Banner

iOS 7: Akkulaufzeit des iPhones verlängern - 18 praxistaugliche Tipps

Geschrieben von: Frank.

Wenn es euch genauso geht wie uns, dann hat die Akkulaufzeit eures iOS-Gerätes unter iOS 7 spürbar gelitten. Vor allem auf dem iPhone macht sich der Energiehunger des neuen Betriebssystems bemerkbar. Wir haben daher in den iOS-Einstellungen nach Möglichkeiten gesucht stromhungrige Funktionen abzuschalten und sind auch fündig geworden. Bei Zusammenstellen der folgenden Tipps war es uns besonders wichtig, dass die Hinweise praxistauglich sind und sich nicht nennenswert auf den Komfort oder die tägliche Benutzung des iPhones auswirken.

Natürlich gelten die meisten Tipps auch für den iPod touch und das iPad. Aus unserem iPhone 5s konnten wir mit den folgenden Kniffen im Schnitt ganze 2 Stunden zusätzliche Akkulaufzeit herauskitzeln. Beim Internetsurfen per WLAN erreichen wir nun tatsächlich die von Apple angegebenen 10 Stunden Batterielaufzeit. (...)

iOS 7 vs. iOS 6: Design-Vergleich der beiden Betriebssystemversionen

Geschrieben von: Frank.

Wer noch zaudert ob er bei iOS 6 bleiben soll, oder doch das Update auf iOS 7 wagen kann, dem wollen wir unseren heutigen Design-Vergleich der beiden Betriebssystemversionen als Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben. Wir haben einige wichtige Kern-Apps herausgepickt und Screenshots der identischen Ansichten und Menüebenen gegenübergestellt (links iOS 6, rechts iOS 7). Aber steht selbst (...)

iOS 7 ist da: Die neuen Funktionen

Geschrieben von: Frank.

Pünktlich am 18. September um 19 Uhr hat Apple iOS 7 freigegeben. Amüsante Randnotiz: Obwohl der Download anfangs noch sehr zäh war, ist der vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft vorausgesagte Zusammenbruch des mobilen Internets ausgeblieben. Unkenntnis der iOS-Plattform hat zu dieser Fehleinschätzung geführt, denn Over-The-Air-Updates, also solche Aktualisierungen, die direkt am iOS-Gerät heruntergeladen werden, benötigen eine WiFi-Verbindung.

Nie zuvor hat eine iOS-Ausgabe im Vorfeld so viel Kritik einstecken müssen. Zu bunt, zu verspielt, zu grelle Farbpaletten, zu feine Schriftarten... die Liste der Beanstandungen ist lang. Eines steht daher schon fest: An iOS 7 wird man sich erst einmal gewöhnen müssen. Die Design-Änderungen sind so radikal, dass viele Anwender zunächst verwirrt sein werden. Auch wir klicken uns derzeit noch ziemlich unbeholfen durch die Systemsoftware.

Und trotzdem, iOS 7 bringt auch einige äußerst nützliche Features mit, die zwar größtenteils von der Konkurrenz abgekupfert wurden und daher für sich allein gesehen keine Innovation darstellen, aber dennoch das Leben des Anwenders leichter machen. Apple fasst die Neuerungen wie folgt zusammen: (...)

Der Fehler im System

Geschrieben von: Paul.

Mit der Preispolitik beim iPhone 5C geht Apple ein nicht kalkulierbares Risiko ein. Ein Plastik-iPhone für 600 Euro, was noch dazu von den technischen Daten her dem iPhone 5 gleicht; also bereits zum Release praktisch ein Jahr alt ist, sollte man weshalb kaufen ? Diese Frage muss man sich beim Blick auf das iPhone 5C schon fast zwanghaft stellen. Vor allen Dingen weil das 5C eigentlich keinen Markt bedient.

Vereinfacht gesagt gibt es im Moment bei den Smartphones zwei Märkte, auf denen sich das große Geld verdienen lässt. Da ist zum einen der klassische High-End Markt, in dem die Flaggschiffe von Samsung (Die Galaxy S Reihe, momentan das Galaxy S4), das HTC One und jeweils das neueste iPhone aus dem Hause Apple um die Gunst des Kunden konkurrieren. Der zweite Markt ist ebenfalls alt, wurde jedoch Anfang des Jahres neu entdeckt. Die Rede ist von Smartphones in der Mini-Version mit 4-4,3 Zoll Display. Prominente Vertreter sind die Mini-Versionen von Samsung Galaxy S4 und HTC One Mini. Die Funktionen sind meist etwas abgespeckt, dafür schont die Mini-Version den Geldbeutel.

Der Einstiegspreis des iPhone 5C liegt bei 600 Euro. Dem Preis nach zu urteilen ist also relativ eindeutig ein High-End Smartphone, kriegt man das Samsung Galaxy S4 doch schon für ca.450 Euro. Ein Blick auf die Funktionen sowie die Leistung verrät jedoch, dass es dafür nicht reicht. Sicherlich wird das iPhone 5C ein flottes Gerät sein, für ganz oben wird jedoch ein gutes Stück fehlen. Genau das ist das Problem. Beim Blick auf die Funktionen muss das Fazit nämlich lauten, dass mehr als obere Mittelklasse wohl nicht möglich ist.

Auch der Einwand vieler Käufer, sie würden gerne etwas mehr zahlen, immerhin bekämen sie für ihr Geld ein hochwertiges, wenn nicht das hochwertigste Smartphone, fällt weg. Ein grünes Plastik-iPhone ist nicht unbedingt das Synonym für Hochwertigkeit. Apple nimmt dem iPhone 5C also einen wichtigen Kaufgrund für ein Apple Device, stattet es mit veralteter Hardware aus und setzt den Kaufpreis bei 599 Euro fest. Zusammenfassend: Für ein High-End Smartphone nicht gut genug, zu teuer um mit den Mini-Versionen ernsthaft konkurrieren zu können.

Der Preisunterschied zwischen dem HTC One Mini mit Metallgehäuse und 4,3 Zoll und dem iPhone 5C liegt bei vergleichbarer Leistung übrigens bei 224 Euro. Spektakulär bleibt damit am iPhone 5C nur eines: Der Preis. Nebenbei: Das iPhone 4S, welches nun in sein drittes Verkaufsjahr geht, kostet 399 Euro und selbst damit noch teurer als die Mini Modelle von HTC und Samsung.
 

So funktioniert die neue Hardware-Versicherung AppleCare+

Geschrieben von: Frank.

Nachdem Apple bereits mehrfach (unberechtigt) Prügel beziehen musste weil sich die Garantieverlängerung AppleCare angeblich nicht klar genug von der ohnehin geltenden gesetzlichen Gewährleistung abgrenzen würde, ersetzt der Elektronikriese nun die alte Garantieerweiterung durch eine Art Hardware-Versicherung.

Das neue Produkt nennt sich AppleCare+ und kostet beispielsweise für iPhone-Nutzer 99 Euro. AppleCare+ beinhaltet die bisherige Garantieverlängerung von 12 auf 24 Monate und ergänzt sie um eine Berechtigung zwei Reparaturen vom Apple-Service durchführen zu lassen, die selbstverschuldete Schäden (Sturz, Wasserschaden etc.) abdecken. Für jede dieser Reparaturen werden weitere 69 Euro fällig. Auch Batterien tauscht Apple aus, wenn deren Leistung unter 50% der ursprünglichen Kapazität gefallen ist. Dies ist bei Li-Polymer-Akkus, die in iOS-Geräten verbaut werden, innerhalb der abgedeckten 2 Jahre aber ohnehin nicht zu erwarten. Mitgeliefertes Zubehör (Kabel, Netzteil) ist ebenfalls abgedeckt und den obligatorischen Telefon-Support gibt's oben drauf. Wichtig: AppleCare+ muss innerhalb von 30 Tagen nach dem Geräte-Kauf aktiviert werden.

Schlangestehen vorm Apple Store

Geschrieben von: Frank.

Kommenden Freitag wird Apple beginnen das iPhone 5s und 5c zu verkaufen. Wie jedes Jahr werden sich lange Schlangen vor den Apple Stores bilden. Wie jedes Jahr werden sich iPhone-Touristen aus dem Ausland unter die Käufer mischen. Wie jedes Jahr werden sich einige Apple-Fans versuchen vorzudrängeln und wie jedes Jahr werden Passanten das Spektakel amüsiert betrachten.

Die Warteschlange besteht zum Großteil als zwei Typen von Menschen. Die einen wollen Apples jüngste Smartphone-Kreation so schnell wie möglich in den Händen halten. Die anderen zelebrieren das Anstehen wie eine gute alte Tradition, die zur Einführung eines neuen Apple-Produktes einfach dazugehört. Eines aber steht fest: Niemand muss befürchten kein iPhone abzubekommen. In den letzten Jahren hat sich immer wieder bestätigt, dass die Apple Stores genügend Geräte vorhalten um zumindest der Nachfrage am ersten Verkaufswochenende gerecht zu werden. Schlangestehen ist also kein Muss um ein iPhone 5s oder 5c am 20. September in den Händen zu halten.

Längere Akkulaufzeit: iPhone 5s und iPhone 5c bringen größere Batterie mit

Geschrieben von: Frank.

Leichter, dünner, leistungsstärker: Das ist der Weg den Apple seit Jahren für das iPhone vorgesehen hat. Die Akkus in den Geräten wachsen aber nur sehr langsam, da die technischen Möglichkeiten schlicht ausgereizt sind. Seit dem iPhone 4 sinkt infolgedessen von iPhone-Generation zu iPhone-Generation die Akkulaufzeit. Der gestiegene Leistungshunger der immer potenteren Prozessoren und Grafik-Chips fordert seinen Tribut. Ab iOS 7 wird auch das Betriebssystem mehr Energie verbraten, denn die Animation des Home Screens (wenn man sie den einschaltet) und das erweiterte Multitasking für Apps wecken den Prozessor aus seinem Akku-schonenden Dornröschenschlaf.

Apple scheint das Problem erkannt zu haben und vergrößert die Akkus in den beiden neuen Smartphones. AnandTech hat Dokumente der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC gewälzt und dabei entdeckt, dass das iPhone 5c einen Akku mit 1507 mAh bekommt. Das ist ein Kapazitätszuwachs von nicht ganz 5% im Vergleich zum iPhone 5 (1440 mAh). Das iPhone 5s kommt sogar mit einem um 9% gewachsenen Energiespeicher (1570 mAh). In der Praxis wird man den Unterschied kaum bemerken, doch es ist erfreulich dass Apple den Anwender noch nicht ganz aus den Augen verloren hat.

Kommentar: Finger weg von meinem Fingerabdruck

Geschrieben von: Frank.

Das neue iPhone 5s kommt also mit Fingerabdruck-Scanner, einer bei Smartphones bisher nicht eingesetzten Technologie. In Laptops findet man die praktischen Lesegeräte dagegen häufiger. Dort ersetzen sie die Passworteingabe beim Windows-Start, in Programmen und auf Websites. Ähnliches scheint nun auch Apple auf der iOS-Plattform vor zu haben. So soll der Fingerabdruck das Gerät entsperren können und die Passworteingabe im iTunes- und App Store obsolet machen.

Der dadurch gewonnene Komfortgewinn hat jedoch auch seine Schattenseiten. Anders als vielleicht vermutet gewährleistet der in die Home-Taste integrierte Sensor kein Plus an Sicherheit. Zwar kann der Nutzer längere und damit sichere Passwörter verwenden, da er sie nicht jedes Mal von Hand eingeben muss, doch wie Demonstrationen des Chaos Computer Clubs belegen, lassen sich Fingerabdruck-Scanner leicht austricksen. Alles was man braucht ist ein gut erhaltener Fingerabdruck des Opfers, den man von einem Glas oder dem gerade gestohlenen iOS-Gerät gewinnt.

Gespeicherte Fingerabdrücke landen laut Apple ausschließlich in einem gesicherten Bereich des neuen A7-Chips. Dabei werde kein (Ab)bild des Fingers gespeichert sondern lediglich "Fingerabdruck-Daten". Ob sich aus diesen Daten das Aussehen des Fingerabdrucks rekonstruieren lässt, ist offen. Die Daten sollen laut Apple weder in der iCloud noch auf anderen Apple-Servern landen. Zu dieser Stellungnahme sah man sich wohl in Cupertino genötigt, angesichts des NSA-Skandals. Da der US-Geheimdienst aber nach Dokumenten von Edward Snowden auch direkten Zugriff auf iPhones haben soll, beruhigt die Aussage Apples nicht wirklich.

Das oft von naiven Zeitgenossen ins Feld geführte Argument "Facebook hat ohnehin meine Daten" läuft ins Leere. Die Preisgabe von Daten in sozialen Netzwerken ist freiwillig. Man hat es also selbst in der Hand wie viele persönliche Informationen man über sich preisgibt. Anders sieht es aus wenn Geheimdienste unkontrolliert Daten in unbekanntem Umfang absaugen. Zudem werden biometrische Daten immer interessanter für Strafverfolgungsbehörden. Spätestens wenn die eigenen Fingerabdrücke in den falschen Hände landen und damit Schindluder getrieben wird, kapiert auch der letzte Sprücheklopfer, dass Aussagen wie "ich habe ja nichts zu verbergen" wenig hilfreich sind. Damit es nicht so weit kommt, raten wir davon ab Apples Fingerabdruckleser zu nutzen.

Der Kampf um den Platz an der Sonne

Geschrieben von: Paul.

Mit der Präsentation des iPhone 5S hat Apple nicht nur ein neues Smartphone präsentiert, sondern auch die Antwort auf das Samsung Galaxy S4. Der Kampf der beiden Smartphone-Giganten zieht sich nun schon seit über 2 Jahren hin und wird nun sicherlich neu entflammen, zumal Apple es, genau wie die Konkurrenz aus Südkorea, verpasst hat, für Überraschungen zu sorgen. Den Verkaufszahlen wird das (wie immer) nicht schaden.

Als das TV-Duell zwischen Angela Merkel und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück vorbei war und alle über den Ausgang diskutierten, zog eine große deutsche Tageszeitung folgendes Fazit : „Peer Steinbrück hat Boden gut gemacht, den erhofften K.O.-Schlag aber nicht gelandet“. Ersetzt man „Peer Steinbrück“ durch „Apple“ so hat man das Fazit der gestrigen Produktpräsentation. Boden gut gemacht ja, die Konkurrenz überflügelt, nein. Warum Apple überhaupt Boden gut machen muss, einst der Pionier des Smartphonemarktes, zeigt ein kurzer Blick in die Vergangenheit.

Bis zum Sommer 2011 war die Welt in Cupertino noch in Ordnung. Dann stellte Samsung das Samsung Galaxy S2 vor und die Kritiker waren sich einig, dass dies das erste Smartphone ist, welches besser als das iPhone sei. Apple sah das anders und war des Weiteren der Meinung, dass das SGS II eine Kopie des iPhone 4 sei. Es folgte eine Klagewelle, die zeigte, dass es dem Branchenprimus offenbar doch besorgt über die Konkurrenz war. Neben vielen laufenden Verfahren erhöhte Apple damit jedoch nur die Aufmerksamkeit für das S2, was dazu führte, dass es als erstes Android-Smartphone die 30 Millionen Marke bei den Verkäufen in unter 15 Monaten knackte. Nichtsdestotrotz war sich jeder sicher, dass Apple im Herbst seine Antwort präsentieren und sich den Spitzenplatz zurück erobern würde. Es folgte das iPhone 4S und die Trendwende blieb aus. Zur Veranschaulichung hier die Bewertung des laut Wikipedia „reichweitenstärksten Technikportal im deutschen Internet“. (...)

iPhone 5C: Die Chancen des ungeliebten Stiefkindes

Geschrieben von: Frank.

Bei aller Kritik am Plastikgehäuse des iPhone 5C darf nicht vergessen werden, dass die iPhone-Modelle 3G und 3GS ebenfalls mit einem Kunststoffmäntelchen auskommen mussten. Das klappte ganz gut, auch wenn uns die Probleme von damals noch gut in Erinnerung sind. So waren vor allem bei der weißen Variante Mikro-Risse im Bereich der Anschlüsse zu erkennen. Bis heute ist nicht ganz geklärt ob es sich tatsächlich um Risse handelte oder eher um Lackschäden. Hat Apple die Fertigungsprobleme von damals in den Griff bekommen?

Durch die Kunststoffeinhausung ergeben sich nicht nur Nachteile. Wir gehen stark davon aus, dass das iPhone 5C mit einem besseren Empfang punkten kann, da im Gehäuse keine Metalle das Funksignal stören können.

Falls ein hochwertiger Kunststoff verwendet wurde, sehen wir auch gute Chance in Sachen Robustheit. Glas ist zwar hart und damit widerstandsfähiger gegen Kratzer, doch Kunststoff überlebt eher einen Sturz ohne zu splittern, da es sich beim Aufprall verformen kann.

Das iPhone 5C ist die erste iPhone-Generation die Farbe ins Spiel bringt. Wir können uns gut vorstellen, dass einige Nutzer bereits lange auf einen neuen Anstrich gewartet haben. An einen durchschlagenden Erfolg im Massenmarkt glauben wir aber nicht. Auch Apple scheint sich nicht sicher zu sein wie das 5C ankommen wird und gestattet daher (im Gegensatz zum 5S) die Vorbestellung ab dem 13. September.

Die Zubehörhersteller dürfte es zudem freuen, dass zumindest eines der neuen iPhone-Modelle einen abweichenden Formfaktor mitbringt. So gibt es wieder einen Grund neue Schutzhüllen, Kameralinsenaufsätze und Co. zu kaufen.