nur wenige Gadgets sind so gut durchdacht wie die Autohalterung von Just Mobile, die es in schwarz und weiß gibt. Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit stehen sichtbar an erster Stelle. Auch der Preis geht mit 29,95 Euro in Ordnung. Bis zum 31.08.2013 bekommt ihr übrigens auf www.just-mobile.eu 15% Rabatt auf alle Artikel, wenn ihr den Gutscheincode "igadget-news0813" bei eurem Einkauf angebt.

Das Geschäft mit der Angst: Apple-Netzteile im Sonderangebot

Geschrieben von: Frank.

Apple hat heute eine Rückrufaktion der besonderen Art bekanntgegeben. Es sind jedoch nicht Apples eigene USB-Netzteile, die der Computerkonzern aus Kalifornien einkassiert. Vom 16. August 2013 bis 18. Oktober 2013 könnt ihr Ladegeräte für iPhone, iPad und iPod abgeben, die ihr von Drittanbietern bezogen habt. Apple reagiert damit auf Ereignisse in China, bei denen es zu tödlichen Stromschlägen durch Schrott-Netzteile gekommen war. Da Apple aber nichts zu verschenken hat, kosten euch die Stromadapter voraussichtlich 10 Euro pro Stück (die Aktion soll laut Apple nämlich auch für Deutschland gelten). Das ist immerhin ein Preisnachlass von fast 50%.

Sind Drittanbieternetzteile grundsätzlich unsicher?

Nein! Wer innerhalb der EU ein Ladegerät von einem namenhaften Hersteller erworben hat, braucht sich keine Sorgen machen. Von Billigimporten aus China, wie man sie immer wieder bei eBay findet, solltet ihr aber die Finger lassen.

Was bezweckt Apple mit der Umtauschaktion?

Wir halten das Programm für reine PR. Die Negativschlagzeilen zu Unfällen mit iPhone-Netzteilen haben am Image von Apple gekratzt, obwohl den Elektronikriesen keine Schuld trifft. Jedoch wird Apple selbst bei reduziertem Preis noch gut an den Netzteilen verdienen. Dass hier ein Geschäft mit der Angst der Nutzer gemacht wird, ob absichtlich oder nicht sei mal dahingestellt, kritisieren wir scharf!

Sommer-Gadgets: Diese Accessoires sind heiß

Geschrieben von: Frank.

Heute stellen wir euch einige nützliche Helfer für den nächsten Sommerausflug bzw. -Urlaub vor. Egal ob ihr es euch am Strand gemütlich machen wollt, auf Entdeckungsreise geht, oder eine Städtetour plant, für jeden sollte etwas dabei sein. Fast alle der hier vorgestellten Gadgets haben wir höchstpersönlich getestet und für gut befunden. Wenn euch ein Accessoire gefällt, klickt einfach auf den jeweiligen Link und ihr kommt direkt zur Review.

Energie

Da vor allem an schönen Orten viele Fotos geknipst und einige Videos gedreht werden wollen, ist der Akku eures iOS-Gerätes schneller am Ende als gewohnt. Doch natürlich gibt es Möglichkeiten die Batterielaufzeit eurer Gadgets zu verlängern. iPhone-Besitzer greifen am besten zu einer der Akkuhüllen von Mophie. Die sogenannten Juice Packs gibt es in verschiedenen Kapazitäten und für alle iPhone-Modelle seit dem iPhone 4. Der Vorteil dieser Kombis aus Case und externem Zusatzakku liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Apples Smartphone bleibt weiterhin gut bedienbar und muss zum Aufladen nicht abgelegt werden.

Wer ein iPad laden will braucht etwas mehr Power. Just Mobile hat ein ganzes Arsenal von externen Akkupacks im Portfolio unter anderem den Gum Max mit einer beeindruckenden Kapazität von 10.400 mAh.

Wer das iPhone als Navi im Auto nutzt, oder seine iOS-Geräte während der Fahrt einfach nur aufladen möchte, braucht einen Adapter für den Zigarettenanzünder. Hierfür eignet sich beispielsweise der Kensington PowerBolt, der gleich zwei USB-Buchsen mitbringt. Damit euer iPhone bei der nächsten scharfen Kurve nicht im Auto herumfliegt, macht natürlich auch eine Halterung Sinn, wie zum Beispiel der AirFrame von Kenu.

Schleppt jemand von euch ständig ein Lightning-Kabel mit sich herum? Wir schon! Das LightLinez XS misst gerade mal 12 cm und verschwindet in jeder noch so kleinen Tasche. Dennoch ist es lang genug um im Notfall den nächstbesten Laptop oder PC anzuzapfen. 0% ist ein Ladezustand den unser iPhone-Akku nicht kennt. Ihr habt keinen freien Taschenplatz? Kein Problem! Die ChargeCard ist kaum dicker als eine Kreditkarte und passt perfekt in die freien Fächer eurer Geldbörse. Es gibt sie mit Lightning- und Dock-Anschluss.

Seid ihr es auch leid ein ganzes Set an Netzteilen für diverse Geräte mitzunehmen? Das Universalnetzteil IDAPT i1Eco sorgt für Abhilfe dank wechselbarer Aufsätze. Mini-USB, Mikro-USB und ein Dock-Connector sind standardmäßig an Bord. Weitere Stecker für alle erdenklichen Geräte gibt es auf der Herstellerwebsite.

Wer allerdings von Steckdosen unabhängig sein will, zum Beispiel beim Camping, sollte sich die Solarladegeräte von Changers ansehen. Sie halten einiges aus und sind dazu umweltfreundlich.

Unterhaltung

Zu einem entspannenden Ausflug gehört natürlich auch Musik. Wer besonders viel Wert auf einen natürlichen und ausgewogenen Klang legt, greift zu den Ohrhörern von Westone. Sowohl die etwas älteren UM3X als auch die 4R können wir wärmstens empfehlen. Besserer Klang ist mit In-Ear-Stöpseln nicht möglich. Wer lieber kabellos Musik hören möchte greift zu Sennheisers MM450. Die Kombination aus Headset und On-Ear-Kopfhörern lässt sich sehr komfortabel bedienen und transportieren. Dafür muss man aber beim Klang Abstriche machen. Wer Over-Ear-Hörer sucht, dem sei der Sennheiser Momentum empfohlen, der meiner Ansicht nach nicht nur gut klingt sondern auch sehr edel aussieht und perfekt sitzt.

Ihr verheddert euch beim Fahren ungern in Kabeln, aber euer Autoradio lässt leider eine Bluetooth-Audio-Schnittstelle vermissen? Kein Problem, der BT 02 Raikko rüstet sie nach. Auch in Sachen mobile Beschallung können wir die Brüllwürfel der erfindungsreichen Marbacher nur empfehlen.

Ihr mögt digitale Kunst und ungewöhnliche Gadgets? Dann schaut euch mal das Plam Top Theater an. Einen wirklich praktischen Nutzen hat das Gerät nicht, aber es transportabel und sorgt definitiv für neugierige Blicke am Nachbartisch.

Auch wenn der Hype rund um Pico-Beamer schon wieder vorbei ist, wir hatten jede Menge Freude am MobileCinema i20 von Aiptek. Das beste Bild zaubert der Zwerg natürlich nachts. Inzwischen gibt es aber deutlich lichtstärkere Geräte.

Wenn ihr auch unterwegs nicht auf die gute alte Flimmerkiste verzichten könnt, dann macht doch einfach aus eurem iOS-Gerät einen Fernseher. Das klappt wunderbar mit dem tizi go, so lange ihr ein DVB-T-Signal empfangt. iPhones, iPads und iPod touches mit Lightning-Port können den Empfänger mittels Adapter nutzen.

Schutz

Egal ob euer iOS-Gerät während der Reise im Koffer landet, oder in eurer Hosentasche verweilt, das Thema Schutzhülle ist unterwegs stets aktuell. Wer vor allem auf Qualität wert legt, sollte sich die iPhone- und iPad-Hüllen von Germanmade und Kavaj ansehen. Wenn es ins Gelände, an den Strand oder auf den Campingplatz geht, sind wasser- und staubdichte Cases gefragt. Hier bietet Lifeproof für iPhone, iPad und iPad mini sehr gute Lösungen an.

Fotos und Videos

Die Kamera aktueller iPhones liefert bei normalen Lichtverhältnissen gute Bilder ab. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die gute alte Kompaktkamera mal zu Hause bleibt. Ihr müsst aber trotzdem nicht auf Makro-, Fisheye- und Weitwinkel-Aufnahmen verzichten, denn es gibt ja den Olloclip. Die praktischen Aufstecklinsen bekommt ihr fürs iPhone 4/4S und 5.

Der Speicher eures iOS-Gerätes ist ständig voll auf Grund der vielen Fotos und Videos die ihr unterwegs schießt? Dann ist das i-FlashDrive HD von Photofast das perfekte Gadget für euch. Der externe Speicher kommt an den Dock Connector bzw. Lightning-Anschluss eures iPhones bzw. iPads und sammelt alle Daten, für die auf euren iOS-Devices kein Platz mehr ist.

Falls ihr lieber Fotos und Videos mit eurer DSLR schießt, und die Bilder bereits unterwegs auf einem großen Bildschirm betrachten wollt, dann schnappt euch euer iPad und den Wi-Fi-Datenleser von Hama. Das Speicherkartenlesegerät erweitert euer Tablet um eine Schnittstelle für SD-Karten. Wer es "kabeliger" mag fährt auch mit dem Camera Connection Kit von Apple ganz gut.

One more thing...

Der WLAN-Empfang in eurem Hotel ist mal wieder mies? Dann hilft euch das Linkase. Es verbessert die Verbindung zu Drahtlosnetzwerken um bis zu 50%. Wir konnten es selbst kaum glauben, aber es funktioniert tatsächlich. Nur die provisorische Antenne wirkt etwas zerbrechlich. Das Linkase gibt es bisher nur fürs iPhone 5. Die Variante fürs iPad mini heißt Linkbook.

Das iPad ist euch zu groß und schwer um es immer dabei zu haben? Das können wir gut verstehen, denn diesen Platz füllt bei uns das iPad mini aus. Das kleinste Apple-Tablet wiegt nur die Hälfte des großen Brudes und hält trotzdem viele Stunden mit einer Akkuladung durch.

Ihr wollt euch auch im Urlaub fit halten, oder interessiert euch einfach nur wie viele Kilometer ihr am Tag marschiert seid? Dann könnte der Aktivitätstracker Fitbit One interessant für euch sein. Der aufgebohrte Schrittzähler hält mit einer Akkuladung 5-7 Tage durch und kommuniziert drahtlos per Bluetooth 4.0 mit eurem iPhone 5, iPad mini, iPad 4 oder iPod touch 5G.

Weather Dock: Aktuelle Temperaturen im Dock

Geschrieben von: Dominik.

Live-Informationen im Dock eures Macs. Jedenfalls wenn es um das Wetter geht. Mit dem 1,79 EUR teuren Programm wird euch die aktuelle Temperatur sowie das Wetter in Worten in der Stadt, in der ihr euch gerade aufhaltet (Ortung oder manuelle Eingabe möglich), angezeigt.

Das Icon ist dabei wahlweise animiert und zeigt, wie das aktuelle Wetter animiert aussehen würde. Sprich: Ist es bewölkt, ziehen einige Wolken durch das Icon. Alternativ lassen sich auch die Wetterbericht des gesamten oder des kommenden Tages anzeigen.
 
Klickt ihr auf das Icon, öffnet sich ein Fenster, in dem der Wetterbericht ein wenig detaillierter angezeigt wird. Leider sind diese dort angezeigten Texte alle auf Englisch. Auch die Quelle der Daten ist unbekannt.
 
Fazit: Für den Preis von 1,79 EUR kann man meiner Meinung nach wenigstens deutsche Texte erwarten. Eine Preiskategorie tiefer wäre das Programm wohl besser angesiedelt.
 

Smartphonehalterung AirFrame von Kenu

Geschrieben von: Dominik.

Die Suche nach einer akzeptablen Autohalterung ist bei mir immer noch nicht beendet. Getestet haben wir eine Halterung von xMount speziell für das iPhone 5, die uns aber nicht zu 100% gefallen hat, da diese einige – zwar abwischbare – Streifen am iPhone hinterlassen hat. Zweite Alternative war eine Universalhalterung von Betec. Der Haken an dieser Halterung war, dass sie halt universell ist und auf Grund dieser Eigenschaft der Lautsprecherausgang des iPhones verdeckt worden ist. Zudem war der Zigarettenanschluss in meinem Auto schlecht positioniert, so dass ich die Halterung nicht ohne Einschränkung der Schaltung nutzen konnte. 

 
Es musste also wieder eine Alternative gesucht werden, die ich in dem Kenu AirFrame gefunden habe. Der AirFrame ist eine Halterung, die mal nicht den Zigarettenanschluss eures Autos beschlagnahmt. Befestigt wird er an der Luftaustrittsdüse mittels einer Gummierung. Zuerst war ich diesbezüglich auch ein wenig skeptisch, allerdings habe ich dem 34,99 EUR Produkt einmal eine Chance gewährt. (...)
 

Musikflatrates im Vergleich: Das Ende der Euphorie

Geschrieben von: Frank.

"Über 20 Millionen Songs" scheint ein Meilenstein zu sein, mit dem sich Anbieter von Musikflatrates gerne brüsten. 20 Millionen Songs braucht man auch, wenn man mit Platzhirsch Spotify mithalten möchte, denn wer will schon gern zugeben, dass im eigenen Portfolio deutlich weniger Titel schlummern? Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist mein Verdacht, dass manche Anbieter bei der Angabe der verfügbaren Titel schummeln um im Vergleich besser dazustehen als es die Realität hergibt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass vor 1-2 Jahren jeder Musikflat-Anbieter einen andere Track-Anzahl nannte. Inzwischen geben alle "über 20 Millionen Titel" an, egal ob es sich um Spotify, Napster, Simfy, Rdio, Juke oder den neuen Dienst Ampya handelt. Zufall?

Besonders bei Ampya mag ich die Zahlenangabe nicht so recht glauben. Der Dienst ist nagelneu und damit ist es auch unwahrscheinlich, dass er mit einem genauso großen Katalog startet wie die Konkurrenz, die immerhin Jahre gebraucht hat um auf angebliche 20 Millionen Songs zu kommen. Im übrigen halte ich allein bei Spotify diese Menge an Titeln für halbwegs realistisch, da die Schweden gemäß unseren Stichproben die wenigsten Lücken im Musikkatalog vorweisen konnten. Platz 2 in Sachen Songauswahl geht an Napster. Dann folgt mit etwas Abstand Simfy. Weit abgeschlagen reihen sich schließlich Rdio, Juke und Ampya ein, die vor allem im Genre Alternative schwach besetzt sind. Bei aktuellen Pop-Songs dagegen ähnelt sich das Angebot der verschiedenen Musikflat-Dienste.

Auch preislich gibt es kaum noch Unterschiede zwischen den Anbietern. Die Marke 9,99 Euro/Monat hat sich fest eingebrannt. Dass es bei Musikflat A mehr fürs Geld gibt als bei Musikflat B und C, weiß König Kunde ja nicht. Erst wenn der Probemonat läuft, den es übrigens auch bei fast allen genannten Diensten gibt, offenbaren sich die teils schwachen Apps und Musikkataloge. Wer vergisst rechtzeitig sein Probeabo zu kündigen, muss zahlen.

Auch klanglich bleiben manche Musikflats hinter den heutigen Möglichkeiten zurück. Negativ fiel beim Test zum Beispiel Ampya auf. Ich verglich einen mir gut bekannten Song auf 256 kbit/s AAC mit dem angebotenen Stream. Letzterer klang wie eine MP3-Datei mit 96 kbit/s, dumpf und flach. Nach Recherchen stellte ich fest, dass Ampya auch keine feste Bitrate nennt, sondern nur von "bis zu 192 kbit/s" spricht. Der Kunde wird also im Unklaren gelassen welche Qualität ihm überhaupt für sein Geld geboten wird. Aus meiner Sicht ein Unding.

Die Lücken in den Musikkatalogen und die teilweise schlechte Soundqualität haben schließlich dazu geführt, dass ich nach anfänglicher Euphorie den Musikflatrates den Rücken gekehrt habe. Stattdessen nutze ich Apples iTunes Match für 24,99 Euro im Jahr und streame mir meinen eigenen Musikkatalog aufs iPhone und iPad. Neue Alben kaufe ich wieder ganz altmodisch, denn was ich nützt die tollste Musikflat, wenn einige Lieblingssongs fehlen? Dann heißt es wieder in die iPod-App wechseln und Musik offline auf dem Gerät speichern. Genau das will ich aber nicht, wenn ich eine Musikflatrate nutze. Ich möchte alle meine Songs an einem Ort versammelt wissen.

Ihr wollt trotzdem eine Musikflat testen? Wir haben für euch die wichtigsten Merkmale der oben genanntan Anbieter zusammengetragen und bewertet (rot = negativ, grün = positiv):

Codec & Bitrate

  • Spotify: Ogg Vorbis, wahlweise "niedrige Bandbreite" (96 kbit/s), "Hohe Qualität" (160 kbit/s), "Hohe Bitrate" (320 kbit/s)
  • Napster: AAC, 128-192 kbit/s
  • Simfy: MP3, 192-320 kbit/s
  • Rdio: keine Angabe seitens Anbieter
  • Juke: Dolby Pulse Audio-Codec, 160-192 kbit/s
  • Ampya: Dolby Pulse Audio-Codec, bis zu 192 kbit/s

Kosten für mobile Nutzung per App

  • Spotify: 9,99 Euro/Monat
  • Napster: 9,95 Euro/Monat
  • Simfy: 9,99 Euro/Monat
  • Rdio: 14,99 Euro/Monat
  • Juke: 9,99 Euro/Monat
  • Ampya: 9,99 Euro/Monat

Dauer der kostenlosen Testphase

  • Spotify: 2 Tage (ohne Angabe von Zahlungsdaten) oder 30 Tage (mit Angabe von Zahlungsdaten)
  • Napster: 30 Tage
  • Simfy: 14 Tage
  • Rdio: 30 Tage
  • Juke: 7 Tage (ohne Angabe von Zahlungsdaten) oder 30 Tage (mit Angabe von Zahlungsdaten)
  • Ampya: 30 Tage

Bewertung der App im App Store

  • Spotify: 4,5 Sterne
  • Napster: 3 Sterne
  • Simfy: 2,5 Sterne (iPhone) und 2 Sterne (iPad)
  • Rdio: 4 Sterne
  • Juke: 4,5 Sterne
  • Ampya: 2 Sterne