| Apple bestätigt Echtheit des "gefundenen" iPhone 4 |
| Geschrieben von: Frank | |||
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In einem Brief wendet sich Senior Vice President Bruce Sewell vertrauensvoll an Brian Liam, den Chefredakteur von Gizmodo und bitte um die Rückgabe des iPhone-Prototypen. Damit ist die Echtheit des Gerätes indirekt von Apple bestätigt worden. Doch wie konnte das Gerät den Kaliforniern überhaupt abhandenkommen? Es folgt die Hintergrundgeschichte... Das kam uns doch gleich ziemlich spanisch vor: Ein Top-Secret-Prototyp aus Apples Testlaboren wird in einer Bar aufgefunden und an Gizmodo übergeben. Natürlich hat sich die Geschichte anders abgespielt. Scheinbar wurde das Gerät gestohlen und anschließend von Gizmodo gekauft.
Oder doch nicht? Ist vielleicht alles nur ein Marketing-Trick von Apple? Wer würde für ein paar Dollar seinen gut bezahlten Job in Cupertino aufs Spiel setzen? Alle Prototypen werden mit Sicherheit auf bestimmte Testpersonen registriert sein. Ein Diebstahl ohne Konsequenzen ist also ausgeschlossen. Und dann waren da noch die Fotos eines angeblichen iPhone-Prototypen die bereits am 18. April bei engadget auftauchten. Sie zeigten ein Gerät dass (man staune) in einem Café in San Jose aufgefunden wurde. Natürlich auch gut getarnt in einer Hülle. Kommt euch die Story irgendwie bekannt vor?
Was bleibt die einzige mögliche Schlussfolgerung? Entweder wurden die beiden bekanntesten Gadget-Blogs für eine Apple-Marketing-Kampagne missbraucht, oder aber die Autoren waren eingeweiht und haben ein hübsches Sümmchen aus Cupertino kassiert (wir erinnern uns an dieser Stelle, dass keine Fotos des eingeschalteten Gerätes oder der verbauten Chips gezeigt wurden). Warum Apple von seiner Strategie abgekommen ist Details zu neuen Geräten bis zur Keynote streng vertraulich zu behandeln, ist uns allerdings ein Rätsel. Schließlich wird die Präsentation des neuen iPhones im Sommer dann ziemlich unspektakulär ausfallen. Alle wichtigen Details sind dann bereits bekannt. Ein Grund könnte die immer stärker werdende Konkurrenz aus dem Android- und bald auch aus dem Windows-Lager sein. Apple könnte Informationen freigegeben haben, damit zukünftige Kunden auf das neue Gerät warten anstatt ins Google- oder Microsoft-Ökosystem einzusteigen.
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