| AirPrint-Drucker von HP im Test [UPDATE] |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Apples mit iOS 4.2 eingeführte AirPrint-Funktion klingt ziemlich praktisch: Websites, E-Mails und Co. können direkt von iPhone, iPad und iPod touch gedruckt werden, ohne Umweg über einen Computer und ohne Kabel. (...) Vor allem für das iPad ist AirPrint ein Schritt nach vorn, denn Office-Software wie Pages, Numbers und Keynote macht nur dann Sinn, wenn man die erstellten Dokumente auch bequem ausdrucken kann. Das iPad wird damit wieder ein kleines Stück unabhängiger von klassischen Rechnern. Wo der Drucker steht ist dabei völlig egal, so lange er sich im selben WLAN-Netz befindet wie das iOS-Gerät. Er muss also nicht irgendwo im Weg stehen. Hauptsache eine Steckdose ist in der Nähe. Oder anders herum: Wo immer man sich gerade aufhält, ob auf dem Balkon, im Schlafzimmer oder im Keller, so lange die WiFi-Verbindung zum Heimnetzwerk nicht abbricht, kann man fast alles drucken, was sich auf Apples Handheld-Geräten darstellen lässt. Dafür braucht es nicht einmal Treiber oder Netzwerk-Kenntnisse. iOS erkennt kompatible Drucker automatisch. Einen Haken hat AirPrint aber dann doch: Es gibt derzeit nur eine Hand voll Drucker, die Apples Sorglos-Protokoll unterstützen. Lediglich Hewlett-Packard baut sein Kontingent an AirPrint-fähigen Druckern stetig aus. Ob und wann die Konkurrenz folgt, steht noch in den Sternen. Wir wollten wissen wie sich AirPrint in der Praxis schlägt. Als Testmodell diente uns ein HP Photosmart Plus B210a, der nicht nur druckt, sondern auch scannt. Der Tintenstrahl-Printer ist im Nu eingerichtet. Der Nutzer folgt nach dem ersten Einschalten einfach den Anweisungen auf dem resistiven Touchscreen. Obwohl man hier etwas kräftiger drücken muss als auf Apples-Geräten, leidet die Bedienung nicht. Der Bildschirm erkannte im Test alle unsere Eingaben fehlerfrei. Abschließend wird noch die SSID und das Passwort des WLAN-Netzwerks eingegeben. Fertig. Unsere WPA2-Verschlüsselung stellte kein Problem für den Photosmart dar.
Nachdem wir dem Drucker erlaubt hatten eine Internet-Verbindung aufzubauen (er fragte zuvor höflich nach), bot er uns eine Software-Aktualisierung an. Auch diese gestatteten wir und wurden Zeuge des wohl einfachsten Firmware-Updates unseres Geräteparks. Der Drucker war damit startklar und wir gaben einige Testausdrucke von unserem iPhone in Auftrag. Diese erledigte der Photosmart zügig und in guter Qualität. Wir sind allerdings keine Drucker-Experten und bewerten daher nach den Kriterien eines Privatanwenders.
Spannend fanden wir auch die Möglichkeit Druckaufträge per E-Mail zu starten. Der Photosmart kontaktierte dazu einen HP-Server und bekam eine eigene Mailadresse zugewiesen. Schickt man nun E-Mails an diese Adresse, werden sie automatisch ausgedruckt. Das gilt sogar für Anhänge. Der Briefkopf (Absender, Betreff etc.) wird dabei ausgeblendet. Ist der Drucker aus, werden die Aufträge beim nächsten Einschalten gedruckt. Es ist fast so als hätte man ein FAX-Gerät, das man per E-Mail ansprechen kann. So hat man, egal wo man sich gerade befindet, immer die Option Dokumente auszudrucken. Gibt man einem Freund/Kollegen die ePrint-E-Mail-Adresse, kann dieser wichtige Dokumente ebenfalls sofort an den Hausdrucker schicken. Gedruckte Spam-Fluten muss man allerdings nicht fürchten. Zum einen lässt sich festlegen welche Absender drucken dürfen, zum anderen wird die Mailadresse nur zum Drucken benutzt und läuft daher nicht Gefahr von Spammern entdeckt zu werden.
HP hält noch weitere Web-Dienste bereit, die für Familien und Rätselfreunde interessant sein könnten. Ohne einen Computer starten zu müssen, kann man direkt am Drucker Schablonen durchforsten, die zum Beispiel Sudokus oder Malvorlagen für Kinder enthalten.
Fazit
HPs AirPrint-Drucker konnte uns auf ganzer Linie überzeugen. Noch nie war es so einfach zu drucken oder einen Drucker einzurichten. Während des gesamten Tests, haben wir keinen Desktop-Computer benötigt. Alle Funktionen ließen sich direkt am Drucker, oder per iPhone/iPad/iPod touch aufrufen. Nur wer mit PC oder Mac drucken möchte, muss einen Treiber installieren.
[UPDATE]Einen Wermutstropfen gibt es aber doch noch: AirPrint bietet keine Druckvorschau, die beispielsweise beim Ausdruck bestimmter Bereiche von Websites unerlässlich ist. Es wird daher stets die komplette Website gedruckt. Auch ist es nicht möglich bestimmte Einzelseiten (z. B. die Seiten 3, 33, 45 und 300) in einem Rutsch drucken. Jede Einzelseite erfordert daher einen eigenen Druckauftrag. Dafür ist es aber möglich einen Seitenbereich festzulegen, der ausgedruckt werden soll (z. B. die Seiten 45 bis 125). Hier gibt es also noch Verbesserungspotential für Apples Software-Ingenieure.[/UPDATE]
Kommentare (9)
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Ich habe Wysing oder wie das heisst, auf jeden fall nicht Wirsing
genau so heraus wie ich es sehe.
Es ist auch möglich nur bestimmte Seiten zu Drucken, das lässt sich alles im
Bereich unter Druckoptionen auswählen, jedenfalls auf dem iPad.