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Spiegel Online: "Apps machen Handys zu Spionagewanzen" |
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Geschrieben von: Frank
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Erst am Sonntag berichteten wir im Rahmen unserer Kategorie Fanboy-Alarm über Spyware im App Store und Android Market. Heute (Montag) greift auch Spiegel Online das Thema auf und bestätigt unsere Ausführung, dass man in keinem der Software-Kaufhäuser vor Datenspionage sicher ist.
Ob diese intensive Informationssammelei für einen reibungslosen Betrieb der Apps wirklich nötig ist, muss man bezweifeln. Interessant ist sie dagegen vor allem für Werbetreibende, denen die Information, wo ein potentieller Kunde sich gerade aufhält, durchaus Geld wert sein dürfte. Dabei gibt es zwischen den beiden derzeit populärsten Smartphone-Plattformen offenbar kaum einen Unterschied.
Weiter heißt es:
Der Schluss, den die Autoren beider Studien aus ihren Untersuchungsergebnissen ziehen, ist in beiden Fällen gleich: Anwender von iPhones und Android-Handys sind den Info-Interessen der App-Anbieter hilflos ausgeliefert.
Auch die Spiegel-Redakteure sehen in der Rechteverwaltung von Android zumindest einen Ansatz die Neugierde von Schnüffeltools einzuschränken:
Die Autoren von TaintDroid kritisieren, das es für Android-User keine Möglichkeit gibt, darauf Einfluss zu nehmen, welche App welche Daten wohin sendet. Im Grunde habe sie auch Recht damit, müssen sich aber den Einwand gefallen lassen, dass Android bei der Installation einer App zumindest rudimentär darauf hinweist, welche Daten diese App abgreift und ob sie sich mit dem Internet verbindet. Hier besteht die einzige Möglichkeit für den Anwender darin, eine App im Zweifel eben nicht zu installieren.
Einen Überblick auf welche Daten eine App zugreift, wünschen wir uns auch für iOS. Vor allem wurmt uns, dass man den Zugriff auf das Adressbuch nicht verhindern/regulieren kann.
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