| Apple-Zulieferer: Kinderarbeit, gefährliche Arbeitsplätze, Ausbeutung, Diskriminierung |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Apple legt seinen "Supplier Responsibility Progress Report" 2011 vor und deckt dabei Missstände in mehreren Zulieferbetrieben auf. Das 25 Seiten starke Papier fasst die Resultate aus den im Jahre 2010 durchgeführten Audits von 127 Zulieferunternehmen zusammen. Dabei wurden in zehn chinesischen Fabriken (also in 7,9% der untersuchen Fertigungsstätten) insgesamt 91 minderjährige Arbeiter beschäftigt. Ein einzelner Zulieferer beschäftigte sogar 42 Mitarbeiter, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht hatten. Die Zusammenarbeit mit dem Betrieb wurde laut Apple daraufhin beendet. Die restlichen 9 Unternehmen wurden angewiesen das Alter ihrer Arbeiter besser zu kontrollieren. (...) Ob Apples Anweisungen Früchte tragen ist allerdings fraglich, denn auch im Report vom letzten Jahr stellte Apple fest, dass in 3 von 102 untersuchten Zulieferbetrieben (entspricht 3%) insgesamt 11 Kinderarbeiter beschäftigt wurden. Demnach beschäftigten 2010 mehr als doppelt so viele Apple-Zulieferer Kinderarbeiter, als es noch 2009 der Fall war. In einem Zulieferbetrieb waren 137 Mitarbeiter der gesundheitsschädlichen Chemikalie n-Hexan ausgesetzt. Die den Alkanen zugehörige Verbindung verursacht Nervenschäden im menschlichen Körper. Apple wies das Unternehmen an auf n-Hexan zu verzichten und die Belüftung der betreffenden Arbeitsstätte zu verbessern. Der Report beschäftigt sich auch mit der Selbstmordserie beim Zulieferer Foxconn, die 2010 für weltweites Aufsehen sorgte. Apple engagierte ein Team von "Suizid-Vermeidungs-Experten", die nach Befragung von etwa 1000 Mitarbeitern eine Empfehlung für Foxconn aussprachen. Das Unternehmen solle die soziale Betreuung der Beschäftigten verbessern. (Wir erlauben uns an dieser Stelle den Kommentar, dass eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen vermutlich sinnvoller wäre.) Die restlichen entdeckten Missstände fasst der Bericht im Anhang zusammen:
Kommentare (2)
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wir alles gut verpackt mit schönem Hochglanzfoto und einem Namen der Business
mässig gut klingt!"Supplier Responsibility Progress Report"
Klingt doch ganz gut und mit dem gelungen Bild sind alle auf den Ersten Eindruck
zufrieden,
bei der Informationsflut erreicht einen das Elend des Einzelnen gar nicht mehr.