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Interview: Matthias Seemann |
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Geschrieben von: Dominik
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IGadget-News, die ersten mit den Entwickler-Interviews, hat heute wieder ein Interview für euch vorbereitet. Die Rede ist heute vom Entwickler Matthias Seemann. Seine Apps „FoundMe“ und „SquirrelizeMe“ haben wir bereits vorgestellt. Und jetzt viel Spaß mit dem Interview:
IGadget-News: Wie lange entwickeln Sie schon Apps?
M. Seemann: Seit Januar 2009
IGadget-News: Wie sind Sie auf die Idee gekommen iPhone / iPod Touch Apps zu entwickeln?
M. Seemann: Ich wollte schon lange die Programmierung mobiler Geräte ausprobieren, mit dem AppStore gibt es aber zum ersten Mal einen unkomplizierten Weg zum Endnutzer. Früher hätte man als kleine Firma selbst einen Shop benötigt, und man hätte sich um die Kompatibilität mit Geräten und Firmwareversionen sowie den weltweiten Zahlungsverkehr auch noch kümmern müssen. Außerdem ist das iPhone das erste Smartphone, dass wirklich funktioniert – nicht nur für Nerds. Soweit ich das bisher sehe, ist das iPhone OS eine stabile und reiche Basis, auf der meine Programme ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen können. Andere Betriebssysteme sind auf Mobilplattformen launisch und teilweise unberechenbar oder auf Desktopsystemen übermäßig diversifiziert. Bei letzterem denke ich an die vielen verschiedenen Softwareumgebungen von Windows XP ohne Service Pack bis zu Windows 7 für eine Anwendung, die unter Windows laufen soll.
IGadget-News: Wie sammeln sie die Ideen für neue Apps?
M. Seemann: Über Tipps von Bekannten. Welche Ideen eine Chance haben, kann man aus den Top-100 Apps im AppStore ein bisschen abschätzen.
IGadget-News: Wie viele Stunden stecken Sie wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
M. Seemann: Bisher ca. 20 Stunden. Jetzt ca. 40.
IGadget-News: Was genau macht ihnen am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
M. Seemann: Die erste Version auf dem Gerät zu erleben.
IGadget-News: Welches App war von der Entwicklung am aufwendigsten und wieso?
M. Seemann: Da ich erst zwei Apps veröffentlicht habe, sicherlich FoundMe, da ich mich erst in das iPhone-SDK einarbeiten musste.
IGadget-News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
M. Seemann: Das verrate ich nicht, denn die Gefahr des Kopierens erfolgsversprechender Ideen ist groß. Nur soviel sei gesagt: Es wird eine kleine Anwendung, die wieder die das „schubsen“ (push) von Informationen aus dem Internet auf das gerät beinhaltet.
IGadget-News: Welchen Aspekt finden Sie beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
M. Seemann: Die von Apple vorgeschriebenen inhaltlichen Einschränkungen (Obszönität, Dinge, die nach geschützten Marken aussehen, Sex, „Gewalt“ etc.) für Apps.
IGadget-News: Machen Sie dies haupt- oder nebenberuflich?
M. Seemann: Hauptberuflich.
IGadget-News: Wie viele Leute helfen Ihnen die Apps zu entwickeln?
M. Seemann: Zwei
IGadget-News: Wie kommen Sie auf den Namen für die Apps?
M. Seemann: Klassisches Brainstorming
IGadget-News: Wie viel Zeit nahm ihr App FoundMe zum Entwickeln in Anspruch?
M. Seemann: Sehr viel Zeit – ich musste die Programmiersprache erst lernen!
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