| ZOMM: Diebstahlschutz, Freisprecheinrichtung und Notrufsystem |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Wer kennt das nicht? Man geht morgens aus dem Haus und stellt fest, dass man sein iPhone vergessen hat. Oder noch schlimmer: Man lässt es im Lieblingscafé liegen und ist auf die Ehrlichkeit des Finders angewiesen. Doch nun gibt es ZOMM, ein kleines Gadget, das der Vergesslichkeit den Kampf angesagt hat und Alarm schlägt, wenn man sich zu weit von Apples Smartphone entfernt. (...) Per Bluetooth nimmt ZOMM die Verbindung zum iPhone auf und fungiert fortan als unsichtbare Sicherungsleine. Reißt die Bluetooth-Verbindung ab, weil der Abstand zwischen ZOMM und iOS-Device zu groß geworden ist, schlägt der Winzling Alarm. Zunächst bleibt der Warnruf noch dezent und beschränkt sich auf Vibrationen, gefolgt von Lichtsignalen. Reagiert der Anwender aber dann immer noch nicht, erfolgt auch ein akustischer Alarmton. Spätestens dann sollte sich der Nutzer fragen: Wo ist mein iPhone? Was als Hilfe für Vergessliche funktioniert, kann aber ebenso gut vor Diebstahl schützen. Ein mit dem ZOMM verbundenes iPhone kann sich in Gebäuden nur rund 10 Meter vom Anwender entfernen, ohne dass ein Alarm ertönt. Im Freien vergrößert sich die Distanz auf bis zu 40 Meter, da sich hier die Bluetooth-Signale leichter ausbreiten können. Der ZOMM ist kaum größer als eine Zwei-Euro-Münze und lässt sich daher problemlos am Schlüsselbund oder Gürtel befestigen. Ein Schlüsselring und ein Gürtelclip sind im Zubehör enthalten. Der ZOMM hat aber noch mehr drauf. Da er mit einem Mikro ausgerüstet ist, kann er als Freisprecheinrichtung dienen. Anrufe signalisiert das Gadget zunächst ebenfalls mit Vibrationen und Leuchtsignalen, bis schließlich ein Klingelton ertönt. Ein Klick auf den Z-Button nimmt den Anruf entgegen. Ein Doppelklick lehnt den Anruf ab. Autofahrer finden auf zomm.de sogar ein passendes Car-Kit (39,95 Euro).
Die dritte Funktion des ZOMM nennt sich Panikalarm. Gerät man in eine Situation in der man auf die Hilfe anderer Personen angewiesen ist, kann man mit dem Panikalarm akustisch auf sich aufmerksam machen. Der Panikalarm wird durch längeres Drücken des Z-Buttons aktiviert. Hält man den Z-Button noch länger gedrückt, wählt der ZOMM den Notruf 112. Hilfebedürftige Menschen erhalten somit ein vollwertiges Notrufsystem, für das man normalerweise deutlich tiefer in die Tasche greifen müsste. iPhone-Nutzer müssen leider noch etwas auf die myZOMM-App warten, die es bereits für Android gibt. Sie erlaubt die Überprüfung des Akku-Ladezustands, hilft den ZOMM aufzuspüren und kann diverse Einstellungen an den Alarmfunktionen vornehmen. Bis dahin lässt sich der ZOMM aber auch über ein Windows-Programm konfigurieren.
Fazit ZOMM vereint Diebstahlschutz, Hilfe für Vergessliche, Freisprecheinrichtung und Notrufsystem in nur einem Gerät. Das brachte dem Winzling bereits einen Innovationspreis der Elektronikmesse CES ein. Bis zu drei Tage hält der ZOMM die "unsichtbare Leine" zum iPhone aufrecht. Danach muss er wieder an die Steckdose oder an einen USB-Port. Als Sprechzeit gibt der Hersteller maximal zwei Stunden an. Mit seinen 14 Gramm fällt das Gadget in der Hosen- oder Jackentasche nicht weiter auf und besteht damit die Prüfung für tägliche Begleiter. ZOMM kostet 79,99 Euro und kann in drei Farben versandkostenfrei bestellt werden. Hier geht es zum Shop.
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