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Heute haben wir wieder ein Interview für euch. Vor einigen Tagen stellten wir euch die App „TriangleCalc“ vor, die speziell für Schüler und Studenten geeignet ist. Heute werden wir euch den Entwicker dieser App vorstellen: Reinhold Meyer. Nach einem Klick auf „Weiterlesen“ beginnt das Interview.
iGadget-News: Wie lange entwickeln Sie schon Apps?
R. Meyer: Seit Juni 2009.
iGadget-News: Wie sind Sie auf die Idee gekommen iPhone / iPod Touch Apps zu entwickeln?
R. Meyer: Vom iPhone war ich als langjähriger Mac-User vom ersten Moment an fasziniert. Nachdem ich schon einige Jahre Erfahrung mit Software-Entwicklung hatte, war es nach der Veröffentlichung des SDKs wohl nur eine Frage der Zeit, wann die erste Applikation von mir im AppStore auftauchen würde.
iGadget-News: Wie sammeln sie die Ideen für neue Apps?
R. Meyer: Das ist unterschiedlich. Zum Teil durch klassisches Brainstorming, zum Teil durch Anregungen von Leuten, die meine bisherigen Apps benutzen, zum Teil kommen die Ideen beim Durchstöbern des AppStores. Oft findet man für eine Aufgabenstellung zahlreiche Programme im Store, stellt dann aber fest, das man selbst bessere Ideen für eine Umsetzung hat. Gerade im Bereich User-Interface hat man durchaus Chancen, es besser zu machen als die Konkurrenz. Der Erfolg von TriangleCalc baut wohl zum Teil darauf auf.
iGadget-News: Wie viele Stunden stecken Sie wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
R. Meyer: Da ich das Entwickeln von Apps nebenberuflich mache, schwankt das extrem stark, so etwa zwischen null und 30 Stunden die Woche.
iGadget-News: Was genau macht ihnen am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
Eine Applikation in Hinsicht auf Benutzung und Effizienz zu optimieren, das heißt, so zu gestalten, dass der Benutzer mit möglichst wenig Schritten und möglichst komfortabel sein Ziel erreicht.
Außerdem ist es einfach großartig, dass Apple mit dem AppStore eine Plattform geschaffen hat, mit der man seine Ideen einem weltweiten Publikum präsentieren kann. Es ist ein faszinierender Gedanke, dass Menschen in aller Welt diese Apps verwenden und sie ihnen bei ihrer täglichen Arbeit von Nutzen sind. Positive Rückmeldungen von zufriedenen Benutzern freuen mich besonders.
iGadget-News: Welches App war von der Entwicklung am aufwendigsten und wieso?
R. Meyer: Mein aktuelles Projekt ‚NoteCalc‘, das voraussichtlich im März erscheinen wird, ist die umfangreichste und aufwendigste App, die ich bisher entwickelt habe.
iGadget-News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
R. Meyer: Wie bereits erwähnt, wird voraussichtlich nächsten Monat mein Programm ‚NoteCalc‘ im App Store erhältlich sein. Es handelt sich dabei um eine, wie ich denke, sehr interessante Variante des klassischen Taschenrechners, die es in dieser Form so bisher nicht gab. Mehr wird aber an dieser Stelle nicht verraten... Von diesem Programm wird es auch eine für das iPad optimierte Version geben.
iGadget-News: Welchen Aspekt finden Sie beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
R. Meyer: Keine Möglichkeit zu haben, auf negative Bewertungen im App Store zu antworten. Vieles, was diejenigen, die solche Bewertungen verfassen, verärgert, ließe sich mit einer einzigen Mail aus der Welt räumen. Daher appelliere ich an alle AppStore-Benutzer: Oftmals hilft es, Kontakt mit dem Entwickler aufnehmen und das Problem zu schildern, bevor man eine App mit einer Ein-Stern-Bewertung bestraft, weil einem irgendetwas nicht passt oder man etwas nicht verstanden hat.
iGadget-News: Was würden sie an der iPhone OS bzw. am iPhone generell verändern?
R. Meyer: Da würden mir bestenfalls Detailpunkte einfallen, das Konzept stimmt und ich denke, die Entwicklermannschaft rund um Steve Jobs leistet da hervorragende Arbeit.
iGadget-News: Machen Sie dies haupt- oder nebenberuflich?
R. Meyer: Nebenberuflich
iGadget-News: Wie viele Leute helfen Ihnen die Apps zu entwickeln?
R. Meyer: Bei dem BE-Rechner habe ich zwei Diätassistenten, die mich fachlich unterstützen, RiverFlow entstand in Zusammenarbeit mit einem Ingenieur, der in diesem Fachgebiet tätig ist und die Idee zu dieser Applikation hatte. Die Programmierung selbst mache ich im Alleingang.
iGadget-News: Wie kommen Sie auf den Namen für die Apps?
R. Meyer: Das ist meist ein langer Prozess mit vielen Ideen, die dann wieder im Papierkorb landen. Bei 150000 Apps im AppStore ist es mittlerweile sehr schwer geworden, einen passenden und noch nicht benutzten Namen zu finden.
iGadget-News: Wie viel Zeit nahm ihre App TriangleCalc zum Entwickeln in Anspruch?
R. Meyer: Etwas mehr als zwei Wochen.
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