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Olloclip fürs iPhone 6 und 6 Plus: Der neue Telephoto + CPL

Geschrieben von: Frank.

Der neue Olloclip Telephoto + CPL in Aktion

Die Aufstecklinsen von Olloclip haben mir bisher stets gute Dienste geleistet. Seit vier iPhone-Generationen setze ich sie in unregelmäßigen Abständen ein. Beim Spaziergang durch die Natur machen vor allem die Makro-Linsen Spaß, die es inzwischen in fünf unterschiedlichen Vergrößerungsstufen gibt (7x, 10x, 14x, 15x, 21x). Im Urlaub wollte ich dagegen den brandneuen Olloclip Telephoto + CPL (Circular Polarizing Lens) einsetzen, welcher auf der einen Seite ein Teleobjektiv mit zweifacher Vergrößerung mitbringt (ideal um Sehenswürdigkeiten in Szene zu setzen) und auf der Gegenseite einen Polarisationsfilter bereitstellt. Polfilter lassen nur das Licht einer bestimmten Schwingungsebene passieren, wodurch Reflexionen erheblich vermindert werden. So stellen zum Beispiel spiegelnde Glasscheiben kein Problem mehr dar. Doch Polfilter können noch viel mehr. Mit ihnen kann man durch Wasseroberflächen "schauen", das Grün von Pflanzen in kräftigerer Intensität einfangen, sowie Wolkenformationen detailreicher ablichten. Die folgenden Vergleichsfotos dienen zur Veranschaulichung der Unterschiede zwischen CPL-Linse (linkes Bild) und originaler iPhone-6-Plus-Kamera (rechtes Bild)...

iOS 8.3 kämpft immer noch mit der Bildschirmausrichtung

Geschrieben von: Frank.

Laut Apples Changelog hätte iOS 8.3 die vor allem beim iPhone 6 Plus auftretenden Probleme mit der Bildschirmorientierung beheben sollen. Dem ist leider nicht so. Derzeit nervt uns ein brandneuer Bug der schon wieder die Display-Rotation betrifft. Dass Apples iPhone-Betriebssystem auch nach einem halben Jahr nach Veröffentlichung noch nicht rund läuft, ist für uns neu. Der Zustand von iOS 8 belegt, dass Apple dringend bei der Fehlersuche und -behebung nachbessern muss anstatt ständig neue Features in die Software zu integrieren. Den Bug haben wir im unten eingebetteten Video festgehalten.

 

Test: aa und Bouncing Ball

Geschrieben von: Dominik.

 

Ich bin immer auf der Suche nach (am besten kostenlosen) Spielen, die mir helfen, ein paar Minuten Langeweile zu überbrücken. Vor geraumer Zeit haben wir Euch dafür mal 2048 vorgestellt. Ein paar Wochen ist es her, da haben wir Euch das Tetris ähnliche Spiele 1010! vorgestellt. Heute habe ich mir wieder zwei kostenlose mit Werbung versehende Spiele herausgesucht, die Eure Zeit ein wenig füllen sollten. 

 
Gleich zu Beginn haben wir schon einen Tipp für Euch: Da es sich hier um kostenlose Spiele handelt, wird Euch Werbung angezeigt. Entfernen könnt ihr selbige durch Zahlen von 99 Cent (Bouncing Ball) bzw. 1,99 EUR (aa). Alternativ könnt ihr in den Einstellungen die mobilen Daten für die Apps deaktivieren. So umgeht ihr, dass Euch, wenn Ihr unterwegs seid, Werbung angezeigt wird. Im heimischen WLAN – Netz erscheint die Werbung trotzdem weiterhin und kann lediglich durch den In-App-Kauf ausgeblendet werden.
 

iOS 8.3 ist da und behebt zahlreiche Fehler

Geschrieben von: Frank.

 iOS 8.3 verdient den großen inkludierten Versionsnummernsprung eigentlich nicht, denn das Update kümmert sich vor allem um die Behebung von Fehler. Wir hoffen dass Apple endlich seine Hausaufgaben gemacht hat. Der Changelog lässt hoffen: 

 

Verbesserte Leistung für:

  • App-Start
  • App-Reaktionsgeschwindigkeit
  • Nachrichten
  • WLAN
  • Kontrollzentrum
  • Safari-Tabs
  • Tastaturen von Drittanbietern
  • Tastaturkurzbefehle
  • Tastatur für vereinfachtes Chinesisch

 

Korrekturen bei WLAN- und Bluetooth

  • Korrigiert ein Problem, wodurch die Anmeldedaten wiederholt angefordert wurden
  • Behandelt ein Problem, durch das bei einigen Geräten gelegentlich die WLAN-Verbindungen getrennt wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das Freisprechanrufe getrennt werden konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Audiowiedergabe bei einigen Bluetooth-Lautsprechern gestoppt wurde

 

Korrekturen bei Ausrichtung und Rotation

  • Behandelt ein Problem, das gelegentlich das Wechseln vom Quer- zum Hochformat nach Drehen des Geräts verhindert hat
  • Behebt Probleme mit Leistung und Stabilität, die beim Drehen des Geräts zwischen Hoch- und Querformat entstehen konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Geräteausrichtung nach dem Herausnehmen des iPhone 6 Plus aus der Tasche vertauscht wurde
  • Behebt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass Apps nach dem Umschalten in den Multitasking-Betrieb in die gewünschte Richtung gedreht wurden
 

Korrekturen bei Nachrichten

  • Behandelt Probleme, durch die Gruppennachrichten manchmal geteilt wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass einzelne Nachrichten weitergeleitet oder gelöscht werden konnten
  • Behebt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass beim Fotografieren eine Vorschau in der App „Nachrichten“ angezeigt wurde
  • Fügt die Funktion hinzu, unerwünschte Werbung direkt aus der App „Nachrichten“ heraus zu melden
  • Fügt die Funktion hinzu, iMessage-Nachrichten herauszufiltern, die nicht von Ihren Kontakten gesendet wurden

 

Korrekturen bei der Familienfreigabe

  • Korrigiert einen Fehler, durch den bestimmte Apps auf Geräten von Familienmitgliedern nicht gestartet oder aktualisiert wurden
  • Korrigiert ein Problem, das verhindert hat, dass Familienmitglieder bestimmte kostenlose Apps laden konnten
  • Verbesserte Zuverlässigkeit bei Benachrichtigungen „Vor dem Kaufen fragen“

 

Korrekturen bei CarPlay

  • Behebt ein Problem, durch das die App „Karten“ mit einem leeren Bildschirm gestartet wurde
  • Behebt ein Problem, durch das die Benutzeroberfläche nicht richtig gedreht wurde
  • Behebt ein Problem, durch das die Tastatur unerwartet auf dem CarPlay-Bildschirm angezeigt wurde

 

Korrekturen bei Unternehmensfunktionen

  • Verbessert die Zuverlässigkeit beim Installieren und Aktualisieren von Unternehmens-Apps
  • Korrigiert die Zeitzone von Kalenderereignissen, die in der App „IBM Notes“ erstellt wurden
  • Behebt ein Problem, durch das Webclipsymbole nach dem Neustart als Standardsymbole angezeigt wurden
  • Verbessert die Zuverlässigkeit beim Sichern des Passworts für einen Webproxy
  • Exchange-Abwesenheitsbenachrichtigungen können jetzt separat für externe Antworten bearbeitet werden
  • Optimiert die Wiederherstellung von Exchange-Accounts bei temporären Verbindungsproblemen
  • Verbessert die Kompatibilität von VPN- und Webproxy-Lösungen
  • Erlaubt die Verwendung von Hardware-Tastaturen für die Anmeldung bei Safari-Web-Sheets, etwa zum Anmelden bei einem öffentlichen WLAN
  • Korrigiert ein Problem, durch das Exchange-Termine mit langen Notizen abgeschnitten wurden

 

Korrekturen bei den Bedienungshilfen

  • Korrigiert ein Problem, durch das VoiceOver-Gesten bei Verwendung der Taste „Zurück“ in Safari nicht mehr funktionierten
  • Korrigiert ein Problem, durch das der VoiceOver-Fokus in Mail-Entwürfen nicht mehr zuverlässig arbeitete
  • Korrigiert ein Problem, das verhinderte, dass Braille-Eingabedisplays zum Eingeben von Text in Formularen auf Webseiten verwendet werden konnten
  • Korrigiert ein Problem, durch das die Funktion für die schnelle Navigation auf einem Brailledisplay nach dem Einschalten meldete, dass die schnelle Navigation deaktiviert sei
  • Korrigiert ein Problem, das verhindert hat, dass App-Symbole bei aktiviertem VoiceOver auf dem Home-Bildschirm bewegt werden konnten
  • Korrigiert ein Problem bei der Funktion „Bildschirminhalt sprechen“, wodurch die Sprachausgabe nach einer Pause nicht mehr gestartet wurde

 

Weitere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen

  • Führt eine neu gestaltete Emoji-Tastatur mit über 300 neuen Symbolen ein
  • Die iCloud-Fotomediathek wurde optimiert, um mit der neuen App „Fotos“ unter OS X 10.10.3 zu arbeiten. Die Software ist jetzt nicht mehr im Beta-Stadium.
  • Verbessert die Aussprache von Straßennamen während der Echtzeitnavigation in der App „Karten“
  • Unterstützt jetzt die Brailledisplays „Baum VarioUltra 20“ und „VarioUltra 40“
  • Verbessert die Anzeige von Spotlight-Ergebnissen, wenn die Option „Transparenz reduzieren“ aktiviert ist
  • Bietet jetzt die Formatoptionen „Kursiv“ und „Unterstreichen“ für iPhone 6 Plus-Tastaturen im Querformat
  • Bietet jetzt die Option, mit Apple Pay verwendete Versand- und Rechnungsadressen zu entfernen
  • Zusätzliche Sprach- und Länderunterstützung für Siri: Englisch (Indien, Neuseeland), Dänisch (Dänemark), Niederländisch (Niederlande), Portugiesisch (Brasilien), Russisch (Russland), Schwedisch (Schweden), Thai (Thailand), Türkisch (Türkei)
  • Weitere Sprachen für die Diktierfunktion: Arabisch (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate) und Hebräisch (Israel)
  • Verbesserte Stabilität für Telefon, Mail, Bluetooth-Konnektivität, Fotos, Safari-Tabs, Einstellungen, Wetter sowie Genius-Wiedergabelisten in Musik
  • Behebt ein Problem, durch das der Schieberegler „Entsperren“ auf bestimmten Geräten nicht funktionierte
  • Behandelt ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass ein Anruf durch Streichen auf dem Sperrbildschirm beantwortet werden konnte
  • Behandelt ein Problem, das verhindert hat, dass Links in Safari-PDFs geöffnet wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das bei Auswahl von „Verlauf und Websitedaten löschen“ in den Safari-Einstellungen nicht alle Daten gelöscht wurden
  • Korrigiert ein Problem, das die automatische Korrektur von „FYI“ (in Englisch) verhindert hat
  • Behandelt ein Problem, durch das kontextabhängige Vorhersagen bei Schnellantworten nicht angezeigt wurden
  • Korrigiert ein Problem, bei dem die App „Karten“ vom Hybrid-Modus nicht in den Nachtmodus umschaltete
  • Behebt ein Problem, das verhindert hat, dass FaceTime-Anrufe von einem Browser oder einer Drittanbieter-App mithilfe von FaceTime-URLs gestartet wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass Fotos im Ordner für Bilder von Digitalkameras unter Windows korrekt exportiert wurden
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass ein iPad-Backup mit iTunes beendet werden konnte
  • Korrigiert ein Problem, das dazu führen konnte, dass Podcast-Downloads beim Wechseln von WLANs zu Funknetzen gestoppt wurden
  • Korrigiert ein Problem, durch das die verbleibende Zeit auf einem Timer manchmal im Sperrbildschirm fälschlicherweise als 00:00 angezeigt wurde
  • Korrigiert ein Problem, das gelegentlich verhindert hat, dass die Anruflautstärke angepasst wurde
  • Korrigiert ein Problem, das dazu führte, dass die Statusleiste gelegentlich unbeabsichtigt angezeigt wurde

Daten sparen auf dem iPhone und iPad: So schont ihr euer Datenvolumen und euren Geldbeutel

Geschrieben von: Frank.

Vor allem bei günstigen Mobilfunktarifen geizen die Provider mit dem inkludierten Datenvolumen. 200 MB und weniger sind auch heutzutage leider noch Standard. Danach setzt die Drosselung ein und die Datenpakete plätschern nur noch kleckerweise aufs iPhone. Die Situation lässt sich auch 1:1 auf den Urlaub im Nicht-EU-Ausland übertragen. Wenn überhaupt, dann bieten die Provider nur winzige Datenvolumina an, zu Preisen um 1 Euro pro Megabyte. Wer Mobilfunkdaten und damit bares Geld sparen will, kann sich allerdings einiger Tricks bedienen um seinen Verbrauch zu reduzieren.

 

Opera Coast komprimiert Websites und Videos

Alternative Browser

Es gibt Browser-Apps, welche erhebliche Datenmengen einsparen können. Die wohl bekanntesten sind Opera Mini und Opera Coast. Beide Alternativbrowser arbeiten nach dem selben Prinzip. Bevor eine Website auf dem iPhone landet, wird sie auf einen speziellen Server umgeleitet, der Texte, Bilder und Videos komprimiert. Anschließend wird eine abgespeckte Version der Internetseite aufs Apple-Smartphone geschickt. Die Kompression ist bei Bilden und Videos in Form von Qualitätsverlust sichtbar, jedoch in der Regel nicht störend. Unsere eigene Website wurde in einem Test von 934 kB (Safari) auf 33 kB (Opera Mini) geschrumpft. Dies entspricht einer Kompressionsrate von 96%!

Bereits komprimierte Videos der mobilen Website von Tagesschau.de schrumpfte Opera Mini in unserem Test um weitere 19%, Opera Coast sogar um 59%. Beide Apps sind universal und somit auch fürs iPad verfügbar. Für welchen der beiden Browser ihr euch entscheidet ist letztlich Geschmacksache. Beide sind gratis. Vergesst aber nicht, dass alle Daten über einen fremden Server laufen. Ein gewisses Grundvertrauen gegenüber der norwegischen Firma Opera müsst ihr also mitbringen, oder aber sensible Infos weiterhin in Safari eingeben.

Hinweis: In Opera Coast muss das Kompressionsverhalten in den Einstellungen manuell aktiviert werden. Der sogenannte "Turbomodus" spart aber nicht nur Daten, sondern lädt Websites auch deutlich schneller, vor allem wenn nur eine langsame EDGE-Verbindung zur Verfügung steht, oder die Datendrosselung eures Providers bereits aktiv ist.

 

Safari-Einstellungen

Wer Safari nicht missen möchte, kann zumindest in einem eingeschränkten Rahmen Daten einsparen, indem er die Funktionen "Suchmaschinenvorschläge", "Spotlight-Vorschläge" und "Toptreffer vorab laden" deaktiviert. Die entsprechenden Schalter befinden sich unter Einstellungen / Safari.

 

Streaming-Dienste

Viel effektiver als die Safari-Optimierung ist das Meiden sämtlicher Audio- und Video-Streams. Vor allem Youtube und Co. können innerhalb weniger Minuten euer gesamtes monatliches Datenvolumen aufbrauchen. Dies ist zwar ärgerlich, verursacht aber nicht unmittelbar Mehrkosten. Gefährlich wird es erst, wenn ihr einen Tarif mit Datenautomatik nutzt. Ist dies der Fall, wird bei eurem Mobilfunkanbieter automatisch ein neues Datenpaket gebucht, sobald das vorherige aufgebraucht ist. Das kann teuer werden!

Tipp 1: Die offizielle Youtube-App lädt Videos standardmäßig in HD-Qualität, selbst dann wenn dem Endgerät nur eine mobile Datenverbindung zur Verfügung steht. Um diese maßlose Verschwendung zu beenden, öffnet ihr die Youtube-App, klickt links oben auf die drei parallelen Balken und anschließend auf das Zahnrad-Symbol. Im sich nun öffnenden Einstellungen-Menü aktiviert ihr den Schalter "HD-Stream nur im WLAN". Die mobile Website von Youtube reduziert dagegen von selbst die Datenrate, wenn eine 3G- oder LTE-Verbindung erkannt wird.

Tipp 2: Wer einen Mobilfunktarif der Telekom nutzt und viel Musik streamt, sollte sich die Spotify-Option einmal ansehen. Die beliebte Musik-Flat ist zwar mit einem Preis von 9,95 Euro nicht günstiger als bei Spotify selbst, doch dafür wird das via Audiostream verbrauchte Datenvolumen nicht auf euren Mobilfunktarif angerechnet. Hier kann man also selbst den qualitativ hochwertigen 320-kbit/s-Audiostream anhören (verbraucht normalerweise stolze 2,3 MB/Minute), ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Vodafone und O2 kooperieren zwar ebenfalls mit Musik-Flat-Anbietern, jedoch schlägt sich dort der Vorteil allein in einem günstigeren Abo-Preis nieder. Das Datenvolumen wird leider voll angerechnet.

 

Offline-Modus

Manche Mediatheken (z. B. Watchever) und fast alle Musik-Flatrate-Dienste bieten inzwischen einen sogenannten Offline-Modus an. Damit die speicherhungrigen Multimedia-Daten auch ohne Internetverbindung genutzt werden können, und so euer Datenvolumen nicht belasten, müssen sie im Vorfeld via WLAN auf euer iPhone bzw. iPad herunter geladen werden. Wer ein Endgerät mit 16 GB oder weniger besitzt, stößt hier aber schnell an seine Grenzen.

Da man im App Store derzeit keine Downloader-Apps mehr findet, welche Youtube-Videos herunterladen, schauen Fans des Videoportals leider in die Röhre. Apple scheint in letzter Zeit massiv gegen derartige Anwendungen vorgegangen zu sein, denn alle uns bekannten Tools spucken eine Fehlermeldung aus, sobald man versucht ein Youtube-Filmchen offline zu speichern. Ursächlich kann eigentlich nur eine Beschwerde von Google sein, denn dem Internetkonzern gehen durch Downloader-Apps Werbeeinnahmen flöten.

 

Was ist mit Siri?

Obwohl Siri eure Spracheingaben zunächst als Audio-Daten zu Apple schicken muss, bevor ihr eine Rückinfo erhaltet, ist die smarte Assistentin in Sachen Datenverbrauch erstaunlich genügsam. Eine Wetterabfrage schlägt gerade mal mit rund 10 Kilobyte zu Buche. Wer Siri also in einem normalen Rahmen nutzt, muss sich keine Gedanken machen.

 

Facebooks Smart Autoplay ist nicht nur nervig, sondern frißt auch unnötig Daten

Facebook

Wer die offizielle Facebook-App nutzt, wird vermutlich bereits auf die Autoplay-Funktion für Videos gestolpert sein. Besonders perfide daran ist, dass sie standardmäßig auch dann aktiviert ist, wenn dem iOS-Gerät kein WLAN zur Verfügung steht. Da Videos besonders datenhungrig sind, empfehlen wir die Deaktivierung dieser Funktion.
Den entsprechenden Schalter hat das Zuckerberg-Imperium (mal wieder) gut versteckt. Öffnet die Facebook-App und klickt auf die drei waagerechten Balken im unteren rechten Displaybereich. Scrollt nun nach unten und klickt auf "Einstellungen". Klickt im nächsten Menü auf "Videos und Fotos". Im nachfolgenden Untermenü klickt ihr auf "Autoplay". Im Autoplay-Menü findet ihr schließlich die Funktion "Smart Autoplay". Hier könnt ihr die Funktion entweder ganz deaktivieren, oder die Autoplay-Funktion auf WLAN-Netze beschränken.

 

Automatische iTunes-Downloads und App-Updates

Automatische App-Updates und iTunes-Downloads sind bequem und daher bei vielen Nutzern beliebt. Sie können jedoch im Nu das monatliche Datenkontingent auffressen, wenn ein einziger Schalter falsch gesetzt wurde. Öffnet in iOS die "Einstellungen" und klickt anschließend auf "iTunes & App Store". Scrollt nach unten zu den "Automatischen Downloads". Hier könnt ihr festlegen welche Datenarten (Musik, Apps, Bücher, App-Updates) euer iOS-Gerät ohne euer Eingreifen herunterladen darf. Hier könnt ihr bedenkenlos alle Schalter aktivieren. Vergesst aber auf keinen Fall den zwei Zeilen tiefer liegenden Schalter "Mobile Daten verwenden" zu deaktivieren.

 

Podcasts

Vor allem Video-Podcasts erreichen nicht selten eine Größe, welche das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen übersteigt. Wenn ihr Podcasts abonniert habt, solltet ihr daher unbedingt die Einstellungen eurer Podcast-App überprüfen.
Wer Apples hauseigenes Podcasts nutzt, muss besonders aufpassen, denn hier besteht die Möglichkeit dass die beliebten Audio- und Video-Produktionen auch via 3G oder LTE heruntergeladen werden, selbst wenn die App geschlossen ist. Kontrolliert daher unter Einstellungen / Podcasts ob der Schalter "Nur über WLAN laden" aktiviert ist. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, deaktiviert zusätzlich den Schalter "Mobile Daten verwenden", denn ein versehentlicher Klick auf einen noch nicht herunter geladenen Podcast startet sofort den Audio- bzw. Video-Stream.

 

Messenger-Dienste

Instant Messenger knabbern kaum an eurem Datenvolumen, so lange sich eure Aktivitäten auf reinen Text beschränkt. Kommen aber Bilder oder gar Videos hinzu, schnellt der Verbrauch in die Höhe. Auf Multimediadaten muss man nicht gänzlich verzichten. Es genügt die Qualität der übermittelten Fotos und Videos etwas einzuschränken. Die meisten Messenger bieten entsprechende Optionen in ihren Einstellungen. Bei Threema werdet ihr zum Beispiel unter Einstellungen / Medien fündig. Whatsapp kennt dagegen keine Qualitätsoptionen. Hier kann man nur unter Einstellungen / Chat-Einstellungen / Medien Auto-Download den Abruf von Audio-, Foto- und Videodaten auf das WLAN-Netz beschränken.

 

Endkontrolle

Ihr könnt übrigens für jede einzelne App festlegen, ob sie mobile Daten verwenden darf, oder nur via WLAN mit dem Internet kommunizieren kann. Geht hierzu in die iOS-Einstellungen und klickt auf "Mobiles Netz". Scrollt nach unten, bis alle eure Apps aufgelistet werden. Schalter für Schaltet habt ihr nun die volle Kontrolle.

 

Schlusswort

Jedes eingesparte Megabyte bedeutet übrigens nicht nur dass euer Datentarif geschont wird. Ihr werdet auch feststellen, dass die Akkulaufzeit ganz erheblich davon abhängt, wie häufig und wie intensiv ihr das mobile Internet nutzt. Das Mobilfunkmodul zählt nämlich zu den größten Stromverbrauchern in eurem iPhone.

Tailor näht Screenshots nahtlos zusammen

Geschrieben von: Frank.

Seit einigen Wochen setze ich immer häufiger eine recht unscheinbare App ein, die sich im Alltag als ungeheuer praktisch erwiesen hat. Die Rede ist von "Tailor", einer Anwendung aus dem Themenbereich Bildbearbeitung. Die App sucht vollautomatisch in eurer Fotosammlung nach Screenshots die zusammen gehören, und fügt sie nahtlos aneinander. Ihr könnt also zum Beispiel eine Website Screenshot für Screenshot sichern und anschließend von Tailor zu einem einzigen langen Bildschirmfoto verweben lassen. Intelligenterweise entfernt die App vollautomatisch den Menübalken eures Browsers. Egal ob ihr Safari einsetzt oder eine Alternative, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einen Haken gibt es aber: Tailor kann nur Screenshots zusammenkleben, die sich horizontal überlappen. Bei vertikalen Aneinanderreihungen streikt die App.

Die Anwendungsszenarien sind zahlreich. Beispielsweise sichere ich mit Tailor interessante Stellenbeschreibungen auf Jobportalen, welche naturgemäß nicht nur recht kurzlebig sind, sondern sich oft auch nur schwer auf andere Weise (z. B. als PDF-Ausdruck) sichern lassen, auf Grund von Hürden welche die Portalbetreiber eingebaut haben. Auch Rechnungen die per E-Mail kommen, kann auf diese Weise bequem von unterwegs sichern, ohne auf Papierausdrucke oder einen klassischen Rechner angewiesen zu sein.

Fazit

Tailor überzeugt auf ganzer Linie und kann gratis genutzt werden. Allerdings nervt die App dann mit Werbebannern und einem Wasserzeichen in den Screenshots. Per In-App-Kauf für 2,99 Euro lassen sich diese Ärgernisse entfernen. Dem findigen Entwickler sei dieser kleine Verdienst gegönnt.

PowerBank von kwmobile

Geschrieben von: Dominik.

Apple hat es bei dem neuen MacBook vorgemacht: Saft braucht das Land. Doch was machen, wenn der Saft Eures iDevices langsam ausgeht und eine Steckdose nicht in Reichweite ist. Die Lösung kann in Form eines Zusatzakkus (oder neuerdings auch Powerbank) gefunden werden. Kapazität und Größe sind hier sehr flexibel. Dafür haben wir heute ein Modell von kwmobile unter die Lupe genommen. Die Rede ist von der Powerbank mit 18.000 mAh. Kostenpunkt für dieses Gadget: 35,40 EUR. Amazon Kunden vergeben 4,4 von 5 Sternen bei 29 Bewertungen.

Die Powerbank passt gut in die Tasche.

 

Beim ersten Betrachten der Powerbank fällt auf, dass diese mit 12mm sehr flach ist. Die Breite liegt bei 123mm und die Länge bei 170mm. Auf der Waage können wir gute 530 Gramm verbuchen.
 
Geladen werden die 18.000 mAh über einen Micro-USB-Kabel. Es wird empfohlen, den Akku mittels einem entsprechenden Netzstecker über die Steckdose zu laden. Alternativ kann die Powerbank auch über einen normalen USB – Port geladen werden.
 
Ausgegeben wird der Strom über einen der zwei USB – Porte. Beide Porte haben 5V; einer der beiden Anschlüsse gibt 2,1 A aus, während der andere nur bei 1 A liegt.
 
Der Ladestand des Akkus wird mittels vier Leuchten neben dem zweiten USB Port symbolisiert. Alternativ können diese Leuchten auch als Taschenlampe fungieren.
 
Gekauft werden kann die Powerbank hier.  
 
Fazit: Die Powerbank ist nicht dafür gedacht, dass man sie leicht in die linke Hosentasche stecken kann, damit das Handy geladen wird. Dafür gibt es kleine Ausführungen. Als Begleiter an der Arbeit oder auf irgendwelchen Reisen ist sie aber ideal geeignet.
 

Dateien im Taschenrechner ablegen

Geschrieben von: Dominik.

Bevor ich jetzt große Hoffnungen wecke: Es ist (leider) nicht der eigene Taschenrechner von Apple gemeint. Ihr benötigt die kostenlose App (Achtung, komischer Name) Geheimer Rechner Ordner Gratis. Die App ist getarnt als ganz normaler Taschenrechner, mit dem Ihr wirklich leichte Rechnungen anstellen könnt. Einfach meine ich in der Hinsicht, dass lediglich die Grundrechenarten und Prozentrechnung unterstützt werden. Einen Querformatmodus mit weiteren Rechenmöglichkeiten wie im Apple Taschenrechner gibt es nicht. Aber Ihr sollt ja auch nicht rechnen mit der App. 

Beim ersten Start werdet Ihr gebeten, einen Zahlencode als euer Passwort zum Öffnen Eures geheimen Ordners zu wählen. Anschließend könnt Ihr den Taschenrechner normal verwenden. In den Einstellungen gibt es jedoch die Möglichkeit, einen normalen Zahlencode (ohne Taschenrechnermuster), ein Kennwort mit Buchstaben oder Muster oder auch gar kein Kennwort zu nehmen. Bei jeder dieser zuletzt genannten Möglichkeiten verschwindet die Taschenrechnertarnung. Somit lässt sich die App leicht enttarnen.

Doch wie könnt Ihr nun in Euren geheimen Ordner. Jedes Mal, wenn der von Euch festgelegte Zahlencode eingeben wird und anschließend auf die Prozenttaste gedrückt wird, "entsperrt" sich der Taschenrechner. Hinterlegen könnt Ihr Fotos, eine begrenzte Anzahl von Notizen und Kontakte. Einen integrierten Browser gibt es ebenfalls in der kostenlosen Version. Durch In-App-Käufe könnt Ihr unbegrenzt Notizen, Passwörter und Dateien speichern.

Die Apple Watch: Schlaue Uhr oder digitaler Modeschmuck?

Geschrieben von: Frank.

Die Apple Watch hinterlässt gespaltene Gemüter

Habt ihr die gestrige Apple Keynote schon verdaut? Ich muss gestehen, dass sie mir auch heute noch schwer im Magen liegt. Schuld ist die Apple Watch, die so gar nicht ins Apple Produktportfolio passen will. Die Apple Watch will nämlich nicht als Handgelenk-Computer verstanden werden, sondern als Luxusuhr. Dies machen zumindest die Preise deutlich, die Apple verlangt. Bis zu 18.000 Euro kann man für eine Smartwatch aus Cupertino ausgeben. Aber nicht nur die Massivgold-Versionen der Apple Watch sind unfassbar teuer. Selbst wer nur die Edelstahl-Variante mit Gliederarmband kaufen möchte, muss mindestens 1100 Euro auf den Ladentisch legen. Auch für treue Apple-Kunden sind das ungewohnte Preiskategorien. Das einzige Modell, welches aus unserer Sicht ein halbwegs angemessenes Preisschild trägt, ist die Einsteiger-Version namens Apple Watch Sport. Das Gehäuse der 400-Euro-Uhr besteht aus einer Aluminiumlegierung, das Armband aus Kunststoff und das Display wird durch gehärtetes Glas geschützt. Edles Saphirglas gibt es erst ab 250 Euro Aufpreis (Edelstahl-Version der Apple Watch). Selbst bei den Austausch-Armbändern will Apple noch einmal kräftig ins Portemonnaie seiner Fans greifen. Zwischen 60 und 500 Euro kann man für die Edelschlaufen ausgeben.

Im Gegensatz zu anderen Luxusuhren hat die Apple Watch zudem ein Verfallsdatum. Bleibt Apple seinem Update-Zyklus treu, könnte die neue Smartwatch bereits in 3-4 Jahren bei Software-Aktualisierungen leer ausgehen. Mechanische Luxusuhren arbeiten dagegen über Jahrzehnte klaglos und können problemlos von Uhrenmachern repariert werden. Auch müssen Apple-Watch-Interessenten alle 2-3 Jahre einen Akkutausch einkalkulieren, den sich Apple bekanntlich gut bezahlen lässt (75 Euro beim iPhone).

Apple verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden und macht detaillierte Angaben zur Nutzungsdauer unter verschiedenen Bedingungen. Inwiefern die Angaben der Wahrheit entsprechen, muss sich erst noch in Praxistests zeigen. In jedem Fall muss man sich als Nutzer damit abfinden, dass jedes Ablesen der Uhrzeit Batterielaufzeit kostet. Immerhin schaltet die Smartwatch in einen Energiesparmodus, wenn die Akkukapazität sich dem Ende zuneigt. Anschließend ist nur noch das Anzeigen der Uhrzeit möglich.

Praktischerweise schaltet sich das Display der cleveren Uhr automatisch ein, sobald man das Handgelenk zu sich dreht. Fraglich ist allerdings, welchen praktischen Nutzen die bereits jetzt zahlreichen Apps tatsächlich bieten. Muss man wirklich jede E-Mail sofort am Handgelenk lesen? Wie praktisch ist das Navigieren auf 340 x 272 Pixel und das ohne eigenes GPS-Modul? Wo liegt der Mehrwert das Headset an die Apple Watch statt ans iPhone anzuschließen, wo erstere doch eine viel kürzere Akkulaufzeit hat? Wie gut kann man mit dem Finger auf einem Display zeichnen, das nur zwei Finger breit ist? Wie sehr stören die unvermeidlichen Fingerabdrücke, welche sich auf dem Displayglas sammeln werden? Reichen die 8 GB Speicher welche Apple eingebaut hat (davon 2 GB für Musik und 75 MB für Fotos)?

Fragen über Fragen, die sich erst im Laufe der nächsten Monate klären werden.

Apple gibt iOS 8.2 zum Download frei

Geschrieben von: Frank.

Apple hat endlich iOS 8.2 veröffentlicht und beschreibt die Änderungen wie folgt:

 

Diese Version umfasst erstmals Unterstützung für die Apple Watch. Sie enthält außerdem Verbesserungen an der App „Health“, erhöhte Stabilität und Fehlerkorrekturen.

Apple Watch-Unterstützung

  • Neue App „Apple Watch“ für die Kopplung und Synchronisierung mit dem iPhone und zum Anpassen der Uhreinstellungen
  • Neue App „Aktivität“ zum Anzeigen der Fitnessdaten und -erfolge, die mit der Apple Watch gesammelt wurden. Die App erscheint, nachdem die Apple Watch gekoppelt wurde.
  • Verfügbar auf iPhone 5 oder neuer

Verbesserungen der App „Health“

  • Neue Auswahlmöglichkeiten bei Maßeinheiten für Distanz, Körpertemperatur, Größe, Gewicht und Blutzucker
  • Die Stabilität beim Verarbeiten großer Datenmengen wurde verbessert.
  • Trainingseinheiten von Drittanbieter-Apps können jetzt importiert und optisch dargestellt werden.
  • Das Problem wurde behandelt, dass Benutzer gelegentlich kein Foto zum Notfallpass hinzufügen konnten.
  • Fehler bei den Einheiten für Vitamine und Mineralien wurden behoben.
  • Daten der App „Health“ werden jetzt nach dem Ändern der Datenquellenfolge erwartungsgemäß aktualisiert.
  • Einige Graphen zeigten keine Datenwerte an. Dieses Problem wurde behoben.
  • Eine neue Datenschutzeinstellung ermöglicht jetzt das Deaktivieren der Protokollierung von Schritten, Wegstrecken und erklommenen Stockwerken.

Stabilitätsverbesserungen

  • Erhöhte Stabilität von Mail
  • Erhöhte Stabilität von Flyover in „Karten“
  • Erhöhte Stabilität bei Musik
  • Verbesserte VoiceOver-Zuverlässigkeit
  • Verbesserte Anbindung von Hörgeräten mit dem Logo „Made for iPhone“

Fehlerkorrekturen

  • Die Navigation in „Karten“ zu bestimmten bevorzugten Orten funktioniert jetzt wie erwartet.
  • Das letzte Wort in einer Quick-Reply-Nachricht wird jetzt auch automatisch korrigiert.
  • Die iCloud-Wiederherstellung bei doppelten iTunes-Käufen wird wie erwartet abgeschlossen.
  • Einige Musiktitel oder Wiedergabelisten wurden manchmal nicht von iTunes mit der App „Musik“ synchronisiert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Das Problem wurde behoben, durch das gelöschte Hörbücher gelegentlich auf dem Gerät verblieben.
  • Beim Verwenden von Siri „Eyes-Free“ werden Audiotelefonate jetzt wie erwartet an die Lautsprecher im Auto geleitet.
  • Das Problem mit Bluetooth-Telefonaten wurde behoben, bei dem Audio erst nach dem Beantworten des Anrufs hörbar wurde.
  • Das Zeitzonenproblem wurde behoben, durch das Kalenderereignisse manchmal in GMT-Zeit angezeigt wurden.
  • Ereignisse in einem wiederkehrenden Meeting werden im Exchange-Kalender jetzt wie erwartet angezeigt.
  • Ein Zertifikatsproblem, das die Konfiguration eines Exchange-Accounts hinter einem Drittanbieter-Gateway verhinderte, wurde behoben.
  • Die Exchange-Meeting-Notizen eines Organisators werden nicht mehr überschrieben.
  • Gelegentlich wurden Kalenderereignisse nach der Annahme einer Einladung nicht automatisch mit „Beschäftigt“ gekennzeichnet. Dieses Problem wurde gelöst.