| Warum Facebook auch für Nicht-Mitglieder zum Datenschutzproblem werden könnte |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Wie heise online berichtet weiß Facebook auch über Nicht-Mitglieder eine ganze Menge. Ein Leser der nicht bei Facebook angemeldet ist, bekam kürzlich von einem Bekannten eine Einladungsmail für das beliebte soziale Netzwerk. Darin enthalten war aber nicht nur das übliche Marketing-Gesülze sondern auch eine Liste mit Facebook-Mitgliedern die er vielleicht kennen könnte. Der Leser staunte nicht schlecht, denn fast alle aufgeführten Personen waren ihm bekannt. Sein Freund, von welchem er die Einladung erhielt, kannte sie aber nicht. Woher weiß Facebook also so viel über den betreffenden Leser? Facebook sammelt über seine angemeldeten Nutzer auch Kontaktdaten von Nicht-Mitgliedern, beispielsweise über die Facebook-App. Diese bietet bei der Einrichtung an alle Kontakte des Adressbuches zu Facebook zu übertragen. "Wenn du diese Funktion aktivierst, werden alle Kontakte von deinem Handy (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) an Facebook gesendet". Sogar das E-Mail-Konto eines neuen Nutzers kann Facebook auf Wunsch durchsuchen um bereits angemeldete Freunde über die E-Mail-Adresse ausfindig zu machen. Was für den einen ein angenehmer Service ist, ist für den auf Datenschutz bedachten User ein Graus, denn Facebook merkt sich die Adressen. Doch Abhilfe naht. Über diese Seite sollen sich bereits hochgeladene Daten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis wieder löschen lassen. Doch nicht immer weiß man wer die eigene E-Mail-Adresse an Facebook weitergegeben hat. Der Datenschutzblog Eat My Data rät daher prophylaktisch einen falschen Facebook-Account anzulegen und ihn mit falschen und sinnlosen Daten zu füttern.
Kommentare (5)
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stehen halt die FB-Nutzer, die irgenwann einmal nach der eingeladenen Person
gewucht haben.