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Apple-IDs und E-Mail-Adressen schneller eingeben

Geschrieben von: Frank.

Kurzbefehle ersparen lästige Tipparbeit

In Apples iPhone- und iPad-Betriebssystem verstecken sich viele nützliche Funktionen, die euch den Alltag erleichtern wollen. Wer sich beispielsweise lästige Tipparbeit ersparen möchte, sollte sich die iOS-Kurzbefehle einmal näher ansehen. Ständig wiederkehrende Zeichenfolgen wie E-Mail-Adressen, Apple-IDs und Grußformeln lassen sich mit Hilfe der selbst angelegten Kürzel im Nu eingeben. iOS sichert sogar eure Kurzbefehle in Backups und in eurer iCloud. Es lohnt sich also etwas Zeit ins Anlegen häufig benötigter Textbausteine zu investieren.

Kurzbefehle werden unter "Einstellungen / Allgemein / Tastatur / Kurzbefehle" erstellt und gelistet. Ein Klick aufs "+" in der rechten oben Bildschirmecke legt ein neues Kürzel an. In das Feld "Text" kommt der Langtext, also zum Beispiel eure E-Mail-Adresse. In das Feld "Kurzbefehl" kommt die dazugehörige Abkürzung, deren Eingabe in Zukunft das vollständige Eintippen des Langtextes ersetzt.

Ein Beispiel:

  • Text: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
  • Kurzbefehl: mmi

Der Clou an der Sache ist, dass Kurzbefehle systemweit funktionieren, also in jeder App! Tippt ihr also gemäß unserem Beispiel "mmi" in ein beliebiges Textfeld ein, schlägt iOS anschließend den gesicherten Langtext vor, hier also Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Viel Spaß beim Ausprobieren!

Apple Event für Anfang März angekündigt

Geschrieben von: Frank.

Apples März-Event dürfte sich vor allem um die Apple Watch drehen

Bisher war Apple mit Informationen zur hauseigenen Smartwatch recht zurückhaltend. Wie lange hält der Akku? Was kosten die verschiedenen Modelle? Welche Armbänder sind mit welchen Apple-Watch-Ausführungen kombinierbar? Wann kann das Gadget in Europa gekauft werden? Fragen über Fragen, die vor allem Early Adopter interessieren dürften. Laut unserer Umfrage zur Apple Watch planen bereits jetzt fast ein Viertel unserer Leser den Kauf des kleinsten Apple-Computers fest ein. Das Umfrageergebnis könnt ihr hier abrufen.

Am Montag den 9. März wird Cupertino die meisten der offenen Fragen beantworten. Unter dem Motto "Spring Forward" startet um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit Apples Frühlings-Event. Der ungewohnte Starttermin kommt durch die Sommerzeit zustande, welche in den USA bereits am 8. März beginnt, hierzulande aber erst 3 Wochen später. Üblicherweise beginnen Apple Events nämlich erst um 19 Uhr MEZ. Laut Apples Ankündigung wird es auch wieder einen Livestream geben, den ihr via Apple TV und Browser mitverfolgen könnt.

 

Fieser Jailbreak-Mod zerstört iPhones

Geschrieben von: Frank.

Jailbreak-Nutzer müssen vorsichtig sein welche Erweiterungen sie installieren

Es ist der Albtraum eines jeden Jailbreak-Nutzers. Eine stümperhaft programmierte Erweiterung namens "boot color changing mod", die eigentlich nur die Farbe des iPhone-Boot-Bildschirms verändern soll, macht derzeit aus Apple-Smartphones nutzlosen Elektroschrott. Selbst eine anschließende Wiederherstellung per iTunes soll das Gerät nicht mehr ins Leben zurück rufen können.

Inzwischen hat ein weiterer Entwickler, der sich arcticsn0w nennt, ein Tool namens killios ("Kill iOS") programmiert. Wie der Name des Tools bereits erahnen lässt, hat es nur eine Funktion, nämlich iOS-Geräte unbrauchbar zu machen. Der Entwickler nennt sein Werk eine Konzeptstudie, verfolgt also keine bösen Absichten. Und in der Tat beweist der Fall, dass man sich sehr genau überlegen sollte, welche Erweiterungen man nach einem Jailbreak auf seinem Apple-Gerät installiert. Haltet also die Augen offen.

Wer sein iPhone ohne Jailbreak betreibt (was auf die meisten Nutzer zutrifft), muss sich allerdings keine Sorgen machen.

Diese App prüft iPhones auf Hardware-Defekte

Geschrieben von: Frank.

Phone Doctor Plus: Die App testet euer iPhone auf Herz und Nieren

Zahlreiche Hardware-Tests stehen euch zur Verfügung

Wer kennt sie nicht, die System-Tools im App Store, welche einem das Blaue vom Himmel versprechen? Batterie-Apps die angeblich die Akkulaufzeit verlängern und Speicher-Optimierer, die letztlich doch nicht mehr machen als im Hintergrund laufende Apps aus dem Arbeitsspeicher zu schmeißen. Phone Doctor Plus gehört definitiv nicht zu dieser Kategorie von nutzlosen System-Programmen. Die App bringt eine ganze Reihe von Hardware-Checks mit, welche euer iPhone auf Herz und Nieren prüfen. Wenn bestimmte iPhone-Funktionen also den Dienst verweigern, könnt ihr so innerhalb weniger Minuten feststellen, ob es sich um einen harmlosen Software-Bug handelt, oder ob ein Hardware-Defekt vorliegt. Dies spart im Zweifelsfall den Weg in den nächsten Apple Store und schont so eure Nerven.

Auch wenn ihr plant ein gebrauchtes iPhone zu kaufen, ist Phone Doctor Plus die App eurer Wahl, denn nicht selten verschweigen Verkäufer Defekte die nicht sofort ins Auge fallen. Sobald ihr das Gerät in der Hand haltet, könnt ihr mit Hilfe der App die folgenden iPhone-Komponenten testen:

  • Display (Touchscreen und Multitouch)
  • Kopfhörer
  • Kopfhörerbuchse
  • Lautsprecher
  • Mikro
  • Kamera
  • LED-Blitz
  • Home-Button
  • Lautstärketasten
  • Standby-Button
  • Beschleunigungssensor
  • Gyroskop
  • Annäherungssensor
  • Magnetometer (Kompass)
  • Mobilfunkmodul
  • Flash-Speicher (Speichergröße, Speicherbelegung und Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit)
  • Arbeitsspeicher (RAM)
  • CPU
  • Vibrationsmotor
  • GPS-Modul
  • WLAn-Modul
  • Bluetooth-Modul

In den Untermenüs der App verbirgt sich außerdem ein Netzwerk-Monitor, sowie eine Auslastungs-Anzeige für Prozessor und Arbeitsspeicher. Die Batterie-Tipps, welche euch Phone Doctor ans Herz legt, bleiben jedoch sehr an der Oberfläche. Hier seid ihr mit unseren Erfahrungswerten besser beraten.

Wer alle 24 Hardware-Tests ausgeführt hat (was keine 10 Minuten dauert), kann sich ein Zertifikat ausstellen lassen. Dies ist nützlich wenn man ein iPhone verkaufen möchte und schafft Vertrauen beim potentiellen Käufer. Natürlich kann man als vorsichtiger Kaufinteressant auch ein solches Zertifikat anfordern.

Fazit

Fast alle Tests von Phone Doctor Plus könnte man auch manuell durchführen, würde dafür allerdings ein Vielfaches der Zeit benötigen. Die teils etwas holprige App-Übersetzung aus dem Englischen fällt auf, stört aber kaum. Uns gefällt auch die Zertifikat-Funktion, welche die Testergebnisse auf einer Bildschirmseite übersichtlich zusammenfasst. Mit nur 99 Cent kostet Phone Doctor Plus außerdem nicht die Welt. Unser Tipp: Zuschlagen bevor Apples App-Store-Kontrolle zuschlägt.

 

Umfrage: Wie steht ihr zur Apple Watch?

Geschrieben von: Frank.

Apples Smartwatch ist wohl eines der umstrittensten Produkte der letzten Jahre. Mit der Bekanntgabe technischer Details hält sich Cupertino jedoch vornehm zurück, vor allem was das Reizthema Akkulaufzeit betrifft. Schließlich steht und fällt die Praxistauglichkeit des Handgelenk-Computers mit der tatsächlichen Einsatzdauer im Alltag.

Sicher habt ihr euch schon eine Meinung zur Apple Watch gebildet. Plant ihr die Anschaffung, oder macht ihr einen großen Bogen um das Technik-Schmuckstück?

Ein Spiel für zwischendurch: 1010!

Geschrieben von: Dominik.

 

Ich bin immer auf der Suche nach Spielen, mit denen man locker einige Minuten zwischendurch überbrücken kann; sei es dabei in der Schule, in der Bahn oder im Wartezimmer des Arztes Eures Vertrauens. Doodle Jump war früher ein gern gesehener Zeitvertreib, doch ist meiner Meinung nach mittlerweile auch aus der Mode gekommen. Vor geraumer Zeit haben wir Euch hier das Spiel 2048 vorgestellt. Beim letzten Stöbern im AppStore bin ich ein weiteres Spiel gestoßen, das es in mehreren Ausführungen im AppStore gibt. Wir zeigen Euch heute die Version mit dem Ausrufezeichen (1010!). Das Prinzip dieser Spiele ist dabei immer gleich. Ihr habt ein 10 x 10 Kästchen großes Feld, in welchem Ihr verschieden große und breite Blöcke unterbringen müsst. Ist eine Reihe senk- oder waagerecht komplett gefüllt, wird diese Reihe in alter Tetrismanier geleert. Sollte irgendwann der Punkt erreicht sein, bei welchem Ihr keine Blöcke mehr positionieren könnt, ist das Spiel vorbei. Punkte gibt es für jeden Block, der Einzug in euer Feld erhält. Die Punktzahl richtet sich dabei nach den benötigten Feldern des Blocks. Bei der Vervollständigung einzelner Reihen bekommt ihr pro Reihe weitere zehn Punkte.

Kommentar: Apples Schicksal ist mit dem iPhone verknüpft

Geschrieben von: Frank.

Es sind unfassbare Zahlen die Apple vorgelegt hat. Im letzten Quartal hat der Weltkonzern aus Cupertino sage und schreibe 74,6 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert. Geldmaschine Nr. 1 bleibt das iPhone. 74,5 Millionen Smartphones konnte Apple absetzen, und zwar zu einem Durchschnittspreis von 687 $ pro Gerät. Das macht in der Summe 51,2 Milliarden Dollar, für die allein Apples Taschencomputer verantwortlich zeichnet, umgerechnet also fast 69% des Gesamtumsatzes.

Apples Erfolg hängt somit einzig und allein vom hauseigenen Kult-Smartphone ab. Welch enormer Druck muss da auf der iPhone-Entwicklungsabteilung in Cupertino lasten? Floppt die nächste iPhone-Generation, kann das Apples Ende bedeuten. Vor diesem Hintergrund ist auch die eine oder andere strategische Entscheidung von Tim Cook und Co. nachvollziehbar, zum Beispiel dass die Apple-Watch ohne ein per Bluetooth angebundenes iPhone nahezu nutzlos ist.

Dass ausgerechnet das iPhone 6 und 6 Plus eine derart große Nachfrage provozieren würden, konnte ich mir zum Verkaufsstart noch nicht vorstellen. Vor allem die überstehende Kamera, sowie die Antennenstreifen auf der Rückseite des iPhones, entlockten mir manch bissigen Kommentar. Doch Apple hat wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen. Größere Displays und leistungsstärkere Akkus scheinen genau diejenigen Features zu sein, auf welche viele Käufer gewartet haben. Die restlichen Komponenten haben sich schließlich nur marginal verändert und dürften daher kaum einen Einfluss auf die Kaufentscheidung der meisten Apple-Fans gehabt haben. Auch ich kann mich der positiven Grundstimmung gegenüber der aktuellen iPhone-Generation nur anschließen. Weder habe ich das Upgrade vom iPhone 5s zum iPhone 6 bereut, noch den Umstieg vom iPhone 6 zum 6 Plus. Wenn Apple jetzt noch die verbliebenen Software-Bugs in iOS 8 ausbügelt, haben die Kalifornier ein rundum perfektes Smartphone abgeliefert.

Wenn das iPhone 6 / 6 Plus einfriert: So behebt ihr Aussetzer und Denkpausen

Geschrieben von: Frank.

OTA-Updates können gemeine Software-Fehler verursachen

Wie ihr hier nachlesen könnt, war ich mit meinem relativ neuen iPhone 6 Plus nicht zu 100% zufrieden. Das Gerät gönnte sich öfters Denkpausen von 20-30 Sekunden, egal ob auf dem Homescreen, oder innerhalb von Apps. Während dieser Aussetzer nahm das iPhone keine Touch-Eingaben an. Auch die Spotlight-Suche hatte gelegentlich Aussetzer und zeigte zum Beispiel keine Apps in den Suchergebnissen an. Gelegentlich stürzten auch Apps ab, die ansonsten völlig unproblematisch liefen. Zunächst dachte ich an einen generellen iOS-Bug, der sicher mit einem der nächsten Updates behoben werden würde. Auch eine Web-Recherche führte zu keiner plausiblen Lösung.

Ohne große Hoffnung auf Besserung setzte ich das iPhone via DFU-Modus zurück und spielte anschließend ein Backup ein. Überraschenderweise haben sich sämtliche Aussetzer, Freezes und Abstürze seitdem in Luft aufgelöst. Doch wie ist der Fehler zustande gekommen? Im Grunde kann nur ein schief gelaufenes Over-The-Air-Update (siehe Screenshot) verantwortlich gewesen sein, denn das iPhone 6 Plus hatte ich nach dem Auspacken ganz bewusst frisch aufgesetzt und auf das Einspielen eines Backups verzichtet. Over-The-Air-Updates (auch OTA-Updates genannt), werden direkt am iOS-Gerät gestartet, unter Einstellungen/Allgemein/Softwareaktualisierung. Dass sich merkwürdige iOS-Bugs durch den DFU-Modus mit anschließendem Überschreiben der iPhone-Software beheben lassen, haben wir bereits zu Zeiten von iOS 7 festgestellt. Hier sorgte ein fehlgeschlagenes OTA-Update für eine drastisch verkürzte Akkulaufzeit.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn auf eurem iPhone unerklärliche Fehler auftreten, versucht es einmal mit einer Wiederherstellung via DFU-Modus. Eure Chancen das Problem damit zu lösen stehen sehr gut. Eine "normale" Wiederherstellung, ohne in den DFU-Modus zu wechseln, reicht jedoch nicht aus, denn dann wird die iOS-Software auf eurem iPhone bzw. iPad nicht komplett gelöscht und neu aufgespielt.

Die Qual der Wahl: iPhone 6, iPhone 6 Plus oder iPhone 5s?

Geschrieben von: Frank.

Wer sich heutzutage ein iPhone kaufen möchte, hat es nicht leicht. Apple lässt seinen Kunden die Wahl zwischen drei Display-Größen: 5,5" (iPhone 6 Plus), 4,7" (iPhone 6) und 4" (iPhone 5s). Das iPhone 5c bietet Apple zwar ebenfalls an, doch mit einer Speichergröße von nur 8 GB ist das Gerät so stark kastriert, dass es sich nur mit großen Einschränkungen nutzen lässt. Für solch eine Krücke knapp 400 Euro zu verlangen, ist dreist. Das iPhone 5s kann dagegen bedenkenlos gekauft werden, aber auch hier lohnt es sich meistens zu mehr Speicher (32 GB) zu greifen, es sei denn man hat nicht viel mit Apps, Musik und Fotos am Hut.

Die Qual der Wahl

Für welches iPhone man sich entscheiden sollte, hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben ab. Wie ich am eigenen Leib erfahren musste, sind letztere aber keineswegs in Stein gemeißelt. Wer unsere Review zum iPhone 6 (ohne Plus) kennt, weiß dass seinerzeit mein Online-Bestellvorgang bei Apple schief gegangen ist. Versehentlich hatte ich statt eines iPhone 6 Plus ein iPhone 6 geordert. Der anfängliche "Schock" legte sich aber schnell, denn Apples 5,5" Phablet fühlte sich im ersten Apple-Store-Hands-on zu groß und unhandlich an. Knapp 3 Monate hatte ich das iPhone 6 anschließend in Gebrauch und war mit dem Gerät auch sehr zufrieden. Doch bei meinen regelmäßigen Besuchen im Apple Store, ertappte ich mich immer wieder beim Herumspielen mit dem iPhone 6 Plus. Der größere Bildschirm übte eine unerklärliche Anziehungskraft auf mich aus, der Habenwollen-Faktor gewann an Gewicht.

Das macht Spaß am iPhone 6 Plus

Nachdem ich mich in besagten 3 Monaten an die 4,7" des iPhone 6 gewöhnt hatte, kam mir das 6 Plus überhaupt nicht mehr so riesig vor. Ich biss daher in den sauren Apfel, schaltete meine Vernunft aus, und wechselte nun doch zu Apples Riesen-Smartphone. Oder müsste man es als Mini-Mini-Tablet bezeichnen? Vermutlich ist es genau diese ungeklärte Hybrid-Stellung, welche einen Großteil des Reizes am iPhone 6 Plus ausmacht. Der große Bildschirm lädt zum gemütlichen Dauersurfen auf der Couch ein, ohne dass die Augen ermüden. Die Stunden vergehen wie im Fluge, während sich der Akku nur unmerklich leert. Die lange Batterielaufzeit ist daher ein weiteres Kaufkriterium, welches für das Smartphone-Ungetüm spricht. Bis zu 15 Stunden Dauernutzung konnten wir aus dem iPhone 6 Plus herauskitzeln. Am Ende eines Tages fällt die Akkuanzeige daher selten unter die 50%-Marke. Selbst Vielnutzer kommen so in den Genuss das iPhone nur alle zwei Tage aufladen zu müssen. Ein Akkupack wird überflüssig.

Viele Baustellen wecken die Sehnsucht nach dem iPhone 5s

Leider hat das iPhone 6 Plus aber auch seine Schattenseiten. Apps die nicht auf den großen Bildschirm angepasst sind (und das sind immer noch gefühlte 50% der Anwendungen), sehen schlicht beschissen aus. iOS 8 bläht die Anzeige nämlich gnadenlos auf, damit die jeweilige App das gesamte Display füllt. Das Resultat sind verwaschene Bilder, Schriften und Schaltflächen. Selbst Weltkonzerne wie eBay erdreisten sich euch diesen Pixelmatsch vorzusetzen, ganze 3 Monate nach der Einführung der neuen iPhone-Generation. Doch auch Apple muss dringend nachbessern. Das 5,5"-Monster gönnt sich nämlich im Gegensatz zum iPhone 6 und 5s gelegentlich Ruhepausen. So kommt es beispielsweise mehrmals am Tag vor, dass man eine App öffnen möchte, und nichts passiert. Nach geschlagenen 20-30 Sekunden öffnet sich die Anwendung dann doch. Das gleiche Phänomen tritt auch innerhalb von Apps auf. Der Bildschirm reagiert über mehrere Sekunden auf keinerlei Eingaben. Nach einer halbminütigen Zwangspause werden die Befehle schließlich blitzartig abgearbeitet. Sogar die Telefon-App weigerte sich heute "den Hörer" aufzulegen. Ähnliches bei der Spotlight-Suche: Apps erscheinen manchmal erst nach einigen Sekunden.

[Update] Wir konnten unserem iPhone 6 Plus die "Denkpausen" inzwischen austreiben. Wie wir das geschafft haben, verraten wir hier. [/Update]

Auch an anderen Software-Ecken knirscht es gewaltig. Im Portraint-Modus haben wir bereits mehrfach beobachtet, dass Push-Mitteilungen plötzlich von der Seite ins Bild huschten. Auch die Mitteilungszentrale und das Kontrollzentrum hatten Orientierungsschwierigkeiten. Sollte sich etwa auch der Lagesensor gelegentlich eine Ruhepause gönnen? Vermutlich steckt hinter diesen Ärgernissen nur ein Software-Bug, der mit einem der nächsten iOS-Updates ausgebügelt wird. Nervig ist es trotzdem.

Einhandbedienung?

Als Apple das iPhone 5 und dessen 4"-Bildschirm bewarb, wurde immer wieder auf die Möglichkeit hingewiesen das Gerät mit nur einer Hand bedienen zu können. Dies ist mit dem iPhone 6 Plus definitiv nicht mehr möglich. Auch beim iPhone 6 (ohne Plus) muss man Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt stellt das iPhone 6 aber immer noch einen recht guten Kompromiss zwischen einhändiger Bedienung und Displaygröße dar. Der Transport in der Hosentasche fällt mit dem 4,7"-Smartphone ebenfalls leichter als mit dem 6 Plus. Enge Jeans sind bei letzterem definitiv tabu, genauso wie die hintere Hosentasche.

Fazit

Noch nie war es so schwer sich für das richtige iPhone-Modell zu entscheiden. Die Abwägung zwischen Display-Größe, Preis und Bedienbarkeit solltet ihr daher in aller Ruhe treffen. Am besten geht ihr in einen Apple Store und nehmt die Geräte nacheinander in die Hand. Unterschätzt dabei nicht den Faktor Gewöhnung! Ein zunächst riesig wirkendes Gerät kommt euch nach wenigen Tagen Nutzung handlich vor. Umgekehrt verhält es sich genauso. Ein iPhone 4S wirkt in den Augen eines 6-Plus-Besitzers wie Spielzeug. Die Kamera könnt ihr bei eurer Entscheidungsfindung getrost außen vor lassen. Sie ist in allen aktuellen iPhone-Modellen nahezu gleich gut.

Linkase Prø: Was bringt der Empfang-Booster fürs iPhone 6 und 6 Plus?

Geschrieben von: Frank.

Das Linkase Pro fürs iPhone 6 Plus

Das Linkase Prø ist eine Schutzhülle fürs iPhone, welche den Mobilfunkempfang im 3G- und LTE-Netz verbessern soll. Zwei sogenannte EMW-Elemente (EMW = Electro Magnetic Waveguide) können wie Antennen aus dem Case herausgezogen werden und verlängern so die im iPhone verbauten Empfänger. Das Funktionsprinzip beruht auf der Tatsache, dass der menschliche Körper Mobilfunkstrahlung dämpft. Durch Verlängerung der Antennen wird das Signal vom Körper, also zum Beispiel der Hand, weggeführt und kann so auch nicht mehr so leicht abgeschirmt werden. Das Resultat ist nicht nur ein besserer Empfang beim Surfen und Telefonieren, sondern auch eine längere Akkulaufzeit, da das iPhone die Sendeleistung reduzieren kann.

Dass die Schutzhülle des Taiwanesischen Herstellers Absolute Technology beim iPhone 5s überraschend gut funktioniert, konnten wir in einem Test nachweisen. Nun wollten wir wissen, ob die einfache aber effektive EMW-Technologie auch bei Apples jüngster Smartphone-Generation für einen Signal-Schub sorgt. Hierzu testeten wir das Linkase Prø fürs iPhone 6 (weiß) und das größere Modell für Apples iPhone 6 Plus (schwarz). Das 5,5"-Phablet funkte im Telekom-Netz per LTE und 3G. Das 4,7"-iPhone war mit dem 3G-Netz von Vodafone verbunden. Die Signalstärke testeten wir innerhalb eines normalen Wohnhauses in Hamburg. Das iPhone wurde dabei in der linken Hand gehalten.

Da die "Balken"-Anzeige am iPhone sehr ungenau ist, wechselten wir in den Field-Test-Mode (in der Telefon-App *3001#12345#* eingeben und danach die grüne Hörer-Taste drücken). Hier kann man die Dämpfung des Mobilfunksignals direkt in der Einheit dB ablesen. Je kleiner die Zahl hinter dem Minuszeichen, desto besser der Empfang. Leider konnten wir trotz ausgefahrener Antennen keine Signalverbesserung im LTE-Netz der Telekom feststellen, was an den hierzulande verwendeten Frequenzen liegen könnte. Anders sah es im 3G-Netz aus. Hier ließ sich ein Boost von 2-3 dB feststellen. Leider ist das viel zu wenig um in der Praxis einen spürbaren Effekt zu erzielen. Im 3G-Netz von Vodafone zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch hier war nur eine minimale Verbesserung des Mobilfunkempfangs nachweisbar. Doch woran liegt das? Wir vermuten, dass das veränderte Antennendesign im iPhone 6 und 6 verantwortlich ist. Die EMW-Elemente des Linkase Prø greifen so ins Leere.

Fazit

Absolute Technology hätte sich mehr Zeit nehmen müssen um die Positionierung der EMW-Elemente zu optimieren. Das geringfügige Signal-Doping bringt in der Praxis zu wenig um den Kaufpreis von rund 34 Euro plus Einfuhrkosten von ca. 21,50 Euro zu rechtfertigen. Schade, denn ansonsten hat die Schutzhülle einen robusten Eindruck hinterlassen.