| Fanboy-Alarm: Smartphone-Sicherheit auf dem Prüfstand |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Heutige Smartphones sind vollwertige Hosentaschencomputer, die uns nicht nur täglich begleiten, sondern auch jede Menge private Daten enthalten. Umso wichtiger ist es die Geräte gegen Angreifer abzusichern. Die TV-Sendung Planetopia zeigte in einem Beitrag (siehe eingebettetes Video am Ende des Artikels) die Schwachstellen der modernen Kommunikationsgeräte auf. iPhone-Ticker-Autor Nicolas Oestreich stört sich an dem Bericht. Die Frage ist nur: Warum? (...) Die zahlreichen Datenschnittstellen (WLAN, Bluetooth, GSM) und der Zugriff aufs Internet bieten Angreifern zahlreiche Möglichkeiten um Smartphone-Daten auszuspähen, sagt Marco di Filippo, seines Zeichens IT-Sicherheitsexperte. Der Fachmann demonstriert im Planetopia-Beitrag "live", wie einfach es ist private Daten von einem Smartphone zu kopieren. Wer die Ausführungen des Security-Experten auf die Probe stellen möchte, braucht nicht einmal Hacker-Tools. Wer Zugriff auf ein ungesichertes iPhone hat, kann kinderleicht private Bilder, Kontakt- und Kalenderdaten, sowie Audioaufnahmen/Memos kopieren, ohne dass das Opfer etwas davon merkt. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten. Aber zurück zum iPhone-Ticker-Artikel. Nicolas Oestreich beschreibt den Planetopia-Beitrag als "substanzlose Apple-Berichterstattung" und "iPhone-kritische Reportage". Dabei dreht sich der Bericht um Smartphones im Allgemeinen. Dass das iPhone gleich mehrfach im Bild auftaucht, dürfte allein seiner Popularität geschuldet sein. Der aufmerksame Zuschauer entdeckt aber auch Android-Geräte. Natürlich pauschalisiert der Planetopia-Bericht und schert alle Smartphones über einen Kamm, jedoch dürfte das Gros der Zuschauer die Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebssystemen kaum kennen. Nicht jeder beschäftigt sich täglich mit dem Thema Smartphones und hat den Überblick über alle aktuellen Sicherheitsprobleme. Insofern betrachten wir die Planetopia-Reportage als für die Masse der Zuschauer geeigneten Weckruf die eigenen Daten bestmöglich abzusichern. Wenn auch nur 10% der Zuschauer nach der Ausstrahlung eine Passcode-Sperre auf ihrem Smartphone eingerichtet haben, hat der Beitrag, nach unserer Meinung, seine Existenzberechtigung bewiesen.
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