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Stoeger it GmbH ist bekannt für ihre Finanzapps. iOutBank Pro und die passende iPad-Version haben wir uns hier bereits näher angesehen. Seit Ende Juli gibt es nun auch ein passendes Programm für den Mac, das auf den Namen Outbank hört. Bis Ende August liegt der Preis bei 29,99 EUR; danach wird der Preis um zehn Euro angehoben. Doch was kann das Programm mehr als das normale Online-Banking auf der Seite des jeweiligen Kreditinstitutes? Genau dieser Frage gehen wir in unserem heutigen Test auf die Spur. (...)
Nachdem ihr das 6,6 MB große Programm zum ersten Mal geöffnet habt, werdet ihr gleich aufgefordert, ein Passwort für das Programm zu hinterlegen, das bei jedem Programmstart eingegeben werden muss. Wer sein Passwort lieber öfter eingeben will, kann in den Einstellungen eine automatische Sperre von eins, drei, fünf, zehn, 15 und 30 Minute(n) aktivieren. Mit der aktuellen Version von Outbank kann dies hingegen noch gar nicht funktionieren. Warum ? Das ist nicht bekannt, jedoch soll dieses Problem mit dem Update auf die Version 1.1 behoben werden. Das Problem besteht jedoch, laut Beschreibung im Store, nur, wenn das Hauptfenster minimiert ist. In unserem Test war dies jedoch nicht der Fall. Ob mit diesem Update auch der Fehler behoben wird, den wir bei unserem Test hatten, ist nicht bekannt.
Die Konten lassen sich ebenfalls sehr leicht hinzufügen. Hier wird dem User Schritt für Schritt erklärt. Im Gegensatz zu der iPhone – Version lassen sich bei Outbank Paypal-Konten hinzufügen. Hierfür wird allerdings eine besondere API-Signatur vorausgesetzt, die sich im PayPal-Benutzerprofil erstellen lässt. Solltet ihr sehr viele Konten haben und habt keine Lust, alle einzeln einzugeben, könnt ihr auch ein BackUp von iOutbank für das iPhone und/oder für das iPad einspielen. Es werden hierbei Bankkontakte, Umsätze, Konten, Aufträge und Kontakte übernommen.
Nachdem ihr eure ganzen Konten hinzugefügt habt, könnt ihr in den Einstellungen auswählen, welche dieser Konten sichtbar sein sollen, welche Konten in der Gruppensumme berücksichtigt werden und welche Konten bei der Gesamtsumme (sprich bei eurem „Gesamtvermögen“) berücksichtigt werden sollen. Ferner könnt ihr in den Einstellungen angegeben, in welchem Zeitintervall Outbank eure Konten aktualisieren soll. Da die Kennwörter für eure Konten von Anfang an gespeichert sind, müsst ihr hier kein Kennwort mehr eingeben; allerdings auch nicht, wenn ihr manuell eure Konten aktualisiert. Dies wird (wahrscheinlich) dem ein oder anderen aufstoßen.

Wie man anhand des Screenshots sehen kann, hat Outbank eine leichte Ähnlichkeit mit der iPad-Version. Dementsprechend schnell findet man sich dort dann auch zurecht. Eine Funktion, die es bei den iDevicen ebenfalls nicht gibt, ist die Möglichkeit, Buchungen einer Kategorie zuzuweisen. In dem Informationsfenster, das zu jeder Buchung angezeigt wird, kann man am unteren Ende eine Kategorie festlegen. Diese Kategorien können von euch in den Einstellungen angepasst und mit Farben versehen werden. Sollte das Informationsfenster nicht angezeigt werden, wird die passende Kategorie rechts neben dem Verwendungszweck angezeigt. Solltet ihr Kategorien benutzen, wird euch die Verteilung der Beträge unten als Diagramm, wie in iTunes und im Systemprofiler auch, angezeigt. Wem Kategorien nicht reichen, kann zu jeder Buchung noch eine Notiz eingeben, die hingegen nur in dem Informationsfenster sichtbar ist. Die Buchungen lassen sich ebenfalls noch nach neuen-, eingehenden- oder ausgehenden Buchungen filtern.
Überweisungen lassen sich natürlich auch mit Outbank erledigen. Dazu genügt ein Klick auf „neuen Auftrag“ und es öffnet sich das entsprechende Fenster dazu. Alles Weitere wird in diesem Fenster erledigt. Selbst unterschiedliche TAN-Verfahren, wie in unserem Beispiel das smsTAN-Verfahren, werden unterstützt. Terminierte Überweisungen sind für Outbank kein Problem.

Wer sein Gesamtvermögen (nenne ich es mal so) immer auf dem Schirm haben will, sollte die Funktion „Kontostand in Menüleiste anzeigen“ in den Einstellungen aktivieren. Die Voraussetzungen dafür sind, dass Outbank geöffnet und dazu nicht gesperrt ist. Wie man auf dem Screenshot sieht, ist hier jedoch nicht alles auf dem richtigen Platz. Des Weiteren denke ich, dass der schwarz/weiße Bereich nicht so gewollt ist. Diese zwei Bugs sind jedoch kein großes Problem.
Wer dank Lion nun ganz heiß ist, alle Apps im Vollbildmodus zu genießen, wird bei dieser App nicht enttäuscht, denn diese ist bereits eingebaut.
Am Anfang des Reviews sprachen wir bereits über einen Bug Fix, der in Version 1.1 behoben werden soll. Folgende Erneuerungen wird Outbank u.a. in den nächsten Updates erfahren:
• Version 1.1: Kassenbuch (Offline-Konto)
• Version 1.1: Unterstützung von BezahlCode.de
• Version 1.3: Bestandsverwaltung Daueraufträge und terminierte Überweisungen
• Version 1.3: Einzellastschrift
Die Unterstützung der Bazahlcodes wurde in der Beschreibung allerdings schon vorweg genommen. Wann genau die einzelnen Versionen im AppStore erscheinen, ist bis dato noch nicht bekannt.
Eine kostenlose Demo-Version steht ebenfalls zur Verfügung. Diese ist jedoch in der Funktionalität sehr eingeschränkt und kann nur über die Seite von Outbank heruntergeladen werden.
Fazit: Für User, die nur mit einem Bankkonto herumhantieren, genügt die Webansicht von dem jeweiligen Kreditinstitut, denn Outbank bietet keine grundlegenden Funktionen mehr. User, die einen Überblick auf ihre gesamten Konten haben möchte, ist dieses Programm allerdings eine Erleichterung, da man hier mit einmal Anmeldung alles Neue auf dem Schirm hat. Auch die BackUp-Funktion ist durchdacht und nimmt dem User auf diesem Wege ein wenig Arbeit ab. Die kommenden Funktionen werden Outbank noch besser machen. Einzig und allein der Preis von 29,99 EUR bzw. 39,99 EUR ist uns ein Dorn im Auge.

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