| iPad wasserdicht machen |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Nächste Woche öffnen die ersten Freibäder. Strände und Seen verzeichnen immer mehr Besucher. Ein klares Indiz dafür, dass sich der Sommer unweigerlich nähert. Sand und Wasser sind zwei Dinge, die man einem iPad besser nicht zumutet. Aber muss man deshalb am oder im kühlen Nass auf Apples Kult-Tablet verzichten? Natürlich nicht! (...) Wer bereits jetzt erraten hat worum es in unserem heutigen Review geht, hat wahrscheinlich schon unseren Bericht zu Aquapacs wasserdichter iPhone/iPod-Hülle gelesen. Den Staub- und Feuchtigkeitskiller gibt es auch für Tablet-Computer. iPad Classic und iPad 2 passen problemlos ins Schutzmäntelchen. Ein ausgeklügeltes Dichtungssystem versiegelt die Einschuböffnung zuverlässig. Drei um 90° rotierende Riegel sichern das Aquapac gegen versehentliches Aufmachen ab. Wie schon bei der kleineren Schwesterhülle für iPhone und iPod touch, haben wir die Dichtigkeit in der Badewanne überprüft, indem wir das Aquapac mit Luft füllten, verriegelten und unter Wasser versuchten, das Gas herauszupressen. Dies ist uns auch diesmal nicht gelungen. Anschließend haben wir unser iPad 2 eingetütet und versenkt (Bild1). Zugegeben, viel Mut gehört nicht dazu, denn das Aquapac kann bis zu einer Wassertiefe von 5 m eingesetzt werden. Alle Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 10,5 Zoll passen in den praktischen Schutzbeutel. Das schließt natürlich auch eReader und Handys mit ein. Wer ein ganzes Sammelsurium an Gegenständen vor Feuchtigkeit und Schmutz schützen möchte, kann das Aquapac zu einer praktischen Strandtasche umrüsten (Bild 2). Ein größenverstellbarer Schultergurt ist im Lieferumfang enthalten.
Das iPad bleibt natürlich in der Hülle bedienbar. Wir empfehlen beim Einpacken darauf zu achten, dass sich möglichst keine Luftblasen zwischen Bildschirm und Folie befinden. Dazu streicht man einfach mit der Hand über die Front des Aquapac, bis das Display sich von innen "festgesaugt" hat. Die restliche Luft in der Hülle kann man durch Streichbewegungen zur Öffnung hin entfernen. Wer sein verpacktes iPad in kaltes Wasser taucht, sollte unbedingt 2-3 Päckchen des mitgelieferten Trockenmittels (Bild 3) im Aquapac verstauen. So wird die Bildung von Kondenswasser unterbunden. Das Trockenmittel kann man übrigens im Backofen regenerieren. 80 °C für eine Dauer von sechs Stunden sind hier optimal (Keine Mikrowelle verwenden!). Sind die Kügelchen entfärbt, steht einer erneuten Verwendung nichts im Wege. Auch wenn der Hersteller vor dem Einsatz in der Badewanne warnt, da ab Wassertemperaturen von 40 °C die Dichtigkeit nicht mehr gewährleistet werden kann, eignet sich das Aquapac trotzdem als hervorragender Spritzwasserstopper. Ein kurzes Untertauchen ist auch kein Problem, wie unser Badewannentest (Bild 1) beweist.
Fazit Seit knapp fünf Monaten setzen wir ein Aquapac mehrmals pro Woche zum Schutz unseres iPhones ein. Das Material zeigt bisher keinerlei Ermüdungserscheinungen und auch die Dichtungen halten wie am ersten Tag. Daher können wir guten Gewissens auch die iPad-Variante der wasserdichten Schutzhülle empfehlen. Sie kostet 39,90 Euro und kann im Aquapac-Shop erworben werden.
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