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Verleumdung und Sachbeschädigung: Bendgate läuft aus dem Ruder

Geschrieben von: Frank.

Eines sollte inzwischen jedem klar sein: Ohne Schock-Meldung kommt kein iPhone-Verkaufsstart aus. Doch das Ausmaß der Apple-Hetze, welche derzeit von News-Portalen, Youtubern und Blogs betrieben wird, ist bisher beispiellos. Der vorläufige Gipfel des als "Bendgate" durch die Medien geisternden Möchtegern-Skandals ist ein Youtube-Video von zwei Jugendlichen. Die Teenager haben sich dabei gefilmt wie sie im örtlichen Apple Store mutwillig einige iPhone 6 Plus verbiegen und so einen Schaden von mehreren tausend Euro verursachen. Die Sachbeschädigung tarnen die Rowdys als Beweisführung im Sinne der journalistischen Aufklärung. Eine Erklärung warum die Aussagekraft bisheriger Biege-Videos nicht genügte, bleiben die Kids schuldig. Der Spaßfaktor scheint hier also eher die Motivation gewesen zu sein. Lange dürfte die Schadenfreude jedoch nicht anhalten, denn die Gesichter des Vandalismus-Duos sind deutlich zu erkennen. Neben einem Hausverbot im Apple Store dürfte den beiden Jungs eine Strafanzeige drohen.

Auch der Online-Ableger des IT-Käseblättchens Computer Bild hat letzte Woche nicht gerade durch knallhart recherchierte Fakten von sich reden gemacht. Anstatt das iPhone 6 Plus ins hauseigene Testlabor zu geben und seriöse Messergebnisse abzuliefern, gab man sich vor der Kamera lieber dem üblichen Biege-Ritual hin. Der 5-Minuten-Clip ist durchaus sehenswert und könnte als Paradebeispiel für Axel-Springer-Journalismus durchgehen. O-Ton von Volontär Christian Blum (ehemaliger Redaktionsleiter Apfeltalk): "Das Teil verbiegt sich ganz leicht wenn man sich mal kurz draufsetzt."

Wer jetzt denkt die Computer-Bild-Mitarbeiter würden nun die Probe aufs Exempel machen, und sich mit ihrem Sitzfleisch über Apples Smartphone wälzen, der irrt. Stattdessen beweist Chefredakteur Axel Telzerow durch seinen sichtlich verzerrten Gesichtsausruck, wie einfach es doch ist dem iPhone 6 Plus mit bloßen Händen eine neue Form zu verpassen. "Überraschendes" Fazit des Videos: Das iPhone 6 Plus geht kaputt wenn man versucht es mit roher Gewalt kaputt zu machen. Eine triviale Erkenntnis, welche Chefredakteur Telzerow ein erstauntes "oha" entlockt.

Die unseriöse Berichterstattung wurde nun selbst Apple zu bunt. Der Großkonzern hat angekündigt die Computer Bild zukünftig weder zu Presseveranstaltungen einzuladen, noch mit Testgeräten zu versorgen. Ein Absinken des journalistischen Niveaus müssen Computer-Bild-Leser aber dadurch natürlich nicht befürchten. Berechnend suhlt sich Computer Bild nun in der Opferolle und hat einen offenen Brief an Apple-Chef Tim Cook verfasst. Dort fordert das IT-Magazin einen sachlichen Umgang seitens Apple mit den zuvor veröffentlichen Verleumdungen ein und verspielt damit den letzten Rest Glaubwürdigkeit.

Ach ja, das Ausschlachten des vermeintlichen Skandals geht weiter. Heute hat Ex-Apfeltalker Christian Blum bereits die nächste Story am Haken. Angeblich raten inzwischen sogar die Netzbetreiber vom neuen iPhone ab.

iPhone 5s vs. iPhone 6: Der Kameravergleich

Geschrieben von: Frank.

Bei unserer Review zum iPhone 6 haben wir einen Kameravergleich mit dem iPhone 5s bisher ausgespart. Diesen wollen wir nun nachreichen. Wir haben bei den folgenden Vergleichsbildern penibel darauf geachtet, dass Motiv, Lichteinfall und Fokus möglichst identisch sind. Das erste der beiden Bilder wurde jeweils mit dem iPhone 5s geknippst, das zweite mit dem iPhone 6.

Die Ergebnisse haben uns überrascht. Einen so deutlichen Qualitätsunterschied hätten wir nicht erwartet. Die iPhone-6-Bilder sind deutlich heller, zeigen kräftigere Farben und weniger Rauschen. Aber seht selbst. Per Klick könnt ihr die Fotos vergrößern.

Strandfoto iPhone 5s on Twitpic

Strandfoto iPhone 6 on Twitpic

 

Giraffengans iPhone 5s on Twitpic

Giraffengans iPhone 6 on Twitpic

iOS 8.0.2 behebt die gravierendsten Bugs

Geschrieben von: Frank.

iOS 8.0.2 liegt euer iPhone ausnahmsweise nicht lahm

Nachdem Apple den Rollout von iOS 8.0.1 schleunigst wieder stoppen musste, da das Update die Telefonie-Funktion zahlreicher iPhones lahmlegte, sind auch wir vorsichtiger geworden. Spielten wir früher die Software-Aktualisierungen noch so schnell wie möglich und ohne Bedenken ein, entscheiden wir uns inzwischen eher zu einer eintägigen Wartephase, bis die ersten Reaktionen der "Early Adopter" eintreffen. Bei iOS 8.0.2 können wir aber Entwarnung geben. Das Update läuft tadellos, wirkt sich nicht negativ auf die Akkulaufzeit aus und behebt die gröbsten Schnitzer von iOS 8.0:

  • Beseitigt die "kein Netz"-Problematik von iOS 8.0.1
  • HealthKit-Apps sind nun im App Store verfügbar
  • Drittanbieter-Tastaturen werden bei der Passworteingabe nicht mehr deaktiviert
  • Behebt einen Fehler der es verhinderte dass manche Apps auf Fotos zugreifen konnten
  • Verbessert das Verhalten des Reachability-Features von iPhone 6 und 6 Plus
  • Behebt einen Fehler der dazu führte dass beim Empfang und SMS und MMS Daten verbraucht wurden
  • Bessere Unterstützung für In-App-Kauf-Anfragen bei der Familienfreigabe
  • Behebt einen Fehler der dazu führte dass manche Klingeltöne nicht aus iCloud-Backups wiederhergestellt wurden
  • Behebt einen Fehler der dazu führte dass Fotos und Videos nicht aus Safari heraus hochgeladen werden konnten

Kommentar: Offener Brief an alle iPhone-Kritiker

Geschrieben von: Frank.

Liebe iPhone-Kritiker,

Unser iPhone 6: Garantiert kratzerfreiwir Apple-Nutzer sind ja bekanntlich entspannte Menschen und hören uns euer vernichtendes Urteil zur jeweils aktuellen iPhone-Generation geduldig an, jedes Jahr erneut. Zu wenig innovativ, zu klein, zu zerbrechlich, zu akkuschwach, zu wenig erweiterbar, zu teuer seien Apfel-Smartphones. Und überhaupt, die Funktion X habe es doch schon vor Y Jahren beim Hersteller Z gegeben. Das neue iPhone 6 wäre gerade mal auf dem technischen Entwicklungsstand von 2012 angekommen, höhnt ihr. Völlig inakzeptabel sei es außerdem, dass sich ein iPhone 6 Plus tatsächlich verbiegt, wenn man versucht es mit roher Gewalt kaputt zu machen. Und dann erst die Kratzanfälligkeit des Displays...

Ihr ahnt es liebe iPhone-Kritiker, wir sind da anderer Meinung. Und vielleicht versteht ihr nach dem Lesen der folgenden Zeilen, warum wir bereit sind für unsere täglichen Begleiter etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. (...)

iOS 8: Diese Bugs können auftreten

Geschrieben von: Frank.

iOS 8: Einige Bugs nerven derzeit die Apple-Nutzerschaft

Nachdem iOS 8 nun seit einer Woche auf Millionen von iPhones, iPads und iPods läuft, häufen sich im Netz die Berichte über Softwarefehler. Beispielsweise beklagen sich mehrere Nutzer über abbrechende WLAN- und 3G-Verbindungen. Auch ein Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen soll hier nicht weiterhelfen. Mancher muss gar sein WiFi-Passwort regelmäßig neu eingeben. Nicht wenige beschweren sich zudem über einen erhöhten Energiebedarf des neuen Betriebssystems. Folglich nimmt auch die Akkulaufzeit rapide ab. Wieder andere verzeichnen häufige App-Abstürze, vor allem bei Safari. Die ansonsten sehr beliebte Browser-App soll außerdem auf einigen Geräte Videos nur noch stockend wiedergeben. Der wohl kurioseste Fehler wurde uns aber via Twitter gemeldet. Die iPhones von zwei unserer Follower wollen mehrmals am Tag aktiviert werden, vergessen also ihre bereits erfolgte Registrierung bei Apples Servern.

Wir selbst können auf unseren Geräten keines der genannten Phänomene nachstellen. Daher liegt der Verdacht nahe, dass sich alle erwähnten Bugs durch eine sogenannte "Clean Installation" beheben lassen. Hierzu müsst ihr euer iOS-Gerät in den DFU-Modus versetzen und das installierte System via iTunes komplett überschreiben. Eine Anleitung dazu findet ihr hier. Es empfiehlt sich anschließend auf das Einspielen eines Backups (vorerst) zu verzichten. Eine Datensicherung und -wiederherstellung ist so natürlich viel aufwendiger und teilweise auch gar nicht möglich. Eine Alternative zu diesem radikalen Schritt gibt es aber nicht. Es sei denn ihr könnt die Geduld aufbringen und warten bis Apple ein iOS-Update nachschiebt. Eine Garantie dass der hoffentlich bald eintrudelnde Bugfix ausgerechnet die Fehler eures iOS-Gerätes behebt, gibt es aber nicht.

UPDATE: Bend-Gate: Verbogene iPhone 6 Plus sorgen für Ärger

Geschrieben von: Frank.

[UPDATE] Inzwischen hat sich das US-amerikanische Pendant zur deutschen Stiftung Warentest, die sogenannten Consumer Reports, zu Wort gemeldet. Unter wissenschaftlichen Bedingungen, also eben nicht freihändig und mit undefiniertem Kraftaufwand wie so manch anderer Zeitgenosse, testeten die Prüfer die Robustheit einer Reihe von aktuellen Smartphone-Modellen. Das Resultat ist wenig überraschend: Mit ausreichend Kraft lassen sich alle Geräte verbiegen und zerstören. Und auch für das iPhone 6 benötigt man immerhin 35 kg um eine Verformung zu verursachen. Die Gesäßtasche einer Hose ist also der denkbar schlechteste Aufenthaltsort für ein iPhone. Aber dieser Grundsatz ist nicht neu und gilt für alle Smartphones. Apple hat sich inzwischen ebenfalls geäußert und verspricht betroffene Geräte auszutauschen. Nur 9 Fälle weltweit soll es geben. [/UPDATE]

Es scheint so als käme keine neue iPhone-Generation ohne eigenen Skandal aus. Beim iPhone 4 waren es Verbindungsabbrüche durch ein unausgereiftes Antennendesign (Antenna-Gate), beim schwarzen iPhone 5 die sich ablösende Beschichtung (Scuff-Gate) und das iPhone 6 hat anscheinend mit konstruktiven Problemen zu kämpfen, die zum Verbiegen des Gehäuses führen (Bend-Gate).

Übereinstimmend berichten derzeit mehrere Quellen (1, 2) von verzogenen iPhones die zuvor über längere Zeit in der Hosentasche getragen wurden, während die Nutzer saßen. Betroffen ist anscheinend nur das iPhone 6 Plus, was wohl auf die Größe des Gerätes zurückzuführen ist. Auch wir haben festgestellt, dass es nur sehr knapp in eine Hosentasche passt. Die in der Tasche auftretenden Belastungen beim Sitzen übertragen sich direkt auf das Gerät und führen, dies lassen die aufgetauchten Bilder betroffener Geräte vermuten, an der schwächsten Gehäusestelle, also im Bereich des SIM-Schachtes, zu einer Verformung des Alu-Gehäuses.

Die spannende Frage lautet nun: Wie wird Apple mit den betroffenen Geräten umgehen? Tauscht der iPhone-Hersteller die 800-1000 Euro teuren Smartphones anstandslos aus, oder kommt es zu Endlosdiskussionen an der Genius-Bar?

Review: iPhone 6 (ohne Plus)

Geschrieben von: Frank.

Das iPhone 6 in silber, kombiniert mit einem Leder-Case von AppleIch habe mir auch diesmal bewusst einige Tage Zeit gelassen um das iPhone 6 in typischen Alltagssituationen zu testen. Unser Erfahrungsbericht soll schließlich eine Entscheidungshilfe für euch sein und keine bloße Auflistung von technischen Daten, die ihr auch auf apple.de nachlesen könntet. Die Vorbestellung des Gerätes am 12.9. auf Apples Website lief relativ reibungslos ab, so dass ich auch im nächsten Jahr diesen Bezugsweg wählen werde. Zudem stört mich die zunehmende Anzahl an Wiederverkäufern vor den Apple Stores. Fan-Atmosphäre? Gruppen-Zusammenhalt? Fehlanzeige. Dort geht es den meisten Leuten nur noch um Profit.

Pünktlich am 19.9. kam mein iPhone 6 via Hermes an. Die Zustellung fand jedoch erst am Nachmittag statt, was angesichts der zahlreichen Vorbestellungen nicht verwunderlich ist. 4 Millionen iPhones gingen laut Apple allein am 12. September über den virtuellen Ladentisch. Nach dem Auspacken folgte der erste Schock: Geliefert wurde ein iPhone 6, dabei war ich der Ansicht ein 6 Plus bestellt zu haben. In der Hektik des Bestellvorgangs hatte ich mich doch tatsächlich verklickt. Was nun? Sollte ich das gelieferte Gerät zurück schicken? Vielleicht war ja auch jemand bereit zu tauschen? Oder ist das 6 Plus am Ende doch zu groß? Ich verschob die Entscheidung und wollte beide Modelle zunächst in die Hand nehmen. Gesagt, getan: Noch am selben Abend machte ich mich auf zum Apple Store Jungfernstieg.

Der Hosentaschentest mit dem iPhone 6 PlusDort ging vor allem das 6 Plus durch zahlreiche Hände, das Interesse am dem Gerät war also entsprechend groß. Doch lange hielt die Neugier der Besucher nicht an. Bald legten sie das 5,5"-iPhone wieder weg. Auch ich hatte das 6 Plus nur wenige Minuten in der Hand. Sehr schnell wurde mir klar, dass der Smartphone-Tablet-Hybride nicht nur mit beiden Händen bedient werden musste, sondern dass bereits das Halten mit einer Hand sehr krampfig war. Das Gerät fühlte sich schrecklich unhandlich an und lag unruhig in der Hand. Von der Größe entspricht das 6 Plus etwa einer 100-Gramm-Tafel Schokolade, doch es darf nicht vergessen werden, dass es fast doppelt so viel wiegt (172 Gramm). Es folgte der Hosentaschen-Test. Das iPhone 6 Plus passte zwar in meine Hosentasche, doch ein bequemes Hinsetzen war anschließend nicht mehr möglich. Angesichts dieser für ein mobiles Gerät gravierenden Nachteile, war ich letztlich doch froh versehentlich das 4,7"-iPhone bestellt zu haben.

Dank der abgerundeten Kanten liegt das iPhone 6 (ohne Plus) noch gut in der Hand. Auch eine einhändige Bedienung ist teilweise möglich, je nachdem welche App man nutzt. Wischgesten und in Daumennähe platzierte Menüs bzw. Buttons sind hier sehr hilfreich. Ich vermute, dass alle namenhaften Entwickler ihre Apps entsprechend anpassen werden. Apropos anpassen: Bisherige iPhone-Apps wirken auf den neuen Apple-Smartphones unscharf. Dies gilt sowohl für Grafiken, als auch für die Tastatur (z. B. Tweetbot 3). Ohne optimierte Apps machen das iPhone 6 und 6 Plus daher nur bedingt Spaß.

Die virtuelle Tastatur des iPhone 6Schon während der ersten Benutzung fällt der zusätzliche Platz auf dem Bildschirm positiv auf. Längere Texte lassen sich entspannter lesen und auch das Websurfen ist deutlich bequemer (weniger Zoomen, weniger Scrollen). Die Farbtemperatur des Displays ist etwas wärmer eingestellt als beim iPhone 5s und auch die bessere Blickwinkelstabilität der Farbdarstellung, welche Apple versprochen hat, ist gegeben. Letztere fällt in der Praxis aber nicht ins Gewicht. Die Umgewöhnung auf die größere Bildschirmtastatur fällt leicht, allerdings nur im Hochformat. Hält man das iPhone dagegen quer, irritieren die zusätzlichen Tasten an den Seiten und es kommt zu Vertippern.

Umgewöhnen muss man sich auch was die Position der Standby-Taste angeht. Sie sitzt jetzt an der rechten Geräteseite. Anfangs habe ich oft ins Leere gegriffen und auch eine Verwechslung mit den Lautstärketasten kommt ab und zu vor. In Sachen Verarbeitung gibt es aber wie üblich nichts auszusetzen. Alle Tasten sitzen bombenfest und haben einen klaren Druckpunkt. Selbst wenn man eine von Apples neuen Leder- und Silikon-Cases benutzt, lassen sie sich weiterhin gut ertasten und drücken. Generell ist es ratsam auf eine Schutzhülle zurückzugreifen, damit die rückseitige Kamera nicht mehr aus der Ebene heraus ragt.

Unsere Tests zur Akkulaufzeit laufen noch, aber so wie es bisher aussieht, entsprechen die Angaben von Apple der Wahrheit. Mit einem WLAN verbunden können wir bis zu 11 Stunden im Internet surfen, Twittern und Mails abrufen. Voraussetzung ist aber die Berücksichtigung einiger Batterie-Grundregeln, welche wir hier zusammengetragen haben. Erwartet also während der alltäglichen Benutzung nicht zu viel. Das iPhone 6 hält definitiv länger durch als alle Vorgängermodelle, kann aber auch keine Wunder bewirken. Wer mehr Akkuleistung braucht, kommt daher am iPhone 6 Plus nicht vorbei, muss sich dann aber mit den oben genannten Nachteilen herumschlagen.

In Sachen Rechenleistung macht das iPhone 6 keine großen Sprünge. Der neue A8 soll laut Apple nur +25% schneller Rechnen als sein Vorfahre A7. Der integrierte Grafikchip kommt angeblich auf einen Leistungszuwachs von +50%. Wir haben mit Benchmark-Apps nachgemessen und kommen auf ernüchterndere Ergebnisse:

  • iPhone 5s
    • Geekbench 3 (Single-Core): 1401 Punkte
    • Geekbench 3 (Multi-Core): 2519 Punkte
    • 3DMark (Ice Storm Unlimited): 15.013 Punkte
  • iPhone 6
    • Geekbench 3 (Single-Core): 1634 Punkte (+17%)
    • Geekbench 3 (Multi-Core): 2929 Punkte (+16%)
    • 3DMark (Ice Storm Unlimited): 17.563 Punkte (+17%)

Fazit

Das iPhone 6 ist eine stimmige Weiterentwicklung des iPhone 5s. Ein Umstieg lohnt sich aber eher für Besitzer älterer iPhone-Modelle und natürlich für alle die sich schon immer ein größeres Display gewünscht haben.

iOS 8: Die neuen Funktionen

Geschrieben von: Frank.

iOS 8 bringt zahlreiche neue Funktionen mit, welche euch den Alltag mit eurem iOS-Gerät erleichtern sollen. Damit ihr nicht den Überblick verliert, welche Features euch nach dem Update zur Verfügung stehen, hat Apple eine Sonderseite ins Leben gerufen. Die zweiseitige Zusammenfassung, getrennt nach iPhone, iPad und iPod touch, erschlägt zwar nicht alle neuen Möglichkeiten, ist aber der perfekte Einsteig in die Bedienung des überarbeiteten mobilen Betriebssystems.

Wer anschließend tiefer eintauchen will, findet auf seinem iOS-Gerät die neue App "Tipps".

iOS 8: Unser Tipp für einen zügigen Download

Geschrieben von: Frank.

Heute ist der 17. September und damit steht die Freigabe der finalen Version von iOS 8 kurz bevor! Um die Vorfreude nicht zu zerstören, haben wir uns diesmal beim Testen der Beta-Versionen von Apples neuem mobilen Betriebssystem bewusst eingeschränkt.

Wir erwarten heute Abend einen großen Ansturm auf Apples Server. Wahrscheinlich wird die Infrastruktur auch diesmal wieder in die Knie gehen. Tipp: Ihr solltet euch ab 18:55 Uhr vor eurem Rechner bzw. iOS-Gerät einfinden und im Minutentakt nach Aktualisierungen suchen. Eine schnelle Internetverbindung vorrausgesetzt, wird dies wahrscheinlich die einzige Chance sein den Download noch heute abschließen zu können. Erfahrungsgemäß wird Apple den Download nämlich ziemlich genau gegen 19 Uhr freigeben.

iPhone 6: Apple schämt sich für hervorstehende Kamera

Geschrieben von: Frank.

Nanu, wo ist denn die Kamera hin?Ihr kennt unsere Meinung zum Design des iPhone 6 und 6 Plus. Die Rückseite mit den unschönen Antennenstreifen, sowie die überstehende Kameralinse gefallen uns nicht besonders. Selbst Apple scheint sich für den gestalterischen Fauxpas zu schämen, denn wie der aufmerksame Blogger Ben Brooks anmerkt, retuschierte man in Cupertino offenbar einige Produktfotos des neuen iPhones. Egal ob man sich auf apple.de oder im Apple Online Store umschaut, sobald das iPhone im Profil gezeigt wird, verschwindet auf einmal der charakteristische Kamera-Hubbel wie von Zauberhand.

Solche Tricksereien hatte Apple bisher nicht nötig, und das Bild welches der Elektronikkonzern durch diese unschöne Aktion hinterlässt, passt so gar nicht zum ansonsten vor Selbstbewusstsein nur so strotzendem Marketing-Blabla der Apple-Führungsriege.