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Power für unterwegs: Xpal/Energizer AP1500 [Update]
Geschrieben von: Frank   

Wer kennt das nicht? Ausgerechnet wenn man unterwegs ist und sich weit und breit keine Steckdose befindet, neigt sich der Ladezustand des iPhones dem Ende zu. In unserem Bericht "Notstromaggregat" nahmen wir bereits zwei völlig unterschiedliche Zusatzakkus unter die Lupe, waren jedoch mit keinem zu 100% zufrieden. Der Xpal AP1500 vereint dagegen die Vorteile der bisher von uns getesteten Lösungen. Die Gründe verraten wir im nun folgenden Review.

Zusatzakkus sind ein zweischneidiges Schwert. Sie machen das iPhone größer und schwerer, jedoch geht es in der Regel auch nicht ohne sie. Je nachdem wie intensiv man Apples Smartphone nutzt, eignen sich unterschiedliche Akku-Konzepte besser oder schlechter. Der Heavy-User, der sein iPhone mehrmals täglich auflädt, wird ein Akku-Case bevorzugen, muss sich dann jedoch mit einer schlechteren Empfangsleistung herumärgern. Wer dagegen nur gelegentlich "mehr Saft" braucht greift zum Ansteck-Akku.

Der hier vorgestellte Xpal AP1500 ist eine Mischung aus beidem. Er erfüllt sowohl die grundlegenden Schutzfunktionen eines Case, lässt sich nach abgeschlossenem Ladevorgang aber auch sehr leicht wieder abnehmen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Anstatt das iPhone dauerhaft dicker und unhandlicher zu machen, wird er nur dann eingesetzt, wenn man ihn tatsächlich braucht.

Obwohl das iPhone von seiner Form her ein Handschmeichler ist, flutscht es zumindest mir ab und zu durch die Finger und ich muss höllisch aufpassen, dass es dabei nicht auf dem Boden landet. Der AP1500 kann auch hier punkten, denn die Außenschale ist an den Seiten mit Noppen versehen, die ein Abrutschen selbst mit Wurstfingern verhindern.

Optisch passt Xpals Zusatzakku sehr gut zum schwarzen iPhone 3G oder 3GS. Glanz, Oberflächenstruktur und Farbton stimmen weitestgehend mit Apples Smartphone überein. An der Unterseite befindet sich der zum Aufladen notwendige Mini-USB-Port, gut geschützt durch eine Gummikappe. Der Ladevorgang muss nicht zwingend am Rechner durchgeführt werden, ihr könnt das USB-Kabel genauso gut an Apples weißes Netzteil hängen. Eine Reihe von vier blauen LEDs verrät euch wie weit die Aufladeprozedur bereits fortgeschritten ist. Dieselben LEDs geben nach dem Drücken eines Knopfes an der linken Seite der Akkuhülle darüber Auskunft, wie viel Energie noch im AP1500 gespeichert ist.

Selbst die scheinbar eigenwillig geformte Rückseite hat durchaus ihren Sinn. So haben wir festgestellt, dass der Xpal AP1500 die Empfangsleistung des iPhones nicht herabsetzt. Diese Tatsache dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die Ladeschale das iPhone nicht vollständig umschließt sondern unterhalb der Kamera endet. Die Kapazität des Akkupacks reicht für etwa eine komplette iPhone-Aufladung und verdoppelt damit die Laufzeit des Kult-Handys.

Fazit & Preis

Für umgerechnet 60 Euro könnt ihr den Xpal AP1500 im offiziellen Online-Store erwerben, benötigt jedoch eine Kreditkarte, da die Bestellung über Amazon.com abgewickelt wird. Dazu kommen noch Porto und Einfuhrumsatzsteuer. Deutsche Händler listen den Energiespeicher ab etwa 70 Euro und dürften damit insgesamt etwas günstiger sein.

Wer nicht ganz so viel Geld in die Hand nehmen möchte greift zum AP1200 ab etwa 50 Euro, der auch unter dem Namen iPower2 vertrieben wird.

[Update]Eine kleine Ergänzung: Mittlerweile werden Xpal-Produkte zusammen mit Energizer vertrieben. Mehr Infos gibt es auf www.energizerpowerpacks.com/de/ [/Update

 

 

 

Kommentare (2)
  • Thorsten
    Nicht nur, dass dieser Zusatzakku hässlich aussieht (wie ein Fremdkörper hängt
    er am schicken iPhone), er bietet auch kaum Schutz. Und das sollte er ja, wenn
    mann diesen schon im Einsatz hat (z.B. beim Fotografieren). Da sieht das Juice
    Air Pack besser aus und bietet den geforderten Schutz. Nach meiner längeren
    Erfahrung mit dem Juice Air Pack kann ich nur sagen, dass dieser Ersatzakku die
    Empfangsleistung meines 3GS NICHT beeinträchtigt. Wie auch? der Akku sitzt im
    unteren Teil, oben ist lediglich ein normaler Rand, den 99 % der Cover haben.
    Ansonsten ist euer Test sehr gut geschrieben. Vielleicht könnt Ihr ja mal einen
    Vergleich zwischen den ganzen Zusatzakkus machen?
  • frasch
    Hallo Thorsten,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Es ist natürlich Geschmackssache. Ich
    persönlich habe lieber 2-3 Stunden ein "hässliches" iPhone als die ganze
    Zeit ein dickes, schweres und vor allem empfangsschwaches Gerät. Gerade die
    Möglichkeit das Akkupack jederzeit wieder abnehmen zu können, gefiel im Test.
    Beim Juice Pack Air muss man da schon sehr viel Kraft aufwenden.

    Eine Abschwächung der Empfangsleistung liegt beim Jucie Pack definitiv vor. Wir
    haben den Test in einem Beton-Gebäude vorgenommen, in welchem der Empfang
    ohnehin nicht gerade optimal war. Das Juice Pack schirmte zusätzlich ab, was
    ganze 2 Empfangsbalken auf dem Display kostete (reproduzierbar). Auch unterwegs
    nutzte das iPhone öfter EDGE anstatt UMTS, wenn das Juice Pack angesteckt war.
    Wenn in Deiner Gegend aber immer ein guter Empfang vorherrscht, wirst Du
    natürlich keine Unterschiede feststellen.
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