| Workshop! - Abhörsichere Kommunikation |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Der VoIP-Dienstleister Sipgate stellt für iPhone-Nutzer einen VPN-Service bereit, der eine abhörsichere Datenkommunikation ermöglicht. VoIP-Gespräche, E-Mails und Co., sind damit vor fremden Lauschern relativ gut geschützt. Alles was ihr benötigt, ist ein (kostenloser) Sipgate-Account.
Nutzer öffentlicher WLAN-Hotspots kennen das Problem: Sämtlicher Datenaustausch kann theoretisch von anderen Netzwerk-Teilnehmern mitgelesen werden. Ein VPN-Tunnel sperrt potentielle Lauscher aus. Sipgate stellt nun auch für iPhone-Nutzer ein VPN-Profil bereit, dass ihr euch hier herunterladen könnt.
Die Installation des Profils wird durch Eingabe eures Sipgate-Benutzernamens und den anschließenden Klick auf "VPN installieren" gestartet. Nun werdet ihr gefragt, ob ihr das Sipgate-VPN-Profil installieren wollt, ihr bestätigt dies, durch einen Klick auf "Installieren".
Nun müsst ihr nur noch euer Sipgate-Kennwort eingeben.
Das war es schon. Unter Einstellungen/Allgemein/Netzwerk/VPN sollte nun das VPN-Profil von Sipgate aufgetaucht sein. Durch Berühren des Schiebereglers startet ihr die sichere Datenverbindung. Damit ihr nicht immer den langen Weg durch das iPhone-Menü nehmen müsst, sollte der VPN-Schieberegler nun auch direkt unter Einstellungen zu finden sein.
Um komplett abhörsicher per VoIP telefonieren zu können, muss euer Gesprächspartner ebenfalls den VPN-Tunnel von Sipgate nutzen. Andernfalls erfolgt zwischendurch eine Entschlüsselung der Daten. Ohne sicheren Empfänger sind eure Daten aber zumindest so lange geschützt, bis sie im Sipgate-Rechenzentrum ankommen und von dort ins Internet geleitet werden. Ein offenes WLAN-Netzwerk stellt damit kein Sicherheitsrisiko mehr dar. Wichtig: Achtet darauf, dass das VPN-Symbol rechts neben dem Mobilfunkprovider-/WLAN-Symbol erscheint. Sollte die Verbindung abbrechen, verschwindet das Icon, und ihr müsst die Verbindung neu aufbauen. Wie bereits erwähnt, werden auf diese Weise nicht nur VoIP-Telefonate abgesichert, sondern sämtliche Datenkommunikation, wie E-Mails und Web-Verkehr. Ein Nebeneffekt ist, dass VoIP-Datenpakete von Mobilfunkanbietern nicht mehr als solche identifiziert werden können. So funktioniert beispielsweise das Störfeuer der Telekom nicht mehr, wenn man per 3G/UMTS Internet-Telefonie betreiben möchte.
Und das übrigens nicht nur innerhalb der Sipgate-App. Auch Skype-Gespräche funktionierten in einem kurzen Test (wir haben keine VoIP-Option beim Rosa Riesen gebucht und hören daher ohne VPN-Anbindung nur Kauderwelsch). Nichtsdestotrotz darf man keine Wunder von der Sprachqualität erwarten, da 3G-Netze meist zu hohe Latenzen aufweisen um perfekt telefonieren zu können.
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