i-FlashDrive HD: Der USB-Stick für iOS-Geräte

Das i-FlashDrive HD von PhotoFast habe ich euch bereits im Rahmen unseres iOS-Experiments vorgestellt. Der externe Speicher für iPhone, iPad und iPod touch leistete mir während der PC-losen Zeit hervorragende Dienste. Beim Umstieg auf Apples Lightning-Anschluss landete der praktische Daten-Stick jedoch vorschnell in der Mottenkiste, da die Anschlusskompatibilität scheinbar nicht mehr gegeben war. Irrtum! Mit Apples Lightning-Adapter wird das i-FlashDrive zwar etwas länger, ist ansonsten aber in seinen Funktionen nicht eingeschränkt.
Inzwischen setze ich den USB-Stick für iOS-Geräte vor allem im beruflichen Alltag ein. Mal schnell die letzte Präsentation aufs iPad schieben? Kein Problem. Die USB-Seite des i-FlashDrive wird an den Rechner gestöpselt und schon meldet sich das handliche Laufwerk als Wechseldatenträger an. Dateien kopiert man, wie bei jedem anderen USB-Stick auch, einfach per Drag&Drop oder Copy&Paste auf den Datenstift. Sind die gewünschten Files an Bord, steckt man das i-FlashDrive mit der Dock-Connector-Seite ans iOS-Gerät. Wer ein Apple-Device mit Lightning-Anschluss nutzt, setzt Apples Lightning-Adapter dazwischen.
Über die kostenlose i-FlashDrive-App landen die Daten schließlich bequem auf iPhone, iPad und iPod touch. Dort können sie direkt in der App geöffnet, oder per "Öffnen in..."-Dialog an andere Programme weitergereicht werden. Alle gängigen Office- und Multimedia-Dateien werden hierbei unterstützt. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg möglich. Wer von seinem Dienst-iPhone mal eben 100 Fotos aufs iPad des Chefs kopieren möchte, wird nicht unbedingt Apples Fotostream als Transferweg wählen. Gerade sensible Daten pustet man nicht durchs Internet oder auf Apples iCloud-Server. Das i-FlashDrive ist hier nicht nur der sicherere Weg, sondern auch der schnellere. Zudem ist man auch nicht auf das Vorhandensein von WLANs angewiesen, was sich vor allem unterwegs bezahlt macht. Die Fotos werden einfach in Apples "Fotos"-App markiert und per Kopieren-Dialog in die Zwischenablage des iOS-Gerätes verfrachtet. In der i-FlashDrive-App findet man einem gesonderten Menüpunkt, der die Bilder aus der Zwischenablage holt und auf den Speicherstick kopiert.
An meinem iPad mini erreichte das i-FlashDrive 1,9 MB/s beim Lesen und 0,5 MB/s beim Schreiben. Das ist nicht viel, reicht aber für die meisten Aufgaben des beruflichen Alltags. HD-Videos kopiert man aber vor dem Ansehen am besten auf den internen Speicher des iOS-Gerätes. Dazu muss man die i-FlashDrive-App nicht einmal verlassen. Der limitierende Faktor beim Datentransfer ist klar das iOS-Gerät, bzw. die Dock-Schnittstelle selbst, denn am PC erreichte das externe Laufwerk hervorragende 17,4 MB/s beim Lesen und durchschnittliche 4,2 MB/s beim Schreiben.
Fazit
Nach wie vor bietet das i-FlashDrive von PhotoFast den größtmöglichen Freiheitsgewinn, den man sich als iOS-Nutzer wünschen kann: Freier und direkter Datentransfer per Speicherstick. Inzwischen bewerte ich die Möglichkeit zum schnellen und einfachen Datenaustausch höher, als den zusätzlichen externen Speicherplatz, den das i-FlashDrive ja ebenfalls mitbringt. Für die meisten Nutzer dürfte die kleinste Version mit 8 GB ausreichen. Wer 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz haben möchte, zahlt deutlich mehr.


Ein wahrer Perfektionist was In-App-Verlockungen angeht ist die Firma Gameloft. Als einer der größten Publisher im App Store macht das französische Unternehmen vor wie man in jedem Winkel eines Spiels In-App-Käufe unterbringen kann. Als Beispiel sei an dieser Stelle das beliebte Online-Rollenspiel 



