Die gleichnamige App des Mobilfunkanbieters simyo hat heute ein Update auf die Version 1.2 spendiert bekommen, mit dem nun auch die Auslandspakete direkt von der App heraus buchen kann. Die 700 KB schwere App ist natürlich weiterhin kostenlos. Ein Klick auf das Icon bringt euch in den AppStore.
Die SMS-ähnelnde App WhatsApp erhielt heute ebenfalls ein Update auf die Version 2.6.5. Der Changelog ist hier, im Gegensatz zu der Simyo-App, ein wenig länger. Grundlegend wurden ein paar der Gruppenfunktion überarbeitet, d.h. es wurden Trennelemente für eine bessere Übersicht geschaffen. Dank dem Update kann man mit der Funktion "Recent Locations" im Gruppenchat sich alle empfangenen Orte der Gruppenmitglieder ansehen. Ebenfalls können die Benachrichtungen angepasst werden. Die letzten beiden Erneuerungen wären aus meiner Sicht ebenfalls noch wünscheswert für den Einzelchat. Wem die Schrift bis dato zu klein war, kann sie nun in den Einstellungen in der Größe anpassen. Ein paar Bug-Fixes bzgl. Sprachnotizen wurden ebenfalls durchgeführt. Ein Klick auf das Icon bringt euch hier ebenfalls in den AppStore.
Die Freemium-Seuche: So zerstört man eine gute App
Geschrieben von: Frank
Immer mehr Spiele setzen auf das sogenannte Freemium-Geschäftsmodell: Die App selbst ist günstig oder kostenlos. Für gewisse Vorteile im Spiel muss aber echtes Geld auf den Tisch gelegt werden, meist in Form von virtueller Währung, die man per In-App-Kauf erwerben kann. Engagierte Spieler lassen auf diese Weise schnell zweistellige Euro-Summen springen. Wer Freemium nicht mag, muss entsprechende Anwendungen/Spiele nicht laden. Wenn aber ein Entwicklerstudio aus einer einst voll bezahlten App ein Freemium-Monster per Update macht, geht die Sache zu weit. Die Rede ist von Gamelofts Uno-App, die seit 18. August 2011 in Version 1.9.9 erhältlich ist und vormals 3,99 Euro kostete.
Unsere Kritik gilt vor allem dem Online-Mehrspielermodus. Der Spieler kann Coins/Münzen erwerben und sich damit Spielglück und andere Vorteile kaufen. Die wertvollste Spielhilfe, der Glücksklee, kostet 120 Münzen und damit umgerechnet fast einen Euro. Als Bonus zieht der Spieler (über die Dauer von drei Partien) jedes Mal mit 95%iger Wahrscheinlichkeit eine gute Karte, wenn eine solche aufgenommen werden muss. Für 10 Münzen (etwa 8 Cent wert) darf man sich die Karten eines anderen Spielers ansehen, eine ungeliebte Karte wird man für 20 Münzen los, und sein ganzes Blatt kann man für 30 Münzen umtauschen.
Welchen Sinn hat ein Spiel, wenn der Sieg vom Geldbeutel des Spielers und nicht vom spielerischen Können und Zufall abhängig ist? Welchen Sinn machen Ranglistenplätze, die auf den In-App-Käufen des Nutzers basieren? Ja sicher, man kann auch Münzen durch Siege erhalten, aber wie hoch stehen wohl die Chancen ein Spiel zu gewinnen, wenn auch nur einer der Mitspieler nach allen Regeln der Kunst schummeln darf? Gameloft karikiert damit nicht nur die Uno-Spielregeln, sondern zerstört nach unserer Meinung eine bisher gut gelungene Uno-Umsetzung.
Elgatos mobiler DVB-T-Tuner Tivizen, den wir hier bereits ausführlich unter die Lupe genommen haben, ist um rund 30 Euro im Preis gefallen und kostet nur noch 119,95 Euro (Apple-Online-Store-Link). Die dazugehörige App wurde seit unserem Review nochmals verbessert. So braucht der Tivizen beispielsweise keine Peer-to-Peer-WLAN-Verbindung mehr zum iPhone, sondern kann sich in bestehende Drahtlosnetzwerke einklinken. Somit kann man mit dem iPhone weiterhin online bleiben, während man dem TV-Genuss frönt. Ziemlich clever ist auch das neue Senderlisten-Feature für Reisende. Wer etwa viel zwischen Hamburg und München pendelt, muss nicht bei jedem Ortswechsel den Sendersuchlauf neu starten, sondern kann auf zuvor abgespeicherte Sendeplatzlisten zurückgreifen. Gehörlose freuen sich über die mit Version 1.3 eingeführte Untertitel-Unterstützung.
Ihr könnt kaum noch abwarten bis die nächste iPhone-Generation erscheint? Dann seid ihr vermutlich die richtige Zielgruppe für eine derzeitige Marketing-Aktion des Rosa Riesen. Das Unternehmen bietet Interessenten einen Platz auf einer Art Sonderwarteliste an. Mit dem ausschließlich in den Telekom-Shops erhältlichen Premieren-Ticket werdet ihr bei Verfügbarkeit des Gerätes nicht nur informiert, sondern sollt auch eine Vorzugsbehandlung bei der Abarbeitung der iPhone-Bestellungen erhalten. Diese Information haben wir uns von der Telekom extra bestätigen lassen, da sie nicht aktiv beworben wird.
[Update] Geschäftskunden können leider keine Vorreservierung durchführen. [/Update]
Wir sehen darin auch den (lobenswerten) Versuch das Chaos bei der Einführung der nächsten iPhone-Generation vorab in den Griff zu bekommen. Letztes Jahr kam es zu langen Wartezeiten von bis zu neun Wochen und dementsprechend auch zu langen Gesichtern bei den Kunden. Mit der Vorreservierung dürfte sich besser abschätzen lassen welches Gerätekontingent die Telekom bei Apple ordern muss um alle Interessenten schnellstmöglich beliefern zu können. Vorausgesetzt natürlich es sind überhaupt genügend Geräte verfügbar. Die Nachfrage dürfte in den ersten Tagen wieder gewaltig sein.
Die besten Chancen an ein iPhone der 5. Generation zu kommen dürfte man jedoch wieder in einem der sechs deutschen Apple Retail Stores haben. Im Apple Store Alstertal ging zumindest an den ersten beiden iPhone-4-Verkaufstagen kein Kunde leer aus.
Juke ist ein nagelneuer Musikflat-Anbieter, der zum Start nicht nur einen überraschend großen Katalog von 13 Millionen Titeln mitbringt, sondern prompt mit einer iPhone-App auf Kundenfang geht. Hinter dem jungen Unternehmen steckt die finanzkräftige Media-Saturn-Holding. Die App selbst enthält keine Möglichkeit zur Registrierung. Dazu muss man also die Juke-Website besuchen. Viel mehr Funktionen bietet die Website nicht, denn der integrierte Player streikt bisher. Auf dem iPhone läuft das Angebot bereits gut. Sowohl die Wiedergabe im Hintergrund klappte in einem kurzen Test, als auch das Herunterladen von Tracks für den Offline-Betrieb. Dazu müssen die Songs in eine Playlist geschoben, oder als Favoriten markiert werden. Vor- und Zurückspringen innerhalb eines Titels ist bisher jedoch nicht möglich.
14 Tage kann das Angebot gratis getestet werden, ohne dass man Zahlungsinformationen hinterlegen müsste (den entsprechenden Dialog einfach wegklicken). Danach kann sich der Hörer für ein Abo entscheiden, das wahlweise 1, 3 oder 6 Monate läuft. Pro Monat kostet Juke umgerechnet zwischen 9,67 Euro und 9,99 Euro, je nach Abomodell. Von längeren Abolaufzeiten raten wir allerdings ab, dies gilt auch für die Konkurrenten Simfy und Napster. Zum Einen ist der finanzielle Vorteil eher gering, zum Anderen kommt es vor allem auf die Qualität und Umsetzung der App an, wie gut die jeweilige Flat auf iPhone, iPod touch und iPad nutzbar ist.
Müssten wir eine iPhone-App-Rangfolge erstellen, so sähen wir Napster auf Platz 1, dicht gefolgt von Simfy auf Platz 2 und schließlich die noch junge Juke-Applikation auf Platz 3. Beim iPad sieht es schon wieder anders aus. Simfy bietet als einziger Musikflat-Dienst eine native iPad-Anwendung an und steht daher bei uns an erster Stelle, gefolgt von Napster auf dem zweiten Rang und Juke Position drei. Die von uns spontan aufgestellte Rangfolge kann sich jedoch monatlich ändern, denn die App-Programmierer basteln unentwegt an neuen Features um sich von der Konkurrenz abzuheben. Außerdem haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich preislich auf dem Musikflat-Markt noch etwas tut.
Zwar hatte das ZDF die hauseigene Mediathek bereits für iOS-Geräte angepasst, das Wort "optimiert" in den Mund zu nehmen, würde aber zu weit gehen. Hinweise auf den fehlenden Flash-Player von Adobe, die einen Teil des Videoangebots verdeckten, sowie mangelhafte Wiedergabeeigenschaften beim höherwertigen "DSL-2000-Stream", ließen noch die eine oder andere unbearbeitete Baustelle erkennen. Ab heute ist damit Schluss, denn nun hat der öffentlich-rechtliche Sender seine eigene App.
Die Gratis-Anwendung ZDFmediathek ähnelt optisch dem Web-Angebot, bietet jedoch ein iOS-optimiertes Layout und passt die Qualität des Video-Streams automatisch an die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit an. Die App ist universal einsetzbar, läuft also auf allen iOS-Geräten.
The binary Family ist bekannt für ihre iPad und iPhone – Apps, mit der man sein Wissen in verschiedenen Bereichen testen kann. So haben sie bereits ein Quiz des Allgemeinwissens im AppStore, einen IQ-Test und ein Quiz über Apple. Widmen wir uns heute einer weiteren App, dem Schwedenrätsel für iPad als Kreuzworträtsel. Erhältlich gibt es diese App für das iPhone / den iPod Touch (2,99 EUR) und für das iPad (3,99 EUR). Um die iPad - Version geht es in unserem heutigen Test. (...)
Die mobilen Mini-Lautsprecher von Raikko haben Zuwachs bekommen. Dance heißt das neueste Mitglied in der Vacuum-Speaker-Familie. Der Sound-Zwerg ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich (grün, blau, weiß, pink, schwarz) und bietet die gleiche Klangkörperfunktion wie seine Geschwister. Aufgeklappt produziert der Lautsprecher einen überraschend bassstarken Sound, der uns schon bei den Schwestermodellen überzeugen konnte.
Der integrierte Akku hält je nach Lautstärke 8-12 Stunden durch. Danach muss der Dance an einen USB-Port oder eine Steckdose angeschlossen werden (Netzteil liegt bei). Über den Buddy-Plug lassen sich weitere Raikko-Speaker anstöpseln, sodass die Geräte im Verbund für Raumbeschallung sorgen. Praktisch: Wie beim Nano Vacuum Speaker lässt sich das 3,5-mm-Klinkenkabel am Fuß des Mini-Lautsprechers verstauen. Genügt die Kabellänge nicht, kann man sich des beiliegenden USB-Kabels bedienen, das ebenfalls mit einem Klinkenstecker ausgestattet ist.
Mit 3,5 Watt Leistung ist der Dance das mit Abstand lauteste Mitglied der Vacuum-Speaker-Familie. Kleine Räume lassen sich damit durchaus beschallen, ohne dass der Klang verzerren würde. Trotzdem ist der Winzling mit 100 Gramm angenehm leicht und verschwindet zusammengeklappt in der Hosentasche.
Fazit
Nach wie vor können uns die Lautsprecher-Gnome von Raikko klanglich und funktionsseitig überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist Raikko-typisch sehr gut. Auch am Preis gibt es nichts zu meckern. Den Raikko Dance gibt es im Raikko-Shop oder bei Amazon für 34,95 Euro. Wer auf Stereo-Klang nicht verzichten möchte bekommt für 54,95 Euro den Dance Double.
Als Gameloft Tom Clancy's Rainbow Six Mitte Juli in den App Store schickte, haben wir das Spiel als einen weiteren Shooter abgehakt und nicht weiter beachtet. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass die iOS-Umsetzung den taktischen Elemente der PC- und Konsolenversion genug Raum bieten würde. Ein fataler Fehler. Das für iPhone (App-Store-Link) und iPad (App-Store-Link) erhältliche Spiel ist kurzzeitig auf 0,79 Euro reduziert und fesselt den Spieler mit spannenden Missionen, die immer wieder eine überraschende Wendung nehmen. Die Steuerung ist mit das Beste, was wir bisher auf einem Touchscreen gesehen haben. Schon mit 9mm hat Gameloft bewiesen, dass Shooter auch ohne taktiles Feedback Spaß machen können.
Rainbow Six geht jedoch deutlich darüber hinaus. Wer nur blind durch die Gegend ballert, wird keine der elf Missionen überleben. Vor dem Öffnen einer Tür gilt es zu prüfen ob sich schwer bewaffnete Gegner dahinter befinden. Seinen Team-Mitgliedern erteilt man Befehle, lässt sich Rückendeckung geben oder sichert selbst die Kameraden ab. Wer mit der Holzhammer-Methode vorgeht wird Geiseln verlieren und Gegner auf sich aufmerksam machen. Clevere Spieler machen dagegen reichlich Gebrauch von Blend- und Rauchgranaten, schleichen sich an die Gegner an und operieren koordiniert im Team. Apropos Team: Alle elf Missionen lassen sich auch lokal oder online als Mehrspielerpartie bewältigen.
Schnäppchen der Woche: Langenscheidt-Wörterbücher reduziert
Geschrieben von: Frank
Langenscheidt reduziert anlässlich des Schulbeginns einige Standard- (hier von uns getestet) und Reise-Wörterbücher (hier von uns getestet). Sämtliche Apps sind als Universal-Anwendungen konzipiert und laufen damit auf allen iOS-Geräten. Derzeit reduziert sind:
Standard-Wörterbücher (je 9,99 Euro statt 29,99 Euro)