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Interview: Medienwerkstatt
Geschrieben von: Dominik   

  

Heute steht ein weiteres Interview auf der Tagesordnung. Diesmal ist die Medienwerkstatt dran. Die App „Pushy“ wurde bereits von uns vorgestellt. Antworten zu meinem Fragen lieferte mir diesmal Herr Peter Baral. Und nun das Interview:



iGadget-News: Wie lange entwickeln Sie schon Apps?
Peter Baral: Mit der Entwicklung von Software für das iPhone und den iPod Touch haben wir Anfang 2009 begonnen. 

iGadget-News: Wie sind Sie auf die Idee gekommen iPhone / iPod Touch Apps zu entwickeln?
Peter Baral: Wenn man als Entwickler ein so faszinierendes mobiles Gerät wie das iPhone in die Hände bekommt und dazu noch eine Entwicklungsumgebung wie XCode, dann überlegt man sich praktisch automatisch: „Was kann ich dafür entwickeln?“.


iGadget-News: Wie viele Stunden stecken Sie wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
Peter Baral: Das variiert sehr.  Da die iPhone Entwicklung nur ein kleiner Teil meines Aufgabengebietes ist, bleiben manchmal leider nur ein wenige Stunden dafür frei.

iGadget-News: Was genau macht ihnen am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
Peter Baral: Softwareentwicklung kann eine sehr spannende und fesselnde Sache sein, wenn die Werkzeuge stimmen. Gerade für Mac und iPhone stehen mit XCode und Cocoa sehr leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung,. Nicht zuletzt steuert auch das funktionierende Teamwork von Ralf und mir seinen bedeutenden Anteil dazu bei, dass es Spaß macht.

iGadget-News: Welches App war von der Entwicklung am aufwendigsten und wieso?
Peter Baral: Pushy - da unsere einzige bis jetzt.

iGadget-News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
Peter Baral: Wir wollen die Pushy-Familie erweitern. Zum einen haben wir noch eine ganze Reihe von Ideen für Pushy selbst. Zum anderen kommt mit „Pushy Genius“ bald eine besonders anspruchsvolle Variante für Könner und mit „Pushy Junior“ eine Ausgabe für die ganz jungen Pushy-Fans.

iGadget-News: Welchen Aspekt finden Sie beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
Peter Baral: Manchmal steht der DRM-Schutz bei der Entwicklung etwas im Wege und erschwert das Beta-Testen.


iGadget-News: Machen Sie dies haupt- oder nebenberuflich?
Peter Baral: Die Softwareentwicklung gehört zu meinen hauptberuflichen Tätigkeiten.

iGadget-News: Wie viele Leute helfen Ihnen die Apps zu entwickeln?
Peter Baral: Pushy habe ich zusammen mit Ralf zur Linde entwickelt. In der Regel entwickeln wir auch andere Software in sehr kleinen Teams.

iGadget-News: Wie kommen Sie auf den Namen für die Apps?
Peter Baral: Bei Pushy war es so, dass wir den Namen ja schon hatten - aus unserem gleichnamigen PC-Spiel.

iGadget-News: Wie viel Zeit nahm ihr App Pushy zum Entwickeln in Anspruch?
Peter Baral: Ehrlich gesagt: keine Ahnung  wie viele Stunden wir dafür gebraucht haben.  Mitte Januar begann ich mit der Implementierung. Ende März war der erste Prototyp soweit spielbar. Im Juni haben wir dann die erste Version bei Apple eingereicht.

iGadget-News: Wie lange existiert ihre Firma bereits?
Peter Baral: Die Medienwerkstatt Mühlacker gibt es schon seit Anfang der 90er Jahre. Schwerpunkt unseres Angebotes ist Lernsoftware. Unser bekanntestes Produkt ist die Grundschulsoftware „Lernwerkstatt“. 


iGadget-News: Mehrere Entwickler haben schon den langen Apple Review Prozess erwähnt. Was sagen sie zu diesem Thema?
Peter Baral: Es stimmt, dass die Review-Dauer zu lange ist. Meist dauert es so 8-12 Tage. Ich hoffe, dass Apple da in Zukunft mehr Ressourcen einsetzt um diese Zeit deutlich zu verkürzen.
Bei einem negativen Review-Bescheid  - so einen Fall hatten wir schon, wegen der Verwendung des „Kontakte“-Icons - landet die App wieder ganz hinten in der Warteschlange.
Problematischer als die reine Review-Dauer ist aber die mangelhafte Kommunikation seitens Apple - nicht nur die Kommunikation zum Review-Prozess selbst, sondern auch und vor allem zum App Store. Wenn da mal was innerhalb der weitgehend automatisierten Prozesse schief läuft ist es fast unmöglich zeitnah einen Kontakt zu Apple herzustellen.
 

 

 

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