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i-FlashDrive HD: Der USB-Stick für iOS-Geräte

Geschrieben von: Frank.

Das i-FlashDrive HD von PhotoFast habe ich euch bereits im Rahmen unseres iOS-Experiments vorgestellt. Der externe Speicher für iPhone, iPad und iPod touch leistete mir während der PC-losen Zeit hervorragende Dienste. Beim Umstieg auf Apples Lightning-Anschluss landete der praktische Daten-Stick jedoch vorschnell in der Mottenkiste, da die Anschlusskompatibilität scheinbar nicht mehr gegeben war. Irrtum! Mit Apples Lightning-Adapter wird das i-FlashDrive zwar etwas länger, ist ansonsten aber in seinen Funktionen nicht eingeschränkt.

Inzwischen setze ich den USB-Stick für iOS-Geräte vor allem im beruflichen Alltag ein. Mal schnell die letzte Präsentation aufs iPad schieben? Kein Problem. Die USB-Seite des i-FlashDrive wird an den Rechner gestöpselt und schon meldet sich das handliche Laufwerk als Wechseldatenträger an. Dateien kopiert man, wie bei jedem anderen USB-Stick auch, einfach per Drag&Drop oder Copy&Paste auf den Datenstift. Sind die gewünschten Files an Bord, steckt man das i-FlashDrive mit der Dock-Connector-Seite ans iOS-Gerät. Wer ein Apple-Device mit Lightning-Anschluss nutzt, setzt Apples Lightning-Adapter dazwischen.

Über die kostenlose i-FlashDrive-App landen die Daten schließlich bequem auf iPhone, iPad und iPod touch. Dort können sie direkt in der App geöffnet, oder per "Öffnen in..."-Dialog an andere Programme weitergereicht werden. Alle gängigen Office- und Multimedia-Dateien werden hierbei unterstützt. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg möglich. Wer von seinem Dienst-iPhone mal eben 100 Fotos aufs iPad des Chefs kopieren möchte, wird nicht unbedingt Apples Fotostream als Transferweg wählen. Gerade sensible Daten pustet man nicht durchs Internet oder auf Apples iCloud-Server. Das i-FlashDrive ist hier nicht nur der sicherere Weg, sondern auch der schnellere. Zudem ist man auch nicht auf das Vorhandensein von WLANs angewiesen, was sich vor allem unterwegs bezahlt macht. Die Fotos werden einfach in Apples "Fotos"-App markiert und per Kopieren-Dialog in die Zwischenablage des iOS-Gerätes verfrachtet. In der i-FlashDrive-App findet man einem gesonderten Menüpunkt, der die Bilder aus der Zwischenablage holt und auf den Speicherstick kopiert.

An meinem iPad mini erreichte das i-FlashDrive 1,9 MB/s beim Lesen und 0,5 MB/s beim Schreiben. Das ist nicht viel, reicht aber für die meisten Aufgaben des beruflichen Alltags. HD-Videos kopiert man aber vor dem Ansehen am besten auf den internen Speicher des iOS-Gerätes. Dazu muss man die i-FlashDrive-App nicht einmal verlassen. Der limitierende Faktor beim Datentransfer ist klar das iOS-Gerät, bzw. die Dock-Schnittstelle selbst, denn am PC erreichte das externe Laufwerk hervorragende 17,4 MB/s beim Lesen und durchschnittliche 4,2 MB/s beim Schreiben.

Fazit

Nach wie vor bietet das i-FlashDrive von PhotoFast den größtmöglichen Freiheitsgewinn, den man sich als iOS-Nutzer wünschen kann: Freier und direkter Datentransfer per Speicherstick. Inzwischen bewerte ich die Möglichkeit zum schnellen und einfachen Datenaustausch höher, als den zusätzlichen externen Speicherplatz, den das i-FlashDrive ja ebenfalls mitbringt. Für die meisten Nutzer dürfte die kleinste Version mit 8 GB ausreichen. Wer 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz haben möchte, zahlt deutlich mehr.

Apple Store: Big Steve is watching you

Geschrieben von: Frank.

Erst kürzlich ging ein Big Brother Award an die Apple Retail Germany GmbH, also die Firma, welche die deutschen Apple Stores betreibt. Bemängelt wurde die lückenlose Überwachung der Mitarbeiter und die mangelhafte Kennzeichnung der überwachten Kundenbereiche. Apple hat inzwischen reagiert und neben den Ausstellungsflächen gut sichtbare Aufsteller platziert, die auf die Videoüberwachung hinweisen. Sehr schlecht lesbar ist dagegen immer noch das Hinweisschild an der Eingangstür. Dieses ist von "Dackelaugenhöhe" auf Hüfthöhe gewandet. Wundert euch nicht, falls ihr es noch nicht entdeckt habt, denn es ist transparent.

Aus Neugierde haben wir im Apple Store Jungfernstieg einfach mal die Kameras gezählt. Allein im Untergeschoss befanden sich 10 unauffällige elektronische Augen, die in einer Reihe mit der Beleuchtung angebracht waren. Die kugelförmigen Kameras waren sehr klein und hatten in etwa die Größe einer Glühlampe. Der Kunde soll also nicht bemerken, dass er beobachtet wird.

Rückgaberecht für Apps

Geschrieben von: Frank.

Wenn es nach der hessischen Verbraucherschutzministerin Puttrich geht, dann brauchen wir ein Rückgaberecht für Apps. Puttrich bemängelt:

"Ein Rücksenderecht gibt es für jedes Kleidungsstück, eine App muss ich aber behalten, sobald ich sie heruntergeladen habe. Ob sie mir gefällt oder nicht. Beim Download von Apps sind ein Widerruf des Vertrages und eine Rückgabe bisher oft nicht möglich. Das ist dem Verbraucher meist nicht bewusst. Der Verbraucher muss aber die Chance haben, sich zu entscheiden, ob ihm ein Produkt gefällt oder nicht."

Ist der Verbraucher wirklich so dumm, dass er nicht weiß, dass es für Apps kein Rückgaberecht gibt? Ich behaupte nein, denn Apps sind nichts anderes als Computer-Programme, welche man noch nie umtauschen oder zurück geben konnte. Der Grund liegt auf der Hand: Ein Widerrufsrecht für Software würde missbräuchlich genutzt werden. Nachdem man beispielsweise ein Spiel zügig durchgezockt hat, könnte man einfach per Widerruf sein Geld zurück fordern. Was für manchen verlockend klingen mag, wird letztlich zu noch mehr Freemium-Müll im App Store sorgen.

Als Ausgleich für die entfallende Rückgabemöglichkeit schlägt das hessische Ministerium vor App-Anbieter (hier sind wohl die Betreiber der App Stores gemeint) zu verpflichten Demo-Versionen der Anwendungen bereitzustellen. Dass der Vorschlag völlig an der realen Umsetzbarkeit vorbei geht, brauche ich euch nicht zu erklären.

Brauchen wir überhaupt ein Rückgaberecht für Apps? Aus meiner Sicht nicht, denn was spräche für eine Sonderregelung für Smartphone- und Tablet-Software wenn doch PC-Software weiterhin nicht zurückgegeben werden kann? Eine gewisse Mündigkeit darf uns Verbrauchern ruhig zugetraut werden. Wozu gibt es denn wohl App-Reviews und -Rezensionen?

Was ich jedoch begrüßen würde wäre die Einführung eines kurzen Test-Zeitraumes für iOS-Apps. Googles Play Store macht es vor: Innerhalb der ersten 15 Minuten nach einem Kauf kann man eine App, bei voller Kaufpreiserstattung, zurückgeben. Der Windows Phone Marketplace geht sogar noch weiter. Hier kann man Apps vor dem Kauf testen. Die Dauer des Testfensters legt jeder Entwickler selbst fest.

Und wie sieht es im App Store aus? Ein generelles Rückgaberecht räumt der Apfel-Konzern nicht ein. Käufe sind endgültig und werden nicht erstattet. Aus Kulanz gewährt Apple offiziell genau eine Kaufpreiserstattung. Danach ist Schluss. Das ist etwas wenig wenn man bedenkt, wie viele Jahre so manche Apple-ID bereits auf dem Buckel hat. Tatsächlich hält sich Apple weitestgehend an diese Regelung und weist den Nutzer bei einer gewährten Erstattung darauf hin, dass dies die einzige Ausnahme war. Wer nach einigen Monaten dann erneut ein Problem hat, wird wohlmöglich im Regen stehen gelassen. Wo genau Apple im Einzelfall die Grenze zieht, kann man schwer abschätzen. Die Kulanz-Regelungen sind genauso undurchsichtig wie viele andere Geschäftspraktiken des Unternehmens mit Apfel-Logo. Ich kann daher nur aus eigener Erfahrung berichten: In den letzten 4 Jahren hat Apple mir gegenüber insgesamt 3 Gutschriften gewährt, blockt aber seitdem konsequent jede weitere Anfrage ab.

In-App-Abzocke erreicht neue Qualität

Geschrieben von: Frank.

Als Apple mit iOS 3 In-App-Käufe einführte hieß es noch "kostenlose Apps bleiben kostenlos". Inzwischen ist es umgekehrt, denn vor allem Gratis-Apps enthalten In-App-Käufe, über welche sich die jeweilige Anwendung finanziert. Dies gilt insbesondere für Games und ist auch vollkommen in Ordnung, so lange das Ziel des Spiels "Spaß" heißt und nicht "maximaler Umsatz". Natürlich sollen Entwickler mit Ihren Kreationen gutes Geld verdienen, aber Spielspaß und Spielpreis müssen sich in einem angemessenen Verhältnis zueinander bewegen. Man könnte auch von einer besonderen Form des "Fairplays" sprechen. Der Spieler erhält eine Leistung, in Form von kurzweiliger Unterhaltung, und zahlt dafür einen angemessenen Preis. Der Entwickler wird für seine Arbeit angemessen entlohnt und kann so den nächsten Titel programmieren.

 

Doch dieses faire Verhältnis zwischen Preis und Leistung scheint kaum noch zu existieren. Alle großen Publisher setzen inzwischen fast ausschließlich auf Freemium-Games, also Spiele die zwar gratis (free) heruntergeladen und prinzipiell auch kostenlos gespielt werden können, aber die ohne zusätzliche In-App-Käufe bzw. Premium-Inhalte kaum Spaß machen. In-App-Käufe sollten ursprünglich mal dazu dienen zusätzliche Level für kleines Geld frei zu schalten, bzw. das Testen von Apps ermöglichen, ohne gleich in den Geldbeutel greifen zu müssen. Was inzwischen aber im App Store passiert kann nur noch als Abzocke bezeichnet werden. Das Prinzip ist immer das gleiche: Der Spieler wird anfangs mit schnellen Erfolgen gelockt und nach der "Anfütterungs-Phase" plötzlich ausgebremst. Beispielsweise indem eine Wartezeit nur durch Einsatz von harter Währung überbrückt werden kann. Einige Entwickler sind sogar so dreist und zielen mit ihren Freemium-Titeln auf Kinder ab.

Ein wahrer Perfektionist was In-App-Verlockungen angeht ist die Firma Gameloft. Als einer der größten Publisher im App Store macht das französische Unternehmen vor wie man in jedem Winkel eines Spiels In-App-Käufe unterbringen kann. Als Beispiel sei an dieser Stelle das beliebte Online-Rollenspiel Order & Chaos genannt. Der stark an World of Warcraft erinnernde Titel kostet 5,99 Euro und nötigt den Spieler dennoch ständig frisches Geld nachzuschieben. Während man seine Spielfigur vor zwei Jahren noch für rund 12 Euro mit der hochwertigsten Rüstung im Spiel einkleiden konnte, kennt die Gier von Gameloft inzwischen keine Grenzen mehr. Mit dem kürzlich eingeführten Update auf Version 2.0.1 ist nicht nur der Maximal-Level der Charaktere gestiegen, sondern auch die Preise. Damit dem Spieler nicht so sehr auffällt wie viel Kohle er raushaut, arbeitet das Spiel geschickt mit verschiedenen virtuellen Währungen. Grundsätzlich werden zahlreiche wertvolle Gegenstände mit sogenannten Runen bezahlt. 950 Runen kosten rund 90 Euro. Geringere Mengen entsprechend weniger, aber bei einem schlechteren Preisleistungsverhältnis. Dann gibt es noch jede Menge Materialien wie zum Beispiel sogenannte "Essenzen", die mit Runen gekauft werden wollen. Im Grunde sind Essenzen also eine weitere Spielwährung. Wer heute in Order & Chaos eine sehr gute Rüstung tragen möchte, benötigt 38 "Essenzen Gottes". Jede "Essenz Gottes" kostet 50 Runen. Der Spieler muss also 1900 Runen kaufen. Umgerechnet ist das ein Gegenwert von sage und schreibe 180 Euro! Dafür bekommt man auch 3-4 aktuelle PC-Spiele, 18 Musik-Alben, oder einen iPod nano. Wow, das muss man erst einmal sacken lassen.

 

Damit ist die Spielfigur aber noch nicht voll ausgerüstet. Eine hochwertige Waffe kostet nochmals ca. 66 Euro. Rüstung+Waffe kosten also 246 Euro. Dafür gibt es fast einem iPod touch der 4. Generation mit 32 GB Speicher. Preis und Leistung sind hier also nicht mehr im Gleichgewicht. Doch es kommt noch dicker: Um weiteres Material für die Rüstungssets zu erspielen müssen sich täglich wiederholende Aufgaben (Quests) abgeschlossen werden. Diese Quests befinden sich in PVP-Gebieten (PVP = Player versus Player). Das sind Bereiche in denen Spieler von anderen Spielern attackiert werden können. Erwartungsgemäß fällt das sogenannte Questen dann alles andere als leicht. Aber Gameloft liefert die Lösung gleich mit. Für "nur" 49 Runen, umgerechnet ca. 4,64 Euro, kann man sich freikaufen. So viel kostet nämlich ein Gegenstand, der den Eigenen Charakter für eine Stunde unangreifbar für andere Mitspieler macht.

 

Auch Spieler die sich vornehmlich in der PVP-Arena aufhalten bleiben nicht verschont. Gemäß dem Motto "nur Bares ist Wahres" nötigt Gameloft die Spieler Verstärkungszauber zu kaufen. So ausgerüstet prügelt es sich sehr viel leichter im Multiplayer-Gefecht, was natürlich die Gegenpartei ebenfalls zwingt beim Wettrüsten mitzumachen, zumindest wenn man nicht immer verlieren möchte. Und wer will das schon? Und so ziehen sich die In-App-Käufe durch das ganze Spiel:

  • Wer ein Reittier nicht in unzähligen Versuchen und mit Einsatz von viel Gold fangen möchte, muss für professionelle Fang-Tools 23,59 Euro ausgeben.
  • Ein besonderes Reittier kann für 37,80 Euro gekauft werden.
  • In jedem Fall wird auch noch eine Reitgenehmigung fällig: 9,38 Euro.
  • Euer Charakter ist gestorben, aber ihr wollt euch den langen Weg vom Friedhof zum vorherigen Ort sparen? Dann werden 9 Cent fällig.
  • Ihr wollt den Level eures Berufes erhöhen ohne mühseelig wertlose Gegenstände herzustellen? Dann investiert 9,38 Euro.
  • Ihr wollt ein besonderes Haustier, das euch und eure Gruppe mit einem Verstärkungszauber versorgt? 66,21 Euro.
  • Auch die Zeit in Dungeos ist begrenzt. Etwa alle 2 Stunden werden 95 Cent für sogenannte "Energietabletten" fällig, oder man kann den Dungeon nicht mehr betreten, zum Ärger der Mitspieler.

Diese Liste ist noch lange nicht vollständig, zeigt aber sehr schön dass Gameloft unzählige Möglichkeiten gefunden hat dem Spieler das Geld aus der Tasche zu ziehen. Diese Tatsache ist doppelt ärgerlich, da Gameloft dem Spiel nahezu keinen Support angedeihen lässt. Beispielsweise gibt es keine Gamemaster, auch wenn man unflätige Spieler per Formular einem Gamemaster melden kann. Wer aber eine Antwort oder gar eine Reaktion erwartet, wird enttäuscht werden. Häufige Abstürze der deutschen Version zeigen mit welcher Sorgfalt Order & Chaos programmiert wurde. Stellt man das Spiel dagegen auf Englisch um, hat man weniger Probleme. Hinzu kommen unzählige weitere Bugs, die vor allem die Gestaltung der Spielwelt und die Spielmechanik betreffen. Kurz gesagt die erwirtschafteten Gewinne kommen dem Spiel nicht zugute sondern fließen direkt aufs Gameloft-Konto ab, um weiteren Freemium-Schrott auf den Markt zu werfen.

Wir Spieler haben im Grunde nur die Möglichkeit uns mit unserem Geldbeutel zu wehren. Freemium-Spiele kommen bei mir nur noch sehr selten auf das iOS-Gerät. In 90% der Fälle überleben die auf Gewinnmaximierung getrimmten Spiele keine halbe Stunde auf meinem iPhone, bzw. iPad.

Nachtrag zum SurfacePad von Twelve South

Geschrieben von: Frank.

Erinnert ihr euch noch ans SurfacePad von Twelve South? Die äußerst praktische Minimal-Hülle fürs iPhone 5 hat mir vor allem auf Grund der edlen Materialauswahl gefallen. Inzwischen war das SurfacePad einige Wochen im Dauereinsatz und hat dabei einen gravierenden Qualitätsmangel offenbart. Ober- und Unterseite der Hülle scheinen lediglich am Rand verklebt zu sein und haben sich bei unserem Modell nach relativ kurzer voneinander gelöst. Das Resultat könnt ihr auf dem Bild sehen.

Mac-Tipp: Neue Zeile in Zelle in MS Excel 2011

Geschrieben von: Dominik.

Excel aus dem Hause Microsoft wird bei mir eigentlich durchgängig benutzt. Beispielsweise lege ich dort Tabellen an, bei denen ich innerhalb einer Zelle aber ganz gerne noch weitere Zeilen einfügen möchte. Eine Möglichkeit wäre, weitere Zeilen einzufügen, was ich aber layoutbedingt nicht machen wollte. Leider hat das Tastenkürzel aus Excel für Windows nicht mehr funktioniert, doch das Rätsel ist nun gelöst. Solltet ihr das selbe Vorhaben wie ich haben und auch nicht wissen, welche Kombination diese Aktion ausführt, so lege ich euch folgendes ans Herz:

Ctrl + CMD + Enter

Durch dieses Tastenkürzel wird ein Absatz in einer Zelle eingefügt.

Star Command: "Captain Kirk auf die Brücke!"

Geschrieben von: Frank.

Star Command ist im App Store eingeschlagen wie ein Photonentorpedo. Das taktisch angehauchte Weltraum-Abenteuer entführt euch in die Weiten der Galaxie und hinter jedem Asteroiden können Gefahren lauern. Tatsächlich ist das Universum von Star Command voll mit Aliens die euch nicht gerade wohlgesonnen sind. Einige täuschen sogar gute Absichten vor, nur um euch anschließend eine Bombe an Bord zu beamen und euer Schiff schwer zu beschädigen.

Die Star-Trek-Anleihen sind nicht zu übersehen, und das ist auch gut so. Star Command parodiert nämlich teilweise die Welt von Kirk, Picard und Co., jedoch ohne übermäßig albern zu wirken. Die niedliche Pixelgrafik lässt Retro-Feeling aufkommen und passt gut ins detailverliebte Gesamtkonzept des Spiels. Schäden an eurem Raumkreuzer müssen vom technischen Personal (gelb) repariert werden, während Alien-Invasoren von euren taktischen Truppen (rot) mit Laserpistolen abgewehrt werden. Natürlich gehen diese Gefechte nicht spurlos an der Crew vorüber, so dass auch die medizinisch geprägte Besatzung (blau) genug zu tun hat. Das richtige Zusammenspiel der unterschiedlich spezialisierten Figuren ist hier ganz entscheidend.

Ist das Schiff schwer beschädigt, droht ein Bruch der Außenhülle und schlimmstenfalls wird dann ein Teil eurer Crew ins unendliche Nichts des Weltraums gesaugt. Das Gute daran ist aber, dass es den feindlichen Invasoren nicht anders geht. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt heißt es "Schilde hoch!". Die Stärke und die Aufladezeit eures Schutzschildes hängt zum einen von eurem taktischen Geschick, aber auch von der Ausbaustufe des Schiffes ab. Durch erfolgreich absolvierte Missionen erhält man sogenannte Tokens, die in verbesserte Waffen und anderes Schiffszubehör investiert werden können. Auch getötete Besatzungsmitglieder lassen sich durch mit Tokens angeheuerte Nachfolger ersetzen.

Neben den vielen Einzelmissionen gibt es auch eine übergeordnete Geschichte, die im Verlauf des Spiels weitererzählt wird. In jedem Fall solltet ihr für Star Command grundlegende Englischkenntnisse mitbringen, denn das Spiel wurde nicht auf Deutsch übersetzt. Englisch-Profis müsst ihr aber nicht sein um den Dialogen folgen zu können. Die Steuerung erklärt sich ohnehin von allein.

Fazit

Star Command gibt es für 2,69 Euro im App Store und sollte unbedingt von jedem ausprobiert werden, der schon immer mal als Captain ein eigenes Raumschiff befehligen wollte. Das Spiel ist universal und läuft daher auf iPhone und iPad gleichermaßen. Leider werden jedoch die Spielstände nicht zwischen den Geräten synchronisiert. Auf In-App-Käufe haben die Entwickler erfreulicherweise verzichtet.

 

Neue Vacuum Speaker: Pump und Screw

Geschrieben von: Frank.

Die Vacuum Speaker von Raikko haben wir euch schon öfters empfohlen. Die Mini-Lautsprecher, welche problemlos in die Hosentasche passen, werden auseinandergeklappt und entfalten so einen Resonanzkörper, der für einen kräftigen und basstarken Klang sorgt. Wer die Vacuum Speaker noch nicht kennt, wird beim ersten Ausprobieren von der Lautstärke überrascht sein. Die kleinen Brüllzwerge haben nämlich ordentlich Leistung unter der Haube. Seit kurzem sind zwei neue Modelle der Vacuum-Reihe erhältlich, die wir euch gern vorstellen wollen.

Pump

Der Mini-Lautsprecher Pump verfügt über einen Klappmechanismus und über eine mechanische Verriegelung. Per Schiebeschalter wird der Speaker geöffnet und stellt sich nach einem leisen Klicken im 45°-Winkel auf. Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten und eleganten Eindruck, lediglich das Spaltmaß zwischen oberer und unterer Hälfte variierte leicht, sobald es zusammengeklappt wurde. Dies scheint aber keine Verarbeitungsschwäche zu sein, sondern hängt mit der Position der mechanischen Verriegelung zusammen. Letztere besitzt eine kräftige Feder, welche den Verschluss gegen versehentliches Öffnen (z. B.  in der Hosentasche) sichert. Damit man diese Feder überwinden kann, muss man den Pump beherzt zusammenklappen. Ist man zu zimperlich, schließt der Lautsprecher nicht richtig und klappt dann wieder auf.

Über einen Knopf, den man etwa zwei Sekunden gedrückt halten muss, wird der Pump eingeschaltet. Eine blaue LED signalisiert, dass der Vacuum Speaker unter Strom steht und betriebsbereit ist. Nun muss nur noch das iOS-Gerät angeschlossen werden und dem Musikgenuss steht nichts mehr im Wege. Dazu bringt der Pump sein eigenes 3,5-mm-Klinkenkabel mit, das sich auf der Unterseite des Gerätes versteckt. Erfreulicherweise ist das Kabel mit etwa 12 cm sehr kurz und schlabbert so nicht in der Gegend herum. Es kann übrigens auch dazu verwendet werden mehrere Raikko-Lautsprecher in Reihe zu schalten und so ein ganzes Orchester von Vacuum Speakern ertönen zu lassen. Hierzu wird der sogenannte "Buddy Plug" verwendet, den man an allen Klang-Minis von Raikko wiederfindet. Es spielt auch keine Rolle welche Vacuum-Speaker-Modelle miteinander verbunden werden.

Ein eingebauter Akku versorgt den Pump mit Energie. Die Laufzeit beträgt etwa 4-6 Stunden, genug Zeit also für ausgedehnte Musik-Sessions. Aufgeladen wird der Klangzwerg über seinen Micro-USB-Port, an den auch ein beiliegendes Audio-Verlängerungskabel angeschlossen werden kann. Letzteres ist etwa einen Meter lang und sorgt für eine Verbindung bei etwas weiter entfernten Ton-Quellen. Es kann auch als Kabel für den Buddy Plug verwendet werden.

Die Lautstärke wird stufenweise über ein Rädchen verändert, das in seine ursprüngliche Position zurück schnellt, sobald es losgelassen wird. Seinen kräftigen Klang verdankt der Pump nicht nur dem großen Resonanzkörper, sondern auch der 40-mm-Membran des Lautsprechers. Mit 3 Watt ist der Speaker zudem für seine Größe überraschend leistungsfähig und kann so einen kleineren Raum um die 12 m² problemlos beschallen.

Screw

Der etwas kleinere Screw wiegt nur 75 Gramm und ist damit 20 Gramm leichter als der Pump. So lässt er sich noch besser unterwegs einsetzen. Der Screw wird, wie der Name schon andeutet, aufgeschraubt statt aufgeklappt. Eine zehntel Umdrehung reicht bereits um den Lautsprecher zu öffnen und den Resonanzkörper zu entfalten. Im Gegensatz zum Pump ist der Lautstärkeregler ein einfaches Rädchen, das aber eine stufenlose Volumenanpassung erlaubt. Leistungstechnisch kommt der Screw nicht ganz an den großen Bruder heran. Seine 2,7 Watt reichen aber noch völlig aus um ordentlich Lärm zu machen. Den Unterschied zu den 3 Watt des Pump merkt man daher kaum. Da sowohl die Membran als auch der Resonanzkörper etwas kleiner sind, liefert "die Schraube unter den Vacuum Speakern" einen etwas schwächeren Bass ab, der aber immer noch völlig ausreichend ist. Auch der Screw bringt sein eigenes Klinkenkabel mit und kommt auf eine Akkulaufzeit von 4-6 Stunden.

Obwohl mir der Pump mit seiner glatten Oberfläche besser gefallen hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die schwarze Version der beiden Mini-Lautsprecher ebenfalls Zuspruch finden wird. Die Haptik erinnert an eine gummierte Oberfläche und harmoniert gut mit dem optisch matten Finish. Die Wahl der Farbe (Schwarz oder Weiß) hat bei beiden hier vorgestellten Vacuum Speakern also auch einen Einfluss auf die Oberflächenbeschaffenheit.

Fazit

Raikko führt seine Vacuum-Speaker-Reihe konsequent fort und entwickelt das Potential der Mini-Lautsprecher stetig weiter. Klang und Leistung haben sich von Generation zu Generation verbessert. Beispielsweise mussten die ersten Vacuum Speaker noch mit 1,7 Watt auskommen. Gleichzeitig ist der Preis für die kleinen Klangwunder immer weiter gesunken. Den Pump (schwarz oder weiß) gibt es bereits für 27,95 Euro. Der etwas kleinere Screw (schwarz oder weiß) kostet sogar nur 19,95 Euro. Alle aktuellen Raikko-Lautsprecher werden übrigens mit einer praktischen Tragetasche ausgeliefert.

 

Vor Provider-Wechsel: OpenSignal checkt die Netzabdeckung

Geschrieben von: Frank.

Falls ihr gerade plant euren Mobilfunk-Anbieter zu wechseln, raten wir euch vorher einen Blick auf die App OpenSignal zu werfen. Die Anwendung zeigt euch anhand von Heat Maps wie es um die Netzabdeckung der einzelnen Provider bestellt ist. Die Karten werden durch Crowsourcing, also mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, erstellt. Dadurch bleiben sie unabhängig und geben den wahren Zustand der Netze wieder.

LightLinez XS: 12 cm Lightning-Kabel für unterwegs

Geschrieben von: Frank.

Zu Hause ist mir Apples original Lightning-Kabel (1 m) oft zu kurz. Für unterwegs ist es dagegen viel zu lang. Letzteres hat auch Apple erkannt und bietet ein mit 50 cm um die Hälfte kürzeres Lightning-auf-USB-Kabel an. Dieser Kompromiss geht aber nicht weit genug, wenn es vor allem auf Portabilität ankommt. Ein Kabel, das man immer dabei haben möchte, um iPhone, iPad und iPod jederzeit aufladen zu können, muss noch viel kleiner klein.

Die Lösung heißt LightLinez XS von Kenburg, ein nur 12 cm kurzes Lightning-Kabel, das ich beim Online-Kabelhändler Cable Jive entdeckt habe. Weder optisch noch in der Verarbeitungsqualität unterscheidet sich das Kurzkabel von Apples Original. Es scheint fast so als hätte man ein Standard-Lightning-Kabel genommen und es auf magische Weise schrumpfen lassen. Auf der Verpackung prangt der Schriftzug "Made for iPod iPhone iPad", es handelt sich beim LightLinez XS also um keinen billigen China-Nachbau, der nach dem ersten Test versagt. Alle Funktionen des Lightning-Anschlusses werden also unterstützt. Dies gilt nicht nur für die Datenübertragung beim Synchronisieren mit dem Mac oder PC, sondern auch für die Polung des Steckers, die sich beim Anschluss ans iOS-Gerät automatisch anpasst, so dass es egal ist ob man den Lightning-Stecker mit der Ober- oder Unterseite in die Buchse schiebt.

Fazit

Alle die schon immer auf der Suche nach einem kurzen Lightning-Kabel waren, können bedenkenlos zuschlagen. Die Qualität stimmt und mit nur 12 cm Länge passt das LightLinez XS in jede noch so kleine Tasche. Das Kabel kostet 18,95 $. Hinzu kommen 12,55 $ Versandkosten nach Europa, so dass ihr bei einem Gesamtpreis von 31,50 $, bzw. 24,20 Euro landet. Zur Erinnerung: Apple verlangt für sein Lightning-Kabel 19 Euro. Ihr könnt das Kabel nur bei Cable Jive und nicht beim Hersteller Kenburg kaufen, da letzterer nicht nach Europa versendet.